Dienstag, 10. Dezember 2019

Das wahrscheinlich schnellste und leckerste Brot der Welt

*
Adventszeit ist ja bekanntlich Plätzchenzeit- eigentlich! Aber bei all dem Süßkram darf es zwischendurch ruhig mal etwas deftiges sein. Und auf vielfachen Wunsch einer einzelnen, zeige ich euch heute von daher DAS ultimative Brotrezept. Das geht wirklich total schnell, muss nur einmal geknetet werden, schmeckt einfach nur so, und noch besser getoastet, schmeckt eigentlich zu allem. 
Fündig wurde ich bei Chefkoch und alles, was ihr braucht, sind folgende Zutaten:

1 1/2 Würfel Trockenhefe oder 30g Frische Hefe
1 Teel. Honig
400ml Wasser
100g Körner (Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, gepufftes Amaranth.....)
500g Mehl (Vollkorn)
1 Teel. Salz

 (Wer keine Küchenmaschine hat, kann das ganze natürlich auch in einer Schüssel kneten)
Und los gehts: Die Hefe mit dem Honig im Wasser auflösen. (Achtung: unbedingt Honig und KEINEN Zucker nehmen! Das gibt in Verbindung mit Vollkorn nur unnötig Bauchschmerzen)
 

Danach die Körner/Saaten dazu geben. Ich hab von jeder Sorte ca 25g genommen, bis auf das gepuffte Amaranth; da hab ich ca. eine Handvoll dazugegeben. 

 Die Körner ganz kurz einweichen lassen.
 

Und schließlich das Mehl (ich hab hier 400g Vollkorn und 100g Dinkel 1050er genommen) sowie die Prise Salz dazugeben und alles gut miteinander verkneten. - ca 7-10min.
 

Ich leg die Kastenform vor dem Backen ganz gerne mit Backpapier aus, dann kann man es nachher leichter aus der Form lösen. Da der Teig klebt wie Kleister, ist es hilfreich, das Papier mit diesen Klammern zu fixieren.
 

Nach dem Einfüllen diese sofort lösen. Ansonsten puhlt man/frau sich zu Tode, um den ganzen Teig wieder rauszupfriemeln. (So ähnlich dürfte wohl das berühmte  Krabbenpuhlen sein ;-)Also ich stelle mir das natürlich nur  r e i n  "theoretisch" so vor *hüstel*.....
 

Damit die Oberfläche des Brotes nicht austrocknet, kommt noch ein nasses Backpapier drüber.
 

Dann darf sich das Brot erstmal eine Stunde ausruhen. 15min vor Ende der Gehzeit, wird der Ofen auf 250°C Ober-Unterhitze vorgeheizt.
 

Vor dem Einschieben in den Ofen, das Brot der Länge nach einschneiden, und ein Gefäß mit Wasser in den Ofen stellen. Auf einem Rost (Mitte) backen.
Nach 10min die Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 15min backen.
Nach insgesamt 25min sollte es so aussehen:
 

Das Brot aus der Form stürzen, das Papier sofort vorsichtig abziehen und auf einem Rost mind. 1 Stunde auskühlen lassen. 
 

Danach kann man es ohne Reue und Bauchschmerzen genießen.
 

Als Aufstrich gibt es bei mir heute "Vegane Leberwurst". 
Das Rezept dazu verrate ich euch allerdings im nächsten Post.
 

Bis dahin, macht´s gut
mjam, mjam, eure Jeanne 



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Sonntag, 8. Dezember 2019

Zwischenbilanz

Ihr Lieben, vor genau einer Woche startete der umgekehrten Adventskalender.
Na? Wie geht es euch damit ?
Seid ihr fleißig am ausmisten, ausräumen, aufräumen und entsorgen?
Scheint so, denn, was die Rückmeldungen betrifft, bin ich echt baff!!
Ich bekomme regelmäßig Fotos von aufgeräumten Schubladen, Regalen und und und....
Teils mit lustigen Anekdoten dazu, teils mit Beteuerungen, WIE befreiend diese Aktion auf so manche wirkt.
Leute, ihr seid echt der Hammer!! Anders kann ich es nicht ausdrücken.
Dabei wollte  ich doch nur eine kleine Gegenwelle auslösen,  gegen diesen Black Friday, doch mittlerweile rollt da schon ein richtiger Tsunami auf mich zu, *lach*
Für alle, die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben, was Sinn und Zweck dieser Aktion ist, können gerne noch mal meinen Beitrag von letztem Jahr lesen. Der ist tatsächlich noch so aktuell, dass ich ihm nichts hinzuzufügen hab. Nachzulesen *HIER*
Selbst, wenn ihr jetzt vielleicht nicht von Anfang an dabei wart, so könnt ihr gerne jederzeit einsteigen, ggfs. auch die einzelnen Aufgaben je nach Zeit und Lust nachholen, ganz wie ihr wollt.

Dieses Jahr ist der Kalender von der Abfolge etwas anders gestaltet, und ich will jede Woche eine kleine Bilanz ziehen.
Und als Beweis, dass ich hier nicht nur große Reden schwinge, hab ich natürlich auch für euch ein paar Fotos mit im Gepäck. Wollt ihr mal gucken? Na dann los:

1. Türchen: Räume eine Schublade nach Wahl aus/auf: (hier unsere Schublade mit (Impf-)Pässen, Brillenetuis, Kalender, etc...)
(ich leere hierzu immer alles komplett aus, was natürlich SOFORT sämtliche neugierige Katzen auf den Plan ruft!...)

2: Handschuhe, Schals u Mützen aussortieren: (sorry, für das schlechte Licht, ich hab es abends gemacht!)



3: Alle Pflanzen, die "unrettbar" vor sich hinkümmern, müssen das Haus verlassen: Normalerweise versuche ich, alle Pflanzen immer irgendwie noch zu retten. Doch diesen beiden war wirklich nicht mehr zu helfen :( 2 typische "Urlaubs-Gieß-Opfer" eben!
  


4. Nachttischschränkchen ausräumen: (Schon verrückt, was sich da immer alles ansammelt- vor allem leere Tuben, Blister, etc..
 
 (dieser Snoopy ist kein Kuscheltier *hüstel*, sondern meine Bettflasche ;-)
 

5. Süßigkeiten- /Naschkiste auf/ausräumen: (das ging ganz flott,weil wir wirklich nicht viel haben...
oder schon alles verputzt ist ;-)
 

 


6. Schuhschrank entrümpeln/ aufräumen: Aufgeräumt war er zwar, doch ich nutzte die Gelegenheit, noch ein paar Schuhe wegzugeben, und den Rest zu putzen!! Natürlich nicht ohne die obligatorische "katzische" Endkontrolle.
 

7. Sämtlichen "Müll" aus dem Auto entfernen, bzw. entfernen, was dort nicht hingehört.
Alternativ 1 beliebigen Gegenstand aus der Wohnung entfernen:
Davon hab ich jetzt kein Foto gemacht, weil es sich nur um einen kleinen Mülleimer handelt, der in der Tür integriert ist.
Ansonsten haben wir nichts unnötiges im Auto "rumfliegen". 
Alternativ hab ich aber tatsächlich noch ein paar Gegenstände gefunden, die hier schon so lange rumliegen, und ich stets überlegt hab: "Hmm... kann ich die noch mal gebrauchen, oder nicht, ...oder doch? Und hab sie kurzer Hand einfach entsorgt. Hach, wie befreiend!! 

8.Türchen: Befreie dich von Streß! Leg´von daher heute eine PAUSE ein und feiere gemütlich den 2. Advent! :)

So, das war auch schon die erste Woche; erzählt doch mal, konntet ihr das eine oder andere ausmisten, war es euch zu viel, oder eher zu wenig? In meinem Post von letztem Jahr hab ich ja beschrieben, dass der "Ausmist-Muskel" zunächst nur ein kleiner schwacher Muskel ist, der aber mit jeder Aufgabe entsprechend größer und größer wird, und am Ende weiß man/frau fast nicht mehr, wohin, mit all der Kraft ;-)

In diesem Sinne wünsche ich euch eine erfolgreiche 2. Woche und weiterhin (hoffentlich) viel Spaß mit dem umgekehrten Adventskalender. (Auch auf die Gefahr hin, dass der/die eine oder andere mich mittlerweile am liebsten in die Wüste schicken würde ;-) !!!

Macht´s gut, 
bis dann, 
eure Jeanne



Freitag, 29. November 2019

Spenden vs Shoppen

*Post enthält bewusst Werbung, allein schon durch Verlinkung*

Heute ist "BLACK FRIDAY" !! Wahrhaftig ein schwarzer Tag für die Umwelt und die Ressourcen!
Heute wird gekauft, bis zum Aussetzen des Verstandes, bis zum Umfallen, und auch bis es Verletzte gibt beim Gerangel um die besten Schnäppchen. Und auch, wenn es bei uns noch nicht ganz so schlimm ist, wie im Mutterland USA, das diesen Irrsinn aus der Taufe gehoben hat, so stehen wir mit unseren 2,4 Mrd am Wochenende auch nicht schlecht da. Und kaum ist die Hysterie um diesen Tag verebbt, lauert das nächste große Geschäft schon an der Ecke: Weihnachten. Spätestens dann gibt es kein Halten mehr- dann fallen wirklich die letzten Hemmungen und Hüllen. (Man denke nur an die vielfach angepriesenen Erotik-Adventskalender, die gehen wie warme Semmeln!) Was mich zu meiner Frage führt: Zu dieser einen existenziellen Frage: Brauchen wir das WIRKLICH?
Was ist z.B. mit denen, die sich das alles nicht leisten wollen, oder können? Die, die ganz andere Sorgen und Nöte haben? Und diejenigen, wo es vorne und hinten einfach an allem fehlt? Die, die sich nicht selbst helfen können, sondern auf unsere Hilfe angewiesen sind?
Meine Rede ist z.B. von den vielen Vierbeinern. Wir unterstützen schon seit Jahren verschiedene Tierschutzvereine und dieses Jahr sind wir durch unsere Tochter, die sich ehrenamtlich in diesem speziellen TSV vor Ort engagiert, ganz tief drin in der Materie. Denn normalerweise ist es so, dass vor Weihnachten die Auffangstationen eigentlich leer oder fast leer sein sollten, um den Schwung, der nach Weihnachten ins Heim schwappt, aufzufangen. (Ihr kennt das ja: all die unliebsamen "Spielsachen", die nach dem Fest uninteressant geworden sind und wieder weggeräumt werden müssen!!)
Doch gerade in diesem Jahr ist die Not sehr groß; die Heime platzen aus allen Nähten. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter schuften rund um die Uhr, und das, obwohl sie Vollzeit arbeiten und Familie haben. (Das sind für mich wahre Helden!) Viele haben schon so viele Katzen ausquartiert und mit nach Hause genommen, dass auch sie ihre Kapazitäten längst überstrapaziert haben. Und es fehlt an Geld, an viel Geld! Geld, um die vielen Sterilisationen durchführen zu können, damit nicht wöchentlich ein neuer Wurf mit Katzen einfach vor der Tür abgestellt wird. Geld, für dringend benötigte Augen-OP´s um ein paar der kleinen Kerlchen das Augenlicht zu bewahren. Und natürlich Geld für Futter!

Da mir dieses Leid so sehr am Herzen liegt, bitte ich heute über meinen Blog, über den ich inzwischen so viele wunderbare Menschen erreicht und kennengelern habe, den ich noch nie für Werbezwecke, weder für Firmen noch für eigene Workshops genutz habe, um SPENDEN!
Sei es für diesen spezielle Tierschutzverein, den ich euch weiter unten noch vorstellen will, sei es eine Einrichtung bei euch vor Ort. Ich hab hier noch nie offiziell um etwas gebeten, doch heute tue ich es:
BITTE BITTE, macht diese ganzen Großkonzerne nicht noch reicher, als sie es ohnehin schon sind. Überlegt ernsthaft, ob es wirklich 28 Geschenke unter dem Baum sein müssen? Tun es nicht 27 auch? Kann man/frau seine Liebe und Zuneigung tatsächlich nur in Gegenständen ausdrücken? Wäre es nicht sinnvoller, Menschen, die einem nahe stehen, stattdessen Zeit zu schenken? Gemeinsame Zeit?
Muss es das maßlose Festgelage mit dem fetten Truthahn sein? (Die Rede ist hier nicht vom Schwiegervater ;-), gemeint ist der Fesstagsbraten!) Geht es auch nicht eine Nummer kleiner, z.B. mit einem exclusiven Raclette? Ich könnte noch unzählige Beispiele aufführen, aber ihr habt bestimmt auch schon so verstanden, woraufhin ich hinaus will? Das, was ihr durch kleine Änderungen spart, die ganz bestimmt niemandem wehtun, diesen Betrag könnt ihr doch den kleinen Fellnasen zukommen lassen, die sich selbst nicht helfen können.

In unserer Familie haben wir z.B. vor Jahren die sinnlose Hin-und Herschenkerei abgeschafft. Wir haben keinen Streß mehr, um all diesen Geschenken hinterherzujagen, zu verpacken, zu entsorgen, etc. Wir spenden das Geld jährlich und bekommen es das Jahr darauf auch noch vom Finanzamt vergütet! Entspannter geht´s wirklich nicht ;-) Aber ich spreche hier nur für uns- jede/r muss selbst entscheiden, WANN für ihn/sie genug ist. Oder wenn ihr nicht spenden wollt, vielleicht könntet ihr ja einer kleinen Fellnase ein neues Zuhause geben? Es warten soo viele traurige, erwartungsvolle Augen in den Heimen. Schaut doch mal bei einem vorbei- auch das kann man inzwischen Online! Es muss nicht immer das große Ama** kaufhaus sein!!!

Hier also der Link zu besagtem Tierschutzverein:
https://www.tierschutzverein-güstrow.de
und das Spendenkonto:
Tierschutzverein Güstrow & Umgebung e.V.
IBAN DE69 1406 1308 0001 3680 79
BIC GENODEF1GUE
Volks- und Raiffeisenbank Güstrow

Und hier ein paar Beispiele der vielen "Notfellchen":





Im Namen aller Samtpfoten sage ich jetzt schon VIELEN HERZLICHEN DANK, falls ihr euch entschließen solltet, den ursprünglichen Sinn von Weihnachten wieder zu entdecken: die Nächstenliebe und Geben, statt immer nur Nehmen, und somit einer kleinen Fellnase das Leben (zumindest an den Feiertagen) ein kleines bißchen leichter zu machen!!

                                                                    In diesem Sinne,
TSCHAU, MIAU
eure Jeanne plus Samtpfötchen!



verlinkt mit: EiNaB (weil nachhaltig!)

Dienstag, 26. November 2019

Bänder-Spender

Wie ich schon des öfteren an dieser Stelle hier berichtet hab, dauern ja manche Projekte bei mir etwas länger-bis sie mich dann aber so richtig nerven, wie z.B. dieses hier:

Da ich es nicht fertigbringe, schöne Geschenkbänder und Baumwollgarne einfach wegzuwerfen, sammelte ich diese bisher stets fleißig und übersichtlich *hüstel* in diesem Glas! Doch da das letzte Band nun das Fass Glas zum "Überlaufen" brachte, musste eine neue Lösung her. Also schnappte ich mir einen der lezten Milchkartons (da wir seit langem schon auf Pflanzendrinks umgestellt haben)....

beklebte diesen mit Geschenkpapier und bohrte mir per Akkuschrauber entsprechend Löcher hinein.

Wenn man gaaanz sachte bohrt, muss man noch nicht einmal ein Brett o.ä. ins Innere des Kartons legen. An dieser Stelle muss ich nämlich immer die "Gardinenpredigten" von Mr. Perfect über mich ergehen lassen: " Leg ja was unter, und verstärke hier und polstere aus da".... Deswegen kann ich solche Sachen "nur" machen, wenn er auf Arbeit ist ;-) Sollte nämlich seinem "heiligen" Tisch etwas zustoßen, wird hier wahrscheinlich wirklich "Tabula rasa" praktiziert. *grins*

Nachdem alle Löcher gebohrt sind, geht´s auch schon ans Befüllen, was dann letztendlich so aussieht:

Und hier nochmal etwas ordentlicher, naja, wenn man bei dem Wirrwarr überhaupt von "ordentlich" sprechen kann. ;-)

Krönender Abschluss bildet die große Garnrolle, die ich ganz oben einfach eingeklemmt hab, und die erstaunlicherweise tatsächlich hält. Nun gut,  brachialen Kräften hält dieses Konstrukt jetzt vielleicht nicht gerade stand, aber wir Bastler/innen sind ja berühmt für unsere kleinen, zarten und feinfühligen Fingerchen ;-) ;-) ;-)......n´est-ce pas?....

Bevor das ganze jetzt aber hier noch verantwortlich ist, dass, frei nach Marc-Uwe Kling, sämtliche "Ironie-Detektoren" Alarm schlagen, komme ich endlich zum Ende und verlinke diesen Post noch schnell.


In diesem Sinne, 
geht nicht verloren, 
in dieser schwarzen CyberWoche 
(hach, ich kann´s einfach nicht lassen ;-)
Bis dann, eure Jeanne

 verlinkt mit: creadienstag

Montag, 18. November 2019

Tannen (Wipfel-)Bäumchen

Auf meiner üblichen Laufrunde entdeckte ich neulich etwas seltsames, nämlich das hier:

Die Straßen und Wege waren übersät mit diesen Tannenwipfeln. So etwas hab ich wirklich noch nie zuvor, zumindest nicht bewußt, gesehen. Ob das auch eine Auswirkung der heißen Sommer ist?
Daß die Tannen diese abstoßen, weil sie sie nicht richtig versorgen konnten/können?
Kennt sich da draußen irgendjemand damit aus? Und kann mir evtl. eine Antwort darauf geben?
Dann immer her mit der Info!

Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann´.... äh quatsch ich meine natürlich, wie ich so vor mich hinlief, überlegte ich mir, wie schade eigentlich, diese kleinen Zweige nicht zu nutzen....
Und schon hatte ich sofort eine Idee im Kopf! Also flugs, so viele wie möglich eingesammelt, und schon konnte mein nächstes Bäumchen-Projekt starten.
Keine Ahnung warum, aber irgendwie bin ich zur Zeit im "Bäumchen-Modus"
Alles was frau dazu braucht, sind eben diese Wipfel (oder wie die auch immer heißen mögen)
einen Eimer oder Blumentopf, mit etwas Kies, Split etc. ,einen geeigneten Stock, und etwas Garn, am besten grün!
Ich hatte zwar noch ein extra Foto von den benötigten Materialien gemacht, aber irgendwie ist es in die unendlichen Weiten des Universums entschwunden....

Also, los geht´s:
Zuerst füllte ich den Eimer mit Split, in den ich den passenden Stock steckte. Ich markierte mir dann noch, bis wohin der Rand des Eimers reicht,....

damit ich mit den Zweigen nicht zu tief einsinke.

Dann schnappte ich mir eine Garnrolle....


sortierte mir vorher noch grob die Tannenwipfel.... 
 

und schon konnte es losgehen, indem ich die Zweige um den Stab legte und diese mehrfach mit dem Garn festband. Viele werden sich jetzt an dieser Stelle fragen, warum ich denn keinen Blumendraht nehme?! -Gut, dass ihr fragt! ;-)

Klar, wäre es mit Bindedraht sicherlich einfacher gewesen, aber aus dem gleichen Grund, wie bei meinem Laubbäumchen aus dem vorigen Post, will ich auch dieses nach Ende der Saison wieder dem natürlichen Kreislauf zuführen, sprich kompostieren.
Und weil ich früher meine Kränze und Co. stets mit Draht gebunden hab, fluchte ich auch dementsprechend wenn ich im Januar diese entsprechend wieder auseinanderdröseln musste. Seither bin ich auf einfaches Nähgarn umgestiegen, was vieles bedeutend vereinfacht!!
Nachdem ich Runde um Runde gebunden hatte, sah das "Grundskelett" dann so aus:
 

Zugegeben, das ganze war noch weit von dem entfernt, was einem Tannenbaum entspricht, ABER:
Danach begann ich mit dem sog. "finetuning", wie es im Denglischen so schön heißt.
Wenn man sich die Zweige nämlich genauer betrachtet, haben sie Ähnlichkeit mit einem Dübel.
Und dementsprechend machte ich mir auch dessen Eigenschaften hier zunutze.
 

Bitte was? Ganz einfach, in die Lücken steckte ich noch die restlichen Wipfel tief hinein, und zog sie dann wieder ein klitzekleines Stück heraus. Nun klar, worauf ich hinaus will? Richtig! Durch das Ziehen, stellen sich alle Nadeln auf und verhaken sich somit ineinander.
 

Sollten diese gar nicht halten, bindet man sie einfach einzeln nochmal an.  Aber das brauchte ich wirklich nicht.  Ich war wieder einmal selbst verblüfft WIE gut das alles hält, und wie "fest" das Bäumchen letzten Endes geworden ist.
 

Doch seht selbst.
 

Die finale Endkontrolle durch unsere Smulan durfte, wie immer, nicht fehlen. Und weil sie so motzig/skeptisch(?) guckte, weil die Spizte fehlte, kramte ich in meinem Naturmaterial-Fundus, und förderte eine Birkenrinde zutage...
 

Also schnell noch eine Schablone angefertigt und Mr. Perfect ganz lieb und nett gefragt, ob er denn an so einem verregneten Sonntag wie gestern, denn nicht auch brennende Lust auf´s Basteln verspüre. Er ließ sich nicht lange bitten, da er noch weniger Lust auf die Notaufnahme verspürte.
 Es sei nämlich dazu gesagt, dass ich gestern, wäre ich ein Gallier, dem Namen "Katastrophix" alle Ehre gemacht hätte.  Alles fiel mir sprichwörtlich aus den Händen, und über sämtliche Gegenstände stolperte ich drüber, sogar über´s Katzenspielzeug-es war wie verhext!
 

Kein Wunder also, dass Mr. Perfect sofort angerannt kam, als ich das Cutter-Messer zückte ;-)
Ja, frau muss nur wissen, wie sie den Gatten von der Couch bekommt! *grins*
 

Den Stern stabilisierte ich von hinten noch mit Karton und einer Lasche aus einer Clopapierrolle- das schien mir am praktischsten. Et voilà: Hier das Endergebnis:
 

Da er in der Wohnung allerdings bestimmt ganz schnell die Nadeln verliert, wanderte er ebenfalls mit auf den Balkon. Doch da der Pflanztisch schon voll ist, darf er sich nun in die alljährliche Balkondeko miteinfügen.
 

Und während sich Mansan eher für den Nachbarskater interessiert....
 

...musste Smulan erst mal erneut skeptisch den Baum in Augenschein nehmen ;-), so nach dem Motto: "Nanu, wie kommt der denn so plötzlich hierher!?"
(Und nein, das ist nicht die gleiche Katze. Das sind wirklich zwei verschiedene. Hätte uns Mansan auf dem Bild obendrüber nicht ständig ihren "Bobbes" in die Kamera gestreckt, könntet ihr es sehen!....)
 

Dementsprechend abgeschnuppert und für gut befunden, schicke ich das ganze noch rüber zu EiNaB und Creadienstag (wenn er denn wieder stattfinden sollte....)

P.S. Wie man sehen kann, steht hier immer noch die "Sommer- Deko". Mit dem Bäumchen hab ich somit die alljährliche Winterdeko-Saison eröffnet, und ich bin selbst gespannt, was da noch alles folgen wird. Um ehrlich zu sein, ich hab selbst noch keine Ahnung, *lach* ;-)

In diesem Sinne,
wünsche ich euch noch
 eine entspannte Zeit.
Macht´s gut, bis dann,
euere Jeanne


verlinkt mit: EiNaB 
                     creadienstag