Dienstag, 2. Oktober 2018

Ich fühle mich "veräppelt"!!

(Dieser Post enthält "Werbung" durch Verlinkungen)


Wo man derzeit geht und steht, fällt einem die Ernte sprichwörtlich vor die Füße.
Doch scheint dies niemanden sonderlich zu interessieren. Im Gegenteil, die Äpfel, Nüsse & Co. fallen achtlos auf die Straße und die Autos fahren einfach drüber.
Unsere Parallelstraße ist inzwischen eine Mischung aus Apfelbrei und Nüssecrunch.
Und während die Früchte auf dem Boden dahingären, gärt in mir die Frage: "Was genau stimmt nicht mit uns?" Warum macht sich niemand mehr die Mühe, diese Früchte aufzuheben? Ist es Stolz? (Was werden denn die Leute sagen?) oder einfach nur Bequemlichkeit? (Im Supermarkt muss ich mich nicht mal bücken?)
Oder geht es uns schlichtweg einfach nur zu gut. Wir leben inzwischen in solche einem Überfluss, dass wir uns nicht mal mehr Gedanken machen müssen, wie die einzelnen Waren den Weg auf unseren Tisch finden. Man kann schlichtweg immer alles und jederzeit kaufen, und seien es die so oft zitierten Erdbeeren zu Weihnachten. Und wie es scheint, stumpft genau das die Menschen ab. Wir haben einfach verlernt dankbar zu sein, und, was schlimmer ist, wir geben diese Einstellung auch noch an die nächste Generation weiter. Ich persönlich bin kein religiöser Mensch, also nicht im Sinne, wie es unsere Glaubensrichtungen gerne sehen würden. Deswegen ist unsere Familie auch schon lange aus der Kirche ausgetreten, und trotzdem erinnere ich mich gerne an meine Kindheit zurück, als wir noch Erntedankfeste im Kindergarten, in der Schule und in der Kirche feierten. Und auch unsere Eltern erzogen uns so, dass wir früh lernten, dass nicht alles immer selbstverständlich ist. Und dafür bin ich ihnen heute unendlich dankbar!!

Aber, ich schweife ab; denn in meinen Augen ist nicht nur das Verhalten der Konsumenten schuld, sondern auch das Verhalten mancher Bauern:
Es ist anscheinend bequemer Subventionen einzufordern, als die Ernte zu vermarkten. Nicht umsonst gibt es hier in Bayern den Witz, dass die Bauern  ihren Kindern schon von klein auf  Gummistiefel anziehen, die stets 1-2 Nummern zu klein sind. Auf die Frage warum, lautet die Antwort prompt: " Damit sie schon ganz früh das Jammern lernen!!" ;-)

Doch es gibt bekanntlich immer Ausnahmen, und das sieht dann löblicherweise so aus:

Auf unserer Walking-Strecke, kamen mein Mann und ich vor ein paar Tagen an dieser Bank vorbei. Ein Bauer, der in der Nähe seinen Hof hat, bietet seine Waren direkt an der Straße an. (Frischer geht es wirklich nicht mehr!)
Leider hatten wir an diesem Tag kein Geld dabei, sind aber am nächsten Tag gleich noch mal los, und haben uns entsprechend eingedeckt.

Es standen keine Preise dabei, sondern dieses Schild, welches besagte:
"Obst und Kürbisse gegen freiwillige Spende abzugeben, Danke!" (Hinter dem Pfosten waren sogar noch Papier- und Plastiktüten aufgehängt!)

Und da das ganze auf Vertrauensbasis fungiert, haben wir auch entsprechend viel in die Kasse geworfen. Auch, weil ich finde, das solch ein Beispiel unterstützt werden muss. Vielleicht zieht dann ja wirklich noch der eine oder andere Bauer nach, wenn die Praxis zeigt, dass Direktvermarktung sich durchaus lohnt, auch wenn es manchmal auf ungewöhnlichem Weg erfolgt!!...

Für diesen Post habe ich mich, da wir anscheinend ähnlich gestrickt sind, mit Tanja (die die Idee dazu hatte) und Amely zusammengetan, und unten entsprechend verlinkt. Da könnt ihr euch gerne anschauen, was die beiden zu diesem Thema geschrieben haben.
 


Bis dahin, 
macht´s gut
eure Jeanne 

verlinkt mit:meinekraftquelle.de
            und: pfauenauge

Dienstag, 25. September 2018

(Pilz-)Saucenpulver selber machen

Herbstzeit ist bekanntlich "Pilzezeit"
Also die ideale Gelegenheit, um (Pilz-)Saucenpulver selbst herzustellen!!
Mit ein bißchen Vorbereitung geht das wirklich super schnell und enthält vor allem NUR 3 Zutaten, also auch keine bedenklichen Zusatzstoffe und schmeckt wirklich intensiver, als alles was man in diese Richtung kaufen kann.
 
Wie gesagt, ist als erstes ein wenig "Vorarbeit" nötig. Wie ihr hier sehen könnt, habe ich dazu die Champignons in Scheiben geschnitten und zum Trocknen auf einer schwarzen Backmatte ausgebreitet, die ich dann mit dem Blech möglichst in die Sonne stelle, weil das meiner Erfahrung nach schneller geht. (Wichtig: nehmt unbedingt Bio-Champignons, denn die konventionellen riechen irgendwie "fischig"- woher ich das wohl weiß?? )

Dann braucht ihr auch noch gut getrocknetes Brot, am besten irgendwelche Reste; bei uns isst z.B. niemand die Kanten!! - shame on us!! Aber so hat man gleich noch die ideale Resteverwertung.

Und als letzte Zutat: Röstzwiebeln. Die könnt ihr natürlich auch kaufen, aber da ich ja auf Plastik nach und nach verzichten will, heißt die Devise bei mir eben: selber machen!! Da traf es sich gut, dass es bei uns am Sonntag Käsespätzle gab, wo diese Zwiebeln natürlich unverzichtbar sind. Also hab ich, da ich eh schon dabei war, gleich noch ein paar mehr gemacht.

Hier ist übrigens die Anleitung/das Rezept dazu:
Zwiebeln schälen, auf dem Gemüsehobel in dünne Ringe schneiden und trocken tupfen. Rapsöl in einem Wok erhitzen und die Zwiebelringe darin portionsweise jeweils ca 2 Min. knusprig braun frittieren. Mit einer Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen. (Achtung: falls sie zu schnell anbrennen, die Temperatur lieber etwas reduzieren und länger im Wok lassen.)

Wenn ihr die Zutaten dann alle zusammen habt,......
 

...heisst es, ab damit in den Mixer! Da die Champignons als Endgewicht 85g betrugen, hab ich dann auch entsprechend soviel Brot und Röstzwiebeln dazugegeben.
 

Die Zutaten auf höchster Stufe zu Pulver verarbeiten,.....
 

...und umfüllen!! Das ganze eignet sich auch hervorragend als Geschenk, bzw. Mitbringsel für Leute, die gerne kochen, und so etwas auch zu schätzen wissen ;-)

Ich verwende dieses Pulver hauptsächlich für alle Pilzgerichte, sei es Pilzragout, Schwammerlsauce, Pilz-Carbonara....und und und.....
Aber auch, wenn ich z.B. bei einer vegetarischen Bolognaise ein intensiveres Aroma möchte, kommt mir nur noch dieses Pulver in den Topf. Zur Haltbarkeit kann ich leider nicht so viel sagen, da es immer sehr schnell verbraucht ist. Aber da es sich um getrocknete und frittierte Zutaten handelt, schätze ich mal, mind. 6 Monate...theoretisch! ;-)

So kann ich also wieder etwas auf meiner endlosen "Selbermachen-Liste" abhaken und hoffe, ich konnte euch ebenfalls dazu inspirieren, nicht ständig dieses Zeug aus den Chemie-Laboren zu konsummieren. Allein der Blick auf die Zutatenliste lässt einem sprichwörtlich die Haare zu Berge stehen, vor allem, wenn man Vegetarier ist!! (Pfui deibel, sag ich da nur!!)

In diesem Sinne, 
macht´s gut, 
bis dann,
eure Jeanne
verlinkt mit:creadienstag
                 :EiNaB 


Montag, 17. September 2018

Keine Lust zu kochen??

*Dieser Post enthält Werbung- beabsichtigt und unbeabsichtig- bezahlt werde ich aber in keinster Weise dafür (schade eigentlich!)

 - und ist zudem seeehr textlastig!!!


Asche auf mein Haupt: Es gibt Tage, da hab ich keine Lust, zu kochen; absolut gar nicht!! Allein der Gedanke, mich in die Küche begeben zu müssen, stösst bei mir auf ähnliche Begeisterung wie ein Besuch beim Zahnarzt .

Das spürt selbst mein Thermomix und lässt mich dementsprechend im Stich. Da hilft auch alles Zureden nix und selbst die Aussicht, dass er im nächsten Urlaub wieder mit darf, lockt ihn kein bisschen. Dann hilft nur, was auch bei allen anderen Familienmitgliedern hilft: man geht sich aus dem Weg und meidet sich.
Aber essen muss man ja trotzdem und so verbrüdere ich mich eben wieder mit dem Herd; da kann der Thermi daneben beleidigt und neidisch gucken, wie er will, ICH hab ja den Streit schließlich nicht angefangen!!.....


Also hab ich mir ein paar "Notfall-Rezepte" überlegt, die wirklich so schnell gehen, dass man sich gar nicht lange in der Küche aufhalten muss.
Eins davon hab ich euch vor längerer Zeit schon mal *HIER* gezeigt:

Oder man macht in weiser Vorraussicht an einem Wochenende "meal-prep", was Neudeutsch so viel bedeutet, wie das Essen im Voraus zuzubereiten; das hab ich übrigens  *HIER* schon mal ausführlich gezeigt.

The ultimate fastfood ever,  sind allerdings diese Notfallnudeln. (Die Idee stammt übrigens aus dem Buch: "Das nichts Wegwerfen Kochbuch")
Jedenfalls kamen diese Nudeln immer auf den Tisch, wenn das Kind, wie so oft früher aus der Schule nach Hause kam :"Überraschung!" oder wenn wir ausgehungert von einer größeren Einkaufs- oder Baumarkttour zurückkamen, oder wir den halben Nachmittag bei irgendwelchen Tier- oder Menschenärzten im Wartezimmer saßen....

Alles, was man dafür braucht sind:

- 1 1/2 TL gemahlener Ingwer
- 1 1/2 TL Currypulver
- 500g gekochte Nudeln (Penne oder Fusili)
- 100ml Ketchup
- 100g geriebener Käse 
- Basilikum oder Petersilie (kleingehackt)

Zubereitung:

1. Ingwer- und Currypulver mit 1 Eßl Butter oder Margarine in einer Pfanne   anschwitzen.


2. Die gekochten Nudeln dazugeben und umrühren.


3. Ketchup darüber geben. (Obwohl ich persönlich jetzt nicht SO der Fan von Ketchup bin, ist es hier wirklich ein absolutes MUSS!)

4. Mit dem Käse bestreuen, und mit den gehackten Kräutern garnieren.

5. Zum Schluß nach Bedarf noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. 

Das ging doch jetzt wirklich ratzfatz, oder?  Am längsten dauert es tatsächlich, die Nudeln abzukochen, es sei denn, man/frau hat vielleicht noch Reste im Kühlschrank ;-) ....Und wenn man dann noch einigermaßen gescheites Ketchup im Haus hat, ist das ganze dann auch nicht ganz sooo ungesund; immerhin noch besser, als wenn man zur Fertigpizza oder gar Currywurst greift.

So, ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Beitrag einige Anregungen geben;
und auf Wunsch einer lieben Freundin, werde ich hier demnächst noch das eine oder andere Blitzrezept vorstellen.


In diesem Sinne,
bis dann, 
eure Jeanne
verlinkt mit: creadienstag

Dienstag, 11. September 2018

Alltagshelfer


Ich weiß ja nicht, wie das bei euch so ist, aber wenn ich meine kreative Phase hab, also sprichwörtlich im "flow" bin und wie manisch an meinen Projekten arbeite, dann schaffe ich es, in nullkommanix ein ganzes Zimmer regelrecht zu verwüsten.... vor allem beim Karten basteln kann es dann ganz schnell mal so aussehen: (hier z.B. bei meiner Weihnachtskarten-Aktion, wo selbst Smulan sich vorsichtshalber aus dem Weg räumt und mit tiefster Verachtung meinem Treiben aus sicherer Entfernung zusieht!!)


Mr. Perfect kam mal eines Tages überraschend früh nach Hause und fragte ganz entsetzt: "Warst DU das, oder wurde hier eingebrochen???"....
Dies nur als kleine Anekdote am Rande (hüstel!)
Naja, jedenfalls bin ich bei solchen Aktionen auch vehement am Fluchen, weil ich ständig meine Arbeitsgeräte verlege!!....


Vor allem beim oben erwähnten Kartenbasteln.
Deshalb musste nun dringend Abhilfe her, in Form von Alltagshelfern.
Also beklebte ich eine Konservendose mit entsprechendem Stoff und passenden Bordüren,....

so dass sämtliche Schreibgeräte, Falzbein, Cuttermesser, Schere & Co. endlich an Ort und Stelle aufbewahrt werden können und vor allem jederzeit wieder griffbereit sind!

Doch für meine anderen Utensilien wäre eine Konservendose recht ungeeignet und so kam mir eine "Nudelverpackung" gerade recht, die, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, die idealen Maße hatte :)

Also gleiches Procedere auch hier: nachdem ich die Seitenwände zusätzlich mit Karton verstärkt hatte, kam wieder das Karoband zum Einsatz....

danach die Bordüre....

und als witziges Detail fand ich noch diesen Schlüsselanhänger in der Bastel/Verwertungskiste.

Diesen befestigte ich mit kleinen Schrauben am Kistchen und fixierte diese auf der Rückseite mit diesmal kleinen festgeklebten Korkenstückchen, so wie *HIER* schon mal gezeigt

Den Boden versah ich dann noch mit Filzpads, so dass man das Utensil auch über den Tisch ziehen kann (hahaha, also nicht im Sinne von "reinlegen"), so dass der Göttergatte KEINE Schnappatmung bekommt, wegen seines selbstgebauten Tisches  s.*HIER*

Und damit der ganze Kleinkram, wie z.B. Radiergummi, Spitzer etc. dann nicht etwa wie wild in der großen Schachtel umherfliegt, hübschte ich noch entsprechend kleinere Schachteln (von Glühbirnen??) ein wenig auf....

so dass ich noch eine etwas kleiner Unterteilung habe.
Es ist doch immer wieder erstaunlich, was sich manchmal aus "Verpackungsmüll" so alles zaubern lässt ;-)...

Schließlich fand nun endlich alles seinen Platz und ist, wie bereits erwähnt, stets griffbereit. Und was mich am allermeisten erstaunt, ist die Tatsache, dass sich dieses Ordnungssystem mittlerweile wirklich bewährt hat, da ich es konsequent nutze und solche Messiebilder von oben nun endlich der Vergangenheit angehören!

Und selbst meinen Notizblock, auf dem ich ständig all´meine Ideen kritzele (sogar während des Essens), kann ich nun unauffällig unter dem neuen Ordnungsutensil aufbewahren bzw. verschwinden lassen, und es sieht immer einigermaßen aufgeräumt aus, was mich persönlich am meisten freut. (Und erst recht Mr. Perfect ;-)

Wie handhabt ihr denn das mit der Ordnung? Habt ihr auch kleine "Helfer"?
Erzählt doch mal.....

Bin schon gespannt.
In diesem Sinne, 
bis dann,
eure Jeanne
verlinkt mit:creadienstag
                  EiNaB 

Freitag, 7. September 2018

Bokashi´s großer Bruder

(dieser Post enthält ganz viel Werbung)

In einem meiner letzten Posts berichtete ich über unseren selbstgebauten Baby-Bokashi  *HIER*

Dieser lieferte schon nach kurzer Zeit das sog. "flüssige Gold" des Gärtners in Form von Dünger; ebenso kann man dieses Sickerwasser, wie schon berichtet, einfach in den Ausguss kippen und die EM`s, also Effektive Mikroorganismen beginnen sofort mit ihrer Arbeit und fangen an zu "fressen" ;-)

So spart man sich nicht nur den Dünger, sondern auch gleich den Abflußreiniger uuund, obendrein auch noch Plastik, was mir persönlich noch ganz wichtig ist. Also hat man summa summarum gleich 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Da die Produktion im "Kleinbetrieb" also hervorragend klappte, schaffte ich uns folglich einen großen Bruder für unseren Baby-Bokashi an.

Und so sah das Paket dann bei der Lieferung aus:


Und dann konnte es auch schon losgehen: von dieser Zeit an wanderten alle grob zerkleinerten Küchenabfälle in den Bokashi;

Danach wird alles mit einer Art "Palette" gut angedrückt...

und darauf gibt man dann noch stets ca. 20g der effektiven Mikroorganismen.

Anschließend lässt man diese ihre Arbeit verrichten, indem sie die Küchenabfälle langsam aber sicher zersetzen und soz. fermentieren.

Ist der Eimer endlich voll, lässt man das ganze dann noch mind.14 Tage ruhen, um anschließend den wertvollen Dünger abzuzapfen. Diese Brühe schlägt übrigens alles, was ich bisher an (Bio)Düngern ausprobiert habe. Selbst Pflanzen, die die Urlaubszeit beinahe ihr Leben gekostet hätte, stehen nach einer Düngergabe, am nächsten Tag wieder wie eine 1, so als wäre nichts gewesen!!...
Nach dem Abzapfen gibt man den Inhalt auf den Kompost, oder vergräbt ihn am besten gleich, irgendwo ganz sicher!!! Denn: Entgegen aller Meinungen, die ich im Internet zuvor gelesen habe, finde ich, das Zeug stinkt dermaßen, dass es locker zur biologischen Kriegsführung taugt. Nix da, von wegen: "riecht leicht säuerlich-ähnlich, wie Sauerkraut!" Als ich den Eimer nach mehr als 2 Wochen öffnete, war es, als hätte ich "die Büchse der Pandora" geöffnet. Ein Gestankinferno schlug mir entgegen, das mich fast ohnmächtig werden lies!!! Und dieser "Duft" blieb auch nicht lange unbemerkt: unsere direkten Nachbarn, säuberten ihre Treppe gleich 2 Mal per Hochdruckreiniger, weil sie dachten, die Katzen hätten sich dort verewigt und die Grillgesellschaft der Nachbarn gegenüber verdrehten sich ihre Hälse in alle Richtungen, um die Quelle dieses bestialischen Gestanks auszumachen...
Von daher mein Tipp: Habt ihr mit den Bewohnern nebenan noch eine Rechnung offen, empfehle ich die sofortige Anschaffung eines solchen Bokashis ;-) !!!
Ansonsten, um des lieben Friedens Willen, lieber "Finger weg" davon ;-)

Aber wer mich inzwischen kennt, weiß, dass ich mich so schnell nicht geschlagen gebe. Ich werde auf alle Fälle weiter experimentieren; ob es z.B. mit den flüssigen EM`s besser geht, oder tatsächlich gleich auf Brottrunk umsteigen, wenn man sich die teuren Organismen sparen will, die auch stets in Plastik daherkommen.
Und wenn alle Stricke reissen, wird der Bokashi in eine Wurmkiste umfunktioniert-  allein schon aus olfaktorischen Gründen!!

Ich werde somit noch ein letztes Mal berichten, wie der nächste Versuch ausgegangen ist.....
Und drückt mir die Daumen, dass beim nächsten Mal nicht der "Kampfmittelräumdienst" auf unserer Matte steht (alarmiert von den wachsamen Nachbarn;-)

 Bis dahin,
macht´s gut 
eure Jeanne

verlinkt bei: EiNaB

 








Donnerstag, 23. August 2018

Gnoccis selbst gemacht

In meinem letzten Post habe ich euch doch versprochen, gleich noch meine Gnoccis zu zeigen; et voilà: hier sind sie!
Darüber hinaus braucht ihr auch noch folgende Zutaten für eine megaleckere und zudem noch figurfreundliche Gnoccipfanne:

150-200g Gnoccis
1 Eßl Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 mittelgroße Zucchini
1 rote Paprika, (oder gelbe, oder halb/halb)
halbe Tasse aufgelöste Gemüsebrühe
1 TL Tomatenmark
Salz, Pfeffer sowie 1 TL Kräuter der Provence
Basilkum
Salzmandeln oder Parmesan


 Aus dem Teig von *HIER*
(wie schon erwähnt, die Petersilie bitte weglassen!..)
werden kleine Quadrate von einer Rolle abgeschnitten und diese dann zu Kugeln geformt.....

anschließend mit einer bemehlten Gabel die Kugeln einfach flachdrücken;

Durch die Rillen können die Gnoccis besonders viel Sauce aufnehmen :))

Aus o.a. Zutaten kann man ruckzuck die "Sauce" herstellen.
Dazu wird die gewürfelte Zwiebel und der durchgepressten Knoblauch mit dem Öl in einer Pfanne glasig gebraten; dann kommt die gewürfelte Paprika mit der aufgelösten Brühe dazu und man lässt das ganze eine Weile dünsten.
Danach gibt man die in Scheiben geschnittene Zucchini noch mit hinein, und würzt das Ganze noch mit dem Tomatenmark, Salz, Pfeffer und den Kräutern.

Das Gemüse sollte nicht weichgekocht werden, sondern noch leichten Biss haben, also "al dente"  ;-)


Mit Basilikum kann man die Gnoccipfanne dann noch garnieren; oder eben andere geeignete Kräuter, die man gerade zur Hand hat.
Und schließlich kann man dann noch Parmesan darüber reiben oder für die vegane Variante mit Salzmandeln: dazu eine Handvoll Mandeln mit etwas grobem Salz bis zur gewünschten Konsistenz im Mixer zerkleinern. (Dann aber vorsichtig mit dem Salz und lieber hinterher noch mal nachwürzen, falls nötig)

Vielleicht konnte ich euch ja Lust draufmachen, sowohl die Schnupfnudeln, als auch die Gnoccis mal selbst zu machen. Und da ab heute die "Hundstage" nun endlich vorbei sind, und der Herbst nun hoffentlich einzieht, hat man auch bestimmt wieder mehr Lust, bei schlechtem Wetter, das eine oder andere Rezept auszuprobieren.....also mir geht es jedenfalls immer so ;-)


Ihr Lieben,
ich wünsche euch gutes Gelingen und 
"Bon appetit"
 
eure Jeanne
 

Freitag, 17. August 2018

Vegane Schupfnudeln und Gnoccis selber machen



Hat man einmal den vegetarischen Weg eingeschlagen, tendiert man früher oder später automatisch in Richtung Vegan!!

So war es kein Wunder, dass ich bei meiner Recherche nach veganen Rezepten auf die wunderbare Seite https://friedefreudeapfelkuchen.de stieß. Die 2 Schwestern Laura und Lisa stellen auf ihrem Blog wirklich tolle Rezepte ein, so auch das Rezept für Panzarotti, die ich allerdings zu Schupfnudeln und Gnoccis verarbeitet habe.
Rezept für den Teig: s.*HIER*  
(bis auf die Petersilie-diese einfach weglassen)

(sorry, für die schlechte Bildqualität, aber ich hab alles schnell per Handy geknipst/knipsen lassen und bei dem heißen Wetter war darüber hinaus auch noch stets Verdunkelung angesagt!)


Und so wie die Schwestern in ihrem Rezept beschreiben, ist es ganz wichtig, KEINE frisch gekochten Kartoffeln zu nehmen; sie sollten zumindest 1 Tag alt sein, damit die Stärke abgebunden ist und die Nudeln auch ohne Ei besser zusammenhalten!
Man schneidet dann also immer kleine Scheiben vom Teig ab, formt daraus eine lange dünne Wurst,......

..die man dann in kleinere Stücke zerteilt. Diese Stückchen "schrabbt" man dann jeweils über die Handinnenfläche, also über den Handballen- keinesfalls über die Finger- (als ich noch klein war, und zur Gattung "notorische Kindergartenverweigerin" gehörte, durfte ich stattdessen immer meiner Mama in der Küche helfen; und diese legte immer sehr großen Wert darauf, dass man die Schupfnudeln in einer bestimmten Handbewegung und nicht mehr als nötig bearbeitete....)

Also, so nach dem Motto: "her- hin- weg!"- mehr braucht es nicht.

Ich hoffe, man kann das auf den Fotos einigermaßen gut erkennen, was ich meine...Und was im ersten Moment nach vieeel Arbeit aussieht, macht aber nach einer Weile wirklich Spaß, da man dann den Dreh erst richtig raushat. Und gleichzeitig geriet ich in einen absoluten "Flow", bei dem all die schönen Kindheitserinnerungen hochkamen :))

Anschließend kann man die Schupfnudeln entweder mit Fett/Öl in einer Pfanne ausbraten, bis sie knusprig sind....

...und entweder mit Ketchup, oder Apfelbrei, etc...servieren,....

oder aber, man gibt noch etwas Pesto dazu....

....sowie kleingeschnittenen Mozzarella (ok. das Gericht ist dann nicht mehr vegan, sondern nur noch vegetarisch ;-) und kleine zerteilte Cocktailtomaten.

Und zum Abschluß noch eine Handvoll Sonnenblumenkerne, die zuvor ohne Fett in der Pfanne geröstet wurden.

Das ganze wird dann je nach Belieben noch mit Salz und Pfeffer gewürzt und
schmeckt so dermaßen lecker, dass ich mich jedesmal reinlegen könnte ;-)

Da die Schupfnudelproduktion eine beachtliche Menge hervorbringt, hab ich die restlichen jeweils portionsweise in leicht siedendes Wasser gegeben, und abgeschöpft, nach dem sie oben schwammen.

Nachdem sie seeehr gut abgetropft sind, lassen diese sich super einfrieren und nach Bedarf auftauen und anschließend einfach in die Pfanne geben.

So hat man nur einmal Arbeit, aber kann, wie in unserem Fall z.B., 4 Mal davon essen!!....

Und nicht nur, dass sie tausend Mal besser schmecken, als die gekauften, man spart darüber hinaus auch noch Plastikmüll (wenn man die Kartoffeln lose kauft) und bares Geld!!!


Gnoccis hab ich anschließend dann auch noch ausprobiert, aber da das diesen Post hier womöglich sprengen würde, mach ich einfach noch einen getrennten Gnocci-Post.

Also, bis demnächst
Macht´s gut,
genießt noch die Ferien/Sonne, etc
eure Jeanne