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Montag, 22. November 2021

Ringelblumensalbencreme

Wenn die Tage kürzer werden, und die Nebelsuppe draußen durch die Gegend wabert, werde ich jedes Jahr aufs Neue von einem merkwürdigen Virus befallen. Nein, nein, keine Angst, hier ist nicht die Rede vom C-Virus oder einem anderen fiesen Erkältungserreger. Ich rede hier nämlich vom Einkoch- und Einmach-Virus. Dieser macht sich bei mir nämlich durch emsige Betriebsamkeit bemerkbar. Da werden dann all die Konsevengläser, die den Sommer über friedlich in der Vorratskammer schlummern und sich heimlich vermehren durften, wieder ans Tageslicht befördert und ihrer Bestimmung zugeführt.
Auftakt macht dieses Jahr allerdings nichts essbares, sondern meine heißgeliebte Ringelblumensalbe- oder creme. Anmerkung der Redaktion: Wann nennt man eine Salbe "Salbe" und eine Creme "Creme"?
Weiß das jemand? Weiß das jemand? Alle "Schlaubi-Schlümpfe" bitte hier bei mir melden!

Aber weiter im Text:
Ich hab also ca. 2 Handvoll Blütenblätter abgezupft....

...in einen Topf gegeben,

 ...und mit reichlich Olivenöl übergossen, bis alles bedeckt war.


Danach hab ich das Gemisch nur leicht erwärmt (keinesfalls aufkochen lassen) und ca. 24 Stunden ziehen lassen. Ebenfalls hab ich noch einen Bündel Schafgarbe dazugegeben. Am nächsten Tag wird das ganze durch ein Sieb gegeben und nur so lange erwärmt, bis das dazugefügte Bienenwachs geschmolzen ist.

Dabei ist die Rezeptur keineswegs in Stein gemeisselt. Will heißen, ihr könnt die Blüten statt in Olivenöl, auch in Kokosöl einweichen. (oder was ihr eben gerade zur Hand habt)

Und auch wie viel Wachs ihr dazugebt, ist euch überlassen. Ich hab z.B. erst eine sehr weiche Creme gemacht, und beim nächsten Mal mehr Wachs dazu gegeben, für eine festere Konsistenz, weil ich finde, dass diese besser vor Kälte schützt. Auch vor der Gartenarbeit schütze ich gerne meine Hände damit.


Für´s Konservieren nahm ich einmal Propolis, was mich allerdings nicht so recht überzeugte, und beim andern Mal Lavendelöl, was ich nur empfehlen kann.
Doch da ich gerade wieder meine Tochter im Ohr hab:"Mensch, Mom, das kann sich doch kein Schw** merken!" ,hier nochmal das Rezept zum Mitschreiben Nachmachen:
 
Ca.   10     Blütenköpfe Ringelblumen (optional noch etwas Schafgarbe)
      100ml Olivenöl (Raps- Sonnenblumen- oder Kokosöl geht natürlich auch)
        10g   Bienenwachs
       10-20 Tropfen Propolis oder Lavendelöl  
                  Kleine Einmachgläser oder Salbentiegel

Blütenblätter abzupfen und (mit Schafgarbe) in leicht erwärmten Öl einweichen. Eine Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag abseihen, gut ausdrücken und nochmals leicht erwärmen. Bienenwachs einrühren und schmelzen lassen. Evtl. noch Propolis oder Lavendelöl zugeben. Alles gut verrühren, und in saubere, sterilisierte Gläser oder andere Behälter füllen. Die Creme ist im Kühlschrank ca. 1 Jahr haltbar. Angebrochene Cremes sollten innerhalb 3 Monate aufgebraucht werden. Zum Entnehmen empfiehlt sich ein sauberer Holzspatel, so bleibt die Creme vor Verunreinigungen geschützt.




Ich benutze die Creme für die Hände, die Füsse und ab und zu auch für den Körper als sog. "Bodybutter" Aber vor allem liebe ich sie im Winter für die Lippenpflege.
Im Gegensatz zu den gekauften Pflegestiften, enthält diese Creme nämlich keine Mineralöle!
Diese sind dafür bekannt, die Lippen erst recht auszutrocknen, so dass man/frau gezwungen ist, immer mehr und mehr zu cremen, bis der berühmte Teufelskreis erfolgreich in Gang gesetzt wird. Ich denke mal, ihr wisst alle, wovon hier die Rede ist, ohne, dass ich irgendwelche Namen oder Marken nennen muss!? ;-)

Und dass ihr durch diese Creme nicht nur Plastik(müll) und auch bares Geld spart, muss ich bestimmt auch nicht erwähnen, wenn ihr hier schon eine Weile mitlest ;-)... (Ich sehe, wir verstehen uns!! :)



So, ich mach dann mal weiter...
Die Gläser füllen sich schließlich nicht von alleine!!
In diesem Sinne, 
macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne

 

Dienstag, 20. April 2021

Quiches, Tartes und Kräcker


Hallo, ihr Lieben, 
hier bin ich wieder! Frisch aus der Osterpause zurück. Und nein, ich lieg hier nicht etwa faul im Gras rum, (bei DEN Temperaturen würde ich mir ohnehin, den Popo abfrieren...im Gegenteil, ich arbeite mit Hochtouren an meinen anderen Projekten, von denen ich, hoffentlich BALD berichten kann ;-)

Bei uns soll sich ja jetzt auch endlich der Frühling einstellen, sofern man dem Wetterbericht Glauben schenken darf. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und so zeige ich euch heute wie ICH mich auf die hoffentlich steigenden Temperaturen vorbereite, wenn wir wieder eeendlich  draußen essen können:

Nämlich mit Quiches & Co.

Ich weiß ja nicht, ob ihr es wisst, aber ich lieeeebe Quiches und Tartes, WEIL:

Wenig Teig- VIEL Füllung ;-)
UND QUICHES GEHEN IRGENDWIE IMMER!!!
Sie sind zudem schnell gemacht, lassen sich prima vorbereiten, uuuund, eignen sich  auch für´s meal prep. Ich mache oftmals die doppelte Menge Teig, verarbeite einen sofort und lege den anderen in den Kühlschrank.


Die Herstellung ist denkbar einfach:

Alles was ihr braucht, ist:

200g Mehl (am besten halb Vollkorn, halb normales Mehl)

100g Biobutter

80g Wasser

1 Teel. Salz

Aus den Zutaten einen Teig herstellen und möglichst eine Weile kalt stellen.


Hat sich der Teig eine Weile im Kühlschrank erholen dürfen, wird er auch schon ausgerollt und in eine Kuchenform gegeben. Backt man viele Quiches, so wie ich, lohnt sich die Investition in eine qualitativ gute Tarteform mit Hebeboden. Da klebt nix fest, und nachdem die Quiche aus dem Ofen kommt lässt sie sich mithilfe des Hebebodens sofort aus der Form lösen. (Und es sieht außerdem noch schöner aus- das Auge isst ja bekanntlich mit!;-)
(Bevor ihr aber gleich losrennt, bzw. lossurft um beim "bösen" A* zu kaufen, unterstützt lieber kleinere Geschäfte, die es in dieser Pandemie ohnehin schon schwer haben. Ganz unten verlinke ich euch gerne die Adresse. Und nein, ich bekomme rein gar nichts für die Werbung. Wer mich kennt, weiß, ich bewerbe nur dann ein Produkt wenn ich 1000% überzeugt bin.)
 

 
Kurz bevor der Teig in den Ofen kommt, wird er noch mit Backpapier ausgelegt, und darauf getrocknete Erbsen verteilt. Dies ist das sog. "BLINDBACKEN", was den Vorteil hat, dass der Teig nicht die Beulenpest bekommt, sondern schön flach bleibt. (So passt auch mehr Füllung rein ;-)


Die Erbsen werden nach dem Backen und Auskühlen einfach wieder verpackt und bis zum nächsten Mal aufgehoben. So muss man nicht ständig neue nehmen! - Kleiner Spartipp ;-)

Für die Füllung gilt, erlaubt ist, was gefällt schmeckt! Ich glaube, es gibt nahezu kein Gemüse, das sich hier nicht eignet. Unsere Familie liebt z.B. Zuchini, Broccoli, Paprika, usw. usf. 
Das Gemüse vorher am besten kurz in der Pfanne andünsten oder dampfgaren, bis es bissfest ist. 
Etwas abkühlen lassen, auf dem Boden verteilen und die Soße drüber geben. Diese besteht aus:

(Beispiel Zucchini-Quiche)

3 Eier

1 geh.Eßl Mehl

1/4l Milch 

zum Schluß: 100g geriebener Käse (Gouda) zum Bestreuen




Die Form bei 200-250°C in den Ofen geben und ca. 25-30min auf der untersten Schiene backen.



Hier hab ich eine ganz gewagte Variante: Grünkohl aus dem Glas mit Cocktailtomaten und Schafskäse.
Ich geb ja zu, ich war seeeehr skeptisch, ob DAS denn überhaupt schmecken kann??? (Aber der Kühlschrank musste leer werden ;-)
Doch ihr glaubt gar nicht, WIE lecker das war, und wird von daher demnächst nochmal gemacht. 

Und hier nochmal eine Variante mit  Paprika, Zucchini und roter Zwiebel, blanchiertem Grünkohl sowie Ziegenkäse...sooo lecker! Das glaubt ihr gar nicht



Ab und zu mache ich noch mehr Teig und steche diesen wie Plätzchenteig aus und bestreiche die Teile mit Pesto oder Tomatensoße. (Was der Kühli eben gerade so hergibt) Darauf kann frau sich dann ebenfalls wieder mit Schafskäse, Mozzarella, Tomaten, oder/und Oliven austoben und hat so bei ca. 180°C im Ofen, im Handumdrehen einen total leckeren Snack zu einem Glas Wein abends auf der Terrasse beim Beobachten des Sonnenuntergangs...Hach, was will man/frau mehr ;-)....




 
(hier z.B. gehobelter Parmesan, mjam, mjam :)



Na? Lust bekommen, die Eintöpfe und Wintergerichte gegen Quiche zu tauschen? Dann ran an den Speck!! Backofen. Was für Quiches gilt, gilt natürlich auch für Tartes. Im Moment tüftele ich noch an DER perfekten "Tarte au Citron". Sobald ich die so hinbekomme, wie ich sie mir vorstelle, zeige ich es hier. Oder hat eine(r) von euch das perfekte Rezept für mich, sprich unkompliziert aber s...lecker?

Dann bitte nix wie her damit!!!

Mögen wir mit dieser Aktion doch nun endlich, endlich den Frühling herbeirufen!!

In diesem Sinne,

macht´s gut, bis dann, 

eure Jeanne



Quelle:

ermer-haushalt.de  (Suchbegriff: Quicheform)
(Meine Form hat noch einen Glasboden; ist auch schon etwas älter. Aber diese hier ist von gleicher Qualität, wenn nicht sogar besser, weil der Boden nicht brechen kann....)

Dienstag, 16. März 2021

Schneebälle und kuriose Funde

Momentan hinke ich mit meinen Beiträgen etwas hinterher. Grund dafür ist ein Langzeitprojekt, von dem ich euch im Moment noch nichts erzählen kann. Aber keine Sorge, Ende des Jahres werde ich das Geheimnis (hoffentlich) lüften ;-)
Deswegen will ich die jetzt alle noch raushauen, bevor sie etwa wieder 1 Jahr lang auf Halde liegen....
 
Heute geht es um Schneebälle. Aber nicht etwa die, die im Moment gerade draußen vor sich hinschmelzen, sondern jene die auf der Zunge so herrlich zergehen...
Aber von Anfang....
Ich brauchte ein Geschenk. Und wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich mir
a) immer seeehr viele Gedanken dazu mache, was die Person z.B. gerne mag, usw. usf...
b) Sachen verschenke, die sich aufbrauchen, möglichst keinen Müll verursachen, (und schon gar keinen Plastikmüll) oder die man in irgendeiner Weise evtl. weiterverschenken kann.
Fündig wurde ich mal wieder bei Pinterest: 
Da fand ich diese süße Idee, Eierlikör in Engelsform zu verschenken.

Das Problem war, ich fand nirgendwo eine solche Flasche. Und die Zeit war auch schon recht knapp. Es war mal wieder, wie so oft, der Zufall, der mir zu Hilfe eilte. Als ich unseren Glasmüll wegbrachte, merkte ich, beim Einwerfen in den Container, dass dieser bereits bis oben hin voll war, und eine komisch geformte Flasche bereits quer steckte. Ich zog sie schließlich heraus, und staunte nicht schlecht, als DAS hier zum Vorschein kam: Ich hätte vor Freude quer über den Parkplatz hüpfen können!!!.....Nachdem die Flasche mit jedem Beladen der Spülmaschine mehrmals eine Runde mitduschen durfte, und anschließend auch noch desinfiziert wurde, befüllte ich sie mit Eierlikör und verpasste ihr noch passende Flügel und einen Heiligenschein.

 
 

Und weil die Beschenkte außer dem heißgeliebten Eierlikör auch Pralinen über alles mag, bekam sie noch eine Runde Schneebälle mit dazugeschenkt. Das Rezept hab ich übrigens von:*HIER*

 
 Und auch, wenn momentan gerade Fastenzeit ist, aber da sich ja immer weniger daran halten, kann ich wohl auch beruhigt diesen Post veröffentlichen.
In diesem Sinne, 
auf zur Schneeballschlacht ;-)
 
Eure Jeanne

Mittwoch, 3. Februar 2021

Slow food = Soulfood

*Post enthält unbezahlte Werbung

Kennt ihr das auch? Ihr kocht ein bestimmtes Gericht, und plötzlich kommen all die Kindheitserinnerungen auf einmal hoch.
So geht es mir bei diesem Gericht: Krautnudeln

Dieses Gericht kommt mit nur einer Zutat aus, kommt ohne (Plastik-) Verpackung daher und produziert auch keinen Müll, wenn man es richtig macht ;-) bzw. wenn man die Nudeln ebenfalls noch selbst macht!! s. *HIER*
Doch es erfordert eine ganz bestimmte und fast schon geheime Zutat! Etwas, das nicht im Gewürzregal steht und das man auch nicht im Laden kaufen kann, nämlich ZEIT!!

An alle, also geschätzt die Hälfte, die jetzt noch nicht weggegklickt haben, DANKE dass ihr drangeblieben seid;-)

Bei Krautnudeln muss ich dementsprechend an unsere Urlaube bei Verwandten am Balaton (zu deutsch: Plattensee) in Ungarn denken: Endlose Sommer mit ganz viel Sonnenbrand und Milliarden von Stechmücken, Langos bis zum Umfallen und Palacsintát (Pfannkuchen) bis sie zu den Ohren rauskommen. Melonen bis man das Gefühl hat, zu platzen  und regelrechte Krautnudelpartys, wo die ganze Verwandtschaft in der Küche steht, Kraut röstet und die Nudeln selbst macht, mit den Eiern von den eigenen Hühnern. Ich glaub, ich hab nie wieder solch gute Nudeln gegessen. Und immer wieder fällt mir der viel zitierte Satz meines  Apu´s (Vaters) ein: Die Ungarn sind wohl das einzige Volk, das einen mit Essen umbringen kann! ;-)
Denn egal, wen wir besuchten, und sei es nur den Schuster, dem wir die Schuhe zum neu besohlen brachten. Überall MUSSTEN wir essen, essen und nochmals essen. Und selbst wenn wir sagten, wir kommen gerade vom Essen, galt das nicht. Nicht bei einem echten Ungarn. Gegessen wird immer zu jeder Tages und Nachtzeit (Jò ez!)

Doch genug aus dem Nähkästchen geplaudert, jetzt heißt es erstmal, ran an den Speck äh, ans Kraut!
 
Als erstes wird ein Krautkopf / Weißkohlkopf geviertelt und der Strunk weitestgehend entfernt. 
(Diesen müsst ihr aber nicht etwa wegwerfen, sondern könnt ihn mit anderen Gemüseabfällen in der Tiefkühltruhe aufbewahren, bis ihr genug beisammen habt, um daraus eine Gemüsebrühe oder Suppe zu kochen!)

Danach werden die Viertel nacheinander, oder alle auf einmal, je nachdem wie stark eure Küchenmaschine ist, grob geschreddert. Meine Anyu (Mama) hatte keine Küchenmaschine und hat die Krautköpfe per Hand auf einer Küchenraspel zerkleinert- und das bei einem 6-8-Personenhaushalt, wohlgemerkt!! Ich frage mich ganz oft, WIE sie das alles nur geschafft hat. Heute bin ich mir ganz sicher, sie hatte "magische Kräfte", anders kann ich es mir nicht erklären!!


Danach kippt ihr das ganze mit 1-2 Eßl Öl in eine beschichtete Pfanne. Eine Pfanne von hoher Qualität zahlt sich auch hier aus, weil man nicht ständig Öl zukippen muss, damit nichts anbrennt. (Am Ende des Posts folgt ein kleiner Exkurs zum Thema Pfannen, falls euch das interessiert)
Keine Angst, wenn das am Anfang ziemlich viel aussieht, nach einiger Zeit wird die Masse deutlich weniger.....

Und nun braucht es nur noch die oben erwähnte, seltene Zutat, nämlich Zeit:
Das Kraut muss nämlich bei mittlerer Temperatur (auf meinem Herd Stufe 5-6) gaaanz langsam rösten.
Und zwar so ca. 1Stunde. Und leider, leider, kann man nicht großartig weglaufen, da man die Masse alle 5-10min gut durchrühren muss.  (Ich kann den Aufschrei des Entsetzens bereits bis hierher hören ;-)
Aber ich kann zu meiner Verteidigung nur sagen:" Der Aufwand lohnt sich!!" Ganz ehrlich!!
Das Kraut bekommt durch das längere Rösten einen fast schon karamelligen Geschmack und schmeckt einfach himmlisch- zumindest meiner Familie :))

Hier kann man bereits sehen, wie es an manchen Stellen schon leicht zu bräunen beginnt....


In dieser Zeit beschäftige ich mich ein Kochfeld weiter bereits mit dem nächsten Kraut: nämlich Rotkraut!! So hab ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen und steh nicht nur dumm rum ;-)
 
Widmet man/frau sich allerdings zu sehr irgendwelchen anderen Dingen, so kann ziemlich schnell das hier passieren (hüstel):
Aber das ist zum Glück nicht schlimm. Einfach weiterrühren. Das Kraut "verzeiht" so einiges. Nur bitter sollte es nicht schmecken!!....

 Und nach gut einer Stunde, sieht das ganze dann so aus:

Zum Schluß wird noch mit Salz und Pfeffer gut abgeschmeckt

Doch keine Krautnudeln ohne Nudeln. Diese kocht man idealerweise parallel dazu; und wenn alles fertig gegart ist, gibt man jeweils eine große Schöpfkelle auf je eine Portion Nudeln und lässt sich das ganze gut schmecken. Guten Appetit, oder in diesem Fall: Jó étvágy!!, wie der Ungar zu sagen pflegt :)

Ein normal großer Kohlkopf reicht für 4 üppige Portionen. Meist bleibt sogar noch etwas übrig, das am nächsten Tag sogar noch besser schmeckt ;-) Das wusste ja bereits schon Wilhelm Busch´s Witwe Bolte (...wovon sie besonders schwärmt, wenn es wieder aufgewärmt! ;-) Und da wundere sich noch einer, warum wir den Namen "Krauts" im Ausland weg haben, *lach*.....


Ihr Lieben, ich hoffe, es geht euch gut;
wir haben unseren "Hausarrest" erstmal verlängert bekommen,
weil ein paar "Anders"-Denkende der Meinung waren, sie müssten
illegal einen Faschingsumzug mitten durchs Dorf veranstalten!!!...
Was soll man dazu noch sagen???
 
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne 



Pfannen-Exkurs:
früher hab ich ständig Pfannen gekauft, weil diese einfach schon nach kurzer Zeit Schrott waren. Dabei 
war es egal, ob sie teuer oder billig waren, ob es Edelstahl, oder Gussein war. Bis ich mich dann bei einem Händler vor Ort ausführlich beraten ließ. Weia, da merkte ich erst, was ich all die Jahre falsch machte. 
1. Ist es wichtig, WOFÜR man die Pfanne nutzt, also überwiegend für Fleisch, oder Gemüse, etc. und
    sich entsprechende Pfanne zulegen.
2. Das Öl!! Dieses sollte hoch erhitzbar sein, also bestenfalls Brat- oder Rapsöl. Olivenöl, NUR, wenn 
    es höhere Temperaturen verträgt.
3. NIE mit i.welchen harten Gegenständen, wie Besteck oder Plastikbürsten in der Pfanne rumkratzen, 
    auch nicht mit der Rückseite eines doch eigentlich weichen Spülschwammes.
    Zum Kochen nur Utensilien aus Holz oder Silikon verwenden und zum Spülen nur weiche Tücher
    oder Silikonbürsten und ganz wichtig: KEIN SPÜLMITTEL verwenden. Stattdessen Pfanne mit
    einem Küchentuch vorsichtig ausreiben und mit heißem Wasser spülen. 
 
Seit ich/wir diese Tipps beherzige/n hält unsere Universal Gusseisenpfanne nun schon seit über 5 Jahren und sie hat noch nicht den kleinsten Kratzer o.ä. Die Beschichtung ist noch wie am 1. Tag, so dass ich so gut wie kein Öl brauche, selbst Bratkartoffeln gelingen fast ohne!!
Normalerweise mache ich keine Werbung, (und ich bekomme auch kein Geld dafür), nur wenn ich wirklich überzeugt bin. Von daher hier der link, unter dem ihr mal schauen könnt: *CLICK*

 
 


Dienstag, 25. Februar 2020

Vegane Leberwurst


Ihr Lieben, ich war ehrlich gesagt etwas überrascht, wenn nicht sogar erstaunt, WIE oft mein Post über das "schnellste und leckerste Brot" angeklickt wurde. s.*HIER*
Als ich es gerade diese Tage wieder machte, fiel mir beim Lesen des Rezepts auf, dass ich euch bis jetzt die vegane Leberwurst vorenthalten hab. Uuuups!! Sorry for that.....

Hier also deshalb ganz kurz und knackig das Rezept.
Ihr braucht folgende Zutaten:

- 175g Räuchertofu (mein Favorit ist der von Taifun)
- 250g Kidneybohnen
- 100g Zwiebel
- 5 Eßl. Öl (Sonnenblumen oder Raps)
- 1 Tl Senf
- 2 Tl Gemüsebrühe
- 1/2 Tl Knoblauchpulver (die Füchse unter euch werden bestimmt bemerkt haben, dass ich
- 1/2 Tl Zwiebelpulver       "nur" Knoblauch-und Zwiebel-SALZ hab; solltet ihr dies auch
- 1 Eßl. Majoran                  verwenden, VORSICHT bei der Dosierung, *hüstel*)

Die Herstellung ist denkbar einfach....
Als erstes werden der Räuchertofu und die Zwiebel gewürfel und, mit dem Öl in der Pfanne angebraten.  Anschließend abkühlen lassen.


Die Kidneybohnen abgießen und zusammen mit dem Tofu und der Zwiebel und sämtlichen Gewürzen in einer Küchenmaschine pürieren.
Das Ganze sieht dann so aus:
(sollte die Masse zu fest sein, einfach vorsichtig etwas Wasser dazugeben)
Und das war´s tatsächlich auch schon!!!!!

Anschließend die Masse in ein schönes Glas geben und verschenken, oder selber essen.
Nach einem Tag, wenn alles gut durchgezogen ist, schmeckt sie sogar noch besser!
Uuuuund sie hat noch einen entschiedenen Vorteil zur "echten" Variante, nämlich: Sie enthält durch die Bohnen eine geballte Ladung an Proteinen, aber KEIN Fett; und schon gar keine, die das Cholesterin in "Infarktbereiche" hochschnellen lässt!! ;-)

Und für die ganz "eingefleischte" Sorte, die man nicht gleich in die Flucht schlagen will, denkt man sich einfach einen passenden Namen aus ;-)....A propos: Falls ihr die Gelegenheit habt, macht mal bei überzeugten "Carnivoren" eine Blindverkostung. Ihr glaubt gar nicht, in wieviele überraschte und erstaunte Gesichter ich schon geblickt hab- sei es bei meiner vegetarischen Lasagne oder eben bei dieser "Fake"-Leberwurst ;-) !!

Na, Lust bekommen, die mal nachzumachen? Gerade die anbrechende Fastenzeit bietet sich super dafür an ;-)

Macht´s gut, bis dann
eure Jeanne

*Post enthält Werbung
verlinkt mit: creadienstag

Donnerstag, 30. Januar 2020

Buddha-Bowl und Bento Boxes

*Post enthält nicht bezahlte Werbung

Buddha-Bowls sind ja seit einiger Zeit sprichwörtlich in aller Munde! Was gestern noch lapidar als  Resteessen oder "Hofackerles" (so der pfälzische Ausdruck) auf den Tisch kam, wird heute elegant als sog. Buddha-Bowl serviert. Doch egal, welchen Namen man dem Kind gibt, es schmeckt auf jeden Fall; (also das Gericht, nicht dass da evtl. Verwirrungen entstehen;-)
Auch unsere Tochter schleppte diese Idee mitsamt Buch an, und ich muss sagen, ich war von Anfang an hellauf begeistert.


Hand auf´s Herz: Was bietet sich im Januar besser an, als irgendwelche Reste zu verbrauchen,(bevor diese am Ende noch etwa in den Müll wandern?)  Dieser Monat ist gefühlt einer der fiesesten, da er sich wie Kaugummi in die Länge zieht. All die Jahresabrechnungen flattern ins Haus, so dass am Ende des Geldes noch reichlich Monat übrig ist.
Meist hat man ohnehin im Dezember zu viel eingekauft, auf das sich jetzt einfach zurückgreifen lässt.

Das Prinzip der Buddha-Bowl ist ganz einfach: Erlaubt ist, was schmeckt, und idealerweise noch übrig ist. Sei es die eine Süßkartoffel, die für eine ganze Suppe zu wenig ist, die 2 Tomaten, die noch von der Sauce oder dem Salat übrig sind, die handvoll Reis, die noch vom Curry übrig ist, usw. usf....Die Möglichkeiten sind schier unendlich und man greift einfach auf das zurück, was Speisekammer und Kühlschrank so hergeben.

Man kann morgens schon mit einer Frühstücks-oder einer Smoothie-Bowl beginnen, oder diese als Abendessen einsetzen. In unserer Familie ist es eher die Bowl zum Mittag oder Abend.

Als Grundlage nehme ich meistens Kartoffeln, Dinkel/Reis, Brokkoli, ergänze das ganze dann noch durch frische Sachen wie Tomaten, Salatgurken, etc. und toppe alles noch durch einen Avocado- oder Frischkäsedip, oder Hummus.

Zum Schluß kann man noch Granatapfelkerne und/oder Norialgen darüber streuen; wie gesagt, es gibt keine festen Vorgaben, erlaubt ist, was gefällt.

Unsere Bowls, also hier eher Plates, sehen z.B. so aus:



Das allerbeste aber ist: meist ist es von der Menge her so viel, dass IMMER etwas übrig bleibt.
Dies lässt sich dann am nächsten Tag bequem in einer sog. Bento-Box als vollwertiges Essen mit ins Büro nehmen, oder mit in die Schule, oder auf einen Ausflug, oder....
(Hier hab ich z.B. noch angebratene Tofuwürfel dazugegeben)

Und hier noch eine andere Variante: 

  


Die Idee der Bento-Boxes kommt ursprünglich aus Japan. Da sie meist in mehrere Fächer aufgeteilt sind, haben sie den Vorteil, dass man die verschiedenen Zutaten (meist trocken und nass) bequem voneinander trennen kann, und nicht alles als einheitlicher und unansehnlicher Matschebrei in einer einzigen Tupperbox durcheinandergemischt ist. Und nach dem Essen lassen sie sich ganz klein in der Aktentasche verstauen ;-)
Für Pausenbrote eignen sie sich hervorragend, weil darin Brot, Obst/Gemüse und evtl. noch etwas zum Naschen sauber voneinander getrennt werden kann.

Und nein, ich bekomme nichts für die Werbung, weder für das Buch, noch die Boxen. Ich wollte euch das nur mal zeigen, weil ich, wie schon gesagt, einfach so begeistert bin. Punkt!

Habt ihr auch schon Erfahrung mit diesen Bowls gemacht, 
falls ja, wie kamen sie denn bei euch an?
Berichtet doch mal.
Viele herzliche Grüße, 
eure Jeanne