Dienstag, 26. Februar 2019

Wimpelketten aus Stoffresten

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Durch Zufall erfuhr ich von Natalie mit ihrem Blog "blumenwiese" *CLICK*, daß sie ihre unzähligen Stoffreste, letztendlich, wenn sie ALLES ausgeschöpft hat, zu Putzlappen verarbeitet.
Nach einem virtuellen Aufschrei des Entsetzens meinerseits, fragte ich vorsichtig an, ob man/frau denn nicht noch Wimpelketten daraus nähen könnte??

Als Antwort darauf trudelte wenige Tage später, seeehr zur Freude unserer Katze, dieses riesige Paket hier ein, mit der unmißverständlichen Botschaft: "Probier es selbst aus"!! ;-)


Also durchforstete ich wieder einmal Pinterest und stieß auf mehrere Varianten für Wimpelketten.
Bei Variante 1 (gefunden *HIER*) wird der Stoff so zugeschnitten, dass man nur eine der  Längsseiten zunähen muss.(Also ideal für "Faule" ;-)

Dabei also einfach mit einem Geradestich die eine Seite schließen....

...und die Ecke etwas einkürzen, damit später beim Wenden nicht so ein dicker Wulst entsteht.

Den Wimpel schließlich wenden und glatt bügeln. Die kurze Seite kann demnach offen gelassen werden, WEIL:

Hat man genug Dreiecke zusammen, werden diese mit einem passenden Schrägband eingefasst.
Et voilà, schon ist die erste Kette fertig. Ich weiß nicht, ob man es hier deutlich genug erkennen kann, die Enden hab ich jeweils zu einer Schlaufe vernäht, was letztendlich  der Aufhängung dienen soll.

Und nun zur 2. Variante: Hier hab ich mit einer Zackenschere die Dreiecke so ausgeschnitten, dass sie oben geschlossen sind. Von daher musste ich auch hier nur die Längsseiten abnähen. Aber Achtung: Im Eifer des Gefechtes Nähens nicht versehentlich komplett durchnähen. Das sei nur so am Rande erwähnt, *hüstel*!!...

Diese Wimpelkette hat den Vorteil, dass man die einzelnen Dreiecke munter drauflos kombinieren kann, indem man sie einfach auf eine Schnur auffädelt.

So lassen sich auch die Abstände zwischen den einzelnen Dreiecken beliebig variieren.

Der Nachteil ist allerdings, so hab ich mir von meiner "Testfamilie" hinterher sagen lassen: Das Auffädeln erweist sich etwas schwierig, da die Schnur immer in die untere Ecke der Wimpel rutscht.
Von daher werde ich beim nächsten Mal einfach eine Quernaht einnähen: "lessons learned"! ;-)



Und auch die Größe lässt sich beliebig variieren, wie man hier sehen kann; je nachdem wieviele Wimpel man auf die Schnur aufzieht.



Zu guter letzt hab ich aus den allerletzten Fitzelchen noch diese Schnur gedreht.
Die Anleitung findet ihr übrigens *HIER* 
Nochmal Achtung: einmal damit angefangen, besteht absolute Suchtgefahr!!!



Und schon konnte das besagte Päckchen sich auf den Weg zur besagten "Testfamilie" machen.

Und was ich da noch alles mit reingepackt hab, erzähle und zeige ich euch nächsten Dienstag.


A propos, das ganze wandert jetzt schnell rüber zum Creadienstag und weil es sozusagen aus Resten entstand, auch zu Einab.

Für welche Variante würdet ihr euch denn entscheiden??


Nachtrag: Weil Smulan so tatkräftig mitgeholfen hat beim Zuschneiden, etc. (schließlich hat sie den Stoff stets gut bewacht und durch draufsetzen fest- und warmgehalten- jeder Katzenbesitzer weiß, wovon ich rede!!!...), erhielt auch sie noch 2 kleine Wimpelketten für ihr Farmhaus, welches ich *HIER*schonmal gezeigt hab.
Doch seht selbst:

Liebe Natalie, von daher nochmals auf diesem Weg ein ganz großes, riesiges DANKESCHÖN!!
Meine Katze liebt dich jetzt erst recht *lach* :))






Macht´s gut,
bis dann, 
eure Jeanne 



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Freitag, 22. Februar 2019

Der (wohl) schnellste Apfelkuchen der Welt

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Ihr Lieben, das Wochenende steht vor der Tür und es soll mit viel Sonnenschein daherkommen. Grund genug, nicht lange in der Küche stehen zu wollen. Dennoch finde ich, gehört ein Sonntagskuchen einfach irgendwie dazu. Deshalb stelle ich euch heute den wohl schnellsten Apfelkuchen der Welt vor. Das Rezept ist, wie so oft, ein Thermomix-Rezept, das ich beim Ausmisten und Durchsichten dieser kleinen Finessen-Hefte gefunden hab. 
Aber keine Angst, das Rezept geht nicht etwa los, wie: Man nehme einen TM!! 
Ihr könnt natürlich jede handelsübliche Küchenmaschine nehmen- ihr braucht lediglich einen Knethaken....
Seid ihr bereit? Los geht´s:  

Zutaten:
100g Zucker 
200g kalte Butter in Stücken
300g Mehl
      1 Ei 
500g Äpfel geschnitten (oder Kirschen/oder Zwetschgen)

Backzeit:
45min bei 190° (Ober/Unterhitze) 

Als erstes vermischt man das Mehl, den Zucker,die Butter und das Ei; daraus entstehen dann diese Streusel.

Die Hälfte des Streuselteigs drückt man in einer Springform (hier Tarteform) fest, so dass ein fester Boden entsteht.

Darauf gibt man dann die geschnippelten Äpfel. Kleiner Tipp: wenn man Bio-Äpfel nimmt, kann man sich das Schälen sparen!...

und schließlich noch  den Rest der Streusel einfach auf den Äpfel verteilen.
Et voilà, und schon kann er bei 190°C (Ober-Unterhitze) in den Ofen geschoben werden.

Jetzt mal ehrlich, das ging doch wirklich ruckizucki, oder ;-) ??
Die Kreativen unter euch dürfen sich natürlich noch gerne bei der Verzierung nach Herzenslust austoben- ob man wohl merkt, dass ich ihn oft in der Weihnachtszeit gebacken hab?-hm...

Und nach  45min, wenn er eine schöne Sonnenbräune, äh Ofenbräune bekommen hat, kann er schon (mit Vanillesoße, oder-eis?) vernascht werden. 
Na? Lust bekommen, ihn nachzubacken? Dann ran an den Obstkorb und den Ofen angeschmissen

In diesem Sinne,
euch allen eine schönes (süßes) Wochenende, 
eure Jeanne




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Dienstag, 19. Februar 2019

Häßliche Werbetasche aufgepimpt

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Vor einiger Zeit waren Mr. Perfect und ich auf einer Messe und ehe wir uns versahen, hatte man uns bereits im Handgemenge am Eingang (so nenne ich das immer ;-) eine Stofftasche mit Infomaterial in die Hand gedrückt. Ich wollte sie schon zurückgeben, als im letzten Moment mein "upcycling-modus" endlich ansprang und schrie: "Halt!!! -da kann man doch noch was gescheites draus machen!?" Naja, und wie das dann halt immer so ist, mit den Ideen, die Tasche lag, wie viele andere Projekte auch, erstmal "auf Halde"....
Doch dieses Jahr ist Schluß damit! Einer meiner eisernsten Vorsätze für dieses Jahr lautet: Alle UFO´s (unfertige Objekte) entweder zu Ende bringen, oder WEG DAMIT!!
Bei dieser Tasche wollte es der Zufall, dass unser Brötchenbeutel, mit dem wir fleißig zum Bäcker marschieren schon etwas sehr "derangiert" aussieht. Folglich musste ein neuer her und ich wühlte erstmal meine Stoff- und Restekiste durch und besagte Stofftasche fiel mir wieder in die Hände.
Da der Aufdruck ja nicht gerade DER Hingucker ist, musste das ganze entsprechend aufgepimpt, sprich aufgehübscht werden.....



Und siehe da, ich fand noch einen Kissenbezug, der auf der Rückseite löchrig war, und deshalb in die Restekiste wanderte und ebenso, ein Häkeldeckchen vom Flohmarkt. (Warum hatte ich den doch gleich mitgenommen? -Keine Ahnung!) Also nähte ich erst das Deckchen auf den Kissenbezug, und diesen schließlich auf die Tasche.

Die Henkel kürzte ich dementsprechend ein, weil ich als kleine Person das Problem hab, dass bei mir die Taschen immer auf dem Boden schleifen. Und unter die Achseln klemmen, mag ich persönlich auch nicht, vor allem nicht im Sommer ;-) (uärghh!)
Und siehe da: damit kann man/frau sich jetzt wieder zum Bäcker trauen!....


Zum Schluß wollte Smulan auch noch unbedingt mit auf´s Bild! Also: finale grande mit Katze ;-)

Und wie handhabt ihr das denn so? Habt ihr auch noch jede Menge UFO´s rumliegen und seid ihr auch fleißig am abarbeiten und merkt, dass sobald eines abgehakt ist, zig andere dazukommen? 
Na dann bin ich ja beruhigt ;-)

In diesem Sinne wünsche ich euch noch
eine fleißige Woche
Bis dann, 
eure Jeanne


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Montag, 18. Februar 2019

Die (hoffentlich) letzten Schneebilder ;-)

Angesichts der Tatsache, dass es vor genau einer Woche hier noch geschneit hat, möchte ich euch die letzten Schneebilder nicht vorenthalten.
Selbst wenn gestern die Temperaturen dazu einluden, die Biergärten wieder zu bevölkern, so liegt hier dennoch überall Schnee. Und laut Vorhersagen soll im März noch einmal eine "Schneewalze" kommen!!Was immer das heißen mag. (weia)
Wenn ihr also Lust habt, so nehm ich euch gerne nochmal auf einen Spaziergang mit....


So sah es also gestern aus: auf der einen Seite noch geschlossene Schneedecken, soweit das Auge reicht....
 

 

....doch da, wo die Sonne hinkommt, wird der Schnee förmlich "weggefressen"!
 

Und auch die Tiere genießen die ersten Sonnenstrahlen in vollen Zügen.( Die beiden hier hab ich Cappuccino und Macchiato getauft!)
 

Doch im Schatten muss man noch höllisch aufpassen, da noch alles komplett vereist ist.
 

Und so sah es noch letzte Woche aus:

Da lag es natürlich nahe, einen Schneemann plus Schneefrau zu bauen :)

Und wie man sehen kann, ließ so mancher sein Auto lieber stehen.....

weil man vielleicht ohnehin nicht mehr in die Garage kam?!....

Deswegen haben sich einige einen Zugang von der Seite geschaufelt.....



Die Einheimischen behaupten übrigens, Frühling ist es erst, wenn die Buche ihre Blätter abwirft..
(ähm, ja, das dürfte dann wohl noch ein Weilchen dauern ;-)


Auch heißt es, wenn die Königskerze im Herbst sehr hoch steht, wird es viel Schnee geben. Das, was man hier rechts vom Stuhl sieht, ist eine solche Pflanze. Als wir vor im Herbst vor 2 Jahren hierherzogen, waren diese ca 1m hoch und wir dachten im darauffolgenden Winter: "Wow, so viel Schnee, haben wir noch nie gesehen!" Heute können wir nur sagen: " Pffft!"



Selbst die Pfosten am Wegesrand sind dick eingepackt.



Und dann diese Farben: Spätestens jetzt weiß man, warum das "Bayrisch blau-weiß" heißt.

Und hier der berühmte "weiße Adler auf weißem Grund": Ein weißer Reiher im Schnee!

Und schließlich am Himmel.





(road to nowhere!...)

Die Bäume können der schweren Schneelast kaum noch Stand halten. Es gibt von daher leider viel Schneebruch...

...was wiederum der Holz-Industrie zugute kommt!





Selbst auf den filigransten Bögen blieb der Schnee wie Watte liegen und bildete Skulpturen, die mich stark an die "Blumkohl-Frisur" der Omis erinnerte ;-)

Und schließlich noch die Abenddämmerung; sorry, da müsst ihr auch noch durch!



Vermischt mit dem aufsteigendem Nebel, hat das ganze schon fast etwas mystisches.


Und mit einem letzten Blick zurück auf die Zugspitze, verabschiede ich mich und denke mal (hoffe), dass dies jetzt wirklich die allerallerletzten Schneebilder waren.


In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne sonnige und frühlingshafte Woche.
Bis dann, 
eure Jeanne