Mittwoch, 12. Juni 2019

Schrumpfende Schlüssel à la Harry Potter

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Früher ergab sich, sehr zum Leidwesen meines Mannes, ganz oft folgendes Szenario:
Wir stehen vor dem Auto und ich suche wie eine Wilde in den Tiefen meiner Handtasche nach dem Schlüssel. Und während ich immer hektischer werde, schaut Mr. Perfect zunächst panisch, doch schon kurz darauf  immer genervter drein!!
Und immer ergab sich folgender Dialog:
ER: "Chochchh!! Wo hast du denn den jetzt wieder hin?"
ICH: "Vorschlag: schaff dir doch eine Männerhandtasche an und steck DU in Zukunft den ganzen Schlambambel ein!" (Er deponiert nämlich immer seine ganzen Utensilos in  meiner Handtasche, wohlgemerkt)
ER: "Bin ich schwul, oder was?"
ICH: "Chochhh!!!...
                                                              
Doch spätestens seit J.K. Rowling und Harry Potter weiß man, besser gesagt, "frau", dass die Schlüssel nicht aufgrund der Größe der Handtasche oder gar ihrer Unordnung einfach nicht aufzufinden sind- Nein, ein kleiner fieser Schrumpfungszauber veranlasst uns Muggel stets dazu, panisch und unkoordiniert STÄNDIG nach unseren Schlüsseln zu suchen.

Von daher schlug ich der Zaubererwelt ein Schnippchen und besorgte mir im Baumarkt unseres Vertrauens haufenweise die hier: Karabinerhaken in allen Formen und Größen.

 

 

Und während ich sonst eher der Meinung bin, weniger ist mehr und eher "minimizing" bevorzuge, können diese nützlichen Haken hier nicht groß genug sein. Je größer, desto besser!!!
 

Denn: von jetzt an gibt es kein lästiges Suchen mehr. Und auch der Schrumpfungszauber scheint hier nicht mehr zu wirken, wenn man die Karabiner stets an oder praktischerweise in der Handtasche befestigt. Ersteres mache ich z.B. wenn ich zur Garage laufe, danach wird der Schlüsselbund logischerweise innen eingeclipst.

 

Und auch besagter Autoschlüssel "hat nun einen Haken!"
 
Spätestens hier wollte ich zu nächstem Thema überwechseln, nämlich zum Thema Handtaschen.
 Hä? Wieso das denn jetzt? Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?- Das weiß ich auch nicht so genau- deswegen finde ich ja keine Überleitung...
 Damit das ganze von daher  nicht zu unübersichtlich, wenn nicht gar verwirrend wird, melde ich mich die nächsten Tage einfach nochmal mit einem gesonderten Post.

Und auch wenn ich mir sicher bin, dass die Zaubererwelt nicht ruhen wird, um uns Muggel zu ärgern, oder gar das Leben schwer zu machen, so bin ich froh, dass ich das "Schlüsselthema" nun endlich abhaken kann!! (Und Mr. Perfect erst!!! ;-)


Von daher, in Zukunft die Ohren gespitzt,
 wenn ihr in euerer Umgebung ein
"reducio" geflüstert hört!!
In diesem Sinne,
stay magical ;-)

eure Jeanne 



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Freitag, 31. Mai 2019

Das bißchen Haushalt

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Vor einiger Zeit, (eigentlich ist das tatsächlich schon etwas länger her) las ich in einem Haushaltsratgeber folgenschweren Satz: " Der Haushalt an sich ist ein viel zu langweiliges Projekt, als dass man ihn alleine tragen sollte!".....
Und so wie es aussah, war eine Drogeriekette zeitgleich anscheinend der selben Meinung, da tags darauf ein Werbeprospekt ins Haus flatterte, aus dem man,(in diesem Fall also Frau,nämlich ich), diese Karten ausschneiden konnte:

Die Karten enthielten im Groben die routinemäßig anfallenden Arbeiten im Haushalt, wie z.B. die hier:


oder die:

Doch am schönsten fand jedes Familienmitglied mit Abstand diese Karte hier, um die wir uns verständlicherweise jedesmal fast gekloppt hätten ;-)

Nach und nach gestalteten wir mit der Zeit selbst noch eigene Karten, die auf unsere jeweiligen Bedürfnisse bzw. Situationen zugeschnitten waren, wie z.B. Katzentoilette sauber machen, Kamin putzen, Blumen giessen, usw. usf......

Je nachdem wie alt die Kinder sind, kann man ihnen die eine oder andere Arbeit im Haushalt durchaus zumuten. Ich muss immer wieder staunen, wie wenig die Kids heutzutage mithelfen müssen, während sich die Eltern in ihren Ganztagsjobs abrackern.  Meiner Meinung tut man weder den Kids selbst einen Gefallen, wenn sie sich zu Hause zu Tode schonen dürfen, und dann in die Welt rausgehen, mit 2 linken Händen (und davon sind dann noch alles Daumen!), noch ist der spätere Partner "beglückt", wenn er mit jemanden zusammenleben muss, der/die entweder stinkefaul oder schlichtweg total unbeholfen ist!!!

Mit diesen Karten kann die Familie die ungeliebten Arbeiten spielerisch angehen. Wir haben damals entweder einen Wettbewerb draus gemacht, wer die meisten Karten in der vorgegebenen Zeit schafft, oder einfach die einzelnen Tätigkeiten im Laufe der Woche an die einzelnen Familienmitglieder verteilt. Natürlich wurde auch jedesmal kontrolliert, ob die Arbeit auch ordentlich ausgeführt und nicht etwa geschummelt wurde. ;-).....

Inzwischen ist unsere Tochter erwachsen und der Haushalt hat sich bei uns durch verschiedene Konstellationen dementsprechend eingespielt. Von daher fand ich, es war an der Zeit, die Karten weiterzureichen!!

Und wie meine Freundin mir die Tage berichtete, nutzt auch ihre Familie die Karten fleißig.
Doch seht selbst:

Jede Spalte ist für ein einzelnes Familienmitglied (mit Namen versehen, damit jeder weiß, was er/sie zu tun hat- doch hier hab ich sie logischerweise weggelassen); die Aufgeben werden somit täglich verteilt.


Und wie ist das bei euch? Habt ihr nun auch Lust bekommen, solche Karten evtl. selbst zu gestalten?
Wer jetzt künstlerisch nicht SO begabt ist, kann entweder das Internet zu Hilfe nehmen, oder mit den Kiddies die einzelnen Tätigkeiten/Gegenstände sogar aus alten Zeitschriften ausschneiden!!..
Ich bin mir sicher, dass am Ende ganz tolle und individuelle  Kunstwerke entstehen werden.
Also, ran an Papier und Schere, und drauflos gebastelt!
Kleiner Tipp noch zum Schluß: Am Ende hab ich die Karten noch laminiert- so halten sie bedeutend länger. Wer jetzt kein Laminiergerät hat, kann aber auch einfache selbstklebende Bucheinbandfolie nehmen. So lassen sie sich ebenfalls prima abwischen ;-)


In diesem Sinne,
macht´s gut, bis dann, 
euere Jeanne





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Dienstag, 7. Mai 2019

"Erdbeer-Tasche" schnell und unkompliziert nähen

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Wer meinen Blog schon länger verfolgt, hat sicherlich schon gemerkt, dass ich kein Fan von komplizierten Anleitungen bin. So auch bei diesen sog. "Erdbeer-Taschen". Ich liebäugelte schon so lange damit, mir selbst eine zu nähen, doch beim Stöbern in Internet, dachte ich bzgl. dieser Anleitungen immer: " Bitte WAS?" Manche machen da ja schon fast eine Religion draus!
Deshalb verwarf ich die Idee immer wieder, bis mir beim Aufräumen dieser letzte Stoffrest vom Möbelschweden zum gefühlten 3218. Mal in die Hände fiel.
Und nach einigem Tüfteln merkte ich, dass sich diese Taschen TOTAL einfach nähen lassen. Doch seht einfach selbst:
Wie gesagt, nähte ich bei diesem Reststück mit den Maßen  36 x 80cm  zuerst beide Kanten mit  je 2cm um. Danach platzierte ich 2 Streifen eines dickeren Bandes, das einmal ein Weihnachtsgeschenk schmückte, jeweils spiegelverkehrt auf dem Stoff.

 

Die Bänder hab ich zuerst an den Enden verstärkt, dann einmal längs gefaltet, und zu einem "Tunnel" zusammengenäht, und auf dem Stoff fixiert, was man hier im Bild hoffentlich erkennen kann. Natürlich hab ich vorher alles genau ausgemessen, damit....


.....beim Zusammenklappen der Tasche, diese Bänder jeweils auf der Außenseite zusammentreffen.
Soweit klar bis hierher?


Danach einfach nur noch die Henkel mit den Maßen: 43 x 3cm drangenäht, und ein Gummiband mit einem Kordelstopper eingezogen,


und schon kann die Tasche komplett in eine Erdbeerform zusammengezogen werden.


Ging doch wirklich ratzfatz, oder nicht? Das ging tatsächlich so schnell, dass ich am überlegen bin, gleich noch ein paar mehr zu nähen, um diese dann zu verschenken, so als Mitbringsel- ist mal was anderes, als Blumen oder Kuchen, etc....UND: man kann gleichzeitig Müll/Plastik sparen, wenn man stets so eine Tasche einstecken hat. (Kein Witz, ich hab schon wahre Begeisterungsstürme an der Kasse erlebt, wenn ich dieses Erdbeerteil in eine Tasche verwandelt hab ;-)


Am meisten aber freut mich, dass ich erneut ein sog. "UFO" wiedereinmal von meiner Liste streichen kann, und auch wieder etwas für den Stoffabbau getan hab. Ihr wisst schon, was ich meine ;-)

Und wie schreitet euer Stoffabbau so voran und euere UFO`s ? 
Erzählt doch mal. 

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne kreative Woche.

Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne



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Dienstag, 16. April 2019

Keksdosen "Remake"

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Im letzten Post hab ich ja geschrieben, dass ich mal wieder einige Konservendosen einer Intensivkur mit Kreide-Malfarbe unterzogen habe. So auch diese hier, an deren Design ich mich schon lange satt gesehen hatte....


Zum neuen Anstrich bekam die Dose noch einen Tafelfolien-Aufkleber, der sich immer wieder neu beschriften lässt, so dass man/frau gleich sein/ihr Revier entsprechend markieren kann!! ;-)
 

 

  
Doch was ist eine Keksdose ohne Kekse?? EBEN!! Demnach musste dringend Nachschub her, in Form von ein paar Cookies nach dem Rezept von *HIER*
Das tolle an DIESEN Cookies ist, dass sie wirklich ratzfatz gemacht und obendrein auch noch vegan sind/sein können.
 

 Alle Zutaten kommen einfach in einen Mixer und schon können die Cookies gerollt und geformt werden! Wie bitte?? Ja, ihr habt richtig gelesen. Während bei herkömmlichen Rezepten die Kekse mit einem "Klatsch" fast schon unliebsam aufs Backblech gepfeffert werden, werden sie hier einer liebevollen Rollmassage unterzogen und dann behutsam in ihrer letztendlichen Form sanft aufs Backpapier drapiert.
 

Sie behalten auch tatsächlich ihre Form....naja, also fast....
 

....bei mir sind sie diesmal tatsächlich noch ein klein wenig auseinandergelaufen. Vielleicht lag es aber einfach nur daran, dass ich normale Butter genommen hab, weil die vegane Variante nicht mehr im Haus war?!- (Freiwillige, die sich damit auskennen, bitte vortreten und Meldung machen! )
 

Jedenfalls tut das dem Geschmack keinen Abbruch- Im Gegenteil.... Und in nullkommanix ist die Dose auch schon wieder gefüllt. Moment mal.....waren das nicht ursprünglich mehr? Wo ist nur der ganze Rest hin?? Ob da wohl die Weihnachts-, ähhh Ostermaus wieder ihr Unwesen treibt???
Anders lässt sich der Schwund wohl nicht erklären!!.....
 

Naja, jedenfalls dürfen die "geretteten" Cookis mitsamt der Osterdeko zurück aufs Regal hoppeln, in der Hoffnung, dass die "Ostermaus" dort NICHT hinkommt ;-)



In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt schon ein fröhliches Ostereiersuchen
und erholsame Feiertage und verabschiede mich schonmal in den Urlaub :)

 Macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne


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Dienstag, 9. April 2019

Dosenupcycling

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Vor ein paar Tagen brauchte ich noch ein kleines Geschenk für einen lieben Menschen. Und da ich seit langem mal wieder meine Kreide-Malfarbe rausgekramt hatte, fielen ihr somit gleich ein paar Konservendosen zum Opfer.



Hinzu kamen noch 2 Ohren, die ich aus einem sog. Pfeifenputzer bog, und spätestens jetzt könnt ihr schon erkennen, was das werden soll....

Genau! Ein kleines Osterhäschen! 
Mit Wackelaugen & Co bekam es schließlich noch ein Gesicht....

...und ein Bändchen mit Puschelschwänzchen und Glöckchen rundete das ganze Erscheinungsbild dann noch ab. Die Sachen hab ich übrigens mit Heißkleber angeklebt; das ist am schnellsten und einfachsten!!

Die Grundidee war zunächst, einen kleinen Topf mit Blümchen zu verschenken. Aber dann verschwanden die Ohren gänzlich hinter den Blüten, was irgendwie komisch aussah. Hm....also musste Plan B auf den Plan! Und da man mit Schokolade,(meiner Meinung nach), so ziemlich ALLES retten kann, bekam das Häschen eben den Bauch mit Schokoeiern gefüllt..

...und die Blümchen wanderten in die andere, ebenfalls bemalte, Konservendose!

Häschen und Blumen kamen übrigens sehr gut an, was mich wiederum umso mehr freut und dementsprechend zu neuen Taten anspornt!! ;-)

Ich weiß übrigens nicht, woran es liegt, aber diese Jahr bin ich absolut im Osterhasendekofieber.
Deswegen zeige ich euch die Tage noch ein letztes, allerletztes Osterdeko, und dann ist für dieses Jahr garantiert Schluß!! Großes Ehrenwort ;-)


In diesem Sinne, macht´s gut,
bis dann, eure Jeanne




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Dienstag, 2. April 2019

Osterdeko

Heute kann ich euch endlich endlich unsere Osterdeko zeigen, angefangen, mit dieser Baumrinde, die mittels Dekoupiersäge zu einem Hasen wurde.

So ganz nackt wollte ich ihn natürlich auch nicht belassen, und so bekam er letztendlich noch eine Schleife,
 

bevor er zum übrigen Oster-Arrangement rüberhoppeln durfte.
 

Wie schon in meinen letzten Posts erwähnt, hab ich es ja nicht so mit kitschig bunt; nicht dass ich es nicht schonmal ausprobiert hätte, aber ich berufe mich jedoch stets aufs neue auf die reduziertere Variante in weiß!!

Ich liebe es einfach mit Dingen aus der Natur zu dekorieren.(und mit Flohmarktfunden, wie diesem kleinen "Hühnerhäuschen")
 
Oder auch mit Pflanzen, die ich auf meinen vielen Runden durch den Wald finde....So wie dieser Buchs hier, der mir übrigens sprichwörtlich vor die Füsse fiel: Durch den vielen Schnee gab es folglich auch jede Menge Schneebruch an den Bäumen und Sträuchern. Von daher konnte ich diesen abgebrochenen Buchs nicht einfach so im Schnee liegen lassen und pflanzte ihn ein, ohne jedoch damit zu rechnen, dass er SO gut anwächst, was mich natürlich umso mehr freut :))
Oder das weiße Heidekraut auf der linken Seite, das irgendjemand achtlos an den Straßenrand geworfen hatte. Ich weiß nicht warum, aber ich kann diese nicht einfach so da liegenlassen. ....
ich glaube, was das betrifft, so bin ich ein hoffnungsloser Fall, seufz ;-)) !!!

Und wie ist das bei euch? Habt ihr die Osterdeko schon "eingetütet"?


Wünsche euch noch eine schöne Woche
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne 

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Dienstag, 26. März 2019

Vom Weihnachtsbaum zum Osternest

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Frühling bedeutet bekanntermaßen auch immer Frühjahrsputz. Auf Amelys Blog schrieb diese darüber, dass das lateinische Wort "februare" auch reinigen heißt. Was ich persönlich sehr interessant fand. Jaha, Bloggen bildet ungemein!!! Aus "februare" wurde bei mir allerdings "merzuare", denn ich kam erst jetzt dazu, den Balkon mal wieder gründlich aufzuräumen. Dabei fiel mir das Material für eine weitere Weihnachtsdeko, die ich nicht mehr umgesetzt habe, sprichwörtlich in die Hände: Jede Menge Birkenreisig. Daraus sollte eigentlich ein Weihnachtsbäumchen werden (hüstel)....eigentlich!
Also schon wieder ein UFO (unfertiges Objekt), seufz!! Doch wer meinen Blog regelmäßig verfolgt, weiß, dass ich so viele UFO´s wie möglich in diesem Jahr umsetzen will. Also überlegte ich mir, was ich damit noch anfangen könnte, und kam auf die Idee, ein Osternest daraus zu machen.
 

Alles, was man dazu braucht, sind also:
ein neugieriges fleißiges "Helferlein"
jede Menge Birkenreisig
eine Gartenschere
Nähgarn in braun oder schwarz
und, wenn man das Glück hat, eine zu finden, (so wie ich) eine dünne Baumscheibe als Unterlage

Als erstes biegt man sehr kleine, dünne Zweige zu einem Kreis zusammen und wickelt das Garn ein paarmal drumrum, bis alles hält. Danach füllt man das "Loch" aus, indem man mit dem Bindfaden eine ganz spezielle Technik anwendet ,.....

nämlich MEINE, die folgendermaßen geht: hoch-runter-hin-her-kreuz-und-quer!!! Es ist wirklich egal, wie man wickelt, zum Schluß sieht man/frau nämlich gar nichts mehr davon. Mir war vor allem wichtig KEINEN Draht und keinen Heißkleber zu verwenden, denn: sollte das Nest irgendwann nicht mehr ansehnlich sein, oder sich gänzlich in seinen Einzelteilen auflösen, kann ich es einfach auf den Kompost, oder in die Biotonne geben, oder noch besser, in die Ligusterhecke stecken -> "back to nature" sozusagen!

Und so wickelt und bindet man Runde um Runde, (und hört dabei am besten ein Hörbuch-herrlich entspannend kann ich da nur sagen ;-), bis entweder das Material zur Neige geht, oder man die Höhe bzw. Größe als ausreichend empfindet.

Zu guter Letzt erfolgt dann schließlich noch das sog. "finish", also die Deko, bei der frau sich nach Herzenslust austoben darf. Ich für meinen Teil, hab´s nicht so mit quietschebunter Deko, so dass ich mich auch hier farblich eher in Richtung Natürlichkeit dementsprechend zurückgehalten hab......


was aber absolut stimmig in mein übriges Osterkonzept passt, welches ich euch dann noch nächste Woche zeigen will.

Und wie ist das bei euch so? Braucht ihr jedes Jahr etwas Neues, und macht ihr etwa die Trends mit, die die Werbemogule uns einzureden versuchen, oder habt ihr da inzwischen euren eigenen Stil entwickelt? Denn "Stil" bedeutet bekanntlich Nicht das Ende des Besens!!.... ;-)


In diesem Sinne, macht´s gut,
bis dann, 
eure Jeanne

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Sonntag, 24. März 2019

Bärlauch-Pfannkuchen


Kaum ist der Schnee weg, (obwohl er sich an manch schattiger Stelle noch hartnäckig hält) spitzelt auch schon der Bärlauch aus dem Boden. So haben wir uns aufgemacht, und fleißig gesammelt. Doch diesmal wollte ich nicht "nur" Pesto machen; deshalb hab ich die Blätter erst mal alle im Mixer zu einem "Mus" verarbeitet. Davon hab ich mir ein Glas abgefüllt, und den Rest dann zu Pesto weiterverarbeitet, so wie ich es schonmal *HIER* gezeigt hab.


Von dem Mus hab ich 2 Teelöffel zu folgendem Pfannkuchenteig dazugegeben:

500g (Pflanzen-) Milch - ich nehme hier Hafermilch
    2    Eier
 1/2    Teel. Salz
    2    Teel. Bärlauch-Mus
300g  Mehl
          etwas Mineralwasser

(Pflanzen-) Milch, Eier, Salz und Bärlauch-Mus gut miteinander vermischen. Anschließend das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig rühren. Diesen dann mind. 30 Min. ruhen lassen. Kurz vor dem ausbacken noch einen Schuß Mineralwasser unter den Teig rühren.

und schließlich Pfannkuchen daraus backen.



Anschließend kann man die Pfannkuchen nach Belieben befüllen, z.B. mit allem, was der Kühlschrank so hergibt: Wir hatten z.B. noch Kräuterfrischkäse, Grillzucchini, Karotten und Tomaten.


Man kan sie übrigens auch prima einfrieren, und bei Zimmertemperatur wieder auftauen, und kurz in der Pfanne erwärmen!....

In diesem Sinne : bon appetit :)
Lasst es euch gut schmecken.
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag, der seinem Namen heute wirklich alle Ehre macht ;-)
Macht´s gut,
eure Jeanne