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Samstag, 28. August 2021

Der Schuh des Manitu!?

Meine guten alten Gartenschuhe haben tatsächlich den Geist aufgegeben und sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet....


 
Bzw. eigentlich war es ja nur der eine!! Und kaum hatte ich sie in die Mülltonne befördert, machte ich auf dem Absatz (der neuen Schuhe) kehrt und fischte zumindest den anderen wieder raus. Keine Ahnung warum, aber ich fand ihn schlicht zu schade für die Tonne. So wurde er zweckentfremdet und dient nun in seinem 2. Leben als Schu(h)tz für Schneidwerkzeuge!

Doch seht selbst:

Da die Nachbarskinder mich oft im Gartenhäuschen besuchen, finde ich es besser, wenn sich die Schneidwerkzeuge außer Reichweite für die Knirpse befinden!....


Geht man/frau ein bisschen weiter weg, könnt ihr sehen, was ich meine....

 
 Und noch einen Schritt zurück....

 Und falls ihr euch nun fragt, wie das Häuschen von außen aussieht, voila:
hier die Ansicht von der Straße!

So, ihr Lieben, das war´s auch schon wieder;
kurz und knackig diesmal.
Wünsche euch noch ein schönes 
November-Wochenende ;-)
Macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne
 
 
verlinkt mitÖko? Logisch!

Freitag, 13. August 2021

4 x Haare waschen, die II.

*
Also eines muss man euch lassen: ihr seid ganz schön hartnäckig!! Oder einfach nur neugierig?? 
Nun gut, ich glaube, ich habe euch nun lange genug zappeln lassen...- wird also Zeit für die Auflösung.
Die Fleißigen unter euch, die den früheren Post gelesen haben, werden sich die Antwort schon denken können.....Sie lautet: (hier sich bitte einen Trommelwirbel vorstellen...ja, gut, ein Tusch geht auch!)
...wird das heute noch was?? Ja, ja, Moment....muss gerade noch die Spannung ein klein wenig auf die Spitze treiben- jedenfalls machen sie das im TV auch immer so ;-)

Die Lösung lautet:

BÜRSTEN!!!!
 
Hej, jetzt aber nicht so kommen: solche langen Gesichter will ich hier gar nicht erst sehen!! Und bitte nicht alle auf einmal wild und aufgebracht durcheinander reden!! Oder was dachtet IHR denn? 
Dass ich ein Wundermittel von "Weißkopf" oder "Protector & Gammler" aus dem Hut zaubere? Nein, ich hab mich tatsächlich auf das zurückbesinnt, was Generationen vor uns schon praktizierten. Die berühmten 100 Bürstenstriche kommen nämlich nicht von irgendwo her. Die hatten schon ihre Berechtigung!  
Doch wie bei so ziemlich allem, kommt es auch hier auf das richtige "Werkzeug" an. Wichtig ist, sich eine Wildschweinborstenbürste (Wow, welch ein Wort) von guter Qualität zu kaufen. Mit ihr nimmt man das Sebum, so nennt man den Talg auf der Kopfhaut, auf und verteilt es in den übrigen Haaren. Idealerweise bis in die Spitzen, so dass diese soz. gut geschmiert werden. Ganz viele werden spätestens hier angewidert die Nase rümpfen. Warum? Weil die Industrie hier wahre Arbeit geleistet hat. Sie hat uns nicht nur die Köpfe, sondern auch die Gehirne weichgespült, wie es eine Freundin von mir neulich so treffend ausdrückte!!! Wir bekamen regelrecht eingehämmert, dass "Haar-so-sauber-dass-es-quietscht" (sorry, ich muss heute immer noch über diese Werbeaussage lachen :))) zu sein hat. Folglich wurde das Shampoo mit Zusätzen versehen, welches die Kopfhaut so stark entfettet, das diese erstmal in eine Art Schockstarre verfällt! Völlig perplex, weil man ihr diesen wichtigen Schutzfilm einfach so geklaut hat, reagiert sie wie ein trotziges Kind: "Wieder haben will!" Folglich produziert sie Sebum um Sebum, nur für den Fall, dass ihr es nochmal abhanden kommten sollte. Was mit der nächsten Haarwäsche ja auch tatsächlich geschieht! Die Kopfhaut nun gänzlich irritiert und aufgebracht, denkt sich: "Nicht mit mir, Freundchen!" und setzt nun einen Teufelskreis in Gang, der von der Industrie bewußt SO gewollt ist. Schließlich wollen die Herrschaften nachts beruhigt schlafen und von ihren Yachten und Villen und sonstwas träumen, während das "Fußvolk" inzwischen so verzweifelt ist, dass es die Haarpracht am liebsten für den nächsten Ölwechsel in einer Werkstatt anmelden würde. Stattdessen aber nun täglich fleißig wäscht und wäscht und wenn sie nicht gestorben sind......
Fakt ist, während meiner "no-poo-Methode" hab ich ganze 6 Haarbürsten verschlissen, bis ich endlich DIE richtige(n) fand. Leider gibt es die nur bei A*** zu kaufen. Ich hab monatelang alle Geschäfte abgeklappert, und auch das Internet rauf- und runtergesucht- NIX!! Von daher musste ich in den sauren Apfel beissen, und den guten alten Jeff noch reicher machen, als er ohnehin schon ist- (aargggghhh, wie mich das wurmt!!!)
 
Doch von vorne:
Anfangs dachte ich nämlich noch, es wäre geschickter, 2 Bürsten in 1 zu haben. Ist es aber nicht! Ich kaufte immer die Wildschweinborsten-Haarbürste mit integrierten Plastikstiften, also diese hier:

(hier meine Reise-Haarbürste mit "noch" intakten Stiften; allerdings sehr schwer zu reinigen!)

Allerdings lösten sich schon nach kurzer Zeit die Köpfe, und ich "schrappte" mit diesen Plastikstäbchen regelrecht über die Kopfhaut- Aua!! ): Also suchte ich nach einer Wildschweinbürste mit Metall. Wie es scheint, gibt es die aber nicht; und muss erst noch erfunden werden. Also kaufte ich eine mit Wildschwein und eine mit Metall. Und: BIN ÜBERGLÜCKLICH mit meiner Wahl!
 
 Gestatten: mein Name ist Jeanne, Doppelagentin Jeanne, und ich hab die Lizenz zum Bürsten!!!

 
Doch nun zur Praxis: 
Ich bürste jeweils morgens und abends meine Haare ganz ausgiebig. Dazu entwirre ich mit der Metallbürste, angefangen bei den Spitzen, bis zum Ansatz, ganz vorsichtig die Haare. 
 

Danach wird mit dem Wildschwein in umgekehrte Richtung, also vom Ansatz bis in die Spitzen gebürstet. Auf diese Weise wird der wertvolle  (und nicht igittigitt) Talg gleichmäßig von der Kopfhaut bis in die Spitzen verteilt. Am besten geht das leicht vornüber gebeugt. 
 
 


Doch Achtung: ganz am Anfang spielt die Kopfhaut natürlich verrückt. Sie macht soz. einen "kalten Entzug" durch und fettet dementsprechend wie wild und juckt wie verrückt!  Doch ich kann euch nur ermutigen, durchzuhalten. Besänftigt sie einfach mit Puder. Vor allem, wenn sie ein wenig "strähnig" aussehen, so wie hier.
 

Was nämlich Louis XIV und Konsorten konnten, können wir doch schon lange!! Statt gewaschen wird jetzt gepudert, was das Zeug hält. Spaß beiseite, denn auch hier kann das ganz schnell nach hinten losgehen. Denn, nehmt ihr zuviel, und tragt es sogar direkt zentnerweise auf die Kopfhaut auf, bis ihr ausseht, wie eure eigene Großmutter, werdet ihr eures Lebens nicht mehr froh. Fragt lieber nicht, woher ich das alles weiß. (Hab ich euch schon erzählt, dass Mr. Perfekt oftmals aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr rauskommt? Manchmal erinnert er mich stark an einen "Wackeldackel"!..... ;-)
Also weiter im Text: Entweder nehmt ihr Babypuder- wobei das ebenfalls etwas Fett/Öl enthält, oder ganz einfach Speisestärke, idealerweise gemischt mit Heilerde. Letzere lindert sanft den Juckreiz.
Dazu einfach von dieser Mischung etwas in die Handflächen verteilen, und mit den Fingerspitzen ganz sanft und bestenfalls nach und nach auf dem Haaransatz verteilen. Lieber anfangs etwas weniger nehmen und lieber nochmal am nächsten Tag nachpudern. Seid ihr zu ungeduldig, wie eine ganz bestimmte Person, die ich nur zu gut kenne, müsst ihr euch sonst diesen "Zement" der in Verbindung mit Sebum und zuviel Puder entsteht, regelrecht wieder vom Kopf meiseln!! ....
 

 
 
Ich mache das immer ganz früh morgens, wickele die Haare dann in ein Handtuch (Turban ist natürlicher noch besser) und lasse die Mischung ca 1 Stunde einziehen. Danach bürste ich die Haare aus, wie oben beschrieben. Hinterher fühlen sich die Haare an, wie frisch gewaschen.
 

Gewaschen, aber nicht etwa im Sinne der Shampoo-Industrie. Sondern mit "meiner" Methode:
Dazu löse ich ca. 4Eßl. Roggenmehl in ca. 200-300ml lauwarmen Wasser klümpchenfrei auf. (Statt Wasser kann man auch handwarmen Kamillentee verwenden.) Diese "Pampe" wird dann gleichmäßig auf dem Kopf und zum Schluß bis ind die Haarspitzen verteilt. Da das ganze eine ziemlich tropfende Angelegenheit ist, geht das am besten kopfüber am Waschbecken, oder in der Badewanne. 
 



Nach ca. 20 min Einwirkzeit, werden die Haare mit lauwarmen Wasser ausgiebig ausgespült. Keinesfalls heißes Wasser verwenden, denn diese Klumpen bekommt ihr NIE wieder raus!! (nur so rein theoretisch...)
Idealerweise lasst ihr das Roggenmehl-Gemisch beim Ausspülen einfach über den restlichen Körper laufen. Dieser fühlt sich hinterher wunderbar glatt und geschmeidig an. So könnt ihr euch auch noch das Duschgel sparen ;-)
 
Danach unbedingt noch die sog. "saure Rinse" anwenden. Vor allem am Anfang der Umgewöhnungsphase, wenn die Haare noch stark geschädigt sind. Die Säure im Essig sorgt dafür, dass sich die aufgerauten Haarschuppen wieder schließen. 
Dazu ca. 100-150ml Apfelessig in 1L Wasser geben und am besten kopfüber über die Haare laufen lassen. Anschließend nochmal mit klarem Wasser nachspülen. Bei stark juckender Kopfhaut wird der Apfelessig unverdünnt und erwärmt auf die Kopfhaut aufgetragen. Nach etwa 1Std. Einwirkzeit, am besten in einem Handtuch-Turban eingewickelt, wird der Essig wieder mit klarem Wasser ausgespült. Bei konsequenter Anwendung beruhigt sich die Kopfhaut nach und nach spürbar. Wer Essig allerdings nicht sonderlich prickelnd findet, kann stattdessen auch Kamillentee aufgießen und nach dem Abkühlen sowohl Kopfhaut, als auch Haare damit spülen.
Und SO sehen sie nach dem Waschen und Trocknen aus:

 
Und wieder Achtung: Die Haare fühlen sich frisch gewaschen ganz anders an, als wir es mit dem Shampoo gewöhnt sind. Doch keine Angst, "man gewöhnt sich an allem, selbst am Dativ!" wie es so schön heißt. Die Haare haben mit dieser Methode eine ganz andere Haptik, sie sind schwerer und griffiger. Und auch wenn es anfangs etwas befremdlich ist, sobald ihr euch daran gewöhnt habt, wollt ihr nie wieder in die "Shampoo-Steinzeit" zurück, versprochen!!! Ihr braucht nämlich keine Kur, keinen Conditioner und bestenfalls auch kein Haarspray mehr. Die Haare sitzen einfach irgendwie immer perfekt. Und last but not least, spart ihr über´s Jahr gerechnet jede Menge bares, so daß ihr demnächst ebenfalls ein Entschuldigungs-Schreiben an die Shampoo-Industrie verfassen müsst!! ;-)....
 
Von Zeit zu Zeit ist es noch wichtig, die Haarspitzen mit ganz wenig Kokosöl (Jojobaöl und Olivenöl gehen natürlich auch) zu verwöhnen. Das macht sie geschmeidig und elastisch und Spliss gehört somit endgültig der Vergangenheit an. 
Dazu einfach1/2 Teel. in die Spitzen sanft einreiben, Turban um den Kopf wickeln, damit die Kleidung verschont wird und so lange wie möglich einziehen lassen. Am besten über Nacht.
NICHT ausspülen. Die Haare sind anfangs ohnehin so geschädigt, dass sie das Öl komplett und dankbar förmlich aufsaugen.

PUHHH!! DAS war jetzt aber ein ultralanger Post. Seid ihr eigentlich noch da? Oder seid ihr schon komatös zur Seite gekippt? So lange sollte der gar nicht werden. Und dabei bin ich noch gar nicht dazu gekommen, von meiner "HAARKUR" bzw. "TINKTUR" zu reden, die ich immer dann anwende, wenn auch bei mir spätestens nach 3 Monaten die Kopfhaut zu jucken anfängt. Falls euch das auch noch interessiert, oder falls hier noch mehrere Fragen kommen sollten, so werde ich ggfs. noch einen 3. Teil verfassen. 
Jetzt seid ihr aber fürs erste erlöst, und dürft nun endlich das heiße Wochenende genießen!...
In diesem Sinne
Bleibt sauber, ;-)
bis dann, eure Jeanne 
 
 
 *Post enthält leider unbezahlte Werbung -ließ sich nicht vermeiden!!

Dienstag, 23. März 2021

Nützliche Gartenhelfer aus "Müll" und Resten

Ich hab es schon mehrmals hier erwähnt: Mein Mann braucht für seinen Job nunmal Hemden. Viele Hemden. Und wer schon mal ein Hemd gekauft hat, kennt auch diese Klammern hier, mit der besagtes Teil in der Verpackung an einem Karton festgemacht wird. (Welches kranke Hirn denkt sich denn bitte sowas aus??) Egal!! Beim letzten Kauf wollte ich diese Klammern nicht einfach so entsorgen und überlegte, ob man/frau die denn nicht noch für irgendwas nützliches verwenden könnte!?.....

Hmmm....also erst einmal gerade biegen......und dann??? Ich hab´s!!.....

....einfach im Beet als Klammer für die sog. "Absenker" (nein, nicht Absacker!) verwenden. Was´n das jetzt? Fragt ihr euch sicherlich. Absenker werden aus Zweigen einer Mutterpflanze gemacht. Dazu nimmt man einen dünnen Ast, entfernt die Blätter und drückt ihm mithilfe einer Klammer ins Erdreich. 
Und da, wo vorher die Blätter waren, bilden sich im Idealfall nach kurzer Zeit die Wurzeln. Ist das neue Pflänzchen gut durchwurzelt, wird es einfach von der Mutterpflanze abgetrennt, und kann

Und da, wo vorher die Blätter waren, bilden sich im Idealfall nach kurzer Zeit die Wurzeln. Ist das neue Pflänzchen gut durchwurzelt, wird es einfach von der Mutterpflanze abgetrennt, und kann woanders eingepflanzt werden. So erhält man ohne großen Aufwand Ableger.



Gut wässern nicht vergessen,

....und am besten irgendwie "markieren", damit beim nächsten Buddeln im Beet nicht etwa versehentlich der Zweig wieder rausgezogen wird. (Soll durchaus schon vorgekommen sein, hüstel ;-))

Diese Methode eignet sich für viele Kräuter, insbesondere Rosmarin und Salbei, etc. aber auch für Stauden, wie hier der Hartriegel, den ich persönlich ganz besonders als Bienenmagnet sehr schätze.
 
Wer allerdings keine neue Hemden kaufen muss, (der/die Glückliche!), kann sich auch mit Aufhänger aus einer Spiralbindung aushelfen. Diese findet man vor allem in  Kalendern, am besten ausgediente...
 
(links in klein und rechts aus einem großen Wandkalender)
Biegt man diesen Aufhänger zusammen, entsteht eine recht große und vor allem stabile Klammer. So lassen sich auch stärkere Zweige problemlos absenken. Und natürlich geht auch ganz normaler, etwas dickerer Blumendraht. Ich wollte hier aber Dinge nehmen, die schon vorhanden sind und sonst nur im Müll landen würden....


Als nächstes möchte ich euch noch weitere Pflanzhilfen zeigen:
 

Ich bat Mr. Perfect, mir einen "Blumentopf-Erdandrücker" zu basteln. Daraufhin verschwand er kurz im Gartenhäuschen, sägte von einem Rundholz eine Scheibe ab und schraubte einfach einen Möbelknopf darauf. So einfach, wie genial!! ;-)

Gerade beim Aussäen von ganz kleinen Samen ist es wichtig, dass die Erde schön gleichmäßig angedrückt wird. Versuche ich das mit den Fingern, mache ich mehr Dellen rein, als mir lieb ist, und beim Gießen spült es die ganze Samen in diese Löcher. Aber mit dieser Methode ist es wirklich kinderleicht.

Hier seht ihr übrigens die Pflanzstecker, die ich *HIER* schon mal gezeigt hab, sowie die Samentütchen von *HIER*
 

Manchmal ist es beim einsäen oder setzen von Blumenzwiebeln wichtig, die Pflanztiefe zu wissen. Also schnitzte ich mir aus einer ausgedienten Spülbürste bei der ich die Bürste einfach abgesägt habe, ein entsprechendes Garten-"gadget", wie es neuerdings so schön in Neudeutsch heißt! Und mit einem wasserfesten Stift markierte ich dann noch eine Skala in cm.

Und zum Schluß möchte ich euch noch mein absolutes Lieblings-Gartenhelferlein vorstellen. Und auch wenn es schon sehr in die Jahre gekommen ist, so will es euch nicht vorenthalten:
Mein Gartenwägelchen!! :) Durch Extremsport in jungen Jahren (16 Std. pro Woche) habe ich mir schon frühzeitig meine Knie ramponiert. Also langes Knien ist nicht! Ich war deshalb die schlechteste Katholikin, die es je gab!! ;-) Mein Mann hatte ein Einsehen, (vermutlich konnte er das Gejammer nicht mehr ertragen) und fertigte aus Abfall-Brettern und den alten Bobbycar-Rädern unserer Tochter, die jahrelang hinten im Kellerregal schlummerten, dieses praktische Gefährt. So kann ich sitzend zwischen den Beeten hin und herrollern.

Durch Extremsport in jungen Jahren (16 Std. pro Woche) habe ich mir schon frühzeitig meine Knie ramponiert. Also langes Knien ist nicht! Ich war deshalb die schlechteste Katholikin, die es je gab!! ;-) Mein Mann hatte ein Einsehen, (vermutlich konnte er das Gejammer nicht mehr ertragen) und fertigte aus Abfall-Brettern und den alten Bobbycar-Rädern unserer Tochter, die jahrelang hinten im Kellerregal schlummerten, dieses praktische Gefährt. So kann ich sitzend zwischen den Beeten hin und herrollern.
Ganz wichtig waren ihm vor allem die praktischen Behälter, (hier im Moment nur einer) links und rechts, damit ich meinen ganzen Geräte immer in greifbarer Nähe habe. Als ob ich irgendwelche Gartensachen schon jemals verlegt/verloren hätte, tsss.....(nachzulesen *HIER* ;-)
 
 
Ihr Lieben, das war´s auch schon wieder.
Jetzt hoffe ich inständig, dass die Pflanzzeit nun 
endlich endlich bald losgeht!....
In diesem Sinne, 
macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne 




verlinkt mit:EiNaB



Dienstag, 11. Februar 2020

Mother´s little (big) helper....

Es sind nicht die großen Dinge, die oftmals etwas bewirken können; manchmal bedarf es nur ein paar Kleinigkeiten, um sich das Leben zu erleichtern.
So kam mir die Idee mit dieser Kategorie, als ich neulich mal wieder (wie so oft- seufz) meine To-do-Liste verlegt hatte....

Ich weiß nicht, ob ich es bereits an anderer Stelle schon einmal erwähnt habe, aber ich muss mich hier einmal "outen", und gestehen, dass ich ein absoluter "Listen-junkie" bin. Für so ziemlich alles gibt es hier in unserem Haushalt Listen: sei es für die Haushaltskasse, die Energieabrechnungen, die Steuererklärung, ja, sogar für´s Kofferpacken haben wir die entsprechenden Checklisten. Und nicht zu vergessen meine "Putzliste", die ich euch demnächst auch noch zeigen will.

Am allerliebsten aber hab ich meine tägliche "To-do-Liste". So strukturiere ich morgens schon, was alles erledigt werden muss, und hake es dann im Laufe des Tages einfach ab. Naja, SO einfach ist das bei mir auch wieder nicht, da ich die Liste leider allzuoft verlege. Ein zeitlang versuchte ich es dann mit diesen Klebezetteln, aber das war dann total unübersichtlich, als alles mit gelben Zetteln zugekleistert war. (Mr. Perfect wollte eines Tages sogar wissen, ob der "Kuckuckskleber" etwa hier gewesen sei, weia!! ;-)
Also musste eine andere Lösung her, und zwar die hier:


Aus einem stabilen Nudelkarton schnitt ich mir ein entsprechendes Format aus, umklebte die Ränder mit einem schönen Klebeband UND, ganz wichtig: versah das ganze mit einer Aktenklammer, auch bekannt unter dem Namen Vielzweckklammer, oder Befestigungsclip.

Denn, der entscheidende Vorteil gegenüber meiner ganzen bisherigen Methoden ist eindeutig dieser hier: ein "Parkplatz" für meine Liste!! Diese Liste wird von mir (ausser morgens auf dem Küchentisch) NUR an dieser Stelle aufbewahrt- und nirgendwo anders. Und ich bin über mich selbst erstaunt, dass ich es bisher sehr diszipliniert eingehalten habe.

Um keine neues Papier nehmen zu müssen, nutze ich bereits benutzte Blätter....

und sogar die gebrauchten Briefumschläge, die täglich mit der Post ins Haus flattern, werden entsprechend zurecht geschnitten.

So wird Papier, das ohnehin im Müll landen würde noch einer sinnvollen Verwendung zugeführt !!

Und ihr? Wie behelft ihr euch bei den täglichen Herausforderungen des Alltags? Läuft bei euch auch ohne Listen alles rund? Habt ihr Lust, mir davon zu erzählen? Dann immer her mit euren Geschichten; freue mich schon darauf ;-)

In diesem Sinne, 
macht´s gut 
und lasst euch von Sabine nicht wegpusten!!
Bis dann,
eure Jeanne 
verlinkt mit: creadienstag
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Dienstag, 26. November 2019

Bänder-Spender

Wie ich schon des öfteren an dieser Stelle hier berichtet hab, dauern ja manche Projekte bei mir etwas länger-bis sie mich dann aber so richtig nerven, wie z.B. dieses hier:

Da ich es nicht fertigbringe, schöne Geschenkbänder und Baumwollgarne einfach wegzuwerfen, sammelte ich diese bisher stets fleißig und übersichtlich *hüstel* in diesem Glas! Doch da das letzte Band nun das Fass Glas zum "Überlaufen" brachte, musste eine neue Lösung her. Also schnappte ich mir einen der lezten Milchkartons (da wir seit langem schon auf Pflanzendrinks umgestellt haben)....

beklebte diesen mit Geschenkpapier und bohrte mir per Akkuschrauber entsprechend Löcher hinein.

Wenn man gaaanz sachte bohrt, muss man noch nicht einmal ein Brett o.ä. ins Innere des Kartons legen. An dieser Stelle muss ich nämlich immer die "Gardinenpredigten" von Mr. Perfect über mich ergehen lassen: " Leg ja was unter, und verstärke hier und polstere aus da".... Deswegen kann ich solche Sachen "nur" machen, wenn er auf Arbeit ist ;-) Sollte nämlich seinem "heiligen" Tisch etwas zustoßen, wird hier wahrscheinlich wirklich "Tabula rasa" praktiziert. *grins*

Nachdem alle Löcher gebohrt sind, geht´s auch schon ans Befüllen, was dann letztendlich so aussieht:

Und hier nochmal etwas ordentlicher, naja, wenn man bei dem Wirrwarr überhaupt von "ordentlich" sprechen kann. ;-)

Krönender Abschluss bildet die große Garnrolle, die ich ganz oben einfach eingeklemmt hab, und die erstaunlicherweise tatsächlich hält. Nun gut,  brachialen Kräften hält dieses Konstrukt jetzt vielleicht nicht gerade stand, aber wir Bastler/innen sind ja berühmt für unsere kleinen, zarten und feinfühligen Fingerchen ;-) ;-) ;-)......n´est-ce pas?....

Bevor das ganze jetzt aber hier noch verantwortlich ist, dass, frei nach Marc-Uwe Kling, sämtliche "Ironie-Detektoren" Alarm schlagen, komme ich endlich zum Ende und verlinke diesen Post noch schnell.


In diesem Sinne, 
geht nicht verloren, 
in dieser schwarzen CyberWoche 
(hach, ich kann´s einfach nicht lassen ;-)
Bis dann, eure Jeanne

 verlinkt mit: creadienstag

Samstag, 2. November 2019

Wofür das alles? oder: I have a dream....

Vor einiger Zeit wurde ich von einer Freundin gefragt, wofür ich das denn alles mache!??
Und ich verstand zunächst nicht, was sie damit meinte. Bis sie dann zur näheren Erklärung ansetzte:
"Naja, ich frage mich, WOFÜR machst du das alles, also WOZU? Ich meine, dein Mann verdient einen Haufen Kohle, Du musst noch nicht mal arbeiten gehen, ihr könntet euch locker Putzfrau,  Haushälterin und Gärtner, alles gleichzeitig leisten, die dicksten Autos fahren, ABER: Ihr tut es nicht!! Im Gegenteil, ihr lebt recht genügsam und macht obendrein noch alles selbst. WARUM?"
Tja, gute Frage. Warum? Wofür das alles? Mit diesem entsprechenden Satz ging ich lange schwanger, weil die Frage auch nicht leicht zu beantworten ist. Aber ich will es versuchen, falls euch das überhaupt interessiert ;-)
Also, zunächst einmal mache ich das alles, weil es ein unglaublich befriedigendes Gefühl ist, wenn ich alles selbst machen kann, und mir somit immer zu helfen weiß. Darüber hinaus finde ich, wir sind es den nachfolgenden Generationen einfach schuldig, nachhaltig zu leben. Das ist keine Frage des Wollens, sondern es ist ganz einfach unsere Pflicht. Punkt.
Und zum anderen habe ich (also ich spreche hier immer zeitgleich für meine Familie) noch vieeeel vor, oder besser gesagt, ich habe noch einen bestimmten großen Traum! Also einen wirklich großen Wunsch, den ich mir noch erfüllen möchte, bevor ich endgültig den Löffel abgebe.
Was genau, will ich hier nicht verraten, noch nicht ;-). Erst, wenn alles etwas konkreter wird, und ich euch mehr erzählen kann.
Und wie es halt so oft im Leben ist, bedarf es für diesen Wunsch eben auch die entsprechenden finanziellen Mittel. Klar, könnte ich den Wunsch auch einfach ins Universum rausschicken, die Hände in den Schoß legen und abwarten und Tee trinken. Und einfach auf einen Lottogewinn, Erbschaft oder ähnliches hoffen; aber das dauert mir dann doch etwas zu lange, oder ist mir schlicht und einfach zu ungewiß. Stattdessen erfülle ich mir den Wunsch eben selbst und starte dafür den entsprechenden Turbo. (Hab ich an der ein oder anderen Stelle mal erwähnt, dass ich es nicht so mit der Geduld habe???) Das geschieht, indem ich eben all meine Kräfte bündele und mich auf mein Ziel fokussiere. Im Klartext heißt das: Ich reduziere unsere Ausgaben auf ein Minimum (Ohne auf Lebensqualität zu verzichten wohlgemerkt), indem ich eben so viel wie möglich selbst mache, und dementsprechend auch keine unnötigen Ausgaben nehr tätige. Jetzt werden sich einige von euch vielleicht fragen, was denn so unter die Rubrik "unnötige Ausgaben" fällt. Das sind in meinen Augen z.B. Einweg/ Wegwerfprodukte, wie sie überwiegend in der Kosmetik, bzw. Hygienebereich vorkommen. Des weiteren Dekoschnickschnack, die neueste Mode oder gar die neuesten Trends.
Statt immer nur neu zu kaufen, versuche ich, stets Alternativen zu finden, die oftmals bedeutend günstiger, wenn nicht sogar kostenlos sind. Ein paar Beispiel findet ihr hier auf dem Blog unter den Rubriken "Sparen" "Nähen" "Reparieren" und "Upcycling" etc....oder eben ganz allgemein unter "DIY" !! (das ist am allerbesten ;-)
Und während die PLEONEXIA, also die Sucht nach dem "Mehr-Haben-Wollen"  ein guter  Nährboden für andauernde Unzufriedenheit darstellt, beschert einem das Gegenteil, also eine gewisse Konsumgelassenheit, wie ich sie betreibe,  anhaltende Zufriedenheit und durchaus auch Glücksgefühle....
Doch damit wären wir bereits beim nächsten Thema, nächsten Beitrag angelangt!
Von daher, dran bleiben,

FORTSETZUNG FOLGT
TO BE CONTINUED

In diesem Sinne,
bis dann, 
eure Jeanne