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Freitag, 4. November 2022

Kann man Glück kaufen?

Ihr Lieben,
kennt ihr das auch?? Da lest ihr irgendwo einen Satz und dieser spukt euch dann noch tagelang im Kopf herum!?... So geschehen vor kurzem, als ich den zugehörigen Artikel zu o.a. Satz las. Der Beitrag selbst war jetzt noch nicht mal sooo spektakulär. Also für mich zumindest nicht. Da ich mich schon vor längerer Zeit mit diesem Thema auseinander gesetzt und auch schon an der einen oder anderen Stelle darüber geschrieben habe...(s. *HIER*,*HIER* und *HIER* )
Doch seltsamer Weise ließ mich die Überschrift einfach nicht mehr los. Sie spukte mir noch tagelang im Kopf umher. Und wenn die Gedanken kreisen und kreisen, muss man einfach mal aus dem Hamsterrad aussteigen. Und weg fahren!
Weit weg! Am besten ans Meer und sich mal wieder so richtig durchpusten lassen, um den Kopf frei zu bekommen...

 

Und da mein Mann durch Zufall ein schnuckeliges Häuschen bei unseren nördlichen Nachbarn, den Dänen, gefunden hatte, lag es nahe, sich ins weltbekannte "Hygge-Land" aufzumachen, um über das Glück nachzudenken. Wobei die Dänen den Glücks-Staffelstab inzwischen an die Finnen abgeben mussten, oder? Korrigiert mich gerne wenn ich falsch liege ;-)
 

 
Egal! Einmal hygge - immer hygge!! Wir also fast jeden Tag am Strand entlang, und abends entspannt in der Sauna, war er wieder da der Satz: Kann man Glück kaufen?
Dafür muss man /frau erstmal definieren, WAS Glück für jede/n einzelne/n bedeutet. Für den/die eine/n ist es vielleicht der langersehnte Lottogewinn, für andere wiederum sind es die Statussymbole à la: mein Haus, mein Auto, mein Boot! Während wieder andere, so wie wir, am glücklichsten sind, wenn wir als "Mini-Familie" (mit Tochter und Schwiegersohn in spe) zusammen sind. Und wenn wir dann noch gemeinsam Essen in der Küche zaubern und anschließend per Escape-Room Spiel uns die Hirnwindungen heiß knobeln, dann ist das "Hygge" fast nicht mehr auszuhalten! Und genau darum ging es auch in besagtem Artikel. Nämlich, dass man sich Jahre später nicht mehr an Dinge erinnern kann, die man entweder geschenkt bekam, oder sich selbst gekauft hat. Während man sich hingegen leicht an Ereignisse, Begebenheiten oder bestenfalls lustige Vorkommnisse erinnern kann. 
Und je öfter wir uns treffen, desto häufiger, fangen unsere Geschichten an mit: "Wisst ihr noch, neulich"....und wir kommen aus dem Lachen nicht mehr raus. Und genau DAS ist doch unbezahlbar uuund man kann es NICHT kaufen. Man kann es sich nur selbst machen. Nicht umsonst heißt es im Englischen auch "Collect moments, not things!" Und auch der Dalai Lama ließ es sich nicht nehmen, sich darüber zu äußern, nämlich:
                                                                                                     (Quelle:Pinterest)
 
Und so kamen wir in unserem Urlaub mal wieder überein, dass wir schon seit längerer Zeit auf dem richtigen Weg sind. (s. die anderen Beiträge oben in der Klammer) Und das fühlt sich einfach nur gut an. Mehr noch, wir werden in nächster Zukunft noch verstärkter Momente sammeln, die man mit Geld niemals kaufen könnte. Ich hatte sogar schon wieder die Idee, ein Buch darüber zu schreiben. Aber das wäre dann wirklich NUR für uns. Denn eines ist sicher: sollte ich mal alt und tatterig in einem Altersheim sitzen, in das ich all´meine Gegenstände nicht mitnehmen konnte, so hab ich im besten Falle noch mein "Büchlein" mit all den wunderbaren Erinnerungen...

Und wie es scheint, hat sich auch die liebe Mandy mit dem GlücksThema beschäftigt, denn zeitgleich flatterte von ihr diese zauberhafte Karte ins Haus:
(Liebe Mandy, hab nochmals vielen Dank dafür :))
 
 
Das Thema Fliegenpilz wurde von ihr nicht ohne Grund ausgewählt. Denn als ich auf ihren Blog schaute, traute ich meinen Augen nicht, was 1.) für Pilze bei ihr im Wald und 2.) in dänischen Cafés wachsen.
Aber seht am besten selbst bei ihr nach: *grins*
https://hummelellli.blogspot.com/ *CLICK*
Aber ACHTUNG: Es ist empfehlenswert, während des Lesens ihres Blogs keinerlei Getränke zu sich zu nehmen. Die Tastatur eures PC´s wird es euch danken ;-) Denn, Mandy zeigt in ihren Posts immer wunderschöne Fotos, um ZACK !! dann irgendeine Begebenheit im Vorbeigehen, besser gesagt "lesen" rauszuhauen, was einen dann jedesmal losprusten lässt. So auch in ihrem aktuellen Beitrag....Zum Glück hatte ich meine Kaffeetasse weit weggestellt, als vor meinem inneren Auge große Männer mit baumelnden Fliegenpilzen an den Ohren auftauchten.:)))))))).......

Aber zurück zum Thema:
Natürlich kann man entgegen halten und behaupten, Glück kann man doch kaufen. Weil man sich doch erst mit Geld all die wunderbaren Dinge leisten kann, wie z.B. ein schönes Eigenheim, einen tollen Urlaub, etc... Ja, schon. Das gebe ich durchaus zu. JEDOCH, sind die Grundbedürfnisse, wie ein Dach über dem Kopf, gutes Essen, Kleidung usw. erst einmal befriedigt, bedeutet MEHR Besitz, nicht automatisch MEHR Glück!!! Im Gegenteil. Ab einem gewissen Punkt, bedeutet mehr Besitz sogar mehr Stress. Denn all die unzähligen Dinge müssen schließlich verwahrt, geordnet, benutzt, gepflegt, gewartet, vielleicht sogar repariert und instand gehalten werden!!..
 
Und schon hab ich hiermit eine elegante Überleitung zu meinem nächsten Post geschaffen, bei dem es wieder einmal um die liebe Ordnung das Aufräumen und Minimalismus geht. Aber mehr will ich noch gar nicht verraten. Ob man wohl merkt, dass es wieder mit großen Schritten auf den mir verhassten "Black Friday" zugeht???? (hüstel ;-)


Und wirklich zu allerletzt noch was schönes, was ich heute Morgen (ebenfalls) auf Pinterest und sehr passend zum Thema fand:

                                                                                                                     (Quelle:Pinterest)



In diesem Sinne,
wünsche ich euch ein schönes Wochenende 
mit gaaanz vielen schönen Momenten.
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne


 
 



 
 



Sonntag, 17. Juni 2018

Wenn einer eine Reise tut....Teil 1


Dann fliegt er/sie erst mal über Island.....
und bringt er wahnsinnig viele Fotos mit....

So viele, dass ich gar nicht weiß, welche ich euch zeigen soll...

Aber immer langsam und ganz von vorne: ich hab euch doch erzählt, dass wir für unseren "Sommer-Urlaub" warme Sachen einpacken mussten...Jetzt kann ich das Geheimnis ja lüften, denn es ging nach Canada, mit einem 2-Tages-Zwischenaufenthalt in Reyjkjavik...

Im Grunde genommen gibt es in der isländischen Haupstadt nur DIE eine HAUPTstraße,(weil Einkaufsstraße) die "Laugavegur"...und wer jetzt bei "Lauga" an Wäsche denkt, liegt vollkommen richtig, denn über diese Straße, die früher nur aus Lehm bestand, mussten die Frauen in früheren Zeiten die Wäsche auf schwer beladenen Karren Richtung Wasser schleppen, um dort sommers wie winters ihre Wäsche zu waschen (was in früheren Zeiten der reinste Knochenjob gewesen sein muss!!!)


Und dass Straßenabsperrungen durchaus auch witzig gestaltet sein können, beweisen diese "Eingänge" zur Fußgängerzone...
Überhaupt, scheinen die Isländer ein sehr witziges Volk zu sein, das sich selbst nicht so überaus wichtig nimmt: eben typisches skandinavisches Understatement!! Kein Wunder, kommen diese "Wikinger" so sympathisch rüber, vor allem nach der letzten EM...

In diesem berühmten Haus am Hafen, kam es während des kalten Krieges zu einem wichtigen Treffen zwischen Gorbatschow und Reagan....außerdem, so sagt man, solle es in diesem Haus spuken...(wäre also das perfekte "haunted house" für Halloween ;-)

Läuft man die Hafenstraße entlang, wo das Meer je nach Tageszeit und Wetterkapriole immer eine andere Blaufärbung aufweist,.....

...stößt man nach kurzer Zeit zwangsläufig auf die futuristsich anmutende Konzerthalle namens Harpa....(Blick von aussen)

(Blick von innen!)

Und während man dennoch überall auf Kirchen stößt, wird man den Eindruck nicht los,....

dass dieses Inselvolk weiterhin an seinen bisherigen Göttern festhält ;-)

da man ständig und überall auf sie trifft! .....


Am meisten faszinierten mich aber die kleinen beschaulichen Holzhäuschen quer durch die Hauptstadt verteilt. Von protzigem Großstadt-Gehabe keine Spur...




Und ab und an müssen sie auch Dampf ablassen, im wahrsten Sinne des Wortes:
hier 2 Geysire mitten in der Stadt!

Und dank unseres ausgedehnten Stadtbummels, wissen wir jetzt auch, was Muttertag auf isländisch heißt, ist doch einfach, oder??
Und während bei uns die Industrie auf Parfüm, Pralinen und Blumen setzt,
werden auf der Insel zu diesem Anlass Gummistiefel, Regenmäntel und Fellmützen angepriesen!! (andere Länder, andere Sitten)

A propos Sprache, hier nochmals eine kleine Kostprobe: über Jeans und Bus musste ich am meisten lachen....aber isländisch ist wirklich soooo einfach,

dass sogar ER es spielend beherrscht! Und das auch noch rückwärts! ;-)

Und abends, zurück im Hotel, konnten wir jedesmal feststellen, dass die Elfen dagewesen sind, um unsere Betten aufzudecken, die Bettlampen anzuknipsen, und uns ein Betthupferl aufs Kopfkissen zu legen :))


"All in all", waren wir zwar das erste, bestimmt aber nicht das letzte Mal auf diesem "Eiland". Es gibt noch sooo viel mehr zu entdecken und in die Natur und Kultur einzutauchen, um mehr über das Land und vor allem über dieses witzige Volk zu erfahren, das einfach so, als Außenseiter, zu einer EM fährt, die "Viking-claps" einführt, die Favoriten aufmischt, und in seinner stoischen Gelassenheit sich nicht nur in die Herzen der Zuschauer, sondern auch bis ins Viertelfinale spielt, um schließlich zum "Fußball-Ting", ähhh zur WM wiederzukommen..... (Huh!!!)

A propos, jetzt schnell auf die Couch und Jogi´s Jungs angefeuert!!...

In diesem Sinne,
noch eine schöne Woche 
wünscht euch 
eure Jeanne

Samstag, 30. September 2017

Foto-Linkparty: Woanders

Bei Janines Linkparty lautet diesen Monat das Motto: Woanders
Von daher lag es nahe, euch die Hochzeit unserer schwedischen Freunde zu zeigen...
.
Was aussieht, wie die Filmkulisse aus einem Inga Lindström-Film ist tatsächlich die Location, wie es Neudeutsch so schön heißt....

Ist man zu einer besagten Feier eingeladen, braucht es dementsprechend ein Geschenk und womöglich die dazu passende Karte.

Da ich, wie so oft, keine entsprechende Karte im Laden fand, wurde mal wieder Pinterest zu Rate gezogen und siehe da: HIER wurde ich wieder fündig. Von daher bastelte ich die Karte selbst, (was ich umso persönlicher finde) und zwar aus Materialien, die ich wirklich alle vorrätig hatte....

Als Geschenk kam praktischer Weise nur Geld in Frage, da wir ja mit dem Flieger angereist sind, und nur Handgepäck hatten und das Ehepaar ohnehin schon ein paar Jahre zusammenlebt und von daher auch einen eingeführten Hausstand sein Eigen nennt. (Was will man da also noch schenken??)

Und auch hier kam uns Pinterest zum Glück wieder zu Hilfe. Ich fand die Idee mit dem Auto und den Büchsen aus Geldscheinen so süß und witzig zugleich, das musste ich mir einfach "klauen"....
Also flugs zum Möbelschweden gedüst, und RIBBA (diesen befüllbaren Bilderrahmen)gekauft.....


Das Geschenk konnten wir wirklich erst in letzter Minute im Hotelzimmer fertig machen, da wir ja erst schwedische "Kronen" aus dem Automaten ziehen mussten...
Unsere Freunde haben uns hinterher erzählt, dass sie erst viiieeeel später bemerkt hatten, dass die Büchsen echtes Geld sind!!! *lach* (Ja sag mal, Ruthi, meint ihr wir hängen da buntes Papier dran??)


Und dann war es endlich so weit: DER GROSSE AUGENBLICK!! So schön (seufz :))) !!
Die Braut hat es übrigens tatsächlich durchgezogen, barfuß zu heiraten. Sie hatte das schon immer angekündigt: Sie werde einmal ganz schlicht barfuß im Garten ihren Mann ehelichen. "Nie im Leben"!! hielt ich dagegen. Also, "Garten" ja, "barfuss" nein, konterte ich. Nur gut, dass wir nie offiziell gewettet haben....


Und während das Brautpaar für die Foto-Session im Cadillac ein paar Runden drehen durfte....

...erkundeten die Hochzeitsgäste schonmal den Festsaal, der im letzten Jahrhundert noch als Klassenzimmer diente. Denn das Häuschen war tatsächlich früher eine Schule gewesen. Und man kann machen, was man will, man hat sofort Astrid Lindgren im Kopf. Also mir geht es jedenfalls so, sobald ich in Schweden bin!! Ich kann da nix dagegen machen... Ständig rechne ich damit, dass gleich Michel (also Emil) um die Ecke kommt....

Kurze Zeit später kam dann auch schon die Hochzeitstorte, und dem Bräutigam wurde klar vor Augen geführt, was ihm in der späteren Ehe bevorsteht.....

(Tja, David zu spät, JETZT gibt es kein zurück mehr!!- Da musst du durch ;-)) 

Und während sich die Hochzeitsgesellschaft gegen Spätnachmittag bereits auflöste, genoß ich noch die letzten Sonnenstrahlen in vollen Zügen......

bevor wir vorbei an Bullerbü-Häuschen unsere Rückfahrt ins Hotel antraten...

wo wir schließlich bei diesem letzten Ausblick

glücklich aber erschöpft in die Kissen sanken.....
So, und da es sich schon eingebürgert hat, dass ich so ziemlich jedes Mal das Schlußlicht bei Janines
Linkparty mache, schicke ich das ganze noch schnell rüber, bevor es wirklich noch zu spät ist....

Ich wünsche euch noch ein schönes laaanges Wochenende,
Ha det sa bra!
eure Jeanne

verlinkt mit:mit der Kamera durchs Jahr