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Mittwoch, 1. Januar 2025

Die 25-Tage-Challenge

                                                                                                              (Quelle: Pinterest) 
 
Ihr Lieben,
ich wünsche euch von Herzen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2025 und hoffe, ihr seid entsprechend gut reingerutscht! ;-)...

Als ich diese Tage meinen Blog durchforstete, und das ganze Jahr im Rückblich auch Revue passieren ließ, fiel mir auf, dass der "umgekehrte Adventskalender" wie verrückt angeklickt wurde. *CLICK* 
Die Zahlen gingen sprichwörtlich durch die Decke...hmmm....ergo scheint es ja gerade auf diesem Gebiet viel Bedarf zu geben. 
Da aber gerade im Dezember so ziemlich jede(r) mit gaaanz anderen Dingen beschäftigt ist, weil Weihnachten wie jedes Jahr SO überrraschend kommt, kam mir die Idee, das ganze in den Januar zu verschieben, wenn die Leute wieder aufnahmefähiger sind und auch wieder mehr Zeit haben.

Passend zur Jahreszahl, gibt es also demnächst hier die 25-Tage-Ausräum/Ausmist-Aktion, bei der wir wieder Ordnung in unser Leben, in unseren Alltag, und überhaupt, bringen. (Gleichzeitig kommen wir nach den ruhigeren Tage mit dem vielen Essen und "Extrem-Couching" wieder in Bewegung und tun somit gleichzeitig etwas gegen den berüchtigten Weihnachtsspeck, hüstel...)
Hä? Aber der Januar hat doch 31 Tage, werden sich jetzt viele sicherlich fragen...Und gut, dass ihr fragt ;-) ...
 
Bei uns ist es nämlich von jeher Brauch, die Weihnachtsdeko bis zu den hl. 3 Königen, also bis zum 6. Januar zu belassen. Und gerade in diesem Jahr haben wir auch noch die Baustelle der Kinder, bei der wir bis zu diesem Datum ganz dringend noch einige Dinge sprichwörtlich unter Dach und Fach bringen müssen, damit danach die Handwerker wieder weitermachen können. Und eben diesen Umständen ist es geschuldet, dass bei uns VIELES im Dezember einfach liegen blieb, weil wir jede freie Minute, vor allem die Samstage, auf der Baustelle verbrachten. So dachte ich mir, mit dem Wegräumen der Weihnachtssachen kann ich doch gleich 2 Fliegen mit 1 Klappe schlagen, und den Startschuß für die Challenge geben. 

Und? Was meint ihr dazu? Seid ihr (wieder) dabei? Gibt es bei euch auch die eine oder andere Ecke, die dringend mal aufgeräumt, neu sortiert und geordnet werden müsste? 
Dann besorgt euch bis zum 6.Januar noch folgende Utensilien:

- Mülltüten, (groß und klein) Altkleidersäcke o.ä.
- größere Kartons oder Plastikboxen zum Sortieren
- evtl. Turnschuhe mit sauberer Sohle für Indoor und wer noch hat: Fusshanteln (dazu später mehr ;)...
 
 ....to be continued... also: Fortsetzung folgt!!!

In diesem Sinne,
 lasst es euch noch gut gehen,
genießt die ruhigen Tage und hoffentlich auch die magischen Rauhnächte 
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne

Mittwoch, 15. Februar 2023

Plastikfreies Spülmittel

*ENTHÄLT BEWUSST UNBEZAHLTE WERBUNG*
 
Wer hier aufmerksam mitliest, weiß, dass ich diesen Monat zum müllfreien Monat ausgerufen habe. Aber eigentlich geht mir vor allem dieser ganze Plastiksch*** am meisten auf die Nerven. Also versuche ich zumindest, WO es nur geht, darauf zu verzichten. Und das ist alles andere als einfach. Die Katzen sind hiervon allerdings ausgenommen! Da ist Schluss mit lustig! Da verstehen sie keinen Spaß ;-) Aber dazu am Ende des Monats evtl. mehr...
 
Durch diese selbst auferlegten "challenges" wie es neudeutsch so schön heißt, ist frau gezwungen, ausgetreten Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Will sagen, frau entdeckt dadurch neue Produkte, die frau zuvor gar nicht "auf dem Schirm" hatte. Oder aber, "Selbermachen" lautet die Devise.

So geschehen am Fallbeispiel SPÜLMITTEL:
Da mein letztes aus dem Unverpacktladen (der leider der Coronakrise zum Opfer fiel) zur Neige ging, musste dringend Ersatz her. Im ortsansässigen Supermarkt: KEINE CHANCE! ALLES in PLASTIK, soweit das Auge reicht. 
Im Drogeriemarkt entdeckte ich dann doch noch erleichtert Ersatz in Form einer festen Spülseife, die man auch zum Händewaschen benutzen kann: (Preis: 1,45€)

Und ein Pulver, das einfach in Wasser aufgelöst wird, und schließlich geliert: (Preis: 1,95€)

Uuuund last, but not least: mein selbstgemachtes, (etwas abgewandeltes) Spüli nach einer Idee von Smarticular.net
 
Dafür habe ich:
ca. 2 Eßl Kernseife
1 TL Natron und
1 EL Soda in
ca 100ml Wasser aufgelöst. 
 (Preis: ca. 0,30 -0,50€ )

Fazit:
Alle 3 Spülmittel haben gemeinsam, dass sie kaum/keine Duftstoffe haben, was ich persönlich sehr wichtig finde. Sie sind seeehr ergiebig, so dass der Preis sich schnell relativiert. Zudem schäumen sie nicht, jedoch entsteht auf den Gläsern und Töpfen eine Art weißer "Film". Beim Abtrocknen verschwindet der jedoch. Mit einem Schuss Essig im Spülwasser wird es auch etwas besser. Bei fettigem Geschirr schneidet das selbstgemachte tatsächlich am besten ab. Vermutlich, weil das Natron und Soda stark entfettend wirken. Deswegen ist es empfehlenswert, IMMER Handschuhe zu tragen. Wobei wir sogleich eine elegante Überleitung zum nächsten Produkt gefunden haben: 
 
GUMMIHANDSCHUHE
Vor kurzem dachte ich nämlich noch: "Ohjeh, DAS wird eine ganz schöne Herausforderung!" Aber das Universum hatte ein Einsehen, und siehe da, entdeckte ich gestern im Bioladen diese hier:
 

Die Handschuhe kommen tatsächlich in einer Kartonverpackung daher und sogar ohne Plastiksichtfenster, wie das sonst so üblich ist. Sie sind darüber hinaus aus fair gehandeltem Naturkautschuk gefertigt und vegan. Zugegeben, sie sind doppelt so teuer, wie meine herkömmlichen Spülhandschuhe, doch hoffe ich mal, dass sie auch doppelt so lange halten! Wir werden sehen, bzw. ich werde auf jeden Fall berichten...

                                                   ...to be continued....

Und zu guter Letzt noch in eigener Sache:

Lieber "TROLL",
bitte erspare uns allen in Zukunft deine "Ätz-Kommentare"! Sie sind weder nützlich, noch hilfreich, und falls du es immer noch nicht kapiert hast: Ich lösche sie IMMER! Mein Blog- meine Regeln! Solltest du wider Erwarten etwas Konstruktives beizutragen haben, dann bitteschön auf Augenhöhe, und NICHT anonym aus dem Hinterhalt! Wir in der Bloggerwelt, pflegen hier einen respektvollen Umgang miteinander und dafür bin ich sehr dankbar. Oder um hier Dieter Nuhr zu zitieren:" Und wenn man nichts gescheites zu sagen hat, wie wäre es, einfach mal die ****zu halten?"
Du kannst mir auch gerne eine mail schicken; vielleicht können wir ja gemeinsam herausfinden, weshalb du dich durch meine Posts so auf den Schlips getreten fühlst?! 


In diesem Sinne, euch allen noch eine schöne Faschings/Karnevalszeit.
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne

 
 

Freitag, 31. Mai 2019

Das bisschen Haushalt....

*

Vor einiger Zeit, (eigentlich ist das tatsächlich schon etwas länger her) las ich in einem Haushaltsratgeber folgenschweren Satz: " Der Haushalt an sich ist ein viel zu langweiliges Projekt, als dass man ihn alleine tragen sollte!".....
Und so wie es aussah, war eine Drogeriekette mit den 2 kleingeschriebenen Buchstaben zeitgleich anscheinend derselben Meinung, da tags darauf ein Werbeprospekt ins Haus flatterte, aus dem man,(in diesem Fall also Frau,nämlich ich), diese Karten ausschneiden konnte:

Die Karten enthielten im Groben die routinemäßig anfallenden Arbeiten im Haushalt, wie z.B. die hier:


oder die:

Doch am schönsten fand jedes Familienmitglied mit Abstand diese Karte hier, um die wir uns verständlicherweise jedesmal fast gekloppt hätten ;-)

Nach und nach gestalteten wir mit der Zeit selbst noch eigene Karten, die auf unsere jeweiligen Bedürfnisse bzw. Situationen zugeschnitten waren, wie z.B. Katzentoilette sauber machen, Kamin putzen, Blumen giessen, usw. usf......

Je nachdem wie alt die Kinder sind, kann man ihnen die eine oder andere Arbeit im Haushalt durchaus zumuten. Ich muss immer wieder staunen, wie wenig die Kids heutzutage mithelfen müssen, während sich die Eltern in ihren Ganztagsjobs abrackern.  Meiner Meinung nach tut man weder den Kids selbst einen Gefallen, wenn sie sich zu Hause zu Tode schonen dürfen, und dann in die Welt rausgehen, mit 2 linken Händen (und davon sind dann noch alles Daumen!), noch ist der spätere Partner "beglückt", wenn er mit jemanden zusammenleben muss, der/die entweder stinkfaul oder schlichtweg total unbeholfen ist!!!

Mit diesen Karten kann die Familie die ungeliebten Arbeiten spielerisch angehen. Wir haben damals entweder einen Wettbewerb draus gemacht, wer die meisten Karten in der vorgegebenen Zeit schafft, oder einfach die einzelnen Tätigkeiten im Laufe der Woche an die einzelnen Familienmitglieder verteilt. Natürlich wurde auch jedesmal kontrolliert, ob die Arbeit auch ordentlich ausgeführt und nicht etwa geschummelt wurde. ;-).....

Inzwischen ist unsere Tochter erwachsen und der Haushalt hat sich bei uns durch verschiedene Konstellationen dementsprechend eingespielt. Von daher fand ich, es war an der Zeit, die Karten weiterzureichen!!

Und wie meine Freundin mir die Tage berichtete, nutzt auch ihre Familie die Karten fleißig.
Doch seht selbst:

Jede Spalte ist für ein einzelnes Familienmitglied (mit Namen versehen, damit jeder weiß, was er/sie zu tun hat- doch hier hab ich sie logischerweise weggelassen); die Aufgaben werden somit täglich verteilt.



Und wie ist das bei euch? Habt ihr nun auch Lust bekommen, solche Karten evtl. selbst zu gestalten?
Wer jetzt künstlerisch nicht SO begabt ist, kann entweder das Internet zu Hilfe nehmen, oder mit den Kiddies die einzelnen Tätigkeiten/Gegenstände sogar aus alten Zeitschriften ausschneiden!!..
Ich bin mir sicher, dass am Ende ganz tolle und individuelle  Kunstwerke entstehen werden.
Also, ran an Papier und Schere, und drauflos gebastelt!
Kleiner Tipp noch zum Schluß: Am Ende hab ich die Karten noch laminiert- so halten sie bedeutend länger. Wer jetzt kein Laminiergerät hat, kann aber auch einfache selbstklebende Bucheinbandfolie nehmen. So lassen sie sich ebenfalls prima abwischen ;-)

Und wer jetzt überhaupt kein Basteltalent besitzt, kann mir gerne eine mail schicken unter:
ideenmuckla@t-online.de ACHTUNG: BITTE BIS ZUM SCHLUSS LESEN!
Meine Tochter hat für mich aufgrund etlicher Anfragen entsprechende Vorlagen zusammengestellt, die man nur noch ausmalen und ausschneiden muss ;-)....bzw, hat die ganzen Karten nochmal komplett neu aufgelegt!...

DOCH:
So wie es aussieht, herrscht leider die allgemeingültige Meinung vor, dass etwas, das NICHTS kostet, auch NICHTS wert ist; noch nicht einmal ein Dankeschön!! Eigentlich schade, denn aufgrund dieser Erfahrung gebe ich auch keine Karten mehr raus. Wer diese aber dennoch gerne hätte, findet sie fortan zum Ausdrucken in meinem Buch! *CLICK*




In diesem Sinne,
macht´s gut, bis dann, 
euere Jeanne

* Post enthält unbezahlte Werbung

Samstag, 3. Februar 2018

Bambus-Tücher


Und wieder konnte ich ein Wegwerf-Produkt ersetzen, nämlich: Küchentücher
Nachdem ich lange auf der Suche war, und ich die Hoffnung fast schon aufgegeben hab, entdeckte ich vor fast einem Jahr im Unverpackt-Laden (in Landau) endlich diese Alternative: Waschbare Bambus-Tücher


Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
1. kommt absolut plastikfrei daher
2. sind waschbar, somit entspricht 1 Rolle Bambus-Tücher 60 !! Rollen
    herkömmlicher Küchentücher
3. sind somit kostengünstiger, aber lest selbst, was auf der Rückseite steht:

- Bambus:
  ist eine umweltfreundliche, natürliche und nachhaltige Ressource
- ist das am schnellsten wachsende Gras und kann an einem Tag bis zu
  einem Meter wachsen
- ist von Natur aus antibakteriell, antimikrobiell, beständig gegen
  Schimmel und geruchsabweisend
- ist hypoallergen und somit auch für Allergiker geeignet
- benötigt keine Pestizide und kann komplett organisch angebaut werden
- kann 5 X mehr Flüssigkeit aufnehmen als Zellstoff aus Holz
- kann nach dem Waschen sogar noch mehr Flüssigkeit aufnehmen und die
  Tücher werden immer weicher
- ist extrem strapazierfähig und langlebig
- jedes Tuch kann bis zu 100 X gewaschen und wiederverwendet werden


Wie gesagt, sind die Tücher in unserem Haushalt nun knapp 1 Jahr im Einsatz. Sie werden verwendet wie herkömmliche Küchentücher und selbst beim Ausreiben von Pfannen haben sie sich gut bewährt. Nach Gebrauch werden sie getrocknet und kommen später mit den IKEA- Waschlappen von *HIER* mit entsprechender Vorbehandlung von *HIER* in die Waschmaschine,
und sind anschließend wieder einsatzbereit:


Nur für fettriefende Sachen, wie z.B. Bratlinge hab ich mir folgende Alternative einfallen lassen:
Ich lasse diese entweder in einem großen Sieb oder auf dem Spritzschutzsieb für Pfannen mit Zeitung darunter, abtropfen.
Es ist auch nicht empfehlenswert, die Tücher zum Ausreiben der Pfanne zu nehmen, da sich das Öl in der Waschmaschine absetzt, und leider auch auf der nachfolgenden Wäsche. Hier greife ich dann wirklich auf Stoffreste oder Tücher in der Box zurück, die im Anschluß weggeworfen werden....
Und für ganz "eklige" Sachen, wenn die Katze z.B. mal wieder ihren Haarball losgeworden ist, nehme ich ebefalls Stoffreste, die ich zu Putztüchern zerschnitten habe oder eben einfach Clopapier und Zeitung.

Fazit: Bis jetzt hab ich die herkömmlichen Küchentücher noch nicht vermisst, ganz im Gegenteil, und ich bin froh, auch hier wieder eine Alternative gefunden zu haben, die man nicht ständig nachkaufen muss!

Wieder ein Häkchen mehr auf meinem Weg zu einem plastikfreien Leben :)

  Ihr Lieben, 
ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende,
lasst euch nicht einschneien ;-)
Bis bald,
eure Jeanne

und weil das ganze auch noch nachhaltig ist, ab damit zu EiNaB
verlinkt mit:EiNaB




Freitag, 13. Januar 2017

Ikea-Waschlappen-Hack

Bei meinem Versuch, nachhaltiger zu leben, suchte ich nach einem Ersatz für diese Spülschwämme, die bereits nach kurzer Zeit immer eklig und krotzelig gammelig aussehen...
Darüber hinaus schaden sie auch noch der Umwelt, weil sie erstens aus schädlichen Kunststoffen bestehen, und mit der Zeit Mikroplastik ins Wasser abgeben. Neee, das will kein Mensch- also ich definitiv NICHT!
Im Netz fand ich von daher viele Anleitungen für Baumwoll-Spültücher, die mir meine Schwiegermama freundlicherweise in kurzer Zeit strickte (ich würde dafür eine Ewigkeit brauchen!...) Allerdings ist das sehr zeitaufwendig, und die Baumwollgarne sind auch nicht immer gerade günstig....Zudem bräuchte ich MASSEN davon.


Eine andere Alternative musste her...nur was?? Manchmal ist es recht nützlich, sich seines gesunden Menschenverstandes zu bedienen, denn ich überlegte, wie das die Generationen vor uns gemacht haben?  Ich konnte mich nämlich nicht erinnern, dass meine Mama, Oma oder Tante je auch nur einen Spülschwamm benutzt haben. Nein, sie benutzten ganz einfache simple Baumwolltücher- oder Spüllappen. Davon hatten sie sogar eine ganze Menge. Und war dieser Stapel aufgebraucht, so kam er immer Montags, (denn da war Waschtag), einfach mit den Geschirrtüchern in die Wäsche!!

Hmmm...nachdem ich mir also in "Wickie-Manier" mehrmals den Finger unter der Nase hin-und hergerieben und meine Schränke durchgesehen hatte, fielen mir die Waschlappen des Möbelschweden zuerst ins Auge und schließlich in die Hände: DAS IST DIE LÖSUNG!!

Ich startete sogleich eine ganze Versuchsreihe: Als erstes stand einfaches Geschirrspülen auf dem Programm. Wenn man jahrelang ein Spülschwamm-Junkie war, ist es, im ersten Moment etwas ungewohnt, aber, wenn man den Lappen zusammenfaltet, bekommt man automatisch eine Art "Schwammgefühl" (sorry, aber ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll!:)

Danach stand die Reinigung der Küchenschränke auf dem Plan, Mit meinem selbstgemachten Reiniger von Smarticular  war das ebenfalls kein Problem; alles ging super sauber. 
Selbst das Staubwischen ging ratzfatz. Sogar die Kalkflecken auf der Spüle ließen sich nur mit dem feuchten Tuch und etwas Muskelkraft wegrubbeln!!  Nach jahrelangem Gebrauch von Mikrofasertüchern fiel mir überraschenderweise auf, dass die Baumwolltücher zudem viel griffiger und angenehmer in der Handhabung, sprich Haptik sind. Vielleicht ist es ja bei der Baumwolle versus Mikrofaser das gleiche Prinzip wie bei der Butter versus Margarine?? Jahrelang war Butter o.k., bis ein Aufschrei in den 70er kam, und Butter regelrecht verteufelt wurde und die Margarine-Industrie ihren Siegeszug antrat. Heute jedoch wurde die Butter zum Glück rehabilitiert.....Und das gleiche stelle ich bei der Mikrofaser fest: immer öfter lese ich Berichte, dass diese eigentlich SO gut gar nicht wäre, schon gar nicht für die Umwelt, da sie, wie der Name schon sagt, die Gewässer durch die kleine Fasern (wie auch Fleece)  genauso belasten, wie die Mikropartikel in der Kosmetik. UND: von einem Schreiner bekam ich den Tipp, Holz "AUF KEINEN FALL" mit Mikrofasertüchern zu reinigen, da diese der Struktur schaden würden. Außerdem soll man die superduper Tücher auch nicht mit normalen Baumwolltüchern in die gleiche Wäsche geben, da die erstgenannten sonst ihre Reinigungsleistung verlören. Äh...geht´s noch?? Das ist mir alles viel zu kompliziert... Unsere Vorfahren hätten da genug zu tun gehabt, auch noch die Putztücher in entsprechende Kategorien einzuteilen....(Die hätten uns eher den Vogel gezeigt!!)
Also Leute, "back to the roots" kann ich da nur sagen!! Es wird Zeit, dass wir unseren gesunden Menschenverstand wieder viel öfter einschalten, und vieles wieder viel kritischer hinterfragen, uns nicht mehr durch die Werbeindustrie ALLES einreden lassen (ist ja bequemer, wenn die anderen für uns denken) und generell wieder konsumkritischer werden.
(Mr. Perfect würde spätestens jetzt wieder die Augen verdrehen und seufzen : "Jeanne d´Arc reitet wieder!" - Aber lassen wir das...  ;- Ich schweife nämlich gerade mal wieder vom Thema ab!!)
Zurück zu den "Krama-Waschlappen":
Weitere Vorteile sind der eingebaute eingenähte Aufhänger (was das Trocknen wiederum vereinfacht) und der unschlagbare Preis von gerade mal 2,99€ für 10 Stück. Durch die Menge kann man sie jeden Tag wechseln, (und bei 60°C waschen), was allemal hygienischer ist, als diese gelben Spülmonster bis zur zerfledderten Unkenntlichkeit zu benutzen!! Dadurch, dass sie weiß sind, wird einem erst wieder bewußt, wieviel Schmutz sich doch in kürzester Zeit ansammelt, so daß man sie freiwillig viel schneller auswechselt, was man bei einem Schwamm wohl kaum täglich tun würde.
Und: dadurch, daß man sie nicht ständig nachkaufen muss, spart man aufs Jahr gerechnet eine ganze Menge und man kommt auch nicht so schnell in Verlegenheit, wenn einem zu den Feiertagen z.B, rein theoretisch natürlich, diese blöden Schwämme ausgehen...hüstel!!

Und falls sie wirklich zu unansehnlich geworden sind (Schokoflecken sind und bleiben nunmal die fiesesten aller Flecken), so kann "Mann" sie immer noch zum Schuheputzen oder zur Felgenreinigung usw. einsetzen ;-)

Natürlich kann man sie auch als ganz normale Waschlappen benutzen, oder als Spucktücher für Babys- allerdings würde ich da anhand der verschiedenfarbigen Aufhänger die einzelne Benutzung dann doch noch trennen!!... Und nein, ich bekomme vom gelb-blauen Möbelhaus leider keine Bezahlung, obwohl ich indirekt Werbung dafür mache. Sollte also einer der Herren oder eine der Damen dieses Konzerns hier ganz zufällig mitlesen, so könnten wir uns doch bei Gelegenheit mal zusammensetzen und entsprechend über eine "Apanage" nachdenken ;-) ????

So, ich hoffe, dieser Post war jetzt nicht allzu anstrengend, sprich textlastig, aber dies soll eben nicht nur  ein schöner Bilderbuch-Blog sein, sondern neben all dem Deko-DIY will ich auch aufrütteln. Wir leben nicht "fünf vor, sondern "zehn nach zwölf"!! Wir haben unsere Grenzen längst überschritten und konsumieren in Dimensionen, dass wir mittlerweile 4 Erdbälle bräuchten, um das auszugleichen und das alles auf Kosten nachfolgender Generationen, die das  sprichwörtlich "im Müll ausbaden müssen", wenn sie das überhaupt noch können!! Und auch wenn ich oftmals das ohnmächtige Gefühl habe, gegen Goliath zu kämpfen, ich werde NICHT aufhören, mit meinen Stoffbeuteln einkaufen zu gehen (zu Mr. Perfects Entsetzen selbst zu Aldi!!) Plastik einzusparen, wo es nur geht und generell irgendmöglich die Ressourcen zu schonen, allein schon weil ich finde, wir sind es unseren Kindern schuldig (sonst hätten wir sie nicht auf die Welt setzen dürfen). Und auch wenn ich oftmals das Gefühl habe hatte, allein zu sein, so durfte ich durch die Bloggerwelt erfahren, dass ich partout nicht alleine bin. Es gibt zum Glück genug Menschen, die so denken wie ich, und das gibt mir wiederum Hoffnung und auch die Kraft immer weiter zu machen.....Also, lasst uns die Pferde satteln!!...(ihr wisst warum!!;)

In diesem Sinne eure Jeanne 
verlinkt mit:https://einfachnachhaltigbesserleben.blogspot.de/