Dienstag, 17. Juli 2018

2 Haarbänder auf die Schnelle

(Nachfolgender Beitrag kann irgendeine Form von Werbung enthalten
-schließlich kann man die Marke der Kamera in Spiegelschrift lesen ?!?)

In unserem letzten Urlaub vergass ich glatt im Badezimmer des Hotels mein Haarband :(
Ergo, musste ein neues her....doch woher nehmen...
Beim Durchstöbern meiner Stoffkiste, stieß ich auf die Jogginghose, die mir schon so manches Mal gute Dienste geleistet hat! s. *HIER* und *HIER*

 

Und während der größere Abschnitt also, wie im anderen Post beschrieben,(s.oben) zur Mütze umgearbeitet wurde,.....
 
hab ich diesmal den mittleren Teil zweimal eingeschlagen und abgenäht, und hatte so innerhalb von nicht mal 5 Minuten ein neues Haarband.

Voilà!!

Und schon kommt es für mein Kaffeesatz-Peeling zum Einsatz. (Über das Peeling demnächst mehr in einem anderen Post)

Und da das so fix ging, probierte ich auch gleich noch eine andere Variante aus, die schon ewig auf einer meiner vielen To-Do-Listen steht: ein Haarband mit Doppelknoten.


Dazu schnitt ich von einer alten Kinderstrumpfhose mit Leopardenprint die Beine ab....


 und knotete sie mit der entsprechenden Technik von *HIER* wieder zusammen.


Die Enden werden dann noch jeweils mit einer Naht verschlossen und schließlich zusammengenäht.


Die Naht kann man zum Schluss noch mit einem Stück Stoff übernähen und somit verdecken. Am besten schaut ihr euch die Anleitung an, auf die ich weiter oben hingewiesen hab. Da ist es anhand von Fotos viel verständlicher erklärt.


Leider hab ich kein Foto auf irgendeinem Kopf; da es sich hierbei um eine Kinderstrumpfhose handelte, war meiner zu groß und einen Kinderkopf hatte ich gerade nicht zur Hand ;-) Aber wie gesagt, im Netz könnt ihr allerhand Bilder hierzu finden.

Zum Schluß sei noch angemerkt, dass die alte Jogginghose nun WIRKLICH ihren Dienst getan hat und sich endlich in den Ruhestand begeben darf!! (der Rest wird zu Putzlappen verarbeitet) Ich werde euch also in Zukunft nicht mehr damit nerven!!...(also mit DIESER Hose ;-)..

In diesem Sinne,
macht´s gut, 
bis dann, 
eure Jeanne

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Dienstag, 10. Juli 2018

It´s a girl!...


In unserer Nachbarschaft hat der Storch vor ein paar Tagen ein kleines rosa Bündel abgeliefert; aus diesem Anlass brauchte ich eine schöne Karte, um den Eltern entsprechend zu gratulieren. Doch alles, was ich im Laden vorfand, waren irgendwelche Vordrucke mit Elefanten drauf! (Hä?)
Also kramte ich (wie so oft) sämtliches Material in den typischen "Mädchenfarben" hervor, um zu schauen, ob sich daraus nicht eine manierliche Karte gestalten ließe....und sieh da:

 Am Ende kam dann das raus:

 Mit einem schönen Spruch und den entsprechenden Glückwünschen versehen,

wurde auch noch schnell der Umschlag passend zum Anlass verziert. (Sorry, für die schlechte Bildqualität, aber die nächsten Fotos hab ich sprichwörtlich noch auf dem Sprung gemacht!!)


Als "Verpackung" musste, wie so oft, ein selbstgenähtes Säckchen aus einer alten Pyjamahose herhalten, die ich zuvor mit einem Herzanhänger aus Filz noch etwas aufgehübscht hab.



Und während Adebar das Geschenk ausliefert, schicke ich die Idee noch schnell zum Creadienstag rüber...


Ich wünsche euch noch eine schöne sommerliche Woche,
macht´s gut,
bis dann,
eure Jeanne
verlinkt mit: creadienstag

Dienstag, 3. Juli 2018

Baby-Bokashi


Schon lange spiele ich mit dem Gedanken, einen Bokashi anzuschaffen...
Nein, das ist keine japanische Hunderasse, sondern ein Behältnis, in dem man Bioabfälle fermentieren kann!!..
Doch bevor ich womöglich einen Fehlkauf tätige und unnötig Geld zum Fenster rauswerfe, wollte ich die Methode erst einmal in einem Versuchsmodell testen.
Der Zufall wollte es, dass wir gerade eine "Joghurt-Phase" hatten und beim Ausspülen der Behälter, fiel mir der Vorschlag von "smarticular" wieder ein, nämlich: aus Eimern einen Bokashi selber bauen!!
Doch bekanntlich fängt man klein an, deshalb erstmal einen Baby-Bokashi:


Hierfür habe ich mit dem Akkubohrer viele kleine Löcher in den Boden des einen Eimers gebohrt....genauer gesagt: bohren lassen ;-) !!


Diesen steckte ich in einen zweiten und klebte den Übergang luftdicht mit Isolierband ab.....(besser gesagt, Mr. Perfect sprang ein, und klebte alles "fachmännisch" ab,  weil man MEINE Version angeblich SO nicht zeigen kann....pffff!!)
In den unteren Teil schnitt ich ein entsprechend großes Loch für den  Ablasshahn, das anschließend von besagtem Gatten in akribischer Feinarbeit mit einer Silikondichtmasse ebenfalls luftdicht wieder zugespachtelt wurde.....

Den "Hahn" hatte ich von unserer letzten Garten-und Sommerparty von unserem Weinkanister extra aufgehoben, nicht dass ihr jetzt denkt, das ist unser Tages- oder Wochenkontigent, oder so....;-)

Damit der Biomüll sich auch zersetzt, hab ich mir im Biomarkt EM`s (Effektive Mikroorganismen) besorgt, und in einer Sprühflasche verdünnt. Damit werden bei  jedem Einfüllen die organischen Küchenabfälle mit diesen "kleinen Helferlein" besprüht. Da diese EM´s aber relativ teuer sind, hab ich hier noch einen Extra-Tipp von einem Fernsehgärtner : BROTTRUNK!!! Ist genauso effektiv, sowohl beim Komposter, als auch beim Bokashi und kommt in der Glasflasche daher!...
(Ach, ich hab ja jetzt Werbung gemacht, also muss ich das laut der neuen Datenschutzverordnung ausdrücklich dazu sagen: Dieser Post enthält unbezahlte Werbung!!!!!!) - So ein Schmarrn!!!:(

Den 2. Deckel hab ich etwas kleiner ausgeschnitten und mit einem Stein beschwert, damit das Ganze nach und nach beim Fermentieren zusammensacken kann.

In einen Bokashi kann man theoretisch alles einfüllen, was man auch in einen Komposter geben würde....


"Getarnt" steht das Provisorium dann in dieser Aufmachung auf dem Balkon,(muss nur aufpassen, dass der Karton nicht versehentlich in den Keller wandert und bei der nächsten Gartenparty wieder auf dem Tisch steht!! ) bis...


.. ja, bis man durch den Auslasshahn dann sprichwörtlich das flüssige Gold abzapfen kann, also das sog. "Sickerwasser".

Mit diesem absolut biologischen Dünger kann man nicht nur seine fast verkümmerten Pflanzen nach dem Urlaub wieder über Nacht auf nahezu magische Weise aufpäppeln, nein, man/frau kann damit sogar noch wunderbar die Abflüsse reinigen. Einfach in die entsprechenden Ausgüsse geben und die Mikroorganismen ihre Arbeit verrichten lassen!!

Fazit: Das Ergebnis hat mich wirklich überrascht, und vor allem auch überzeugt, so dass ich beschloß, endlich einen großen Bruder anzuschaffen....

Falls euch das interessiert, so hinterlasst einfach einen entsprechenden Kommentar und ich berichte in einem nächsten Post, wie man sich dank eines großen Bokashis richtig herrlich an unliebsamen Nachbarn rächen kann- "biologische Kriegsführung" kann ich dazu nur sagen...(hüstel!!!)...

Doch mehr wird nicht verraten!!..

In diesem Sinne
Bleibt anständig ;-)
Bis dann
Eure Jeanne 

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                   EiNaB 



Dienstag, 26. Juni 2018

Es kann sooo einfach sein!!....

Sehr oft kann ich beim Discounter beobachten, welche imaginären "Klimmzüge" die Leute veranstalten, um sich das "kühle Nass" ins Haus zu holen:
Da werden tonnenweise schwere Plastikflaschen in den Einkaufswagen gepackt, die dann beim nächsten Einkauf säckeweise wieder am Automaten zurückgegeben werden müssen, falls dieser nicht gerade streikt, und so ziemlich jedem im Geschäft lautstark und mit blinkendem Rotlicht signalisiert, dass er gerade mal wieder außer Betrieb ist.....Falls diese Leute Glück haben, kommt irgendwann ein/e Mitarbeiter/in des Weges, um die ganzen gepressten Flaschen wieder zu entnehmen, tausend Knöpfe zu drücken und den Automaten wieder zufrieden zu stellen....
Ganz ehrlich?? In dieser Zeit habe ich meistens meinen Wocheneinkauf erledigt, und kann beim Verlassen des Geschäfts mit ungläubigem Kopfschütteln feststellen, dass diese besagten Menschen anscheinend keine Hobbies haben; denn kaum sind sie nach einer gefühlten Ewigkeit mit der Pfandrückgabe fertig, rennen sie schon wieder zu den gefüllten Plastikflaschen, um diese in den Einkaufswagen zu packen, und der Kreislauf beginnt somit von Neuem....
Mit Entsetzen kann man feststellen, dass neben dem normalen Wasser, vor allem die aromatisierte Version sehr beliebt ist. Dabei frage ich mich dann auch jedesmal: Können die Leute heutzutage nicht mehr lesen?? Haben die sich noch nie die Zutatenliste angeschaut, aus welch einem "Dreck"dieses Wasser besteht, und welch dubiosen Zusätze da vermauschelt werden?
Vor allem Kindern, besonders jungen Mädchen soll man solch einen Mist niemals vorsetzen, da dieses Wasser in Plastikflaschen mit all den zugeführten künstlichen Aromen erhebliche negative Einflüsse auf den gesamten Hormonhaushalt hat!!

Und dabei ist es wirklich sooo einfach, sich ein köstliches Wasser selbst zu machen:
Für eine Limonade braucht man nur, Zitronen, evtl. etwas Zitronensaft, und Süßungsmittel nach Wahl:







Anfangs muss man sich herantasten, damit man das optimale Verhältnis zwischen Säure und Süße für sich gefunden hat, aber das trainiert gleichzeitig die angeborenen Geschmacksnerven, die dank der Lebensmittelindustrie bei vielen Menschen schon fast gänzlich verkümmert sind....
Mein Mann mag es z.B. mehr Zitrone für seine Limonade, die er sich auch mit ins Büro nimmt, während ich mir gerne noch Gurkenscheiben und auch Ingwer zum Entschlacken in die Flasche mit dazugebe.
Auch als schönes Mitbringsel für eine Garten-, Grill-, oder Geburtstagsparty ist diese Limonade mit entsprechendem Etikett, durchaus geeignet (und ist tausendmal besser als der obligatorische und unoriginelle Blumenstrauß!)


Der Fantasie sind dabei wirklich keine Grenzen gesetzt; und wenn man das ganze dann noch in einen hübschen und gleichzeitig praktischen "Dispenser" füllt, den man so aufstellt, dass man oft und gerne dran vorbeikommt und auch "zapft", so vergisst man auch nicht, vor allem an den heißen Tagen, genug zu trinken!

Erlaubt ist, was gefällt....hier kamen noch einige Kräuter wie Zitronenmelisse und Minze aus dem Garten hinzu.
Kinder lieben es auch mit Himbeeren.....

oder, was ich auch sehr empfehlen kann: Wassermelone!!!! Das ist der absolute Hammer!! Dafür einfach das Fruchtfleisch für ein paar Sekunden im Mixer pürieren und durch ein Sieb gießen...fertig!! Das ist so lecker und erfrischend, vor allem an solch heißen Tagen, wie wir sie letzte Woche hatten, und kommt zudem auch noch gänzlich ohne jegliche Süßungsmittel aus!!

Jetzt mal ehrlich, ist das wirklich SO viel Arbeit, dass man freiwillig diese ganze Plackerei mit den Plastikflaschen auf sich nimmt????

Falls die Antwort "ja" lautet, so hab ich noch einen anderen Vorschlag: Amely hat erst kürzlich eine überaus köstliche Auswahl an Eistee-Rezepten auf ihrem Blog vorgestellt (s. eistee-rezept/ )
Und mal ehrlich, Tee kochen kann ja wohl wirklich jeder!! Also keine Ausreden mehr; so schont ihr nicht nur euren Rücken,eure Nerven, und die Umwelt, nein, auch euer Portemonnaie wird es euch gebührend danken (und eure Kinder hoffentlich auch;-)

Jetzt hoffen wir, dass der Sommer nach dieser kurzen Verschnaufpause bald wieder zurückkehrt, um all die leckeren Getränke demnächst auszuprobieren.

In diesem Sinn,
bis bald,
eure Jeanne 


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Sonntag, 17. Juni 2018

Wenn einer eine Reise tut....Teil 1


Dann fliegt er/sie erst mal über Island.....
und bringt er wahnsinnig viele Fotos mit....

So viele, dass ich gar nicht weiß, welche ich euch zeigen soll...

Aber immer langsam und ganz von vorne: ich hab euch doch erzählt, dass wir für unseren "Sommer-Urlaub" warme Sachen einpacken mussten...Jetzt kann ich das Geheimnis ja lüften, denn es ging nach Canada, mit einem 2-Tages-Zwischenaufenthalt in Reyjkjavik...

Im Grunde genommen gibt es in der isländischen Haupstadt nur DIE eine HAUPTstraße,(weil Einkaufsstraße) die "Laugavegur"...und wer jetzt bei "Lauga" an Wäsche denkt, liegt vollkommen richtig, denn über diese Straße, die früher nur aus Lehm bestand, mussten die Frauen in früheren Zeiten die Wäsche auf schwer beladenen Karren Richtung Wasser schleppen, um dort sommers wie winters ihre Wäsche zu waschen (was in früheren Zeiten der reinste Knochenjob gewesen sein muss!!!)


Und dass Straßenabsperrungen durchaus auch witzig gestaltet sein können, beweisen diese "Eingänge" zur Fußgängerzone...
Überhaupt, scheinen die Isländer ein sehr witziges Volk zu sein, das sich selbst nicht so überaus wichtig nimmt: eben typisches skandinavisches Understatement!! Kein Wunder, kommen diese "Wikinger" so sympathisch rüber, vor allem nach der letzten EM...

In diesem berühmten Haus am Hafen, kam es während des kalten Krieges zu einem wichtigen Treffen zwischen Gorbatschow und Reagan....außerdem, so sagt man, solle es in diesem Haus spuken...(wäre also das perfekte "haunted house" für Halloween ;-)

Läuft man die Hafenstraße entlang, wo das Meer je nach Tageszeit und Wetterkapriole immer eine andere Blaufärbung aufweist,.....

...stößt man nach kurzer Zeit zwangsläufig auf die futuristsich anmutende Konzerthalle namens Harpa....(Blick von aussen)

(Blick von innen!)

Und während man dennoch überall auf Kirchen stößt, wird man den Eindruck nicht los,....

dass dieses Inselvolk weiterhin an seinen bisherigen Göttern festhält ;-)

da man ständig und überall auf sie trifft! .....


Am meisten faszinierten mich aber die kleinen beschaulichen Holzhäuschen quer durch die Hauptstadt verteilt. Von protzigem Großstadt-Gehabe keine Spur...




Und ab und an müssen sie auch Dampf ablassen, im wahrsten Sinne des Wortes:
hier 2 Geysire mitten in der Stadt!

Und dank unseres ausgedehnten Stadtbummels, wissen wir jetzt auch, was Muttertag auf isländisch heißt, ist doch einfach, oder??
Und während bei uns die Industrie auf Parfüm, Pralinen und Blumen setzt,
werden auf der Insel zu diesem Anlass Gummistiefel, Regenmäntel und Fellmützen angepriesen!! (andere Länder, andere Sitten)

A propos Sprache, hier nochmals eine kleine Kostprobe: über Jeans und Bus musste ich am meisten lachen....aber isländisch ist wirklich soooo einfach,

dass sogar ER es spielend beherrscht! Und das auch noch rückwärts! ;-)

Und abends, zurück im Hotel, konnten wir jedesmal feststellen, dass die Elfen dagewesen sind, um unsere Betten aufzudecken, die Bettlampen anzuknipsen, und uns ein Betthupferl aufs Kopfkissen zu legen :))


"All in all", waren wir zwar das erste, bestimmt aber nicht das letzte Mal auf diesem "Eiland". Es gibt noch sooo viel mehr zu entdecken und in die Natur und Kultur einzutauchen, um mehr über das Land und vor allem über dieses witzige Volk zu erfahren, das einfach so, als Außenseiter, zu einer EM fährt, die "Viking-claps" einführt, die Favoriten aufmischt, und in seinner stoischen Gelassenheit sich nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern auch bis ins Viertelfinale spielt, um schließlich zum "Fußball-Ting", ähhh zur WM wiederzukommen..... (Huh!!!)

A propos, jetzt schnell auf die Couch und Jogi´s Jungs angefeuert!!...

In diesem Sinne,
noch eine schöne Woche 
wünscht euch 
eure Jeanne

Dienstag, 12. Juni 2018

Ice, Ice, Baby....


Die heißen Tage in der letzten Zeit stellten mich erneut vor eine große Herausforderung, nämlich: plastikfreies Eis!!
Sieht man sich die Tiefkühlregale an, sieht man nur Plastik, Plastik und noch mehr Plastik. Und als wäre das alleine noch nicht Schock genug, muss man sich nur die Zutatenliste der einzelnen Eisdosen anschauen, und schon ist der Appetit auf Eis vergangen, also mir zumindest....
Da fiel mir aber zum Glück wieder die Idee einer Blogmama ein, die für ihre Kinder "Monstereis" selbst gemacht hat. (Leider weiß ich den Blognamen nicht mehr; sollte ich ihn dennoch irgendwo finden, reiche ich ihn auf alle Fälle nach!)

Für folgendes Eis braucht man im Grunde genommen nur 2 Zutaten:
Bananen und Kuvertüre
optional Nüsse, Kerne, Kokosraspeln, etc...

Zuerst wird die Banane in nicht allzu dünne Scheiben geschnitten...

und anschließend in die geschmolzene Kuvertüre getaucht.

Mein 1. Versuch sah allerdings so aus: "läuft"....im wahrsten Sinne des Wortes....und zwar sprichwörtlich "davon"!
Ein kurzer Hilfe-Anruf bei der weltbesten Konditorin und Chocolat....(wie heißt eigentlich die weibliche Form des Chocolatiers?- Französisch-cracks bitte nach vorne!!...Chocolatrice? Chocolateuse? Quatsch...Egal, also ein kurzes Nachfragen bei meiner Tochter ergab, dass ich den "Nupsi" vergessen hatte, pfälzisch auch "Bobbel" genannt.

Ahh! Ja, klar!! Bitte was? Für das sogenannte Nupsi-Bobbel-Dings muss man das Ende des Holzstäbchens kurz in die Schokolade tauchen, etwas antrocknen lassen und dann erst die Banane aufspießen.

Auf diese Weise bleibt alles an Ort und Stelle und nichts verrutscht mehr....das freut sogar die Banane :))....

...selbst wenn sie nach dem Schokobad ein bisschen Lord Voldemort ähnelt ;-)
Chocolatière.....jetzt hab ich´s....

Jetzt brauchte ich nur noch ein geeignetes "Abtropfgestell"...aber woher nehmen?

Kurzerhand wurde eine Eierschachtel zweckentfremdet, die ich zuvor aber mit Besteck gefüllt hab, damit das ganze nicht gleich umkippt.

Und wie man sehen kann, hat das Prinzip sogar prima funktioniert!!

Bevor die Schokolade fest wurde, hab ich sie noch mit Kokosraspeln, Sesam und gehackten Mandeln/Nüssen bestreut.

Sobald die Schokolade fest ist, kommen die Bananenstecker für kurze Zeit in den Tiefkühler. So ist die Schokolade zwar schön fest, die Banane hat innen aber noch eine schöne weiche Konsistenz. Man beißt sich also weder die Zähne aus, noch hat man den unangenehmen Kälteeffekt an den Zähnen, was sofort die grün-weiße Beruhigungs-Zahnpasta auf den Plan ruft...

Allerdings ist die Suchtgefahr sehr hoch, und auch die Schwundrate- die ist noch viel höher!! Ich denke mal, das liegt an den heißen Außentemperaturen
.....doch....definitiv...das ist die einzigst plausible Erklärung!!
Oder liegt es vielleicht doch daran, dass, immer wenn ein Spieß misslungen ist, dieser automatisch in den Mund wandert, so nach dem Motto:" Uppf, den kann man fo nift mehr feigen...fo ein Peff aber auf!!... Wer weiß das schon so genau;-)?
In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne heiße Woche mit viel Eis zum Abkühlen.
Macht´s gut
eure Jeanne
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