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Dienstag, 21. November 2023

Sie sind wieder da...

...die Monster-Adventskalender!!
 
Seit Wochen werden sie nun schon in den Geschäften strategisch deplaziert drapiert, dass man/frau an ihnen nicht vorbeikommt. Neulich hatte ich sogar Mühe, den Einkaufswagen durch diesen klaustrophobisch beengten Korridor zur Kasse zu schieben. Ich war schweißgebadet bei dem Jongliermanöver durch die sich links und rechts auftürmenden Adventskalenderaufsteller.  Und im Hintergrund dudelte scheinheilig: "It´s the most wonderful time of the year!"...dideldideldum....
EUER ERNST??? Möchte ich da jedes Mal diesen doofen Discount-Managern, oder wer auch immer sich diese Markentingstrategie auf die Fahne schreiben darf, lauthals entgegenschreien!!!
 
NIE, NIE, NIEMALS werde ich Menschen verstehen, die SO ETWAS für ihre Kinder, oder gar für sich kaufen!! (Kann man seine Ableger denn so sehr hassen, um ihnen so etwas grausames anzutun? LOL)
Nicht falsch verstehen, ich habe auch jahrelang Adventskalender fürs Töchterlein befüllt. 
ABER: Diese waren immer selbst gemacht! Und beinhalteten u.a. auch immatrielle Dinge, wie Gutscheine für eine Pfannkuchenparty, einen Video-Abend, etc. pp...

Zufälligerweise hat sich neulich ein Verbrauchermagazin im TV genau mit diesem Thema befasst. Klischeemässig kamen da übereifrige Mütter zu Wort, die dann auch noch zeigen durften, WAS sie denn alles in die Säckchen ihrer Sprösslinge einfüllten. Sie versicherten vor laufender Kamera, dass keine Mühen und Kosten gescheut werden, und frau auch ganz genau darauf achten würde, bei 2 Kindern (Mädchen) auch ja nur die gleichen Sachen zu verpacken. Darüberhinaus erklärte sie noch, sie sei auch mal auf die angebotenen Adventskalender reingefallen. Aber die wären viel zu überteuert gewesen; zumal sich bei einem Playmobilkalender hinter einem Türchen nur eine "Mini-Plastikmöhre" befand. Das muss man sich nur mal vorstellen, wie groß dann die Enttäuschung war!!
Nicht auszudenken, nochmal in solch enttäuschte Gesichter blicken zu müssen!!( OK, dieser Satz stammt von der Autorin dieses Textes - sorry, konnte es mir nicht verkneifen ;-)...

Doch weiter im Text, also TV-Bericht: "nee nee, seither werden demnach wieder fleissig 24 Päckchen, (also 48, weil 2 Töchter) gepackt. Und außerdem sei das dann auch im Verhältnis viel billiger, weil sie auf diese Weise nur auf 75.-€ pro Kind kommt"!!!! (Kennt ihr schon "girls-math"? Unbedingt mal auf Youtube anschauen und schlapp lachen!! ;-)

Ich fiel bei diesen Worten fast aus dem Sessel und vom Glauben ab!!!...

Aber es geht noch weiter, das Drama nimmt sozusagen seinen Lauf. Auf die Frage, ob das denn nicht etwas viel Geld für einen Adventskalender sei, antwortete sie: "Das mag sich jetzt vielleicht etwas viel anhören, ABER: Sie fängt ja schon im Sommer damit an, die Sachen zu kaufen, von daher "relativiert" sich das ganze dann über´s Jahr gesehen!!! (Wie gesagt, "girls-math" kann ich nur empfehlen!)

Doch halt, wir sind hier noch lange nicht am Ende, die Pointe fehlt ja noch:
Zum Schluß meinte die "gute Ute" noch mit sichtlichem stolz in ihrem Gesichtsausdruck: 
In diesem Jahr habe sie sich selbst auch etwas ganz besonderes gegönnt, nämlich einen "Parfüm-Adventskalender" von GUCCI!!!
 (Anmerkung der Redaktion: Wenn sie Glück hat, ist unter den 24 vielleicht wirklich ein Duft dabei, der ihr gefällt und zu ihr passt, so dass sie nur 23 Fläschchen im Januar in die Tonne treten muss!!...) 

Ganz ehrlich, spätestens jetzt fiel mir die Kinnlade bis auf den Couchtisch! 

Mir ist schon klar, dass man nicht alles glauben darf, was die Flimmerkiste so alles zum Besten gibt. 
Doch muss man sich doch nur mal in den Geschäften umsehen; wie oben beschrieben, MUSS  irgendjemand diesen ganzen Krempelkram doch kaufen. Sonst würde es doch nicht von Jahr zu Jahr immer mehr werden. 
Vor genau 5 Jahren hab ich mich schonmal darüber ausgelassen und zu diesem Zweck den umgekehrten Adventskalender ins Leben gerufen, erinnert ihr euch noch? (nachzulesen *HIER*)

A propos, Umgekehrter Adventskalender...(HA! Endlich ist mir eine gelungene Überleitung zu diesem Thema/Post gelungen, nachdem ich seit Tagen schon darüber nachgrüble...ich Fuchs ;-)
Immer wieder werde ich nämlich angeschrieben, ob ich denn nicht wieder jene Aktion ins Leben rufen könnte. "Könnte" ja, ABER: wie ihr euch denken könnt, war das sehr aufwändig, JEDEN TAG zu posten! Und weil ich die Weihnachtszeit aber in ihrer ursprünglichen Form genießen möchte, mit Schmücken, Plätzchen backen, kitschige Weihnachtsfilme schauen und entsprechende Bücher lesen, und mich auch sonst von diesem ganzen Konsumwahnsinn da draußen zurückziehe, hab ich mir etwas anderes einfallen lassen zum Thema "Ausmisten und Ordnung halten". 
 
Wer von euch also ebenfalls Lust hat, vor Weihnachten noch ein bisschen auszumisten und aufzuräumen, ist herzlich eingeladen, hier mitzumachen. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim inzwischen völlig entarteten "Weihnachts-Konsumzirkus", beginnend mit dem Black Friday...

In diesem Sinne,
macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne




 
 
 
 
 
 




Dienstag, 7. März 2023

Fazit!!...oder: Wenn sich eine Tür schließt...

 ...dann öffntet sich bekanntlich eine neue! So geschehen, bei meinem ach so heißgeliebten Unverpacktladen, der die Coronakrise leider nicht überlebt hat. Also schickte ich erneut eine Bestellung ans Universum und siehe da: ein neuer Unverpacktladen, ganz in unserer Nähe öffnete seine Pforten.
(Daaanke liebes Universum! Auf dich ist eben IMMER Verlass :)) 
Da ihr ja wisst, dass ich im Februar weitestgehend auf Plastik verzichten wollte, war ich also überwiegend im Unverpackt oder auf dem Markt unterwegs. Darüberhinaus, zog ich nur noch mit entsprechenden Behältnissen und Beuteln los. Und das ganze sah dann meistens so aus: (Achtung: Bilderflut!)


(Hier: was Süßes für die Seele, bzw. für die Spielabende mit der Familie und Tee direkt aus dem Teeladen in die Dose abgefüllt)

Auf dem Markt fand ich einen Käsewagen, bei dem ich den Käse direkt in Scheiben geschnitten bekomme, und das auch noch passgenau für mein Behältnis

Was ich in diesem Monat auch wieder aus seinem Dornröschenschlaf riss, weil sie wieder öfter zum Einsatz kam, war meine sog. "Croissant-Tasche" von *HIER*
Auf dem Markt gibt es nämlich einen Stand, wo man Mohrenköpfe einzeln kaufen kann. Uuuupps, sorry, das ist ja auch nicht mehr "ethisch korrekt"! Dann also "Schaumküsse". (Kleine Anekdote am Rande: 2 Dörfer weiter gibt es noch eine "Mohren"-Apotheke. Weil das heutzutage aber aus eben genannten Gründen nicht mehr sein darf, soll diese umbenannt werden. Die Besitzerin meinte nur: "Bis ich die komplette Apo umfirmiert habe, schliesse ich sie lieber! Die Kosten und der Aufwand sind für mich partout nicht zu stemmen!"...Keine Worte, oder??)
 
So wanderten also diese "Schaumkopfkuss-Dingens" in eben diesen Beutel und ein paar Tage später an Fasching, holte ich mir die Berliner (ist das eigentlich noch ethisch korrekt???) auf diese Weise direkt beim Bäcker.


Und beim Unverpackt wanderten schließlich die Datteln dort hinein.
 
Aber WAS hat das jetzt alles genau gebracht? werden sich einige wohl fragen.
Am Ende des Monats leerte ich den bis dahin angefallenen Plastikmüll (ca.1/4 eines normalen gelben Sacks) auf einem Tuch aus und begann ihn zu sortieren. Das Ergebnis sah dann SO aus:

Rechts ist also der Katzen-Anteil, in der Mitte unsere Lebensmittel und links die Umverpackung unserer Regenzisterne, die wir leider nur online bestellen konnten. Mein Fazit lautet also: Es ist tatsächlich etwas mehr Arbeit, ABER: frau verlässt auch mal ausgetretene Pfade und findet neue Wege, sprich Einkaufsmöglichkeiten. So war ich z.B. überrascht wie vielseitig das Angebot mittlerweile selbst auf einem Mini-Wochenmarkt ist. Wenn es jetzt noch eine Möglichkeit gäbe, Katzenfutter unverpackt zu bekommen, wäre das wohl die legendäre "Eierlegende Wollmilchsau"! Aber ich gebe auch hier die Hoffnung nicht auf und frage immer und immer wieder nach. Bis die Geschäfte es schließlich leid sind und einknicken, hihi ;-) Ich werde z.B. nie vergessen, wieviele teils unfreundliche e-mails ich von den Molkereien erhielt, als ich mich erdreistete nachzufragen, warum es denn keine laktosefreie Milch, Joghurt, Quark, etc im Pfandglas gibt. Und heute stehen diese Produkte wie selbstverständlich in den Regalen...Wird also Zeit, die Hersteller wieder mal zu nerven, warum es keine Tomaten in (lichtgeschützten) Pfandgläsern gibt. *lach*...

Ihr seht also, es gibt noch viel zu tun...reiten wir los, ähhh, packen wir´s an. ;-)

In diesem Sinne,
macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne

Donnerstag, 29. Dezember 2022

"trash-tourette" oder zu guter Letzt!

 Leute, ich hab ein eindeutiges Problem: Ich hab ein "trash-tourette"!!!
Anders lässt es sich nicht erklären, warum ich so dermaßen am fluchen und schimpfen bin, wenn es in irgendeiner Form um Müll geht. 
Mittlerweile bin ich von all dem Verpackungswahn so dermaßen angep***, dass ich es schon gar nicht mehr in Worte fassen kann. Und wenn ich bedenke, wieviel  Zeit jeden Tag dafür draufgeht, um den Abfall systemgerecht zu zerlegen und zu sortieren, da wachsen mir direkt noch mehr graue Haare als es ohnehin schon der Fall ist. 
ABER, so wie es aussieht, stehe ich anscheinend mit diesem Problem nicht alleine da. Anders lassen sich die immensen "Klickzahlen" meines IKEA Müllsortierers-Posts nicht erklären.
SO!! Und genau HIER " hat jetzt der Spaß a Loch!" (ob man merkt, dass ich zur Zeit die "Eberhofer-Krimis" regelrecht verschlinge? *grins*) Und ich hab folgendes beschlossen: Der Februar MUSS ein müllfreier Monat werden. Und warum nicht der Januar? werden sich jetzt sicherlich viele fragen. Weil es dafür einige Vorbereitungen braucht, und weil wir gerade (noch) dabei sind, den Keller auszumisten (fragt nicht!!) Das lässt sich mit "Müllfrei" leider nicht vereinbaren. 
Der Januar wird von daher ein "Aufbrauch-Monat". Und was soll DAS jetzt wieder sein?
Gut, dass ihr fragt *kicher* ;-)...
Hand auf´s Herz! Wir alle haben uns doch mit mehr Vorräten als nötig eingedeckt. Nur aus Angst, nach Weihnachten könnte es NIX mehr in den Geschäften geben. Folglich sind die Speisekammer, der Kühlschrank und der Gefrierer gut gefüllt, fast schon "über-füllt". Demnach bietet sich der Januar prima an, um all diese Vorräte zu verbrauchen. 
Das hat mehrere Vorteile gleichzeitig:
- Der Speiseplan wird abwechslungsreich gestaltet. 
- Das Portemonnaie wird entlastet, wenn man nur die frischen Sachen dazu kaufen muss (was gerade in  diesem Januar wie gerufen kommt, mit all den Preiserhöhungen für Lebensmittel und Energie ganz zu schweigen!!! Da können wir jeden extra Cent gut gebrauchen.
- Das ganze ist sehr nachhaltig, weil die Sachen rechtzeitig aufgebraucht und nicht etwa weggeworfen werden!! (So wie das nach den Hamsterkäufen bei Corona geschah; erst wurden die Regale leergekauft und anschließend die Sachen in die Tonne getreten, sobald das MHD erreicht war, was ich bis heute NICHT verstehen kann. Von daher nochmal an geeigneter Stelle hier mein APPELL: 
MHD bedeutet: Mindestens haltbar bis und NICHT: Tödlich ab!
Die skandinavischen Länder sind uns da mal wieder in Längen vorraus. Allen voran: Norwegen.
Eine Norwegerin war vor Jahren ebenfalls der Meinung, dass viel zu viele Lebensmittel unberrechtigter Weise viel zu oft/früh im Müll landen. Vor allem, Milch!! Die Leute mach(t)en sich noch nicht mal die Mühe, das besagte Produkt zu öffnen, und zu überprüfen, ob der Inhalt noch genießbar ist. 
Sie rief eine Kampagne ins Leben, die dafür sorgte, dass auf jede Milchverpackung der Satz gedruckt wurde, dass man ab Ablaufdatum selbst überprüfen sollte, ob der Inhalt noch brauchbar ist, oder eben nicht. Allein schon die Tatsache, dass es ein Gesetz oder eine Kampagne dafür braucht, dass die Menschen ihre von Natur aus gegebenen Sinne erst dann einsetzen, wenn sie von außen dazu angehalten werden, lässt mich zeitweise regelrecht "gaga" werden.
Ich meine, wir sind doch mit entsprechender "Werkseinstellung" bei unserer Geburt ausgestattet worden. Nur scheinen die wenigsten tatsächlich davon Gebrauch zu machen. (Vom Hirn will ich gar nicht erst anfangen, das verkümmert auch immer mangels Nutzung!)
Meine "Schwiegermonster" machen da keine Ausnahme. Alles was das MHD erreicht hat, landet ungeöffnet in der Tonne. Mich hat dieses Thema ein Zeit lang ganz schön beschäftigt. Und ich hab eine Erklärung dafür gesucht. Die einzige Möglichkeit, die mir einfiel war, dass diese Menschen es vielleicht tatsächlich nicht riechen, oder schmecken können. Der Großteil der Bevölkerung dröhnt sich scheinbar nur noch mit "processed food" zu; also Lebensmittel, die in irgendeiner Form stark bearbeitet sind. Sei es durch Konservierungs- Aroma- oder sonstige Zusatzstoffe. Kein Wunder, leiden darunter sowohl Geschmacks- als auch Geruchs- und ja, sogar der Sehsinn. Die meisten wissen doch gar nicht mehr, wie Lebensmittel in ihrer Ursprungsform schmecken oder gar aussehen. So weigerten sich einst die Kita-Freundinnen meiner Tochter die von mir selbstgemachte Vanillesoße zu essen, weil sie 1. nicht gelb war, und 2. schon solche schwarzen "Schimmelpunkte" darin rumschwammen... Dass diese Bälger kein zweites Mal an meinem Tisch saßen muss ich wohl nicht explizit erwähnen!...
Uuupps, jetzt hab ich mich ganz schön in Rage geschrieben und bin wohl etwas vom Kurs abgekommen ;-). vor lauter MHD...Ähmm...wo war ich gleich nochmal? Achja...Aufbrauch-Januar und müllfreier Februar..wobei "müllfrei" etwas genauer definiert werden müsste. Ganz müllfrei wird in unserer verpackungswütigen Industrie und Gesellschaft wohl kaum umzusetzen sein. Von daher versuche ich zumindest so weit mir möglich, wenigstens auf Plastik und Normalmüll zu verzichten. Papier und Glasmüll wiederum sind erlaubt. Ansonsten müssten wir ja verhungern. Von daher hat jede "Challenge" auch ihre Grenzen ;-)...
Für den März habe ich allerdings noch nichts geplant. Wobei mir die Idee, jeden Monat etwas Neues zu probieren durchaus gefällt. Solltet ihr also Beiträge/ Einfälle/ Themen für den März und darüber hinaus haben, immer her damit. Und wer sich mir anschließen und mit mir austauschen will, ist ebenfalls herzlich eingeladen. Mal sehen, was daraus entsteht... Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt und kann es kaum erwarten, ins neue Jahr zu starten. 

Ihr Lieben,
diesen letzten Post im alten Jahr will ich gleichzeitig zum Anlass nehmen, mich von ganzem Herzen bei all meinen Bloggerkolleginnen (nein, Männer sind bis jetzt keine darunter ;-) und Leserinnen zu bedanken. Der Austausch mit euch bereichert meinen Alltag immer wieder auf´s Neue.
Ein Leben ohne euch wäre gar nicht mehr denkbar, und ich bin so dankbar dafür.
Von daher wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023. Bleibt vor allem fit, gesund und munter.
Macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne
 


                                                             

Freitag, 4. November 2022

Kann man Glück kaufen?

Ihr Lieben,
kennt ihr das auch?? Da lest ihr irgendwo einen Satz und dieser spukt euch dann noch tagelang im Kopf herum!?... So geschehen vor kurzem, als ich den zugehörigen Artikel zu o.a. Satz las. Der Beitrag selbst war jetzt noch nicht mal sooo spektakulär. Also für mich zumindest nicht. Da ich mich schon vor längerer Zeit mit diesem Thema auseinander gesetzt und auch schon an der einen oder anderen Stelle darüber geschrieben habe...(s. *HIER*,*HIER* und *HIER* )
Doch seltsamer Weise ließ mich die Überschrift einfach nicht mehr los. Sie spukte mir noch tagelang im Kopf umher. Und wenn die Gedanken kreisen und kreisen, muss man einfach mal aus dem Hamsterrad aussteigen. Und weg fahren!
Weit weg! Am besten ans Meer und sich mal wieder so richtig durchpusten lassen, um den Kopf frei zu bekommen...

 

Und da mein Mann durch Zufall ein schnuckeliges Häuschen bei unseren nördlichen Nachbarn, den Dänen, gefunden hatte, lag es nahe, sich ins weltbekannte "Hygge-Land" aufzumachen, um über das Glück nachzudenken. Wobei die Dänen den Glücks-Staffelstab inzwischen an die Finnen abgeben mussten, oder? Korrigiert mich gerne wenn ich falsch liege ;-)
 

 
Egal! Einmal hygge - immer hygge!! Wir also fast jeden Tag am Strand entlang, und abends entspannt in der Sauna, war er wieder da der Satz: Kann man Glück kaufen?
Dafür muss man /frau erstmal definieren, WAS Glück für jede/n einzelne/n bedeutet. Für den/die eine/n ist es vielleicht der langersehnte Lottogewinn, für andere wiederum sind es die Statussymbole à la: mein Haus, mein Auto, mein Boot! Während wieder andere, so wie wir, am glücklichsten sind, wenn wir als "Mini-Familie" (mit Tochter und Schwiegersohn in spe) zusammen sind. Und wenn wir dann noch gemeinsam Essen in der Küche zaubern und anschließend per Escape-Room Spiel uns die Hirnwindungen heiß knobeln, dann ist das "Hygge" fast nicht mehr auszuhalten! Und genau darum ging es auch in besagtem Artikel. Nämlich, dass man sich Jahre später nicht mehr an Dinge erinnern kann, die man entweder geschenkt bekam, oder sich selbst gekauft hat. Während man sich hingegen leicht an Ereignisse, Begebenheiten oder bestenfalls lustige Vorkommnisse erinnern kann. 
Und je öfter wir uns treffen, desto häufiger, fangen unsere Geschichten an mit: "Wisst ihr noch, neulich"....und wir kommen aus dem Lachen nicht mehr raus. Und genau DAS ist doch unbezahlbar uuund man kann es NICHT kaufen. Man kann es sich nur selbst machen. Nicht umsonst heißt es im Englischen auch "Collect moments, not things!" Und auch der Dalai Lama ließ es sich nicht nehmen, sich darüber zu äußern, nämlich:
                                                                                                     (Quelle:Pinterest)
 
Und so kamen wir in unserem Urlaub mal wieder überein, dass wir schon seit längerer Zeit auf dem richtigen Weg sind. (s. die anderen Beiträge oben in der Klammer) Und das fühlt sich einfach nur gut an. Mehr noch, wir werden in nächster Zukunft noch verstärkter Momente sammeln, die man mit Geld niemals kaufen könnte. Ich hatte sogar schon wieder die Idee, ein Buch darüber zu schreiben. Aber das wäre dann wirklich NUR für uns. Denn eines ist sicher: sollte ich mal alt und tatterig in einem Altersheim sitzen, in das ich all´meine Gegenstände nicht mitnehmen konnte, so hab ich im besten Falle noch mein "Büchlein" mit all den wunderbaren Erinnerungen...

Und wie es scheint, hat sich auch die liebe Mandy mit dem GlücksThema beschäftigt, denn zeitgleich flatterte von ihr diese zauberhafte Karte ins Haus:
(Liebe Mandy, hab nochmals vielen Dank dafür :))
 
 
Das Thema Fliegenpilz wurde von ihr nicht ohne Grund ausgewählt. Denn als ich auf ihren Blog schaute, traute ich meinen Augen nicht, was 1.) für Pilze bei ihr im Wald und 2.) in dänischen Cafés wachsen.
Aber seht am besten selbst bei ihr nach: *grins*
https://hummelellli.blogspot.com/ *CLICK*
Aber ACHTUNG: Es ist empfehlenswert, während des Lesens ihres Blogs keinerlei Getränke zu sich zu nehmen. Die Tastatur eures PC´s wird es euch danken ;-) Denn, Mandy zeigt in ihren Posts immer wunderschöne Fotos, um ZACK !! dann irgendeine Begebenheit im Vorbeigehen, besser gesagt "lesen" rauszuhauen, was einen dann jedesmal losprusten lässt. So auch in ihrem aktuellen Beitrag....Zum Glück hatte ich meine Kaffeetasse weit weggestellt, als vor meinem inneren Auge große Männer mit baumelnden Fliegenpilzen an den Ohren auftauchten.:)))))))).......

Aber zurück zum Thema:
Natürlich kann man entgegen halten und behaupten, Glück kann man doch kaufen. Weil man sich doch erst mit Geld all die wunderbaren Dinge leisten kann, wie z.B. ein schönes Eigenheim, einen tollen Urlaub, etc... Ja, schon. Das gebe ich durchaus zu. JEDOCH, sind die Grundbedürfnisse, wie ein Dach über dem Kopf, gutes Essen, Kleidung usw. erst einmal befriedigt, bedeutet MEHR Besitz, nicht automatisch MEHR Glück!!! Im Gegenteil. Ab einem gewissen Punkt, bedeutet mehr Besitz sogar mehr Stress. Denn all die unzähligen Dinge müssen schließlich verwahrt, geordnet, benutzt, gepflegt, gewartet, vielleicht sogar repariert und instand gehalten werden!!..
 
Und schon hab ich hiermit eine elegante Überleitung zu meinem nächsten Post geschaffen, bei dem es wieder einmal um die liebe Ordnung das Aufräumen und Minimalismus geht. Aber mehr will ich noch gar nicht verraten. Ob man wohl merkt, dass es wieder mit großen Schritten auf den mir verhassten "Black Friday" zugeht???? (hüstel ;-)


Und wirklich zu allerletzt noch was schönes, was ich heute Morgen (ebenfalls) auf Pinterest und sehr passend zum Thema fand:

                                                                                                                     (Quelle:Pinterest)



In diesem Sinne,
wünsche ich euch ein schönes Wochenende 
mit gaaanz vielen schönen Momenten.
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne


 
 



 
 



Freitag, 17. September 2021

Das (k)alte (Er)Grauen!!

*
 Vor ein paar Jahren, auf dem runden Geburtstag der Schwiegermama....oder war es eine Beerdigung? Hm...kann ich gar nicht mehr so genau sagen...die Stimmung war jedenfalls die gleiche!
Nachdem der zehnte oder elfte Tote durchgekaut wurde, und ich schon längst geistig irgendwo in anderen Sphären schwebte, holte mein Hirn mich in die Realtität zurück, indem es aus dem ganzen Gefasel über Karl-Egon, Heinz und Hilde....auch gestorben...lebt auch nicht mehr....das Wort "FÄRBEN" rausfilterte. 
Ruckartig setzte ich mich wieder aufrecht hin, und wischte mir unauffällig den "Einschlaf-Sabber" aus den Mundwinkeln und vom Unterarm und spitzte beide Ohren. Natürlich unauffällig. Ich war ja schließlich in "geheimer Mission" und wollte möglichst unerkannt bleiben. Widerwillig gönnte ich mir demnach noch ein Stück Käsesahne vom "Apotheker mit Doktortitel" und pirschte mich soz. Inkognito näher ans Zentrum des Tumults an. Und was ich da zu hören bekam, ließ mir fast den Kuchen im Hals stecken bleiben. Dohoch, das geht auch bei Käsesahne- muss nur ordentlich Chemie drin sein!
Da saßen nun also etliche Blumenkohl-Omis (Sorry, aber ich nenne die immer so aufgrund ihrer Frisur) und diskutierten hitzig über´s Haare färben. Also die Marke, die Farbe, der Preis und vor allem, die ach so leidliche Häufigkeit!...
Schließlich konnte ich nicht mehr an mich halten, und gab mich dann doch (wieder) zu erkennen, indem ich in die Runde fragte: "Warum färbt ihr denn überhaupt, wenn das so lästig ist?" STILLE!
Alle Augenpaare im Raum waren weit aufgerissen und erschrocken auf mich gerichtet. Und ich (noch mit der Gabel im Mund) hielt ebenfalls genauso schockiert in meiner Bewegung inne. (Anmerkung der Redaktion: Man kennt diesen Augenblick auch als die berühmte Stille vor dem Sturm) 
Dieser brach auch folglich sofort über mich herein!!.....
Alle redeten wild und hitzig und empört durcheinander. In dem ganzen Tohuwabohou konnte ich nur noch einzelne Wort- und Satzfetzen ausmachen wie z.B. "...das gehört sich doch so!" "...sonst sieht man ja aus, wie die alt´Becker-Liesel!"...."noch lange nicht zu den alten Eisen!" "...die Konkurrenz schläft nicht!" usw. usf. 
Das ganze Wortgefecht gipfelte schließlich in dem Satz:" Ha ja, man will ja schließlich auch noch für den eigenen Mann schön sein!" ...was mit einstimmigem Gekicher quittiert wurde. Keine Ahnung wie viel Eierlikör die Dämchen da schon intus hatten. Denn ich kippelte ganz unauffällig mit dem Stuhl ein Stück zurück, um einen besseren Blick auf die Herren der Schöpfung zu werfen, die sich zuvor ins Nebenzimmer verdrückt hatten. Dort saßen sie breitbeinig mit der Bierflasche und guckten Fußball und fuchtelten aufgeregt mit den Armen und Händen, die von Zeit zu Zeit ein Stockwerk tiefer rutschten, um sich mal eben ausgiebig zu kratzen. (Ihr wisst schon wo!) Mein Blick fiel danach auf die Haarpracht der Herren. Also auf die nicht mehr vorhandene!! AHA!! DAFÜR machen sich die besorgten Omis also schön! Für DIESE liebreizende Gatten färben sie also ihre spärliche Kopfbedeckung auf Teufel komm raus, koste es, was es wolle, selbst wenn es die Gesundheit ist!!... VERSTEHE!........ÄHEM!!

Damals fasste ich einen wichtigen Entschluß!! In Gedanken machte ich einen Vertrag mit mir selbst und schwor mir, NIEMALS SO enden zu wollen. Schon als Kind, hab ich vieles, sehr zur Verzweiflung meiner Eltern, anders gemacht. Gingen alle links, bog ich rechts ab. Vor allem mit dem Satz:" Das ist halt so! Das hat man schon immer so gemacht und basta!" konnte man mich erst recht zum gegenteiligen Verhalten anstacheln. "Nomen est omen!" hielt ich immer zu meiner Verteidigung dagegen!! ;-)
 
Birgit Schrowange, die berühmte Moderatorin, hat es vorgemacht und wurde tatsächlich mal in einem Interview darauf angesprochen, so nach dem Motto:"Na, Sie trauen sich aber was! Warum haben sie graue Haare?" Woraufhin sie perfekt konterte: "Komisch...SOLCH eine Frage würde man einem Mann, der ergraut, NIEMALS stellen. Nur wir Frauen müssen uns dafür rechtfertigen!"
Und recht hat sie, wie ich finde. Oder könnt ihr euch jemals vorstellen, irgendein Heini würde Sean Connery oder George Clooney diese megadoofe Frage stellen? Und warum bitteschön, ist es bei Männern sexy und bei Frauen gar peinlich oder beschämend? WAS bitteschön stimmt nicht AUF und IN unseren Köpfen??? DAS ist doch die Frage, die wir uns stellen sollten!!
Aber so wie es aussieht, haben die Medien auch hier mal wieder ganze Arbeit geleistet. Uns wird ein Schönheitsideal vorgegaukelt, das es SO in der Realtiät gar nicht gibt. Einige wenige haben das zum Glück schon kapiert. Ich kann nur hoffen, dass es immer mehr werden!!....

Naja, jedenfalls, als ich meine Familie damals von meinem Entschluß in Kenntnis setzte, (Mr. Perfect war bei der Feier natürlich durch Zufall wieder auf Dienstreise....hüstel) verdrehte die Tochter in Teenie-Manier genervt die Augen und nuschelte was von "...warum nur hab ich keine normale Mom abbekommen?" und der Gatte zuckte nur mit den Schultern. Auf mein Nachfragen, ob ihm das denn nichts ausmachen würde, später eine "alte Frau" zu haben, so mit grauen Haaren und so, meinte er nur lapidar: "Dann hast du schon seit Jahren einen alten Mann!" (Noch ein kleine Anmerkung: Er bekam die ersten grauen Haare bereits mit 26! Als wir uns kennenlernten! Das wirft er mir heute noch vor! Doch das ist eine ganz andere Geschichte ;.....) Und wenn sie nicht gestorben sind....HALT! STOPP!! Ich bin doch noch längst nicht fertig. Das ganze Gefasel war ja nur die Vorgeschichte und Einleitung zu meinem eigentlichen Post!!!......
Äh, hallo? Wo wollt ihr denn hin? So....bleibt....... doch!!.......Ähh..... Hallo? ........Haaaaallloooo....
 
Ok, ich machs´s jetzt aber wirklich kurz!
Fakt ist, ich hab den Vertrag damals mit mir nicht schriftlich gemacht, und er geriet in Vergessenheit. Heute gebe ich es schuldbewusst zu: Mea culpa! Ich färbte tatsächlich meine Haare auf Anraten/Drängen der Friseuse.....
Bis ich anfing, mir das Haarewaschen abzugewöhnen.(S. Post von *HIER* ) Denn beides ließ sich zum Glück nicht mehr vereinbaren. Und ich konnte diesen ganzen Firlefanz endlich sein lassen . Zur Belohnung gab es dann von der Tochter zum Geburtstag folgendes T-shirt mit Statement:
 
 


Und zum Schluß noch 2 passende Sprüche, die ich auf Pinterest fand:
 




Noch Fragen??? 
Eben!!!
 
 
 
In diesem Sinne,
ich sattele mal eben wieder mein Pferd....
So long......
eure Jeanne 
 
 
Quellen: Pinterest 
*Post kann unbezahlte Werbung enthalten 


Mittwoch, 10. Februar 2021

Kleiner Trick- übles Ausmaß

 * 
Wie uns die Industrie manipuliert indem sie uns austrickst.
 
Guten Morgen, ihr Lieben, ich hoffe, ihr seid fit und munter und ausgeschlafen, denn ihr müsst nun ganz aufmerksam sein, es folgt nämlich eine Mathe-Stunde.
Haaalt, hier geblieben, nicht wegklicken....ja, ich weiß, es sind Ferien, und ich weiß auch, dass ohnehin alle im Homeoffice, Homeschooling etc sind, aber wenn ihr durchhaltet, gibts am Ende ein "Bonbon" also eine Belohnung! .....versprochen!! ;-)
 
Thema heute also: die Waschmitteldosierung, besser gesagt DOSIERFALLE!
Hää?? Bitte was?? Was soll das denn jetzt?? Och nee, laaaangweilig!! 
Warum reitet sie denn SCHON wieder auf diesem Thema rum, werden sich jetzt viele von euch fragen. Ganz einfach, nirgendwo sonst werden mir mehr ver....*** als beim Thema Waschen. Und selbst ich, als alter Hase, konnte nach all meinen Recherchen noch einiges dazulernen.
Ausgangspunkt war die Sendung "Marktcheck" im Januar, die dazu aufklärte.
 
Habt ihr euch schonmal die Dosierungsempfehlung auf eurem WaschPULVER genauer angeschaut?
Fällt euch da etwas auf? 

Genau: die Dosierungsangaben für Pulver sind in ml angegeben! Und über 90% der Deutschen denken, das sei ein-und dasselbe!! Ätsch...reingefallen!
Aber, bevor etwa Beschwerden kommen, ist links daneben ganz klein die Umrechnungsformel angegeben. Sie lautet: 105ml = 65g. 
So, ihr steht dann also mit dem Meßbecher bewaffnet vor der Waschmaschine und müsst das nur mal eben schnell mit einem Dreisatz im Kopf rechnen. Ist doch ganz einfach. 80ml sind dann wieviel?
                                             80 x 65/ 105 = 49,52g  War doch easy peasy, oder??
O.k., spätestens jetzt merkt ihr wohl, worauf ich hinaus will? Das ganze wird von der Industrie bewußt verkompliziert, so dass sich NIEMAND (naja, fast niemand, gibt halt immer mal wieder solch Bekloppte) die Mühe macht, DAS auszurechnen, geschweige denn abzuwiegen. Doch wofür das ganze?  Seht selbst:


Diese Fingerbreite ist also die Fehl-bzw. Überdosierung, die der Industrie bares Geld bringt. Pffft- Peanuts! Nicht der Rede wert, das bisschen, werden jetzt sicherlich die meisten denken. Doch das ist ja nur der Anfang, und auch nur, wenn man den Dreisatz beherrscht. Befolgt man nämlich die Dosierempfehlung weiter und hat z.B. hartes Wasser, so empfiehlt der Waschmittelonkel schon 135ml.
Wir rechnen mal eben wieder locker aus dem Handgelenk, oder eher aus der Hirnwindung:
                                               135 x 65 / 105 = 83,57g 
Würde man/frau das so dosieren, wie der Großteil der Bevölkerung, würde das in etwa So aussehen:

Fällt euch etwas auf? Richtig! Die Waage zeigt über 100g an. Also fast 20g zuviel. Und das soll´s jetzt rausreißen? In der Tat! Denn sonst würde die Industrie ja nicht genau darauf abzielen.
Fakt ist, wir Deutschen verbrauchen im Durchschnitt pro Jahr in einem 4 Personen Haushalt ca. 30kg Waschmittel. Bei nur 20g Überdosierung macht das im Jahr also ca. 600g zuviel. O.k., das mag auch noch nicht allzuviel erscheinen. Bedenkt ma jedoch, dass pro Jahr 
604 000 000kg, also 604 Millionen kilo Waschmittel allein in Deutschland "verpulvert" wird,(hahaha, welch geniales Wortspiel;-) gibt das bei einem zuviel von
 "nur" 20g = 1.208 000kg;  in Worten: Eine Million Zweihundertachttausend kilo Waschmittel, das unnötigerweise in der Kläranlage landet.
Doch, ich treibe das ganze noch auf die Spitze! Weil: ich habe zum Glück eine "intelligente" Waschmaschine. Diese zeigt mir an, sobald ich zuviel dosiere. Bei normal verschmutzter Wäsche und gefüllter Trommel benötigt sie nämlich nur diese Menge:


Das sind gerade mal 30g!! Und nicht, wie empfohlen ca 84g!!  Macht also 54g zuviel. Aufs Jahr gerechnet sind das immerhin über 1,600g, die ich sprichwörtlich verschenken würde. In den 30 Jahren, die ich nun schon wasche, sind das sage und schreibe 48kg!! (und dieser Wert ist sehr niedrig gegriffen, denn Anfangs hab ich Stoffwindeln gewaschen und teilweise waren wir zu 4 ) Und das ist also das Bonbon, das ich euch versprochen hab. Denn nur allein dadurch, dass ihr euch die Mühe macht, richtig zu dosieren, könnt ihr bares Geld sparen. Und obendrein kommt das der Umwelt, sprich unseren Seen und Flüssen ebenfalls zugute, wenn sie nicht mit Waschmittelrückständen überlastet sind. 
 
Einige von euch werden jetzt vielleicht einwenden, pfffft, das ist doch nix- ich spare allein dadurch, dass ich nur die XXL-Großpackungen kaufe. Ätsch, wieder reingefallen. Mit diesen Packungen kauft man 
a) viel Luft - die meisten Packungen sind nur bis zu 3/4 gefüllt und
b) viele Füllstoffe, die keiner braucht, und die nur Volumen vortäuschen sollen. 

Fragt man bei den Herstellern nach, geben diese an, dass man diese Sulfate für die Rieselfähigkeit brauche. Doch das ist quatsch, im Gegenteil, durch diese Salze werden unsere Gewässer über die Gebühr strapaziert. Auch ist bewiesen, dass diese Füllstoffe keine Wirkung auf das Waschergebnis haben; doch wir müssen sie für viel Geld mitbezahlen, obwohl wir sie nicht brauchen. 
Und wer jetzt denkt, er tut der Umwelt etwas gutes, weil das Pulver im Karton daherkommt, wieder angeschmiert! Die Kartons sind innen mit Kunststoff beschichtet, damit das Pulver nicht klumpt. Die Kartons können somit in keinster Weise recycled werden und gehören von daher in die Restmülltonne!!  
 
Die meisten werden jetzt sicher denken:" Boah, das ist mir alles VIEL ZU KOMPLIZIERT!" Da greif ich doch am besten gleich zu den vordosierten Discs und Pads und Cups! Und GENAU DAS will die Industrie. SIE will schließlich diktieren, wieviel wir zu verbrauchen haben, um am Ende ordentlich abkassieren zu können. 

Eine unabhängige Prüfstelle für Textilwesen gibt jedoch an, dass diese neumodernen Discs & Co. nichts anderes ist als Flüssigwaschmittel- nur eben anders verpackt. Letzteres hat den Nachteil, dass es flüssiges Plastik enthält, das von keiner Kläranlage der Welt herausgefiltert werden kann; was das bedeutet, könnt ihr euch hoffentlich selbst ausmalen, wenn ihr an unsere Meere denkt!!....
Doch warum, mischt man diesen "Dreck" dann mithinein, ist doch die Frage? Diese Polymere sorgen einzig und allein dafür, dass das Flüssigwaschmittel die gelartige Konsistenz erhält. Noch Fragen??

Doch lange Rede, (langer Post) kurzer Sinn:
Die mit Abstand besten Waschergebnisse erzielten im Verbrauchertest die ganz normalen Waschpulver in der Haushaltsüblichen kleinen Verpackung. Gerade bei weißer Wäsche enthalten diese auch Bleiche, was perfekt für die Fleckentfernung ist. Deswegen benutze ich persönlich das Waschpulver von Sonett.
Das hat in meinen Augen nur Vorteile: Das ist sozusagen ein "one-for-all". Ich kann es für buntes und weißes nehmen, (für Flecken nehme ich meinen "Fleckenschreck" *CLICK*, den eine liebe Leserin so tituliert hat :))es ist in einem ganz normalen Karton erhältlich und enthält nur im Innenteil ein leicht abbaubare Folie, und was mir gaaanz wichtig ist: Es riecht kaum!! Und schon gar nicht nach diesen Billigparfüms. Uuuund: man bekommt es auch "lose" in jedem Unverpacktladen, wenn man denn einen in der Nähe hat. (ich berichtete  *HIER* bereits darüber) 
Darüber hinaus benutze ich noch das Kastanienwaschmittel*HIER* , bzw. Efeu s. *HIER*
 
Gänzlich ohne Plastik kommt das Waschmittel von Frosch aus. Und ist auch für empfindlichere Haut geeignet. Es hat ebenfalls nur einen ganz leichten unaufdringlichen Duft, der bei meiner Art der Dosierung kaum vernehmbar ist ;-)

 

 
Ebenso wird man beim Onlineshop "Villalavanda" *CLICK* fündig. Hier bekommt man Waschmittel im Glas oder in Papier. Auch alle anderen Reiniger, die man im Haushalt braucht- Alles ist vegan, ohne Tierversuche und die Inhaltsstoffe kann man sogar lesen und verstehen ;-)
 
Und auch den ganzen anderen Mist, wie Weichspüler, Desinfektionsspüler (noch so `ne Abzocke) und sog. Duftperlen könnt ihr euch getrost sparen. Wenn die Leute sich mit diesem Weichspülerduft "parfümieren" ist das für mich ein Zeichen, dass sie sich 
a) nicht waschen, und ihren Gestank  Eigengeruch übertünchen müssen oder
b) sich sprichwörtlich selbst nicht riechen können. (Und das sagt doch schon alles aus!!)
O.g. Mittel können sogar gesundheitsgefährdend sein. Darüber hab ich  *HIER*  schonmal ausführlicher geschrieben.  

So, ich hoffe, ihr seid nicht komatös vom Hocker gekippt und habt bis hierher tapfer durchgehalten. 
Ich könnte zwar noch ewig so weiterschreiben, weil es noch SOO viel zu berichten gibt, wie die Industrie uns am Nasenring durch die Manege führt, aber für heute ist Schluß. 

Wir könnten ja am Ende eine kleine Diskussionsrunde starten: Wollt ihr noch mehr solcher Themen, oder doch lieber "leichtere Kost"??
Würde mich sehr über eure Resonanz freuen.
 
Bis dahin macht´s gut,
genießt den Schnee (mittlerweile versinkt ja GANZ Deutschland in der weißen Pracht) 
bis dann,
eure Jeanne


*Post enthält bewußt Werbung

verlinkt mit: EiNaB







 
 



Mittwoch, 25. März 2020

Keep calm and help yourself

Oder:  warum ich keine Hamster brauche!....
Oder: "I will survive"  (à la Gloria Gaynor)


Nun ist es also so weit: durch ein paar Unbelehrbare haben wir hier in Bayern nun also die Ausgangsbeschränkung. Laut Ministerpräsident Söder so wörtlich: "nicht nur, um die Mitmenschen zu schützen, sondern, um diese Menschen auch vor sich selbst zu schützen!"

Was macht das mit uns im Speziellen? Ganz ehrlich? Ich hab vieeel darüber nachgedacht, Zeit ist ja im Moment genug und ich bin zu folgendem Ergebnis gekommen: NICHTS!

Das heißt jetzt nicht, dass ich die Krise wie so viele andere, ignoriere, im Gegenteil;  wir machen weiter, wie bisher, OHNE aber in Panik zu geraten, oder, wie bei einigen Nachbarn schon zu beobachten ist, den Lagerkoller zu bekommen! Wir gehen ganz NORMAL einkaufen.  Keine Hamsterkäufe und auch nicht tonnenweise Clopapier. Allein schon aus solidarischen Gründen. (Viele müssen wahrscheinlich erst mal im Wörterbuch nachschlagen, WAS das genau heißt!)
Und so seltsam, wie das vielleicht klingen mag, aber die Corona-Krise hat mir gezeigt, dass wir tatsächlich schon sehr minimalistisch leben und laut Duden auch schon in Richtung Selbstversorger gehen.....
- In den Geschäften gibt es kein Clopapier mehr? Egal, wir haben eine "Popodusche"
- Die Nudeln sind ausverkauft? Mache ich sie halt selbst!*CLICK*
- Die Backwaren sind ebenfalls aus den Regalen verschwunden? Juckt mich nicht! Mit meinen Rezepten geht das Backen von Brot *CLICK* und Toastbrot *CLICK* kinderleicht.
- Es gibt auch kein Mehl mehr? Ich habe IMMER genug Getreide im Haus, um das Mehl selbst zu   mahlen.
- Die Drogeriemärkte sind geplündert? Wir benutzen riesige Blöcke von Alepposeife und wenden seit Jahren die "no-poo"- Methode an und haben für ganz seltene Fälle eine Haarseife, die wahrscheinlich 5 Jahre halten dürfte... Den Rest, wie Deo,*CLICK* Zahnpasta etc. mache ich sowieso selbst!
- Die Regale mit der Monatshygiene sind leergefegt?
Ich benutze seit Jahren einen Menstruationscup und die Binden und Slipeinlagen hab ich schon vor einiger Zeit selbst genäht. *CLICK*
- Das Waschmittel ist ausverkauft? Wasche ich eben mit Kastanien *CLICK*oder Efeu.*CLICK*
- Putzmittel gibt es auch nicht mehr? Ich hab einen Dampfreiniger, der bei 100°C alle Bakterien und Viren abtötet.
- Desinfektionsmittel ist nirgendwo mehr zu bekommen? Ich weiß, wie man Hände richtig wäscht und zur Not hab ich immer ausreichend Essig und Lavendelöl zum Desinfizieren im Haus.

Warum also diese Angst? Diese Panikmache? Klar, vieles ist von den Medien geschürt, denn "Only bad news are good news!" Aber laut einem Psychologen "hamstern" diejenigen unter uns, die generell sehr ängstlich sind. Die niemandem vertrauen, und sich selbst schon gar nichts zutrauen. Die sich nicht vorstellen können, diese Krise zu meistern, oder gar daran zu wachsen und dementsprechend überall nur noch schwarz sehen!! Die schon viel Verlust  und Mangel (bereits in der Kindheit?) erfahren haben oder, die einfach nur dem Herdentrieb folgen: Einer kauft wie panisch Clopapier- die anderen sehen das und machen das nach, OHNE den genauen Grund dafür zu wissen.
In Australien scheint die Lage ebenso dramatisch zu sein, wie bei uns:

Wir haben Menschen gefragt, warum sie tonnenweise Klopapier kaufen

"Wenn du glaubst, dass die Welt untergeht, warum brauchst du dafür einen sauberen Arsch?"

 Die Antwort war unisono: "Wir wissen es nicht!" Typisches Herdenverhalten also! Die Leute wussten zwar, dass sie etwas total unlogisches machten und schämten sich auch dafür, jedoch hatten sie auch keine Erklärung oder Entschuldigung zur Hand.

Tatsächlich fördert dieser fiese kleine Virus scheinbar auch die unschönen Seiten der Menschen zutage: Statt Solidarität gegenüber den schwächer gestellten in unserer Gesellschaft, Ellbogen ausfahren und Panik wie auf der Titanic. "Nach mir die Sintflut!", oder besser gesagt: "Vor mir der Eisberg?" Das gibt mir persönlich sehr zu denken.....

Covid19 zeigt uns aber, dass wir ALLE gleich sind. Er unterscheidet nicht, zwischen arm oder reich, groß oder klein, schwarz oder weiß!! Es kann wirklich jeden Treffen und keiner hat ein Mittel gegen ihn. Er zeigt uns, was die Creek-Indianer schon seit Urzeiten prophezeiten:" Und am Ende werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann!" Habt ihr euch denn nicht ebenfalls schon Gedanken gemacht, WER uns im Moment bitteschön den A.....llerwertesten rettet? Es sind nicht die Banker, die Manager, oder die Automobil-Bonzen!! Es sind die Ärzte und Pflegekräfte, die Supermarktangestellten, die Bauern und die vielen LKW-Fahrer, die sprichwörtlich "Russisch Roulette" betreiben, und ihre Gesundheit riskieren, wenn sie 2 Mal die Woche zwischen Italien und Deutschland pendeln, nur, um uns mit Lebensmitteln zu versorgen.
Und ausgerechnet diese Berufszweige sind bei uns immer noch hoffnungslos unterbezahlt! Wäre es spätestens jetzt nicht endlich an der Zeit, umzudenken und diese Mißverhältnisse zu ändern??

Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier! Und ich kann mir vorstellen, viele fallen nach der Krise wieder in alte Muster. Und dennoch, ein kleines Fünkchen Hoffnung hat sich in mir festgesetzt, dass nach Corona nicht alles wieder so sein wird, wie es wahr.
Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!!!

                                                               In diesem Sinne,
                                                      mein Appell nochmal an alle:
                                                Bleibt zu Hause und vor allem ruhig.
                            Und wenn sich alle vernünftig verhalten, ist auch für alle gesorgt.
                                                Das wichtigste aber: Bleibt gesund!!
                                                                   Eure Jeanne

Mittwoch, 3. Juli 2019

Weichspüler oder "Fleisch"-Spüler?

DIESER POST ENTHÄLT BEWUSST GANZ VIEL KRITISCHE WERBUNG!


Na? Gehört ihr auch noch zu den eifrigen Konsumenten, die ihre Wäsche gerne Kuschelweich oder Aprilfrisch mögen? Dann flitzt doch mal ganz schnell ins Bad oder in den Keller und schnappt euch das Corpus Delicti und dreht es auf die Rückseite: Und?? könnt ihr das Kleingedruckte bei den Inhaltsstoffen gut lesen? Nein? Gut! Denn das ist von der Industrie nämlich auch beabsichtigt. Schließlich sollt ihr keine mündigen Kunden werden. Aber wenn ihr genauer hinschaut (evtl. mit Hilfe einer Lupe, wie sie im Drogerimarkt des Vertrauens bereits am Einkaufswagen befestigt ist), könnt ihr folgendes lesen: KATIONISCHE TENSIDE.
Was im ersten Moment wie eine griechische Gebirgskette klingen mag, bedeutet in der Waschmittelindustrie nichts anderes als: S C H L A C H T A B F Ä L L E !!!!
Jupp, ihr habt richtig gelesen! Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Oder besser doch nicht.
Der Talg in den Fleischabfällen, der gleichzeitig Hauptbestandteil in den angepriesenen Produkten ist,  legt sich wie ein "Mantel" um die Wäsche und macht sie dadurch besonders weich!!

Da bekommt doch die Werbung, in der Dornröschen den Prinzen wieder wegschickt, weil sie doch sooo gerne noch weiterhin in ihrer kuscheligen Fleischabfall-Bettwäsche weiterschlafen möchte, eine ganz andere Blickrichtung. Oder wenn der Kuschelbär von Kuschelweich (gibt es den eigentlich noch?) mit Handtüchern schmust, die kaum noch Wasser aufnehmen können, weil Fett bekanntlich wasserabweisend ist!? Hinzu kommt, dass das Fett aus dem Fleisch sich als sog. "Biofilm" in der Waschmaschine, also im Spülfach und um die Trommel anhaftet. Dieser Biofilm ist der ideale Tummelplatz für Pilze und Bakterien. Viele machen spätestens hier den Fehler, einen Teufelskreis in Gang zu setzen: Durch diese übel riechende Brutstätte geht mit jedem Waschgang einiges davon in die Wäsche über, die dann, obwohl frisch aus der Maschine, ganz übel riecht. Folglich wird beim nächsten Befüllen einfach noch mehr von dem ach so aprilfrischen Duft in die Maschine gekippt. Und das Spülfach verseift immer schneller und immer mehr und die kleinen Biester freuen sich wie Bolle über ihre stetig wachsende Spielwiese.
Hat man sich von dem Ekelfaktor einigermaßen erholt, springt sofort der Gesundheitsrisiko-Faktor in die Bresche: Und spätestens hier müsste selbst dem gutgläubigsten Kunden endlich ein Licht aufgehen, nämlich, dass SO ETWAS alles andere als gesund sein kann. 
Das Kleingedruckte auf jeder Flasche ist im Chemie-Fachjargon nichts anderes als Standard-Industrie-Chemikalien, die allergieauslösend und sogar (in einem untersuchten Produkt) fruchtschädigend und fortpflanzungshemmend sein können. Mädels aufgepasst: ihr könnt euch also die Pille sparen; hat euer Weichspüler den Aufdruck: BUTYLPHENYL METHYLPROPIONAL, könnt ihr euch freuen, denn  das Risiko, schwanger zu werden, tendiert gegen Null! Vorrausgesetzt natürlich, ihr badet schön fleissig die Unterhosen eures Liebsten in dieser "Brühe".
Beim Umweltbundesamt in Berlin wurden für die Sendung "Marktcheck"  (CLICK) diverse Weichspüler auf ihre (Un-)Verträglichkeit hin untersucht. Die entsprechende Toxikologin konnte sich beim Aufdruck "Edle französiche Parfüms" auf der Vorderseite eines Produktes noch nicht einmal das Lachen verkneifen!! Ganz ehrlich: Glaubt das wirklich jemand da draußen? Ich hoffe, doch sehr: NEIN!
Ich weiß nicht, für WIE dumm die Industrie ihre Kunden hält. Aber anscheinend muss man nur lange genug die Gehirne der Massen mit Verdummungswerbung weichspülen, bis sie tatsächlich glauben, dass Kühe lila sind, und der Honig aus einer Squeeze-Flasche kommt.

Das Fazit der Toxikologin lautete übrigens: "Das sind gut verzichtbare Produkte, also Produkte mit fragwürdigem Nutzen, die nicht nur die Umwelt, sondern auch schlichtweg die Gesundheit gefährden!" 
Ebenso die darin enthaltenen Duftstoffe. (Das Umweltbundesamt warnt auf seiner website sogar vor dem oftmals un-/und leichtsinnigen Einsatz eben dieser.)
Und der Appell lautete letztendlich, auf Weichspüler gänzlich zu verzichten.

Doch welche Alternativen gibt es?
Aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich da nur Essig empfehlen. Dieser hat die Vorteile, dass er die Wäsche weich macht, und die Maschine gleichzeitig desinfiziert und entkalkt. Am besten nimmt man Tafelessig oder sogar Essigessenz, wie z.B. "Surig" (gibt´s in jedem Supermarkt zu kaufen, weil es unter die Kategorie Lebensmittel fällt!). Geht man auf die Webseite der Firma, erhält man übrigens viele Tipps zum Thema Waschen und Textilpflege. (*Click*)  Also Dosierung wird empfohlen ca. 1/2 Tasse ins Spülfach zu geben. Die Wäsche wird dadurch nicht nur weich, sondern auch gleichzeitig desinfiziert. Durch den Essig kann man sich auch das andere überflüssige Produkt, mit dem die Waschmaschinen angeblich  länger leben sollen, gänzlich sparen. Doch keine Angst, die Wäsche riecht danach nicht etwa unangenehm nach Essig. Und wer sagt eigentlich, dass Wäsche überhaupt "riechen" MUSS? Und vor allem nach Frühlingsfrische und ähnlichem und das 7 Tage und länger, laut Werbeversprechen!  Ist man sauber gewaschen, muss man doch nicht nach Aprilfrische oder französischem Parfüm riechen???
Auf der Seite von Smarticular werden viel bessere Alternativen angeführt (*CLICK*)
 
Und zu guter Letzt ist der Sparfaktor schließlich auch nicht ganz zu verachten: man spart (Plastik-)Müll und eine ordentliche Summe Geld, vor allem wenn man es unter dem Aspekt für die langfristigen Schäden an der Gesundheit und letztendlich an der Maschine betrachtet.

Deswegen mein Appell an alle meine Leser/innen da draußen: Werdet wieder kritischer! Hinterfragt mehr, bohrt nach und nehmt nicht mehr alles einfach so hin. Auch wenn die Meinung vorherrscht: "Ich kann als einzelne/r doch eh nichts ausrichten". DOCH!! Ein kleines Mädchen mit geflochtenen Zöpfen hat es uns vorgemacht. (Und damit meine ich NICHT etwa Pippi Langstrumpf ;-)
Man/Frau muss nur irgendwo anfangen.

Oder wie handhabt, bzw. seht ihr das??  Schluckt ihr sprichwörtlich noch alles, was die Industrie euch so alles vorgaukelt oder seid ihr auch schon viel kritischer und skeptischer geworden, als noch die Generatione(en) vor uns?!

In diesem Sinne,
bis dann, 
eure Jeanne

verlinkt mit EiNaB





Dienstag, 2. Oktober 2018

Ich fühle mich "veräppelt"!!

(Dieser Post enthält "Werbung" durch Verlinkungen)


Wo man derzeit geht und steht, fällt einem die Ernte sprichwörtlich vor die Füße.
Doch scheint dies niemanden sonderlich zu interessieren. Im Gegenteil, die Äpfel, Nüsse & Co. fallen achtlos auf die Straße und die Autos fahren einfach drüber.
Unsere Parallelstraße ist inzwischen eine Mischung aus Apfelbrei und Nüssecrunch.
Und während die Früchte auf dem Boden dahingären, gärt in mir die Frage: "Was genau stimmt nicht mit uns?" Warum macht sich niemand mehr die Mühe, diese Früchte aufzuheben? Ist es Stolz? (Was werden denn die Leute sagen?) oder einfach nur Bequemlichkeit? (Im Supermarkt muss ich mich nicht mal bücken?)
Oder geht es uns schlichtweg einfach nur zu gut. Wir leben inzwischen in solche einem Überfluss, dass wir uns nicht mal mehr Gedanken machen müssen, wie die einzelnen Waren den Weg auf unseren Tisch finden. Man kann schlichtweg immer alles und jederzeit kaufen, und seien es die so oft zitierten Erdbeeren zu Weihnachten. Und wie es scheint, stumpft genau das die Menschen ab. Wir haben einfach verlernt dankbar zu sein, und, was schlimmer ist, wir geben diese Einstellung auch noch an die nächste Generation weiter. Ich persönlich bin kein religiöser Mensch, also nicht im Sinne, wie es unsere Glaubensrichtungen gerne sehen würden. Deswegen ist unsere Familie auch schon lange aus der Kirche ausgetreten, und trotzdem erinnere ich mich gerne an meine Kindheit zurück, als wir noch Erntedankfeste im Kindergarten, in der Schule und in der Kirche feierten. Und auch unsere Eltern erzogen uns so, dass wir früh lernten, dass nicht alles immer selbstverständlich ist. Und dafür bin ich ihnen heute unendlich dankbar!!

Aber, ich schweife ab; denn in meinen Augen ist nicht nur das Verhalten der Konsumenten schuld, sondern auch das Verhalten mancher Bauern:
Es ist anscheinend bequemer Subventionen einzufordern, als die Ernte zu vermarkten. Nicht umsonst gibt es hier in Bayern den Witz, dass die Bauern  ihren Kindern schon von klein auf  Gummistiefel anziehen, die stets 1-2 Nummern zu klein sind. Auf die Frage warum, lautet die Antwort prompt: " Damit sie schon ganz früh das Jammern lernen!!" ;-)

Doch es gibt bekanntlich immer Ausnahmen, und das sieht dann löblicherweise so aus:

Auf unserer Walking-Strecke, kamen mein Mann und ich vor ein paar Tagen an dieser Bank vorbei. Ein Bauer, der in der Nähe seinen Hof hat, bietet seine Waren direkt an der Straße an. (Frischer geht es wirklich nicht mehr!)
Leider hatten wir an diesem Tag kein Geld dabei, sind aber am nächsten Tag gleich noch mal los, und haben uns entsprechend eingedeckt.

Es standen keine Preise dabei, sondern dieses Schild, welches besagte:
"Obst und Kürbisse gegen freiwillige Spende abzugeben, Danke!" (Hinter dem Pfosten waren sogar noch Papier- und Plastiktüten aufgehängt!)

Und da das ganze auf Vertrauensbasis fungiert, haben wir auch entsprechend viel in die Kasse geworfen. Auch, weil ich finde, das solch ein Beispiel unterstützt werden muss. Vielleicht zieht dann ja wirklich noch der eine oder andere Bauer nach, wenn die Praxis zeigt, dass Direktvermarktung sich durchaus lohnt, auch wenn es manchmal auf ungewöhnlichem Weg erfolgt!!...

Für diesen Post habe ich mich, da wir anscheinend ähnlich gestrickt sind, mit Tanja (die die Idee dazu hatte) und Amely zusammengetan, und unten entsprechend verlinkt. Da könnt ihr euch gerne anschauen, was die beiden zu diesem Thema geschrieben haben.
 


Bis dahin, 
macht´s gut
eure Jeanne 

verlinkt mit:meinekraftquelle.de
            und: pfauenauge