Mittwoch, 1. Januar 2025
Die 25-Tage-Challenge
Mittwoch, 15. Februar 2023
Plastikfreies Spülmittel
...to be continued....
Freitag, 31. Mai 2019
Das bisschen Haushalt....
Vor einiger Zeit, (eigentlich ist das tatsächlich schon etwas länger her) las ich in einem Haushaltsratgeber folgenschweren Satz: " Der Haushalt an sich ist ein viel zu langweiliges Projekt, als dass man ihn alleine tragen sollte!".....
Und so wie es aussah, war eine Drogeriekette mit den 2 kleingeschriebenen Buchstaben zeitgleich anscheinend derselben Meinung, da tags darauf ein Werbeprospekt ins Haus flatterte, aus dem man,(in diesem Fall also Frau,nämlich ich), diese Karten ausschneiden konnte:
Nach und nach gestalteten wir mit der Zeit selbst noch eigene Karten, die auf unsere jeweiligen Bedürfnisse bzw. Situationen zugeschnitten waren, wie z.B. Katzentoilette sauber machen, Kamin putzen, Blumen giessen, usw. usf......
Je nachdem wie alt die Kinder sind, kann man ihnen die eine oder andere Arbeit im Haushalt durchaus zumuten. Ich muss immer wieder staunen, wie wenig die Kids heutzutage mithelfen müssen, während sich die Eltern in ihren Ganztagsjobs abrackern. Meiner Meinung nach tut man weder den Kids selbst einen Gefallen, wenn sie sich zu Hause zu Tode schonen dürfen, und dann in die Welt rausgehen, mit 2 linken Händen (und davon sind dann noch alles Daumen!), noch ist der spätere Partner "beglückt", wenn er mit jemanden zusammenleben muss, der/die entweder stinkfaul oder schlichtweg total unbeholfen ist!!!
Mit diesen Karten kann die Familie die ungeliebten Arbeiten spielerisch angehen. Wir haben damals entweder einen Wettbewerb draus gemacht, wer die meisten Karten in der vorgegebenen Zeit schafft, oder einfach die einzelnen Tätigkeiten im Laufe der Woche an die einzelnen Familienmitglieder verteilt. Natürlich wurde auch jedesmal kontrolliert, ob die Arbeit auch ordentlich ausgeführt und nicht etwa geschummelt wurde. ;-).....
Inzwischen ist unsere Tochter erwachsen und der Haushalt hat sich bei uns durch verschiedene Konstellationen dementsprechend eingespielt. Von daher fand ich, es war an der Zeit, die Karten weiterzureichen!!
Und wie meine Freundin mir die Tage berichtete, nutzt auch ihre Familie die Karten fleißig.
Doch seht selbst:
Jede Spalte ist für ein einzelnes Familienmitglied (mit Namen versehen, damit jeder weiß, was er/sie zu tun hat- doch hier hab ich sie logischerweise weggelassen); die Aufgaben werden somit täglich verteilt.
Und wie ist das bei euch? Habt ihr nun auch Lust bekommen, solche Karten evtl. selbst zu gestalten?
Wer jetzt künstlerisch nicht SO begabt ist, kann entweder das Internet zu Hilfe nehmen, oder mit den Kiddies die einzelnen Tätigkeiten/Gegenstände sogar aus alten Zeitschriften ausschneiden!!..
Ich bin mir sicher, dass am Ende ganz tolle und individuelle Kunstwerke entstehen werden.
Also, ran an Papier und Schere, und drauflos gebastelt!
Kleiner Tipp noch zum Schluß: Am Ende hab ich die Karten noch laminiert- so halten sie bedeutend länger. Wer jetzt kein Laminiergerät hat, kann aber auch einfache selbstklebende Bucheinbandfolie nehmen. So lassen sie sich ebenfalls prima abwischen ;-)
Und wer jetzt überhaupt kein Basteltalent besitzt, kann mir gerne eine mail schicken unter:
ideenmuckla@t-online.de ACHTUNG: BITTE BIS ZUM SCHLUSS LESEN!
Meine Tochter hat für mich aufgrund etlicher Anfragen entsprechende Vorlagen zusammengestellt, die man nur noch ausmalen und ausschneiden muss ;-)....bzw, hat die ganzen Karten nochmal komplett neu aufgelegt!...
DOCH:
So
wie es aussieht, herrscht leider die allgemeingültige Meinung vor, dass
etwas, das NICHTS kostet, auch NICHTS wert ist; noch nicht einmal ein
Dankeschön!! Eigentlich schade, denn aufgrund dieser Erfahrung gebe ich
auch keine Karten mehr raus. Wer diese aber dennoch gerne hätte, findet sie fortan zum Ausdrucken in meinem Buch! *CLICK*
Samstag, 3. Februar 2018
Bambus-Tücher
Nachdem ich lange auf der Suche war, und ich die Hoffnung fast schon aufgegeben hab, entdeckte ich vor fast einem Jahr im Unverpackt-Laden (in Landau) endlich diese Alternative: Waschbare Bambus-Tücher
Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
1. kommt absolut plastikfrei daher
2. sind waschbar, somit entspricht 1 Rolle Bambus-Tücher 60 !! Rollen
herkömmlicher Küchentücher
3. sind somit kostengünstiger, aber lest selbst, was auf der Rückseite steht:
- Bambus:
ist eine umweltfreundliche, natürliche und nachhaltige Ressource
- ist das am schnellsten wachsende Gras und kann an einem Tag bis zu
einem Meter wachsen
- ist von Natur aus antibakteriell, antimikrobiell, beständig gegen
Schimmel und geruchsabweisend
- ist hypoallergen und somit auch für Allergiker geeignet
- benötigt keine Pestizide und kann komplett organisch angebaut werden
- kann 5 X mehr Flüssigkeit aufnehmen als Zellstoff aus Holz
- kann nach dem Waschen sogar noch mehr Flüssigkeit aufnehmen und die
Tücher werden immer weicher
- ist extrem strapazierfähig und langlebig
- jedes Tuch kann bis zu 100 X gewaschen und wiederverwendet werden
Wie gesagt, sind die Tücher in unserem Haushalt nun knapp 1 Jahr im Einsatz. Sie werden verwendet wie herkömmliche Küchentücher und selbst beim Ausreiben von Pfannen haben sie sich gut bewährt. Nach Gebrauch werden sie getrocknet und kommen später mit den IKEA- Waschlappen von *HIER* mit entsprechender Vorbehandlung von *HIER* in die Waschmaschine,
und sind anschließend wieder einsatzbereit:
Nur für fettriefende Sachen, wie z.B. Bratlinge hab ich mir folgende Alternative einfallen lassen:
Ich lasse diese entweder in einem großen Sieb oder auf dem Spritzschutzsieb für Pfannen mit Zeitung darunter, abtropfen.
Es ist auch nicht empfehlenswert, die Tücher zum Ausreiben der Pfanne zu nehmen, da sich das Öl in der Waschmaschine absetzt, und leider auch auf der nachfolgenden Wäsche. Hier greife ich dann wirklich auf Stoffreste oder Tücher in der Box zurück, die im Anschluß weggeworfen werden....
Und für ganz "eklige" Sachen, wenn die Katze z.B. mal wieder ihren Haarball losgeworden ist, nehme ich ebefalls Stoffreste, die ich zu Putztüchern zerschnitten habe oder eben einfach Clopapier und Zeitung.
Fazit: Bis jetzt hab ich die herkömmlichen Küchentücher noch nicht vermisst, ganz im Gegenteil, und ich bin froh, auch hier wieder eine Alternative gefunden zu haben, die man nicht ständig nachkaufen muss!
Wieder ein Häkchen mehr auf meinem Weg zu einem plastikfreien Leben :)
und weil das ganze auch noch nachhaltig ist, ab damit zu EiNaB
verlinkt mit:EiNaB
Freitag, 13. Januar 2017
Ikea-Waschlappen-Hack
Eine andere Alternative musste her...nur was?? Manchmal ist es recht nützlich, sich seines gesunden Menschenverstandes zu bedienen, denn ich überlegte, wie das die Generationen vor uns gemacht haben? Ich konnte mich nämlich nicht erinnern, dass meine Mama, Oma oder Tante je auch nur einen Spülschwamm benutzt haben. Nein, sie benutzten ganz einfache simple Baumwolltücher- oder Spüllappen. Davon hatten sie sogar eine ganze Menge. Und war dieser Stapel aufgebraucht, so kam er immer Montags, (denn da war Waschtag), einfach mit den Geschirrtüchern in die Wäsche!!
Hmmm...nachdem ich mir also in "Wickie-Manier" mehrmals den Finger unter der Nase hin-und hergerieben und meine Schränke durchgesehen hatte, fielen mir die Waschlappen des Möbelschweden zuerst ins Auge und schließlich in die Hände: DAS IST DIE LÖSUNG!!
Ich startete sogleich eine ganze Versuchsreihe: Als erstes stand einfaches Geschirrspülen auf dem Programm. Wenn man jahrelang ein Spülschwamm-Junkie war, ist es, im ersten Moment etwas ungewohnt, aber, wenn man den Lappen zusammenfaltet, bekommt man automatisch eine Art "Schwammgefühl" (sorry, aber ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll!:)
Danach stand die Reinigung der Küchenschränke auf dem Plan, Mit meinem selbstgemachten Reiniger von Smarticular war das ebenfalls kein Problem; alles ging super sauber.
Selbst das Staubwischen ging ratzfatz. Sogar die Kalkflecken auf der Spüle ließen sich nur mit dem feuchten Tuch und etwas Muskelkraft wegrubbeln!! Nach jahrelangem Gebrauch von Mikrofasertüchern fiel mir überraschenderweise auf, dass die Baumwolltücher zudem viel griffiger und angenehmer in der Handhabung, sprich Haptik sind. Vielleicht ist es ja bei der Baumwolle versus Mikrofaser das gleiche Prinzip wie bei der Butter versus Margarine?? Jahrelang war Butter o.k., bis ein Aufschrei in den 70er kam, und Butter regelrecht verteufelt wurde und die Margarine-Industrie ihren Siegeszug antrat. Heute jedoch wurde die Butter zum Glück rehabilitiert.....Und das gleiche stelle ich bei der Mikrofaser fest: immer öfter lese ich Berichte, dass diese eigentlich SO gut gar nicht wäre, schon gar nicht für die Umwelt, da sie, wie der Name schon sagt, die Gewässer durch die kleine Fasern (wie auch Fleece) genauso belasten, wie die Mikropartikel in der Kosmetik. UND: von einem Schreiner bekam ich den Tipp, Holz "AUF KEINEN FALL" mit Mikrofasertüchern zu reinigen, da diese der Struktur schaden würden. Außerdem soll man die superduper Tücher auch nicht mit normalen Baumwolltüchern in die gleiche Wäsche geben, da die erstgenannten sonst ihre Reinigungsleistung verlören. Äh...geht´s noch?? Das ist mir alles viel zu kompliziert... Unsere Vorfahren hätten da genug zu tun gehabt, auch noch die Putztücher in entsprechende Kategorien einzuteilen....(Die hätten uns eher den Vogel gezeigt!!)
Also Leute, "back to the roots" kann ich da nur sagen!! Es wird Zeit, dass wir unseren gesunden Menschenverstand wieder viel öfter einschalten, und vieles wieder viel kritischer hinterfragen, uns nicht mehr durch die Werbeindustrie ALLES einreden lassen (ist ja bequemer, wenn die anderen für uns denken) und generell wieder konsumkritischer werden.
(Mr. Perfect würde spätestens jetzt wieder die Augen verdrehen und seufzen : "Jeanne d´Arc reitet wieder!" - Aber lassen wir das... ;- Ich schweife nämlich gerade mal wieder vom Thema ab!!)
Zurück zu den "Krama-Waschlappen":
Weitere Vorteile sind der
Und: dadurch, daß man sie nicht ständig nachkaufen muss, spart man aufs Jahr gerechnet eine ganze Menge und man kommt auch nicht so schnell in Verlegenheit, wenn einem zu den Feiertagen z.B, rein theoretisch natürlich, diese blöden Schwämme ausgehen...hüstel!!
Und falls sie wirklich zu unansehnlich geworden sind (Schokoflecken sind und bleiben nunmal die fiesesten aller Flecken), so kann "Mann" sie immer noch zum Schuheputzen oder zur Felgenreinigung usw. einsetzen ;-)
Natürlich kann man sie auch als ganz normale Waschlappen benutzen, oder als Spucktücher für Babys- allerdings würde ich da anhand der verschiedenfarbigen Aufhänger die einzelne Benutzung dann doch noch trennen!!... Und nein, ich bekomme vom gelb-blauen Möbelhaus leider keine Bezahlung, obwohl ich indirekt Werbung dafür mache. Sollte also einer der Herren oder eine der Damen dieses Konzerns hier ganz zufällig mitlesen, so könnten wir uns doch bei Gelegenheit mal zusammensetzen und entsprechend über eine "Apanage" nachdenken ;-) ????
So, ich hoffe, dieser Post war jetzt nicht allzu anstrengend, sprich textlastig, aber dies soll eben nicht nur ein schöner Bilderbuch-Blog sein, sondern neben all dem Deko-DIY will ich auch aufrütteln. Wir leben nicht "fünf vor, sondern "zehn nach zwölf"!! Wir haben unsere Grenzen längst überschritten und konsumieren in Dimensionen, dass wir mittlerweile 4 Erdbälle bräuchten, um das auszugleichen und das alles auf Kosten nachfolgender Generationen, die das sprichwörtlich "im Müll ausbaden müssen", wenn sie das überhaupt noch können!! Und auch wenn ich oftmals das ohnmächtige Gefühl habe, gegen Goliath zu kämpfen, ich werde NICHT aufhören, mit meinen Stoffbeuteln einkaufen zu gehen (zu Mr. Perfects Entsetzen selbst zu Aldi!!) Plastik einzusparen, wo es nur geht und generell irgendmöglich die Ressourcen zu schonen, allein schon weil ich finde, wir sind es unseren Kindern schuldig (sonst hätten wir sie nicht auf die Welt setzen dürfen). Und auch wenn ich oftmals das Gefühl
In diesem Sinne eure Jeanne
verlinkt mit:https://einfachnachhaltigbesserleben.blogspot.de/

