Freitag, 16. November 2018

Haferflocken Bliss Balls

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Ihr Lieben, das Wochenende steht schon wieder vor der Tür und ich wollte euch fragen, ob ihr Lust, auf etwas Süßes habt? Ahhh, wusste ich´s doch ;-)

Das Rezept ist allerdings nicht von mir, sondern von dem unglaublich tollen Blog: Mrs. Flury, den ich wirklich nur empfehlen kann, und von wo ich mir ganz oft Inspirationen hole;  s. *HIER*

Für die Haferflocken Bliss Balls braucht ihr folgende Zutaten:
(Laut Rezept ergeben es ca 24. Bällchen, während es bei mir ca. 40 Stück ergaben, da ich sie etwas kleiner gemacht habe.)

140 g Haferflocken
60 g Mandeln
30 g Kokosraspeln/ Sesam
70 g Ahornsirup
80 g Tahini (oder Mandelmus)
70 g Datteln
 
Die Haferflocken und die Mandeln einfach in einen Mixer geben, fein zermahlen, und die restlichen Zutaten dazu, bis es eine leicht klebrige Masse gibt.
Oder: wer einen Thermomix besitzt, kann alles auf einmal reingeben und kleinmahlen. (so hab ich es jedenfalls gemacht ;-)

Da ich keine Kokosraspeln mehr im Haus hatte, weil ich sie gerade für einen anderen Beitrag brauchte, nahm ich stattdessen Sesamkörner. Wenn ich die Kokosraspeln weglasse, ist zwar die Gefahr größer, dass andere mitnaschen (ich bin nämlich die einzige in unserer Familie, die Kokos mag) aber frau ist ja großzügig und teilt von daher gerne :))....

Anschließend einfach nur noch die Bällchen formen, evtl. in Sesam, Kokos, oder Kakao wälzen, und schlichtweg vernaschen!!
Da ich diese aber gerne portionsweise einfriere, laß ich die Ummantelung weg, und wälze sie erst später, nach dem Auftauen in den entsprechenden Zutaten.


Und das allerschönste daran: Obwohl sie eine nicht zu verachtende Suchtgefahr beeinhalten, sind sie obendrein noch gesund und spenden Energie; von daher nasche ich sie gerne nach dem Mittagstief bei einer Tasse Kaffee, und bin anschließend sofort wieder fit für Blogbeiträge wie diesen hier :)


Sie lassen sich natürlich auch super verschenken, wenn denn wirklich welche übrigbleiben sollten...Dafür entsteht gerade parallel eine geeignete Verpackung, doch wenn ich mich jetzt nicht zurückhalte, und die Bällchen in Sicherheit bringe, muff if die Gefenkfaftel gar nift erft bafteln.....

                          
    

In diefem Finne,
ein fönes Wofenende
wünft euf Feanne



*enthält Werbung durch Verlinkung

Montag, 12. November 2018

Flaschen- Tasche bzw. Flaschen-Hemd

*
Vor kurzem wollte ich eine Flasche Secco verschenken, und musste dabei feststellen, dass ich keine Flaschentasche(n) mehr im Haus hatte.
Und wer meinem Blog schon ein Weilchen folgt, weiß, dass ich nicht gleich in den nächsten Laden renne, sondern erst versuche, die kleinen grauen Zellen zu aktivieren.
In diesem Fall war sogar Sonntag, von daher hätte dies eh nichts gebracht. (also, das mit dem Laden- nicht mit den grauen Zellen!)
Mit Papier wollte ich diesmal nichts gestalten und so griff ich wie so oft, auf Pinterest und meine Restekiste zurück.
Und siehe da: Heraus kam dieses "Flaschen-Hemd"!!



Dazu einfach den Ärmel von einem Hemd oder einer Bluse abtrennen, und unten wieder zusammen nähen. Wenn man sich noch ein wenig verkünsteln will, kann man auch noch die Ecken abnähen, so daß eine Art "Röre" entsteht.
Aus Zeitmangel hab ich aber drauf verzichtet und die Ecken unten nur eingeklappt. Demnächst will ich aber noch ein paar Exemplare für den Weihnachts-Flohmarkt nähen, da mach ich es dann professioneller! (hoffentlich)

Mit einer kleinen Schleife versehen, sieht es doch ganz manierlich aus, oder?
Vorteil dieses Upcyclings:
- Abbau des Stofflagers
- Das Hemd kann unendlich oft weiterverschenkt (und sogar gewaschen)
  werden!!
- keine Verschwendung neuer Ressourcen



Und da Weihnachten wie immer, schneller kommt, als man denkt, ist es doch vielleicht eine kleine Anregung, jetzt schon mit diesen Kleinigkeiten zu beginnen ;-)...

In diesem Sinne:
der Countdown läuft: In 6 Wochen ist Weihnachten!!
oder um es mit einem Pinterest -Spruch zu sagen:
"Procrastinate Now- and Panic Later!"
Bis dann,
eure Jeanne

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Dienstag, 6. November 2018

Herbstdeko...man nehme, was man hat (und was der Wald hergibt;-)


Obwohl die Geschäfte uns glauben machen wollen, dass man auch bei der Deko irgendwelchen Trends unterliegt, und am besten alles jedes Jahr neu kauft, (was erschreckender Weise auch ganz viele machen, und sich dann wundern, wenn ihre Schränke aus allen Nähten platzen!!), kommt das für mich nicht in Frage.
Ich pfeife auf die neuesten Trends und schaue immer erst nach, was mein Bastel- oder Dekofundus hergibt, bzw. gehe einfach in den Wald.....

Ich hab hierfür sogar eine eigene Kiste, in der ich immer alles sammle, was mir in Wald und Flur eben gerade vor die Füße fällt.
Diese Baumscheibe z.B. fand ich vor kurzem an einer Stelle, an der kurz zuvor Bäume gefällt wurden....
Bis auf die Pilze, ist wie gesagt, alles aus dem Wald.....

....und das Herz und die Stöcke hab ich neulich beim Picknick an der Isar gefunden....

Zuerst hab ich alles erst mal auf dem Tisch ausgebreitet und dann herum-"arrangiert"....aber seht selbst.....



Den T-Shirt-Kürbis hab ich auch noch vom letzten Jahr. s. *HIER*

Auf der alten Weinkiste gefiel es mir zwar am besten, aber aus Sicherheitsgründen- weil unsere Katze Smülan manchmal wie eine Bekloppte durch die Wohnung rast-......

....entschied ich mich letztendlich dann doch noch für die Kommode, die als Jahreszeitentisch nach Waldorfart immer herhalten muss!...


Und wie ist das bei euch so?? Rennt ihr auch den neuesten Modeerscheinungen hinterher und seid ewig am Shoppen, oder lasst ihr ganz einfach eurer Fantasie freien Lauf??...


In diesem Sinne,
macht´s euch gemütlich oder um beim neusten Trend zu bleiben: "hyggelig" ;-)
eure Jeanne

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Sonntag, 4. November 2018

Meuterei wegen "Bounty" und naschen "nach Acht" !!

Herbstzeit bedeutet für mich: Schokoladenzeit :))
Und da ich Schokolade nunmal über alles liebe, liebe ich logischerweise auch sämtliche Kombinationen davon.
Da ich im Sommer all´unsere Back und Schokovorräte in den Keller verbannt habe, holte ich die Tage wieder alles nach oben, um die einzelnen Produkte nochmals durchzusehen und entsprechend aufzubrauchen, bevor die weihnachtliche Backsaison wieder losgeht...
Beim Sortieren der Zutaten sprang es mich förmlich an, diese ovale Leckerei doch einmal selbst zu machen, weswegen es, wie o.a. sogar zur Meuterei kam...
Oder war es gar nicht wegen des Schokoriegels??? *lach*

Das Rezept dafür fand ich wie immer auf Pinterest: genauer gesagt, HIER
allerdings hab ich es ein wenig abgeändert:
Ich habe folgende Zutaten verwendet:
-  1 Dose Kokosmilch (über Nacht auf dem Kopf stehend kühlen)
-  ca. 100g Kokosraspeln
-  ca. 50g Ahornsirup
-  1 Tafel vegane Kuvertüre
-  für die "After eight" ein paar Tropfen Minzöl


Und los gehts:
Als erstes öffnet man die Dose und lässt die Kokosmilch abtropfen. Für die Riegel verwendet man nur den festen Teil. Danach wird alles gut miteinander zügig vermengt. Zügig deswegen, weil nach kurzer Zeit das Öl warm wird und austritt, und im Anschluß die Kuvertüre nicht mehr so gut deckt. Deshalb hab ich mir einen Handschuh übergezogen und alles miteinander vermatscht vermischt!

Ich wollte nicht wie im Rezept angegeben Kugeln haben, sondern die eigentliche ovale Form des "Bounty-Riegels" und fand nach kurzem Tüfteln folgendes raus:

Drückt man die Kugel in die Mulde zwischen Daumen und Zeigefinger erhält man automatisch eine ovale Form....

Dies gefiel mir schon deutlich besser ;-)....

Nach dem Formen sahen sie dann so aus, und warteten auf ihr Schoko-Bad.

Einen kleinen Teil der Masse behielt ich zurück und gab nur 3 Tropfen Pfefferminz-Öl dazu, weil dieses seeeehr intensiv ist; von daher Vorsicht mit der Dosierung! (Dazu am Ende des Posts noch mehr...)

Damit man die einzelnen Naschereien voneinander später unterscheiden kann, rollte ich die "After eight" zu kleinen Kugeln und drückte sie einfach flach. Davon hab ich jetzt kein extra Foto, weil ich nicht ständig die Handschuhe aus und anziehen wollte....(Es sind die Taler in der 3. Reihe)
Die Kuvertüre ließ ich im Wasserbad langsam schmelzen und überzog dann alles damit.

Zum Schluß hatte ich noch einen kleinen Rest der Schokolade übrig, die ich üblicherweise nie wegwerfe, sondern IMMER noch Schoko-Crossies daraus mache..Einfach nach und nach Cornflakes in die flüssige Masse geben, bis diese ganz ummantelt sind.

Da die vegane Schokolade zum Schluß hin jedoch immer fester wurde, gab ich noch etwas Kokosöl dazu; dadurch wurden die Crossies zwar fast durchsichtig, aber bei meinen letzten Versuchen, vergass ich das Fett, was meinen Zahnarzt gar nicht freute....oder halt, doch - IHN freute es, nur unsere Krankenkasse war nicht so sehr begeistert über den neuen Zahnersatz!!!....

Jedenfalls sah das Ergebnis dann SO aus: Vor dem Trocknen

Und nach dem Trocknen!

Und schließlich noch mal etwas schöner arrangiert :)

Beim Foto-Shooting bemerkte ich allerdings, dass ich von den "After eight" nur noch 2 Stück hatte.....keine Ahnung, wohin die fo fnell verfwunden find!!!.....

Ganz unten auf der Etagere hab ich tags darauf noch schnell vegane Bananen-Schoko-Muffins gebacken, da die überreifen Bananen noch weg mussten.....
hab ich schon erwähnt, dass ich Schoko-Kombis über alles liebe?? (hüstel)....
Das Rezept gibt es dann aber nochmal extra, weil es sonst hier noch den Rahmen sprengt!!

Und weil ihr bis zum Schluß so tapfer durchgehalten habt, gibt es auch noch eine kleine Überraschung, sprich Belohnung:
Wie ich weiter oben bereits erwähnt hab, braucht man von diesem Pfefferminzöl sehr wenig. Da es dies aber nur im 4er-Pack zu kaufen gibt, würde ich 2 davon gerne verschenken, entweder einzeln, oder alle beide.
Falls jemand diese(s) haben möchte, hinterläßt mir einfach kurz einen Kommentar.....Bei mehreren entscheidet dann entsprechend das Los...oder das Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! ;-)


In diesem Sinne
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne

Dieser Post enthält unbezahlte Werbung (aber Sowas von) durch Markennennung und Verlinkung!!!

Dienstag, 30. Oktober 2018

Sprung in der Schüssel..ähh Tasse

Es war mal wieder so weit: Eine unserer Tassen hatte einen Sprung!! Keine Ahnung warum, oder woher?? (Also ICH war´s jedenfalls nicht!!...)
Und normalerweise ist ja der erste Impuls immer: Wegwerfen!
Wie gesagt, "normalerweise"....doch irgendetwas in meinem tiefen Recyclingherz hinderte mich diesmal daran, und so schob ich die Tasse auf dem Regal erst mal eine ganze Weile hin und her, bis ich durch Zufall auf Pinterest eine geniale Idee dafür fand....


Und da wir sowieso auf "Heimaturlaub" waren, ging ich also zum Lachen Basteln erst mal in den Keller.....
Die einen oder anderen werden es vielleicht schon erraten haben, genau, es geht ums Beton gießen. Alles was man hierfür benötigt sind:

- eine (defekte) Tasse (geht natürlich auch mit Omis hübscher Sammeltasse ;-)
- eine Gießform (ich hab hierfür wieder meine Eisform von  *HIER*  genommen)
- Beton, Schnellzement etc...was man eben gerade zur Hand hat
- ein Gefäß zum Anrühren
- Öl zum Auspinseln der Form
- Handschuhe, da die Hände sonst sehr austrocknen
- Wasser

und schon kann´s losgehen:



Als erstes hab ich noch eine Schnur in Form einer Schlaufe in die Form geklebt, um später gleich eine Aufhängung zu haben.



Danach wird die Form gut eingeölt, damit man/frau das fertige Objekt besser daraus lösen kann....



Und sobald man den Zement angerührt hat, geht alles ganz schnell. So schnell, dass ich davon keine Fotos mehr machen konnte!! So fix konnte ich nämlich die Handschuhe gar nicht an und ausziehen....
Auf jedenfall wird die Tasse so schnell wie möglich in die Form getaucht. Bei dieser Art von Zement muss man diese noch nicht einmal abstützen. Nach ein  paar Sekunden (gefühlt) ist die Masse fest und die Tasse somit unbeweglich.



Und dann heißt es erst einmal: WARTEN; was ja bekanntlich das Schwierigste am Beton gießen ist ;-) Also mind. 48 Stunden.

Zum Schluß hab ich übrigens noch den Rest des Zements aus der Schüssel gekratzt, und weil die Masse dermaßen zügig abbindet, konnte ich daraus sogar noch ein Herz formen :)

Kleiner Tipp: wenn man sich nicht ganz so abhetzen will, gibt man einfach etwas Soda dazu, und das Abbinden wird um Einiges verzögert ;-)



Und tadaaa, nach 72 Stunden (jaha, ich hab tatsächlich so lange ausgehalten!), sieht das Ergebnis dann erst mal so aus:


Durch das Öl entstand ein Art "Antik-Effekt", was mir persönlich sehr gut gefällt, da ich einge Blumenübertöpfe habe, die ähnlich aussehen. Viele schleifen dann auch noch ewig dran rum. Aber ich hab es so "rustikal" gelassen, wie es ist !!




Und so schließlich, als die Tasse wieder ihren Weg in die Küche zurückfand:




Allerdings weiß ich nicht, ob die Schnur auf Dauer hält, und ich bin am überlegen, ob es nicht sicherer wäre, stattdessen einfach 2 Löcher als Aufhängung reinzubohren. Hat irgendjemand diesbezüglich schon Erfahrung damit gemacht??......


Und weil ich schon ewig nicht mehr beim Creadienstag mitgemacht habe, wird es jetzt wirklich Zeit das Ganze schnell rüberzuschicken, und mir anzusehen, was ihr wieder alles gewerkelt und gezaubert habt.

Ihr Lieben, 
macht´s euch gemütlich bei diesem Schmuddelwetter
Eure Jeanne



verlinkt mit:creadienstag

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Samstag, 20. Oktober 2018

A propos "Äpfel"

Hallo, Ihr Lieben,
nach einer längeren "Zwangspause" melde ich mich wieder zurück :)
Zwangspause deshalb, da ich auf Heimaturlaub, und ohne Router war (weil kaputt) Doch zum Bloggen blieb ohnehin keine Zeit, da sehr viel erledigt, und der Garten schon winterfest gemacht werden musste.

Deshalb hier auf die schnelle mal wieder ein Rezept-Quickie.
(Bitte entschuldigt die schlechte Foto-Qualität, zumal ich die Fotos zwischendurch rasch mit dem Handy geknipst habe)....

Da einem die Äpfel momentan an allen Ecken und Enden vor die Füße fallen, bietet sich dieser Snack regelrecht an. Zumal er auch superschnell geht, was ganz praktisch ist, wenn man den ganzen Tag beschäftigt ist, aber dennoch etwas Warmes essen will.
Alles, was man dafür braucht sind folgende Zutaten: (für 1große, oder 2 kleine Portionen)

- ca 3-4 Scheiben dünnes Brot (Ciabatta, Toast, Baguette, oder, was man gerade
  zur Hand hat)
- 1 Apfel
- 1 kleine Zwiebel
- 2-3 Bio-Eier (je nach Größe)
- 1 Frühlingszwiebel
- Kräuter
- optional Käse,....


Zuerst wird das Brot im Toaster kurz geröstet, bis es ein klein wenig kross ist.


Danach wird der Apfel klein geschnitten und mit 2 Eiern, der Frühlingszwiebel und den Kräutern sowie etwas Salz verquirlt.





Anschließend wird die in Würfeln geschnittene Zwiebel in einer Pfanne mit etwas Fett glasig angebraten.


Dann gibt man die Eiermasse in die Pfanne und lässt diese bei mittlerer Hitze kurz stocken.

Danach sofort auf die halbierten Brotscheiben verteilen und wer möchte, kann diese noch für ein paar Minuten in den Backofen schieben. (Gerne auch mit geriebenem Käse bestreut! ;-)



Lasst es euch schmecken!!



Ich wünsche euch noch ein schönes herbstlich-sonniges Wochenende
Macht´s gut,
eure Jeanne

(Dieser Post kann die eine oder andere bewußte oder unbewußte, aber immer unbezahlte Werbung enthalten!!!)

Dienstag, 2. Oktober 2018

Ich fühle mich "veräppelt"!!

(Dieser Post enthält "Werbung" durch Verlinkungen)


Wo man derzeit geht und steht, fällt einem die Ernte sprichwörtlich vor die Füße.
Doch scheint dies niemanden sonderlich zu interessieren. Im Gegenteil, die Äpfel, Nüsse & Co. fallen achtlos auf die Straße und die Autos fahren einfach drüber.
Unsere Parallelstraße ist inzwischen eine Mischung aus Apfelbrei und Nüssecrunch.
Und während die Früchte auf dem Boden dahingären, gärt in mir die Frage: "Was genau stimmt nicht mit uns?" Warum macht sich niemand mehr die Mühe, diese Früchte aufzuheben? Ist es Stolz? (Was werden denn die Leute sagen?) oder einfach nur Bequemlichkeit? (Im Supermarkt muss ich mich nicht mal bücken?)
Oder geht es uns schlichtweg einfach nur zu gut. Wir leben inzwischen in solche einem Überfluss, dass wir uns nicht mal mehr Gedanken machen müssen, wie die einzelnen Waren den Weg auf unseren Tisch finden. Man kann schlichtweg immer alles und jederzeit kaufen, und seien es die so oft zitierten Erdbeeren zu Weihnachten. Und wie es scheint, stumpft genau das die Menschen ab. Wir haben einfach verlernt dankbar zu sein, und, was schlimmer ist, wir geben diese Einstellung auch noch an die nächste Generation weiter. Ich persönlich bin kein religiöser Mensch, also nicht im Sinne, wie es unsere Glaubensrichtungen gerne sehen würden. Deswegen ist unsere Familie auch schon lange aus der Kirche ausgetreten, und trotzdem erinnere ich mich gerne an meine Kindheit zurück, als wir noch Erntedankfeste im Kindergarten, in der Schule und in der Kirche feierten. Und auch unsere Eltern erzogen uns so, dass wir früh lernten, dass nicht alles immer selbstverständlich ist. Und dafür bin ich ihnen heute unendlich dankbar!!

Aber, ich schweife ab; denn in meinen Augen ist nicht nur das Verhalten der Konsumenten schuld, sondern auch das Verhalten mancher Bauern:
Es ist anscheinend bequemer Subventionen einzufordern, als die Ernte zu vermarkten. Nicht umsonst gibt es hier in Bayern den Witz, dass die Bauern  ihren Kindern schon von klein auf  Gummistiefel anziehen, die stets 1-2 Nummern zu klein sind. Auf die Frage warum, lautet die Antwort prompt: " Damit sie schon ganz früh das Jammern lernen!!" ;-)

Doch es gibt bekanntlich immer Ausnahmen, und das sieht dann löblicherweise so aus:

Auf unserer Walking-Strecke, kamen mein Mann und ich vor ein paar Tagen an dieser Bank vorbei. Ein Bauer, der in der Nähe seinen Hof hat, bietet seine Waren direkt an der Straße an. (Frischer geht es wirklich nicht mehr!)
Leider hatten wir an diesem Tag kein Geld dabei, sind aber am nächsten Tag gleich noch mal los, und haben uns entsprechend eingedeckt.

Es standen keine Preise dabei, sondern dieses Schild, welches besagte:
"Obst und Kürbisse gegen freiwillige Spende abzugeben, Danke!" (Hinter dem Pfosten waren sogar noch Papier- und Plastiktüten aufgehängt!)

Und da das ganze auf Vertrauensbasis fungiert, haben wir auch entsprechend viel in die Kasse geworfen. Auch, weil ich finde, das solch ein Beispiel unterstützt werden muss. Vielleicht zieht dann ja wirklich noch der eine oder andere Bauer nach, wenn die Praxis zeigt, dass Direktvermarktung sich durchaus lohnt, auch wenn es manchmal auf ungewöhnlichem Weg erfolgt!!...

Für diesen Post habe ich mich, da wir anscheinend ähnlich gestrickt sind, mit Tanja (die die Idee dazu hatte) und Amely zusammengetan, und unten entsprechend verlinkt. Da könnt ihr euch gerne anschauen, was die beiden zu diesem Thema geschrieben haben.
 


Bis dahin, 
macht´s gut
eure Jeanne 

verlinkt mit:meinekraftquelle.de
            und: pfauenauge