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Sonntag, 18. Dezember 2022

...und als ich so strolcht´durch den Wichtelwald...

 ...da traute ich meinen Augen kaum!!!
Denn, seht selbst:
 
Sind doch tatsächlich die Wichtel schon unterwegs, um die Bäumchen zu schmücken!!!!


Wenn man bedenkt, dass es vor 1 Woche noch SO aussah:





Da die Bilder für sich sprechen, will ich auch nicht groß rumquatschen und ziehe mich still und leise wieder zurück und lass die Kerlchen mal in Ruhe werkeln!...
Also psssst, bis zum nächsten Mal.
Und lasst euch nicht ganz so arg stressen vor´m großen Fest.
Macht´s gut, bis dann,
eure "Wichtel-Jeanne" 😉😊

Mittwoch, 17. Februar 2021

Bei uns piept´s wohl- zum Glück!!

...oder warum wir nicht mehr alle Tassen im Schrank haben!
 
Ganz einfach, weil ich regelmäßig die eine oder andere Tasse "zerdeppere" und diese dann im Bastelzimmer, oder in der Werkstatt meines Mannes stehen.
So auch diese Kaffeetasse, an der (mal wieder) der Henkel abbrach, so dass Mr. Perfekt sich ihrer annahm, und auf meine Anweisung hin ein Loch reinbohrte. Durch das Loch fädelte ich eine Schnur, an die ich wiederum einen kleinen Ast befestigte.

Anschließend vermengte ich Sonnenblumenkerne, Brotkrümel, sowie Saaten, Rosinen und Kokosöl und ließ das ganze auf dem Kaminofen zu einer Masse zusammenschmelzen.

Als alles flüssig war, schüttete ich es in die Tasse, und ließ das ganze fest werden. Bei diesen Minusgraden zur Zeit, geht das ganze ja ruckzuck!

Und schon konnte es am Vogelhäuschen aufgehängt werden. (Bitte nicht, über die eigenwillige Konstruktion lachen ;-) Anfangs benutzte ich die Tasse, um die Meisenknödel einigermaßen vor Regen geschützt aufhängen zu können. Ich wollte zunächst erst einmal testen, ob die Vögel das überhaupt annehmen.

Doch das sprach sich in der Vogelwelt recht schnell rum, denn ratzfatz waren alle Meisenknödel leergepickt. Da ich aber allein schon wegen des blöden Plastiknetzes in Zukunft darauf verzichten will,(laut Nabu können sich die Tierchen daran sogar verletzen), musste demnach eine Alternative her.
 
Doch während die Knödel recht schnell leergefuttert waren, rührten die Piepmätze das Futter in der Tasse nicht an. Was hatte ich falsch gemacht? Ich muss dazusagen, dass das unser erstes Vogelhäuschen ist. Da wir schon immer Katzen hatten, dachte ich bisher, es wäre nicht fair, die Vögel anzulocken, damit die Fellnasen dann Jagd auf sie machen können. Deshalb war es mir wichtig, die Futterstelle innerhalb des Schildkrötengeheges aufzustellen. Dies hat den Vorteil, dass unsere Stubentiger erstmal aufwändig über den Zaun springen MÜSSEN, und sich somit nicht einfach klammheimlich und unerkannt anschleichen können. Und wie gesagt, die Betonung liegt auf STUBEN-Tiger. Der Name ist also Programm. Unsere "Madamsen" denken nicht im Traum daran, bei dem vielen Schnee die Nase, oder gar eine Pfote rauszustrecken. Die liegen stattdessen den lieben langen Tag faul vor´m Kamin rum!

Und sollte ich wirklich mal alle Türen aufreissen, und Stoßlüften und sie animieren wollen, doch jetzt endlich mal rauszugehen, flüchten sie sich in der Verzweiflung lieber in den Kaminkorb!
So viel dazu!! Der Blick sagt doch alles, so nach dem Motto:" Dein Ernst jetzt?"
 
Naja, mir soll´s recht sein- so haben die Vögel zum Glück ihre Ruhe. Aber warum rührten sie die Tasse dann nicht an, während ich mit Futter nachfüllen im Häuschen selbst fast nicht mehr nachkam?
Ich also an den Laptop, und mich im Netz schlau gemacht.....Ahhhh, DA lag also der Hase im Pfeffer!
Es war die Ausrichtung! Wieder etwas dazu gelernt. Denn kaum drehte ich die Tasse um 90° nach oben, fanden die kleinen Federbälle scheinbar besseren Halt und pickten sofort munter drauf los.
Und mit dem letzten Schnee war dann schließlich auch das Futter gänzlich verschwunden....
Na also, geht doch!!!
 


Am Sonntag waren Mr. Perfect und ich für mehrere Stunden in Wald und Flur unterwegs. Und wir konnten einen Fuchs mitten auf dem Feld und das am helligsten Tag beobachten, wie er scheinbar verzweifelt nach Nahrung suchte. Und das ganz nah am Dorf. Eine Nachbarin erzählte mir, dass sie beobachten konnte, wie ein Fuchs sogar die Meisenknödel stibitzte. Auch sahen wir viele Rehe, die ständig unseren Weg kreuzten, scheinbar auch auf der Suche nach Nahrung. Daran kann man sehen, wie sehr die Wildtiere unter diesen Wetterbedingungen inzwischen leiden. Der Hunger treibt sie in ihrer Verzweiflung selbst am Tag raus. Mein Mann und ich nehmen bei jeder unserer Laufrunden, irgendwas Essbares für die Tiere mit, und legen es auf Baumstümpfe, oder, wenn vorhanden, in Futterkrippen. Das kann Heu sein, oder Kastanien, Buchecker, Nüsse, Saaten, Hagebutten, oder Mais, etc. Doch nicht nur wir, denken und handeln so. Frau Hummel *Click*hat ebenfalls in ihrem letzten Post darüber geschrieben, weswegen ich mich ebenfalls gezwungen sah, meinen Beitrag dazu nun auch endlich rauszuhauen. (Danke für den virtuellen Tritt, liebes Hummelchen! *lach* :)) 
 
Und a propos "Füttern": seit neuestem besucht uns täglich ein kleiner/großer Streuner und Gigolo. Pünktlich um 12 Uhr Mittags und spät abends nochmal sitzt er vor der Terrassentür und lässt sich sein Schälchen regelmäßig von uns auffüllen. Ich hab ihn "Luigi" getauft, weil ich finde, er sieht aus wie ein solcher!! ;-) Und ich vermute mal, sollten wir demnächst nochmal umziehen, sitzt er bestimmt mit im Umzugswagen *lach*...Jetzt haben wir also 3!! von der Sorte!!....


Und weil ich finde, dass wir alle dazu beitragen können, die Welt ein klein bisschen nachhaltiger (und somit auch besser) zu machen, verlinke ich das ganze noch bei:

verlinkt mit: EiNaB
 
 
Ihr Lieben, tobt euch nochmal richtig im Schnee aus, bevor alles weggetaut ist,
macht´s gut, 
bis dann,
eure Jeanne

Samstag, 16. Januar 2021

....do you wanna build a snowman???... (Schneemann 2.0)

Bei uns liegt seit Wochen wunderbarster Schnee. Der zuerst schön pappig war, um zu modelieren und Tage später kam dann nochmal eine Eisfront, die das ganze perfekt zu Skulpturen gefrieren ließ.
Doch schnöde Normalo-Schneemänner waren gestern. Heute ist so etwas angesagt ;-) :
 
 
Seit ich das mal auf Pinterest gesehen habe, wollte ich das SO gerne einmal nachmachen, doch bis jetzt
hat sich das noch nie ergeben. Dafür wurde ich jetzt mehr als entschädigt und konnte mich mal so richtig nach Herzenslust austoben!!
 


Der Schnee hatte wie gesagt die ideale Konsistenz und ließ sich folglich noch super zurechtschnitzen.
Und als wäre das noch nicht genug, färbte ich ihn dann auch noch stellenweise ein!!...

Einmal damit angefangen, wird man richtig süchtig danach, und kann nicht mehr aufhören! ;-)
Folglich musste neben Snoopy dann auch noch ein Olaf her:


Hach, da könnte man/frau wieder zum Kind werden ;-) Ihr könnt euch nicht vorstellen, welchen Spaß ich dabei hatte, hahaha.....Nöö, liebe Lilly, ich hab sonst keine Hobbies- Aber danke der Nachfrage ;-)....


Falls ihr das (mit euren Kindern) nachmachen wollt, vielleicht noch einen kleinen Tipp zum Modellieren: Am besten nehmt ihr ganz dünne Wollhandschuhe und zieht Einweg-Handschuhe drüber. 
So habt ihr ein super Gefühl in den Fingern und kühlt nicht aus. 

Snoopys Halsband und Ohren sind übrigens aus einem Stück Stoff.  (Ohren; Nase und Augen waren mal das Innenfutter eines Stiefels- Fragt mich BITTE nicht, WARUM ich DAS aufgehoben hab. 
Und für die Farben hab ich ganz einfach Wasserfarben genommen ;-)

Morgen steht bereits die nächste Schneefront an....es gibt also noch viel zu tun.......*lach*

Und wie sieht´s bei euch aus?
Wie nutzt ihr diese magische Zeit im Schnee??
Wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende.
Alles Liebe,
macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne

Dienstag, 1. Dezember 2020

Weihnachtsdeko - so simpel, wie effektvoll

Diese Tage las ich irgendwo den Satz: "Covid 19 ist der Grinch schlechthin; denn er klaut uns dieses Jahr das Weihnachtsfest!"

Und "plinnng", hatte ich sofort DIE passende Idee im Kopf. (Nicht wundern, aber so funktioniert nunmal mein Gehirn ;-)

Also schnell gegoogelt, und bei Pinterest mal wieder fündig geworden. (s. *HIER*)
Das ganze hab ich mir ausgedruckt, um es eigentlich auf schwarzem Tonpapier zu übertragen, doch schon beim Ausschneiden, fragte ich mich: "Hmm...wieso übertragen- das müsste doch auch so gehen!?" Und tatsächlich: 

 
 (Ansicht von innen)

 
 
 
Um das Ganze abends mit einer entsprechenden Hintergrundbeleuchtung zu versehen, hat mir mein Mann kurzerhand (oder soll ich sagen: geschickterhand?) einen Spot für "Arme" gebastelt. (Weiß nicht warum, aber solche Sachen fallen mir meistens immer Sonntags ein, wenn die Geschäfte geschlossen haben!....) Man/Frau nehme also, was man hat, in diesem Fall eine Konservendose aus der Bastelkiste.
Darin wurde die LED-Birne platziert, so dass diese nun allabendlich den Grinch anstrahlt:

 Was dann von außen so aussieht: (hier kann man auch noch die Straßenlaterne sehen, die sich in der Scheibe spiegelt ;-)

Und schließlich jubele ich euch noch ein weiteres schnelles DIY unter, nämlich meinen Stern aus Butterbrottüten. Schon seit gefühlten Ewigkeiten, will ich so einen basteln; aber in der bisherigen Wohnung hatten wir nur Dachfenster, oder Balkontüren mit Innenjalousien. Wäre also 1. nicht gegangen und hätte 2. blöd ausgesehen. Aber manchmal muss man sich einfach nur in Geduld üben, DENN:
Dieses Jahr habe ich den idealen Platz dafür gefunden, doch seht selbst:

Die Anleitung dafür schreibe ich jetzt nicht extra auf. Dafür gibt es schon zu zahlreiche im Netz. Ich hab hierfür 9 Tüten zusammengeklebt und währenddessen gedacht: "Ohjeh, Jeanne, so weit ist es also schon gekommen, jetzt klebst du tatsächlich schon Tüten!!! hahaha ;-) 
Aber 7 hätten vollkommen gereicht!! Danach  klebt man noch einen Streifen Tonpapier auf die letzte Tüte und schneidet dann einfach noch Zacken rein, wie es einem beliebt. 
 
Und, wenn man denn will, bekommt der Stern zum Schluß noch eine Lichterkette verpasst. (Ich fand in der Weihnachtskiste noch eine 10er Minilichterkette mit Akkus, die sich ganz leicht in den Taschen verstecken lassen :)) Nach dem Auseinanderfächern, den Stern einfach mit einer Büroklammer fixieren.

 
Das schöne an dem Stern ist, dass er sich nach Weihnachten wieder wunderbar platzsparend in der Kiste verstauen lässt, ganz im Sinne des Minimalismus- yeahh!!

Ich bin wie immer spät dran, deshalb hüpfe ich noch schnell rüber zum Creadienstag und hoffe, dass es dort noch etwas anderes außer Adventskalender zu sehen gibt- ist nicht böse gemeint ;-) 

And last but not least,
wir hatten heute den ersten Schnee:
 der tatsächlich den ganzen Tag über liegengeblieben ist.
Laut Nachbarn, auch nicht normal,
aber WAS bitteschön ist in diesem Jahr denn schon "normal"?
In diesem Sinne, bleibt gesund
Bis dann, 
eure Jeanne
 
verlinkt mit: creadienstag

 

Montag, 18. Februar 2019

Die (hoffentlich) letzten Schneebilder ;-)

Angesichts der Tatsache, dass es vor genau einer Woche hier noch geschneit hat, möchte ich euch die letzten Schneebilder nicht vorenthalten.
Selbst wenn gestern die Temperaturen dazu einluden, die Biergärten wieder zu bevölkern, so liegt hier dennoch überall Schnee. Und laut Vorhersagen soll im März noch einmal eine "Schneewalze" kommen!!Was immer das heißen mag. (weia)
Wenn ihr also Lust habt, so nehm ich euch gerne nochmal auf einen Spaziergang mit....


So sah es also gestern aus: auf der einen Seite noch geschlossene Schneedecken, soweit das Auge reicht....
 

 

....doch da, wo die Sonne hinkommt, wird der Schnee förmlich "weggefressen"!
 

Und auch die Tiere genießen die ersten Sonnenstrahlen in vollen Zügen.( Die beiden hier hab ich Cappuccino und Macchiato getauft!)
 

Doch im Schatten muss man noch höllisch aufpassen, da noch alles komplett vereist ist.
 

Und so sah es noch letzte Woche aus:

Da lag es natürlich nahe, einen Schneemann plus Schneefrau zu bauen :)

Und wie man sehen kann, ließ so mancher sein Auto lieber stehen.....

weil man vielleicht ohnehin nicht mehr in die Garage kam?!....

Deswegen haben sich einige einen Zugang von der Seite geschaufelt.....



Die Einheimischen behaupten übrigens, Frühling ist es erst, wenn die Buche ihre Blätter abwirft..
(ähm, ja, das dürfte dann wohl noch ein Weilchen dauern ;-)


Auch heißt es, wenn die Königskerze im Herbst sehr hoch steht, wird es viel Schnee geben. Das, was man hier rechts vom Stuhl sieht, ist eine solche Pflanze. Als wir im Herbst vor 2 Jahren hierherzogen, waren diese ca 1m hoch und wir dachten im darauffolgenden Winter: "Wow, so viel Schnee, haben wir noch nie gesehen!" Heute können wir nur sagen: " Pffft!"



Selbst die Pfosten am Wegesrand sind dick eingepackt.



Und dann diese Farben: Spätestens jetzt weiß man, warum das "Bayrisch blau-weiß" heißt.

Und hier der berühmte "weiße Adler auf weißem Grund": Ein weißer Reiher im Schnee!

Und schließlich am Himmel.





(road to nowhere!...)

Die Bäume können der schweren Schneelast kaum noch Stand halten. Es gibt von daher leider viel Schneebruch...

...was wiederum der Holz-Industrie zugute kommt!





Selbst auf den filigransten Bögen blieb der Schnee wie Watte liegen und bildete Skulpturen, die mich stark an die "Blumkohl-Frisur" der Omis erinnerte ;-)

Und schließlich noch die Abenddämmerung; sorry, da müsst ihr auch noch durch!



Vermischt mit dem aufsteigendem Nebel, hat das ganze schon fast etwas mystisches.


Und mit einem letzten Blick zurück auf die Zugspitze, verabschiede ich mich und denke mal (hoffe), dass dies jetzt wirklich die allerallerletzten Schneebilder waren.


In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne sonnige und frühlingshafte Woche.
Bis dann, 
eure Jeanne