Mittwoch, 1. Januar 2025
Die 25-Tage-Challenge
Dienstag, 7. März 2023
Fazit!!...oder: Wenn sich eine Tür schließt...
Rechts ist also der Katzen-Anteil, in der Mitte unsere Lebensmittel und links die Umverpackung unserer Regenzisterne, die wir leider nur online bestellen konnten. Mein Fazit lautet also: Es ist tatsächlich etwas mehr Arbeit, ABER: frau verlässt auch mal ausgetretene Pfade und findet neue Wege, sprich Einkaufsmöglichkeiten. So war ich z.B. überrascht wie vielseitig das Angebot mittlerweile selbst auf einem Mini-Wochenmarkt ist. Wenn es jetzt noch eine Möglichkeit gäbe, Katzenfutter unverpackt zu bekommen, wäre das wohl die legendäre "Eierlegende Wollmilchsau"! Aber ich gebe auch hier die Hoffnung nicht auf und frage immer und immer wieder nach. Bis die Geschäfte es schließlich leid sind und einknicken, hihi ;-) Ich werde z.B. nie vergessen, wieviele teils unfreundliche e-mails ich von den Molkereien erhielt, als ich mich erdreistete nachzufragen, warum es denn keine laktosefreie Milch, Joghurt, Quark, etc im Pfandglas gibt. Und heute stehen diese Produkte wie selbstverständlich in den Regalen...Wird also Zeit, die Hersteller wieder mal zu nerven, warum es keine Tomaten in (lichtgeschützten) Pfandgläsern gibt. *lach*...
Ihr seht also, es gibt noch viel zu tun...reiten wir los, ähhh, packen wir´s an. ;-)
Mittwoch, 14. September 2022
Huch, schon wieder Mittwoch!! schon wieder RAMADAMA ;-)
Wie ihr sehen könnt, bewahren wir darin überwiegend unsere Kerzen und restlichen Servietten auf. Da wir auf Stoffservietten umgestiegen sind, werden sie keinesfalls mehr ersetzt, sobald sie aufgebraucht sind.
Und dann geht es ans Sortieren. Hier habe ich wieder mehrere Kisten in entsprechende Kategorien eingeteilt, wie ich es auch schon zuvor *HIER* schonmal gezeigt habe.
Bzw. mit diesen Kombikerzenhalter kann man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Je nachdem, welche Seite man nimmt, kann man entweder normale Kerzen oder eben Teelichter verwenden. Und da wir für unseren Esszimmerleuchter ebenfalls Stabkerzen haben, können wir getrost auf die andere Variante verzichten, was erheblichen Müll einspart.
Doch auch hier konnte ich nachbessern, und zwar in eine hochwertigeren Anzünder, bzw. die guten alten Streichhölzer!!
Gegen Ende sah das Ganze nach dem Aussortieren dann nicht mehr ganz so schlimm aus, und durfte schließlich wieder in abgspeckter Form in die Sitzbank einziehen....
Sieht doch gleich vieeel besser aus...oder was meint ihr??
Dienstag, 18. August 2020
Feengarten
Mittwoch, 25. März 2020
Keep calm and help yourself
Oder: "I will survive" (à la Gloria Gaynor)
Nun ist es also so weit: durch ein paar Unbelehrbare haben wir hier in Bayern nun also die Ausgangsbeschränkung. Laut Ministerpräsident Söder so wörtlich: "nicht nur, um die Mitmenschen zu schützen, sondern, um diese Menschen auch vor sich selbst zu schützen!"
Was macht das mit uns im Speziellen? Ganz ehrlich? Ich hab vieeel darüber nachgedacht, Zeit ist ja im Moment genug und ich bin zu folgendem Ergebnis gekommen: NICHTS!
Das heißt jetzt nicht, dass ich die Krise wie so viele andere, ignoriere, im Gegenteil; wir machen weiter, wie bisher, OHNE aber in Panik zu geraten, oder, wie bei einigen Nachbarn schon zu beobachten ist, den Lagerkoller zu bekommen! Wir gehen ganz NORMAL einkaufen. Keine Hamsterkäufe und auch nicht tonnenweise Clopapier. Allein schon aus solidarischen Gründen. (Viele müssen wahrscheinlich erst mal im Wörterbuch nachschlagen, WAS das genau heißt!)
Und so seltsam, wie das vielleicht klingen mag, aber die Corona-Krise hat mir gezeigt, dass wir tatsächlich schon sehr minimalistisch leben und laut Duden auch schon in Richtung Selbstversorger gehen.....
- In den Geschäften gibt es kein Clopapier mehr? Egal, wir haben eine "Popodusche"
- Die Nudeln sind ausverkauft? Mache ich sie halt selbst!*CLICK*
- Die Backwaren sind ebenfalls aus den Regalen verschwunden? Juckt mich nicht! Mit meinen Rezepten geht das Backen von Brot *CLICK* und Toastbrot *CLICK* kinderleicht.
- Es gibt auch kein Mehl mehr? Ich habe IMMER genug Getreide im Haus, um das Mehl selbst zu mahlen.
- Die Drogeriemärkte sind geplündert? Wir benutzen riesige Blöcke von Alepposeife und wenden seit Jahren die "no-poo"- Methode an und haben für ganz seltene Fälle eine Haarseife, die wahrscheinlich 5 Jahre halten dürfte... Den Rest, wie Deo,*CLICK* Zahnpasta etc. mache ich sowieso selbst!
- Die Regale mit der Monatshygiene sind leergefegt?
Ich benutze seit Jahren einen Menstruationscup und die Binden und Slipeinlagen hab ich schon vor einiger Zeit selbst genäht. *CLICK*
- Das Waschmittel ist ausverkauft? Wasche ich eben mit Kastanien *CLICK*oder Efeu.*CLICK*
- Putzmittel gibt es auch nicht mehr? Ich hab einen Dampfreiniger, der bei 100°C alle Bakterien und Viren abtötet.
- Desinfektionsmittel ist nirgendwo mehr zu bekommen? Ich weiß, wie man Hände richtig wäscht und zur Not hab ich immer ausreichend Essig und Lavendelöl zum Desinfizieren im Haus.
Warum also diese Angst? Diese Panikmache? Klar, vieles ist von den Medien geschürt, denn "Only bad news are good news!" Aber laut einem Psychologen "hamstern" diejenigen unter uns, die generell sehr ängstlich sind. Die niemandem vertrauen, und sich selbst schon gar nichts zutrauen. Die sich nicht vorstellen können, diese Krise zu meistern, oder gar daran zu wachsen und dementsprechend überall nur noch schwarz sehen!! Die schon viel Verlust und Mangel (bereits in der Kindheit?) erfahren haben oder, die einfach nur dem Herdentrieb folgen: Einer kauft wie panisch Clopapier- die anderen sehen das und machen das nach, OHNE den genauen Grund dafür zu wissen.
In Australien scheint die Lage ebenso dramatisch zu sein, wie bei uns:
Wir haben Menschen gefragt, warum sie tonnenweise Klopapier kaufen
"Wenn du glaubst, dass die Welt untergeht, warum brauchst du dafür einen sauberen Arsch?"
Die Antwort war unisono: "Wir wissen es nicht!" Typisches Herdenverhalten also! Die Leute wussten zwar, dass sie etwas total unlogisches machten und schämten sich auch dafür, jedoch hatten sie auch keine Erklärung oder Entschuldigung zur Hand.
Tatsächlich fördert dieser fiese kleine Virus scheinbar auch die unschönen Seiten der Menschen zutage: Statt Solidarität gegenüber den schwächer gestellten in unserer Gesellschaft, Ellbogen ausfahren und Panik wie auf der Titanic. "Nach mir die Sintflut!", oder besser gesagt: "Vor mir der Eisberg?" Das gibt mir persönlich sehr zu denken.....
Covid19 zeigt uns aber, dass wir ALLE gleich sind. Er unterscheidet nicht, zwischen arm oder reich, groß oder klein, schwarz oder weiß!! Es kann wirklich jeden Treffen und keiner hat ein Mittel gegen ihn. Er zeigt uns, was die Creek-Indianer schon seit Urzeiten prophezeiten:" Und am Ende werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann!" Habt ihr euch denn nicht ebenfalls schon Gedanken gemacht, WER uns im Moment bitteschön den A.....llerwertesten rettet? Es sind nicht die Banker, die Manager, oder die Automobil-Bonzen!! Es sind die Ärzte und Pflegekräfte, die Supermarktangestellten, die Bauern und die vielen LKW-Fahrer, die sprichwörtlich "Russisch Roulette" betreiben, und ihre Gesundheit riskieren, wenn sie 2 Mal die Woche zwischen Italien und Deutschland pendeln, nur, um uns mit Lebensmitteln zu versorgen.
Und ausgerechnet diese Berufszweige sind bei uns immer noch hoffnungslos unterbezahlt! Wäre es spätestens jetzt nicht endlich an der Zeit, umzudenken und diese Mißverhältnisse zu ändern??
Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier! Und ich kann mir vorstellen, viele fallen nach der Krise wieder in alte Muster. Und dennoch, ein kleines Fünkchen Hoffnung hat sich in mir festgesetzt, dass nach Corona nicht alles wieder so sein wird, wie es wahr.
Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!!!
In diesem Sinne,
mein Appell nochmal an alle:
Bleibt zu Hause und vor allem ruhig.
Und wenn sich alle vernünftig verhalten, ist auch für alle gesorgt.
Sonntag, 15. Dezember 2019
Zwischenbilanz 2. Woche
Von daher hab ich auch heute wieder eine kleine Zusammenfassung vorbereitet.
Für alle, die vielleicht ein Türchen verpasst haben, ist dies noch eine gute Gelegenheit, dies nachzuholen.
Weiß nicht, wie es euch ging, doch beim Ausmisten hab ich mich gaaanz oft gefragt: "Wo kommt das alles denn bloß her?" Dabei bin ich auch mit mir gnadenlos ins Gericht gegangen. Und das bestärkte mich noch mehr, meinen Weg des Minimalismus konsequent weiter zu verfolgen. Doch seht selbst:
9. Türchen: Nach den Schuhen, sind die Jacken an der Reihe. Schaue von daher heute deine Garderobe durch und miste aus oder räume auf.
Das ging zum Glück ganz flott; ich musste nur die Sommer-und Laufjacken wegräumen.
10. Das Geschenkpapier durchsehen.
Weia, das hatte es wirklich mal wieder nötig!!
Kaum ist der Karton ordentlich beklebt sieht das ganze schon bedeutend besser aus!!
11. Rund um den Couchtisch aufräumen: Das ging auch ganz flott ;-)
12. Die Medikamentenkiste ausmisten: wir haben eine kleine in der Küche und eine Schachtel im Schlafzimmer. Und beide hatten es dringend nötig. Dabei konnte ich so einiges entsorgen!!..
13. Was für eine dämliche Arbeit-passend zum Freitag, den 13. Badezimmerschränkchen ausmisten!
Und obwohl es ziemlich viel Zeit in Anspruch nahm, war ich hinterher SO froh, es abhaken zu können!
14. und 15. Für den Kleiderschrank hab ich das ganze Wochenende eingeplant, da das bei den meisten ein größeres Projekt sein dürfte.
Bei mir gab es zum Glück nicht viel zu räumen....
Seit meiner "Capsule-Wardrobe" Aktion vom letzten Jahr, kam so gut wie nichts dazu. Im Gegenteil, ich konnte sogar noch ein paar Sachen weggeben!
So, das war´s erst mal wieder!! Auf geht´s also in die 3. Woche, falls ihr (noch) Lust habt! ;-)
Würde mich freuen, wenn ihr ein wenig aus dem Nähkästchen (das hoffentlich auch aufgeräumt ist) plaudert. Wie gesagt, bewirkt so eine Aktion bei mir immer, dass bestimmte Hirnareale, die scheinbar die ganze Zeit verschüttet liegen, wieder freigesetzt werden, und eine wahnsinns Energie und Kreativität freigesetzt wird. Aber davon will ich euch dann zwischen den Jahren, oder im neuen Jahr erzählen...Und bei euch so?












