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Dienstag, 20. April 2021

Quiches, Tartes und Kräcker


Hallo, ihr Lieben, 
hier bin ich wieder! Frisch aus der Osterpause zurück. Und nein, ich lieg hier nicht etwa faul im Gras rum, (bei DEN Temperaturen würde ich mir ohnehin, den Popo abfrieren...im Gegenteil, ich arbeite mit Hochtouren an meinen anderen Projekten, von denen ich, hoffentlich BALD berichten kann ;-)

Bei uns soll sich ja jetzt auch endlich der Frühling einstellen, sofern man dem Wetterbericht Glauben schenken darf. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und so zeige ich euch heute wie ICH mich auf die hoffentlich steigenden Temperaturen vorbereite, wenn wir wieder eeendlich  draußen essen können:

Nämlich mit Quiches & Co.

Ich weiß ja nicht, ob ihr es wisst, aber ich lieeeebe Quiches und Tartes, WEIL:

Wenig Teig- VIEL Füllung ;-)
UND QUICHES GEHEN IRGENDWIE IMMER!!!
Sie sind zudem schnell gemacht, lassen sich prima vorbereiten, uuuund, eignen sich  auch für´s meal prep. Ich mache oftmals die doppelte Menge Teig, verarbeite einen sofort und lege den anderen in den Kühlschrank.


Die Herstellung ist denkbar einfach:

Alles was ihr braucht, ist:

200g Mehl (am besten halb Vollkorn, halb normales Mehl)

100g Biobutter

80g Wasser

1 Teel. Salz

Aus den Zutaten einen Teig herstellen und möglichst eine Weile kalt stellen.


Hat sich der Teig eine Weile im Kühlschrank erholen dürfen, wird er auch schon ausgerollt und in eine Kuchenform gegeben. Backt man viele Quiches, so wie ich, lohnt sich die Investition in eine qualitativ gute Tarteform mit Hebeboden. Da klebt nix fest, und nachdem die Quiche aus dem Ofen kommt lässt sie sich mithilfe des Hebebodens sofort aus der Form lösen. (Und es sieht außerdem noch schöner aus- das Auge isst ja bekanntlich mit!;-)
(Bevor ihr aber gleich losrennt, bzw. lossurft um beim "bösen" A* zu kaufen, unterstützt lieber kleinere Geschäfte, die es in dieser Pandemie ohnehin schon schwer haben. Ganz unten verlinke ich euch gerne die Adresse. Und nein, ich bekomme rein gar nichts für die Werbung. Wer mich kennt, weiß, ich bewerbe nur dann ein Produkt wenn ich 1000% überzeugt bin.)
 

 
Kurz bevor der Teig in den Ofen kommt, wird er noch mit Backpapier ausgelegt, und darauf getrocknete Erbsen verteilt. Dies ist das sog. "BLINDBACKEN", was den Vorteil hat, dass der Teig nicht die Beulenpest bekommt, sondern schön flach bleibt. (So passt auch mehr Füllung rein ;-)


Die Erbsen werden nach dem Backen und Auskühlen einfach wieder verpackt und bis zum nächsten Mal aufgehoben. So muss man nicht ständig neue nehmen! - Kleiner Spartipp ;-)

Für die Füllung gilt, erlaubt ist, was gefällt schmeckt! Ich glaube, es gibt nahezu kein Gemüse, das sich hier nicht eignet. Unsere Familie liebt z.B. Zuchini, Broccoli, Paprika, usw. usf. 
Das Gemüse vorher am besten kurz in der Pfanne andünsten oder dampfgaren, bis es bissfest ist. 
Etwas abkühlen lassen, auf dem Boden verteilen und die Soße drüber geben. Diese besteht aus:

(Beispiel Zucchini-Quiche)

3 Eier

1 geh.Eßl Mehl

1/4l Milch 

zum Schluß: 100g geriebener Käse (Gouda) zum Bestreuen




Die Form bei 200-250°C in den Ofen geben und ca. 25-30min auf der untersten Schiene backen.



Hier hab ich eine ganz gewagte Variante: Grünkohl aus dem Glas mit Cocktailtomaten und Schafskäse.
Ich geb ja zu, ich war seeeehr skeptisch, ob DAS denn überhaupt schmecken kann??? (Aber der Kühlschrank musste leer werden ;-)
Doch ihr glaubt gar nicht, WIE lecker das war, und wird von daher demnächst nochmal gemacht. 

Und hier nochmal eine Variante mit  Paprika, Zucchini und roter Zwiebel, blanchiertem Grünkohl sowie Ziegenkäse...sooo lecker! Das glaubt ihr gar nicht



Ab und zu mache ich noch mehr Teig und steche diesen wie Plätzchenteig aus und bestreiche die Teile mit Pesto oder Tomatensoße. (Was der Kühli eben gerade so hergibt) Darauf kann frau sich dann ebenfalls wieder mit Schafskäse, Mozzarella, Tomaten, oder/und Oliven austoben und hat so bei ca. 180°C im Ofen, im Handumdrehen einen total leckeren Snack zu einem Glas Wein abends auf der Terrasse beim Beobachten des Sonnenuntergangs...Hach, was will man/frau mehr ;-)....




 
(hier z.B. gehobelter Parmesan, mjam, mjam :)



Na? Lust bekommen, die Eintöpfe und Wintergerichte gegen Quiche zu tauschen? Dann ran an den Speck!! Backofen. Was für Quiches gilt, gilt natürlich auch für Tartes. Im Moment tüftele ich noch an DER perfekten "Tarte au Citron". Sobald ich die so hinbekomme, wie ich sie mir vorstelle, zeige ich es hier. Oder hat eine(r) von euch das perfekte Rezept für mich, sprich unkompliziert aber s...lecker?

Dann bitte nix wie her damit!!!

Mögen wir mit dieser Aktion doch nun endlich, endlich den Frühling herbeirufen!!

In diesem Sinne,

macht´s gut, bis dann, 

eure Jeanne



Quelle:

ermer-haushalt.de  (Suchbegriff: Quicheform)
(Meine Form hat noch einen Glasboden; ist auch schon etwas älter. Aber diese hier ist von gleicher Qualität, wenn nicht sogar besser, weil der Boden nicht brechen kann....)

Dienstag, 9. März 2021

Fastenzeit - Verzicht und Herausforderung

*
Na?? Hände hoch, wer von euch fastet im Moment??
Obwohl ich seit über 25 Jahren jedes Jahr regelmäßig faste, ist es dieses Jahr das erste Mal, dass ich mich einfach nicht dazu durchringen kann. Corona ist schuld!! HA!! Endlich hab ich einen Sündenbock für meine Unlust gefunden, *lach* ;-) 
Ne, im ernst, ich will ja nicht rumjammern, oder so, (was ich hiermit also eindeutig mache ;-)aber durch Corona müssen wir doch eh schon auf so vieles verzichten....oder?  Außerdem hab ich immer noch gesundheitliche Probleme und muss das ganze erst mal abklären lassen, ob fasten da so eine gute Idee wäre...Uuuund, Grund Nr. 3 ist der, dass ich,  bedingt durch Corona, mich leidenschaftlich dem Kochen und Backen verschrieben hab. Viele Dinge, die ich schon laaaange mal ausprobieren wollte, sei es den perfekten Hefezopf, leckere Brezeln und sogar die Königsdisziplin "Croissants" zu backen, all das und noch viel mehr, setzte ich jetzt endlich einmal um. (Wenn ihr wollt, kann ich es gerne auch mal posten...)
Aber die Fastenzeit so spurlos an mir vorbeiziehen lassen, das wollte ich widerum auch nicht. Was also tun? Ich scrollte also durch mehrere Blogs, inklusive meinem eigenen, bei dem mir auffiel, dass seit Januar der Post mit der Mülltrennung mit Abstand am häufigsten angeklickt wurde. Und schon war die Idee des Plastikfastens, wenn nicht sogar des Müllfastens geboren!! Geht doch!!! ;-) 
 
Und hier die offizielle Challenge
Ich will versuchen, so gut es geht, in der Fastenzeit und evtl. darüber hinaus, möglichst plastikfrei (oder gar müllfrei) zu leben, zu kochen (und zu backen!?) Von Zeit zu Zeit werde ich hier über meine Erfolge (und Mißerfolge ?) berichten ;-)
Habt ihr Lust, mitzumachen? Leider weiß ich nicht, wie eine Linkparty funktioniert, also noch nicht, aber vielleicht wäre das ja etwas für nächstes Jahr??? Aber ihr könnt mir ja auch so berichten, was ihr in der Fastenzeit macht, und welche Erfolge ihr bereits verbucht habt!?
Doch genug gequasselt, los geht´s:
Auftakt macht diese Soße hier, weil dieser Post auch gleichzeitig eine Überleitung zu einem anderen Post demnächst ist ;-)    


Also, zurück zur Soße....Diese gibt es immer bei uns immer, wenn es Curry gibt.  Und als "dm" die aus dem Sortiment nahm, weil er alle Alnaturaprodukte auslistete, war ich erstmal ziemlich enttäuscht. 
Doch beim Blick auf die Zutatenliste fiel mir erstens auf, wie viel Zucker da drin ist, und zweitens, WIE einfach das ganze ist. Ergo, holte ich eine frische BioMango.....

schälte, und zerteilte sie......



....und pürierte sie anschließend im Mixer!!

Et voilà, hatte ich anschließend die feinste Mangosoße, die man/frau sich vorstellen kann!
Und das ganze OHNE Zucker, Süßungsmitteln oder irgendwelchen Zusätzen.
Hinterher schlug ich mir bildlich gesprochen mit der flachen Hand an die Stirn, weil ich nicht fassen konnte, WIE einfach das war.

Den Rest der Mangosoße nahm ich anschließend für Smoothies, bzw. fror sie im Glas ein, um sie beim nächsten Curry zu verwenden. Das schöne an der Methode ist nicht nur die Einfachheit, sondern auch, dass nahezu kein Müll produziert wird, (außer der Schale, die auf dem Kompost landete) denn auch der Kern bekam noch eine andere Bestimmung. Könnt ihr schon erraten welche? Nun, das zeige ich euch die nächsten Tage;-)....
 
Und darum geht es mir eben bei der Challenge: Neue Wege zu finden, um noch mehr vom vielen (Plastik-) Müll wegzukommen. Und auch wenn es in diesem Beispiel nur um Glasmüll geht. Irgendwann sind die Schränke auch mit Glasflaschen und Konservengläsern voll; und Müll ist nunmal Müll!

Habt ihr Lust bekommen, mitzumachen? Würde mich freuen, wenn wir uns austauschen könnten :))

In diesem Sinne, 
macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne
 
 
Verlinkt mit: EiNaB
 
*Post enthält Werbung 


 

Dienstag, 25. Februar 2020

Vegane Leberwurst


Ihr Lieben, ich war ehrlich gesagt etwas überrascht, wenn nicht sogar erstaunt, WIE oft mein Post über das "schnellste und leckerste Brot" angeklickt wurde. s.*HIER*
Als ich es gerade diese Tage wieder machte, fiel mir beim Lesen des Rezepts auf, dass ich euch bis jetzt die vegane Leberwurst vorenthalten hab. Uuuups!! Sorry for that.....

Hier also deshalb ganz kurz und knackig das Rezept.
Ihr braucht folgende Zutaten:

- 175g Räuchertofu (mein Favorit ist der von Taifun)
- 250g Kidneybohnen
- 100g Zwiebel
- 5 Eßl. Öl (Sonnenblumen oder Raps)
- 1 Tl Senf
- 2 Tl Gemüsebrühe
- 1/2 Tl Knoblauchpulver (die Füchse unter euch werden bestimmt bemerkt haben, dass ich
- 1/2 Tl Zwiebelpulver       "nur" Knoblauch-und Zwiebel-SALZ hab; solltet ihr dies auch
- 1 Eßl. Majoran                  verwenden, VORSICHT bei der Dosierung, *hüstel*)

Die Herstellung ist denkbar einfach....
Als erstes werden der Räuchertofu und die Zwiebel gewürfel und, mit dem Öl in der Pfanne angebraten.  Anschließend abkühlen lassen.


Die Kidneybohnen abgießen und zusammen mit dem Tofu und der Zwiebel und sämtlichen Gewürzen in einer Küchenmaschine pürieren.
Das Ganze sieht dann so aus:
(sollte die Masse zu fest sein, einfach vorsichtig etwas Wasser dazugeben)
Und das war´s tatsächlich auch schon!!!!!

Anschließend die Masse in ein schönes Glas geben und verschenken, oder selber essen.
Nach einem Tag, wenn alles gut durchgezogen ist, schmeckt sie sogar noch besser!
Uuuuund sie hat noch einen entschiedenen Vorteil zur "echten" Variante, nämlich: Sie enthält durch die Bohnen eine geballte Ladung an Proteinen, aber KEIN Fett; und schon gar keine, die das Cholesterin in "Infarktbereiche" hochschnellen lässt!! ;-)

Und für die ganz "eingefleischte" Sorte, die man nicht gleich in die Flucht schlagen will, denkt man sich einfach einen passenden Namen aus ;-)....A propos: Falls ihr die Gelegenheit habt, macht mal bei überzeugten "Carnivoren" eine Blindverkostung. Ihr glaubt gar nicht, in wieviele überraschte und erstaunte Gesichter ich schon geblickt hab- sei es bei meiner vegetarischen Lasagne oder eben bei dieser "Fake"-Leberwurst ;-) !!

Na, Lust bekommen, die mal nachzumachen? Gerade die anbrechende Fastenzeit bietet sich super dafür an ;-)

Macht´s gut, bis dann
eure Jeanne

*Post enthält Werbung
verlinkt mit: creadienstag

Dienstag, 10. Dezember 2019

"Update" zum schnellsten und leckerste Brot der Welt

*
Vor einiger Zeit hatte ich euch doch das leckerste und schnellste Brot hier vorgestellt.
Da ich es tatsächlich seeehr oft backe (fast wöchentlich), hab ich es nochmals optimiert und genau 3 Dinge verändert:
1. Die Hefe wurde von 30g auf einen halben Würfel, also ca. 20g reduziert
2. Die Gehzeit entfällt
3. Ich hab mir DIE perfekte Backform angeschafft! Ohne lästiges Einfetten und Gedöns mit dem Backpapier und stundenlangem Spülen danach. (Bestellen könnt ihr sie *HIER*

Der Rest bleibt, wie gehabt:

20g Frische Hefe
1 Teel. Honig
400ml Wasser
100g Körner (Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, gepufftes Amaranth.....)
500g Dinkelmehl (400g Vollkorn und 100g 1050er oder 630er)
1 Teel. Salz (ca.7g)

 (Wer keine Küchenmaschine hat, kann das ganze natürlich auch in einer Schüssel kneten)
Und los gehts: Die Hefe mit dem Honig im Wasser auflösen. (Achtung: unbedingt Honig und KEINEN Zucker nehmen! Das gibt in Verbindung mit Vollkorn nur unnötig Bauchschmerzen)
 

Danach die Körner/Saaten dazu geben. Ich hab von jeder Sorte ca 25g genommen, bis auf das gepuffte Amaranth; da hab ich ca. eine Handvoll dazugegeben. 

 Die Körner ganz kurz einweichen lassen.
 

Und schließlich das Mehl (ich hab hier 400g Vollkorn und 100g Dinkel 1050er genommen) sowie das Salz dazugeben und alles gut miteinander verknetet. - ca 7-10min.
 


Hier entfällt also dieses lästige Auslegen der Backform mit Backpapier, wenn man gleich in eine vernünftige Backform investiert. Diese muss man nur noch "hauchfein" einölen!
Und auch die Gehzeit lasse ich komplett weg und lasse den Teig nur so lange gehen, bis sich der Backofen auf 200° Grad aufgeheizt hat.  Danach schiebe ich es für ca. 20-25min in den Ofen. (Bei schwächeren Backöfen kann es mitunter auch bis zu 40min und mehr dauern (mittlere Schiene und mit einem Gefäß mit Wasser auf dem Herdboden)

 Da die Backzeit je nach Gerät stark variieren kann, behält man das Brot einfach etwas im Auge. Sobald es goldgelb und schön knusprig ist, darf es aus dem Ofen.

Und nach nur 5 Min. lässt es sich sofort und mühelos aus der Form lösen....

....komplett rückstandsfrei!


Das Brot aus der Form stürzen, und auf einem Rost mind. 1 Stunde auskühlen lassen. 

Danach kann man es ohne Reue und Bauchschmerzen genießen.
 

Als Aufstrich gibt es bei mir heute "Vegane Leberwurst". 
Das Rezept dazu verrate ich euch allerdings im nächsten Post. (S. *HIER*)
 

Bis dahin, macht´s gut
mjam, mjam, eure Jeanne 



verlinkt mit: creadienstag

 *Post enthält unbezahlte Werbung

Sonntag, 24. März 2019

Bärlauch-Pfannkuchen


Kaum ist der Schnee weg, (obwohl er sich an manch schattiger Stelle noch hartnäckig hält) spitzelt auch schon der Bärlauch aus dem Boden. So haben wir uns aufgemacht, und fleißig gesammelt. Doch diesmal wollte ich nicht "nur" Pesto machen; deshalb hab ich die Blätter erst mal alle im Mixer zu einem "Mus" verarbeitet. Davon hab ich mir ein Glas abgefüllt, und den Rest dann zu Pesto weiterverarbeitet, so wie ich es schonmal *HIER* gezeigt hab.


Von dem Mus hab ich 2 Teelöffel zu folgendem Pfannkuchenteig dazugegeben:

500g (Pflanzen-) Milch - ich nehme hier Hafermilch
    2    Eier
 1/2    Teel. Salz
    2    Teel. Bärlauch-Mus
300g  Mehl
          etwas Mineralwasser

(Pflanzen-) Milch, Eier, Salz und Bärlauch-Mus gut miteinander vermischen. Anschließend das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig rühren. Diesen dann mind. 30 Min. ruhen lassen. Kurz vor dem ausbacken noch einen Schuß Mineralwasser unter den Teig rühren.

und schließlich Pfannkuchen daraus backen.



Anschließend kann man die Pfannkuchen nach Belieben befüllen, z.B. mit allem, was der Kühlschrank so hergibt: Wir hatten z.B. noch Kräuterfrischkäse, Grillzucchini, Karotten und Tomaten.


Man kan sie übrigens auch prima einfrieren, und bei Zimmertemperatur wieder auftauen, und kurz in der Pfanne erwärmen!....

In diesem Sinne : bon appetit :)
Lasst es euch gut schmecken.
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag, der seinem Namen heute wirklich alle Ehre macht ;-)
Macht´s gut,
eure Jeanne

 

Freitag, 22. Februar 2019

Der (wohl) schnellste Apfelkuchen der Welt

*

Ihr Lieben, das Wochenende steht vor der Tür und es soll mit viel Sonnenschein daherkommen. Grund genug, nicht lange in der Küche stehen zu wollen. Dennoch finde ich, gehört ein Sonntagskuchen einfach irgendwie dazu. Deshalb stelle ich euch heute den wohl schnellsten Apfelkuchen der Welt vor. Das Rezept ist, wie so oft, ein Thermomix-Rezept, das ich beim Ausmisten und Durchsichten dieser kleinen Finessen-Hefte gefunden hab. 
Aber keine Angst, das Rezept geht nicht etwa los, wie: Man nehme einen TM!! 
Ihr könnt natürlich jede handelsübliche Küchenmaschine nehmen- ihr braucht lediglich einen Knethaken....
Seid ihr bereit? Los geht´s:  

Zutaten:
100g Zucker 
200g kalte Butter in Stücken
300g Mehl
      1 Eigelb oder ganzes Ei (je nach Größe)
500g Äpfel geschnitten (oder Kirschen/oder Zwetschgen)

Backzeit:
45min bei 190° (Ober/Unterhitze) 

Als erstes vermischt man das Mehl, den Zucker,die Butter und das Ei; daraus entstehen dann diese Streusel.

Die Hälfte des Streuselteigs drückt man in einer Springform (oder Tarteform), fest, so dass ein fester Boden entsteht.

Darauf gibt man dann die geschnippelten Äpfel. Kleiner Tipp: wenn man Bio-Äpfel nimmt, kann man sich das Schälen sparen!...

und schließlich noch  den Rest der Streusel einfach auf den Äpfel verteilen.
Et voilà, und schon kann er bei 190°C (Ober-Unterhitze) in den Ofen geschoben werden.

Jetzt mal ehrlich, das ging doch wirklich ruckizucki, oder ;-) ??
Die Kreativen unter euch dürfen sich natürlich noch gerne bei der Verzierung nach Herzenslust austoben- ob man wohl merkt, dass ich ihn oft in der Weihnachtszeit gebacken hab?-hm...

Und nach  45min, wenn er eine schöne Sonnenbräune, äh Ofenbräune bekommen hat, kann er schon (mit Vanillesoße, oder-eis?) vernascht werden. 
Na? Lust bekommen, ihn nachzubacken? Dann ran an den Obstkorb und den Ofen angeschmissen

In diesem Sinne,
euch allen eine schönes (süßes) Wochenende, 
eure Jeanne




*Post enthält unbezahlte Werbung durch Markennennung

Montag, 10. Dezember 2018

Kokosmilch und "Schnee von gestern" (Bastelschnee)

Gestern wollte ich ein indisches Curry machen, und musste zu meinem Entsetzen feststellen, dass ich keine Kokosmilch mehr im Haus hatte. Also schaute ich schnell bei Pinterest nach und fand 2 Rezepte, aus denen ich 1 machte.(s. *HIER*u *HIER*)


Alles, was man dazu braucht, sind lediglich 2 Zutaten:
100g Kokosraspeln
400 ml Wasser

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
Die Kokosraspeln in einen Mixer geben, mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 min. quellen lassen.


Danach wird die Masse kräftig püriert, und in ein Passiertuch oder einfaches Geschirrtuch gegeben.

Da ich schon des öfteren Pflanzenmilch hergestellt habe, nähte ich mir vor kurzem diesen Beutel aus einem Leinenstoff. (kleiner Tipp: dabei darauf achten, dass die Ecken abgerundet sind, so kann man den Trester leichter entleeren)

Dann wird das ganze kräftig ausgedrückt.....

und heraus kommt ca. 200ml feinste Kokosmilch, die sich ca. 3-4 Tage im Kühlschrank hält.

Und als Nebenprodukt aus dem Trester erhält man den schönsten Bastelschnee- absolut unbedenklich, schadstoff- und plastikfrei. :)) Plastikfrei deswegen, weil ich die Kokosraspeln im Unverpackt-Laden gekauft hab!

Am besten gibt man ihn auf ein Blech und lässt ihn einige Zeit, am besten bei Zimmertemperatur, trocknen. (Im Backofen nehmen die Kokosraspeln nämlich ziemlich schnell einen gelblichen Ton an, was nicht sehr schön aussieht.)

Und was ich mit dem Bastelschnee vorhabe, zeige ich euch in einem nächsten Post.

Bis dann,
macht´s gut,
eure Jeanne 
verlinkt mit: creadienstag
                   EiNaB