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Freitag, 29. November 2024

Von der Hochzeits- zur Weihnachtsdeko

 

 Ihr Lieben, 
die Zeit rennt geradezu und mit riesenschritten geht es bereits gen Weihnachten. Unglaublich, wie dieses Jahr im Eiltempo an uns vorbeirauscht (e)!! Geht es euch auch so??

Habt ihr auch schon fleißig dekoriert und seid entsprechend in Adventsstimmung?
Beim Hin-und Herschieben der Weihnachtskisten, fiel mir durch Zufall die restliche Hochzeitsdeko in die Hände. Und beim genaueren Durchsehen, dachte ich mir:"Moment mal, das könnte frau doch locker umfunktionieren...hmm..." Die Rede ist von diesen Papierblumen, die aus Butterbrottüten geklebt wurden:

 


Wer hier schon eine Weile mitliest, kann sich vielleicht noch daran erinnern, dass ich vor einiger Zeit einen Stern auf diese Weise gebastelt hab. (s.HIER) 
 
Von daher schnitt ich die Rundungen zur Dreiecksform, was dann SO aussieht: 


Aber das war mir noch nicht genug; ergo wurde der Stern noch mit "Zacken" und den entsprechenden "Einschnitten" versehen.  Im Netz gibt es übrigens zig Anleitungen für welche Form auch immer. Sogar Schneeflocken! Die will ich unbedingt demnächst einmal ausprobieren :))...
 

 
Et voilà, in nichtmal 2 Minuten hatte ich die passende Fensterdeko erstellt, gemäß dem Motto: "work smarter, not harder!" ;-) *lach*



Und schließlich an den Fenstern baumelnd:


 
Und wie sieht es bei euch aus? Habt ihr denn auch den einen oder anderen Trick auf Lager, um Dinge umzufunktionieren? Oder eine Ratzfatz-Dekoidee? Dann unbedingt her damit!...
Bei mir wird es in dieser Richtung demnächst noch einige Beiträge geben. Ich muss euch noch zeigen, WAS ich wieder aus Grünschnitt gezaubert hab. Aber dazu gibt es, wie so oft, eine Geschichte dazu, wird also etwas länger, als dieses DIY-Quickie!.... Dranbleiben heißt also die Devise!! ;-)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen zauberhaften 1. Advent.
Lasst es euch gutgehen und genießt diese schöne Zeit.
Macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne

Montag, 4. Dezember 2023

Das "5-Minuten-Adventstablett"

Heute ganz kurz mein Ratzfatz-Adventstablett, das ich gestern schon zeigen wollte, ABER: da hatten wir ganz andere Sachen im Kopf, weil endlich ein langgehegter Traum wahr wurde. (Was genau, verrate ich demnächst ;-)

Alle Jahre wieder fällt mir spätestens am 1. Advent ein: "Au weia, schon wieder der 1. Advent!"
Also flitzte ich, so wie alle Jahre zuvor, flugs durch Keller, Werkstatt und Garten und kramte anschließend die Weihnachtskiste durch, und heraus kam das hier:





Nicht wundern, dass die Kerzen ALLE schon angezündet sind. Hab nämlich auch glatt vergessen, neue zu besorgen. Zum Glück fand ich diese hier in meiner "Einschmelz-Kiste", die ich normalerweise zu Ofenanzünder verarbeite. Und da sie so aussehen, wie die LED-Kerzen, die neulich auf der Adventsausstellung im Gartencenter sämtliche Kränze und Co. schmückten, dachte ich mir:" Ha, DAS kann ich auch!!" ;-) *lach*
(Soll ich noch erwähnen, dass als Kerzenhalter einfache Konservendeckel herhalten mussten?? ;-)))



Also mehr Recycling und Nachhaltigkeit geht wirklich nicht. Oder was meint ihr?? Und bares Geld spart frau mit dieser Version obendrein. Wenn ich bedenke, WAS ich für so ein Tablett oder generell für einen Kranz hinblättern müsste!...

In diesem Sinne eine schöne, besinnliche und geruhsame Adventszeit

Macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne
 
Nachtrag:
 
Und nach Weihnachten, wenn man noch nicht die ganze Deko auf einmal wegräumen will, kann es immer noch stehen bleiben, wenn es kurz umdekoriert wird, so wie hier:
 

 

Donnerstag, 9. November 2023

H(a), H(a), H(a)

Ihr Lieben,
im letzten Post habe ich ja davon geschrieben, dass wir neben Hausbau und Hauskauf, noch ein Projekt in der Pipeline haben, das ebenfalls mit "H" beginnt...Na? Naaa??? Können es sich die Füchse unter euch schon denken??....
GENAU: "H" wie HOCHZEIT!
 
Das Töchterchen heiratet nämlich nächstes Jahr im August!
So weit, so gut!...Wer hier aber schon eine Weile mitliest, weiß inzwischen, dass wir nichts "normal" und es uns schon gar nicht einfach machen, wenn es um irgendwelche Projekte geht. 
Soll heißen: Die Hochzeit findet im eigenen Garten statt (also im Garten des Brautpaars, den wir bis dahin hoffentlich irgendwie wieder gangbar, vielmehr "vorzeigbar" machen können, nachdem die  Bagger der Baufirma und Dauerregen das ganze Grundstück in eine Mondlandschaft verwandelt haben...) und es soll eine "nachhaltige" Hochzeit werden, und wir werden so viel wie möglich selbst machen!...
 
Puhhh!! Welch eine Herausforderung, ABER, wir schaffen das!! Also Ärmel hochgekrempelt und losgelegt...
 
Falls es euch interessiert, werde ich von Zeit zu Zeit hier einzelne Projekte für die Hochzeit zeigen.
Falls es euch NICHT interessiert, weil ihr mit dem Thema Hochzeit jetzt so gar nichts am Hut habt, 
einfach weiterblättern und andere Themen hier abrufen ;-)
 
Den Anfang macht, ich trau es mich eigentlich gar nicht zu schreiben: "Die Deko für die Bar"!
Als Rechtfertigung könnte ich jetzt schreiben, dass es Zufall war, dass es gerade auf e-bay so viele Korken zu verschenken gab, und nein, das sind nicht unsere Korken, weil unser Winzer auf Drehverschlüsse umgestellt hat, aber ach, ich glaub´, ich schreibe mich hier gerade um Kopf und Kragen und zeige stattdessen einfach, was wir kreiert haben... 

(wie gesagt, die sind nicht auf unserem Mist gewachsen, besser gesagt, stammen nicht aus unserem Weinkeller..., aber lassen wir das!...)

Durch die unterschiedliche Färbung der Korken ließen sich schöne Effekte erzielen; kann man schon erkennen, was es werden soll?




und weil`s so schön war, und wir noch etliche übrig hatten, machten wir einfach weiter ;-)...

und schließlich noch Deko mit Deko, hihihi ;-)

So, das war´s erstmal wieder von meiner Seite... diesmal kurz und knackig für meine Verhältnisse ;-)
Um ehrlich zu sein, bin ich nach der langen Schreibabstinenz ganz schön eingerostet und muss mich von daher erst wieder warm bloggen. 

In diesem Sinne, bis bald
eure Jeanne

 
 

Dienstag, 18. April 2023

Reparieren vs wegwerfen?

 Wer hier schon eine Weile mitliest, kennt die Antwort aus dem *ff*!! Und weiß: Wegwerfen oder gar Aufgeben ist bei mir NIEMALS eine Option ;-)

Vor kurzem hatte ich also folgende Situation: Beim Waschen des Bettbezuges ging der Reißverschluß des selbigen kaputt. Jaaa, ich weiß, man/frau sollte die Dinger immer vor dem Waschen schließen, aber jetzt mal "Butter bei die Fische": Wer macht das schon? Also ich jedenfalls nicht- ist mir schlichtweg zu blöd!
Wobei mir beim Betrachten des kaputten Plastikreißverschlusses sofort der Gedanke in den Kopf schoß:
"WER denkt sich bitte so etwas "obsoleszensmäßiges" aus, bzw. WAS spricht eigentlich gegen die guten alten Knopflöcher nebst Knöpfen!?" Hundertprozent die Industrie. Denn diese Dinger schreien ja nur förmlich danach, in die ewigen Jagdgründe einzugehen. Beim Kauf hab ich leider nicht darauf geachtet. Vielmehr wäre es mir nie in den Sinn gekommen, plötzlich etwas anderes als Knöpfe vorzufinden. ABER: "lessons learned!" Seither achte ich ganz bewusst darauf, Bettwäsche nur noch ohne diese "Sollbruchstellen" zu erwerben. Demnach weckte ich meine gute alte Nähmaschine aus dem Winter- und Dornröschenschlaf und machte mich ans Werk:
 
Als erstes trennte ich also dieses von mir verhasste Teil aus dem Stoff und säumte anschließend die Kanten um.

Danach kramte ich in meiner Knopfkiste nach passenden Knöpfen und musste feststellen, dass ich nur 3 passende und schöne Exemplare in blau hatte. Folglich nähte ich den Bezug links und rechts ca 20cm ein; So sparte ich 2 Knöpfe insgesamt ein, was natürlich dann noch einfacher war ;-)

Anschließend nähte ich noch die besagten Knopflöcher...

 und die entsprechenden Knöpfe ein...


Et voila: La Bettbezug ist wieder "prêt à porter!!" wie es so schön heißt ;-) 

Ich hab für die ganze Nähaktion ca. 1,5 Stunden gebraucht. Einige werden sich jetzt sicherlich fragen, ob das die ganze Mühe wert ist. In meinen Augen, eindeutig JA! Die Vorteile des Ausbesserns liegen klar auf der Hand: 
- ich hab die Lebenszeit des Bezuges um einige Jahre verlängert
- ich muss nicht wertvolle Lebenszeit mit shoppen verbringen
- ich hab Ressourcen geschont
- und obendrein somit Geld gespart. 

Und falls ihr jetzt nicht über irgendwelche Nähkünste verfügt, und auch keine Nähmaschine habt, so könnt ihr immer noch im Bekannten- , besser noch Verwandtenkreis nachfragen, ob euch jemand dabei (aus) helfen kann. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich immer wieder gerne den Lieblingssachen meiner Tochter ein zweites Leben einhauche und mich immer über ihre Reaktion freue, wenn ich es wieder einmal geschafft habe :))) Um es mal mit ihren Worten auszudrücken :
 
IF MOM CAN`T FIX IT, IT IS LOST FOREVER!! 
 
Oder ihr steuert das nächste Repaircafé an, oder ihr schaut nach entsprechenden Foren im Internet, oder, oder, oder... Alles ist jedenfalls besser, als solche Teile einfach in die Tonne zu befördern und neu zu kaufen. 

Wie seht ihr das denn? Repariert ihr schon, oder werft ihr noch weg?? ;-)

In diesem Sinne, 
macht´s gut bis dann, 
eure Jeanne

Dienstag, 7. März 2023

Fazit!!...oder: Wenn sich eine Tür schließt...

 ...dann öffntet sich bekanntlich eine neue! So geschehen, bei meinem ach so heißgeliebten Unverpacktladen, der die Coronakrise leider nicht überlebt hat. Also schickte ich erneut eine Bestellung ans Universum und siehe da: ein neuer Unverpacktladen, ganz in unserer Nähe öffnete seine Pforten.
(Daaanke liebes Universum! Auf dich ist eben IMMER Verlass :)) 
Da ihr ja wisst, dass ich im Februar weitestgehend auf Plastik verzichten wollte, war ich also überwiegend im Unverpackt oder auf dem Markt unterwegs. Darüberhinaus, zog ich nur noch mit entsprechenden Behältnissen und Beuteln los. Und das ganze sah dann meistens so aus: (Achtung: Bilderflut!)


(Hier: was Süßes für die Seele, bzw. für die Spielabende mit der Familie und Tee direkt aus dem Teeladen in die Dose abgefüllt)

Auf dem Markt fand ich einen Käsewagen, bei dem ich den Käse direkt in Scheiben geschnitten bekomme, und das auch noch passgenau für mein Behältnis

Was ich in diesem Monat auch wieder aus seinem Dornröschenschlaf riss, weil sie wieder öfter zum Einsatz kam, war meine sog. "Croissant-Tasche" von *HIER*
Auf dem Markt gibt es nämlich einen Stand, wo man Mohrenköpfe einzeln kaufen kann. Uuuupps, sorry, das ist ja auch nicht mehr "ethisch korrekt"! Dann also "Schaumküsse". (Kleine Anekdote am Rande: 2 Dörfer weiter gibt es noch eine "Mohren"-Apotheke. Weil das heutzutage aber aus eben genannten Gründen nicht mehr sein darf, soll diese umbenannt werden. Die Besitzerin meinte nur: "Bis ich die komplette Apo umfirmiert habe, schliesse ich sie lieber! Die Kosten und der Aufwand sind für mich partout nicht zu stemmen!"...Keine Worte, oder??)
 
So wanderten also diese "Schaumkopfkuss-Dingens" in eben diesen Beutel und ein paar Tage später an Fasching, holte ich mir die Berliner (ist das eigentlich noch ethisch korrekt???) auf diese Weise direkt beim Bäcker.


Und beim Unverpackt wanderten schließlich die Datteln dort hinein.
 
Aber WAS hat das jetzt alles genau gebracht? werden sich einige wohl fragen.
Am Ende des Monats leerte ich den bis dahin angefallenen Plastikmüll (ca.1/4 eines normalen gelben Sacks) auf einem Tuch aus und begann ihn zu sortieren. Das Ergebnis sah dann SO aus:

Rechts ist also der Katzen-Anteil, in der Mitte unsere Lebensmittel und links die Umverpackung unserer Regenzisterne, die wir leider nur online bestellen konnten. Mein Fazit lautet also: Es ist tatsächlich etwas mehr Arbeit, ABER: frau verlässt auch mal ausgetretene Pfade und findet neue Wege, sprich Einkaufsmöglichkeiten. So war ich z.B. überrascht wie vielseitig das Angebot mittlerweile selbst auf einem Mini-Wochenmarkt ist. Wenn es jetzt noch eine Möglichkeit gäbe, Katzenfutter unverpackt zu bekommen, wäre das wohl die legendäre "Eierlegende Wollmilchsau"! Aber ich gebe auch hier die Hoffnung nicht auf und frage immer und immer wieder nach. Bis die Geschäfte es schließlich leid sind und einknicken, hihi ;-) Ich werde z.B. nie vergessen, wieviele teils unfreundliche e-mails ich von den Molkereien erhielt, als ich mich erdreistete nachzufragen, warum es denn keine laktosefreie Milch, Joghurt, Quark, etc im Pfandglas gibt. Und heute stehen diese Produkte wie selbstverständlich in den Regalen...Wird also Zeit, die Hersteller wieder mal zu nerven, warum es keine Tomaten in (lichtgeschützten) Pfandgläsern gibt. *lach*...

Ihr seht also, es gibt noch viel zu tun...reiten wir los, ähhh, packen wir´s an. ;-)

In diesem Sinne,
macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne

Mittwoch, 15. Februar 2023

Plastikfreies Spülmittel

*ENTHÄLT BEWUSST UNBEZAHLTE WERBUNG*
 
Wer hier aufmerksam mitliest, weiß, dass ich diesen Monat zum müllfreien Monat ausgerufen habe. Aber eigentlich geht mir vor allem dieser ganze Plastiksch*** am meisten auf die Nerven. Also versuche ich zumindest, WO es nur geht, darauf zu verzichten. Und das ist alles andere als einfach. Die Katzen sind hiervon allerdings ausgenommen! Da ist Schluss mit lustig! Da verstehen sie keinen Spaß ;-) Aber dazu am Ende des Monats evtl. mehr...
 
Durch diese selbst auferlegten "challenges" wie es neudeutsch so schön heißt, ist frau gezwungen, ausgetreten Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Will sagen, frau entdeckt dadurch neue Produkte, die frau zuvor gar nicht "auf dem Schirm" hatte. Oder aber, "Selbermachen" lautet die Devise.

So geschehen am Fallbeispiel SPÜLMITTEL:
Da mein letztes aus dem Unverpacktladen (der leider der Coronakrise zum Opfer fiel) zur Neige ging, musste dringend Ersatz her. Im ortsansässigen Supermarkt: KEINE CHANCE! ALLES in PLASTIK, soweit das Auge reicht. 
Im Drogeriemarkt entdeckte ich dann doch noch erleichtert Ersatz in Form einer festen Spülseife, die man auch zum Händewaschen benutzen kann: (Preis: 1,45€)

Und ein Pulver, das einfach in Wasser aufgelöst wird, und schließlich geliert: (Preis: 1,95€)

Uuuund last, but not least: mein selbstgemachtes, (etwas abgewandeltes) Spüli nach einer Idee von Smarticular.net
 
Dafür habe ich:
ca. 2 Eßl Kernseife
1 TL Natron und
1 EL Soda in
ca 100ml Wasser aufgelöst. 
 (Preis: ca. 0,30 -0,50€ )

Fazit:
Alle 3 Spülmittel haben gemeinsam, dass sie kaum/keine Duftstoffe haben, was ich persönlich sehr wichtig finde. Sie sind seeehr ergiebig, so dass der Preis sich schnell relativiert. Zudem schäumen sie nicht, jedoch entsteht auf den Gläsern und Töpfen eine Art weißer "Film". Beim Abtrocknen verschwindet der jedoch. Mit einem Schuss Essig im Spülwasser wird es auch etwas besser. Bei fettigem Geschirr schneidet das selbstgemachte tatsächlich am besten ab. Vermutlich, weil das Natron und Soda stark entfettend wirken. Deswegen ist es empfehlenswert, IMMER Handschuhe zu tragen. Wobei wir sogleich eine elegante Überleitung zum nächsten Produkt gefunden haben: 
 
GUMMIHANDSCHUHE
Vor kurzem dachte ich nämlich noch: "Ohjeh, DAS wird eine ganz schöne Herausforderung!" Aber das Universum hatte ein Einsehen, und siehe da, entdeckte ich gestern im Bioladen diese hier:
 

Die Handschuhe kommen tatsächlich in einer Kartonverpackung daher und sogar ohne Plastiksichtfenster, wie das sonst so üblich ist. Sie sind darüber hinaus aus fair gehandeltem Naturkautschuk gefertigt und vegan. Zugegeben, sie sind doppelt so teuer, wie meine herkömmlichen Spülhandschuhe, doch hoffe ich mal, dass sie auch doppelt so lange halten! Wir werden sehen, bzw. ich werde auf jeden Fall berichten...

                                                   ...to be continued....

Und zu guter Letzt noch in eigener Sache:

Lieber "TROLL",
bitte erspare uns allen in Zukunft deine "Ätz-Kommentare"! Sie sind weder nützlich, noch hilfreich, und falls du es immer noch nicht kapiert hast: Ich lösche sie IMMER! Mein Blog- meine Regeln! Solltest du wider Erwarten etwas Konstruktives beizutragen haben, dann bitteschön auf Augenhöhe, und NICHT anonym aus dem Hinterhalt! Wir in der Bloggerwelt, pflegen hier einen respektvollen Umgang miteinander und dafür bin ich sehr dankbar. Oder um hier Dieter Nuhr zu zitieren:" Und wenn man nichts gescheites zu sagen hat, wie wäre es, einfach mal die ****zu halten?"
Du kannst mir auch gerne eine mail schicken; vielleicht können wir ja gemeinsam herausfinden, weshalb du dich durch meine Posts so auf den Schlips getreten fühlst?! 


In diesem Sinne, euch allen noch eine schöne Faschings/Karnevalszeit.
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne

 
 

Donnerstag, 29. Dezember 2022

"trash-tourette" oder zu guter Letzt!

 Leute, ich hab ein eindeutiges Problem: Ich hab ein "trash-tourette"!!!
Anders lässt es sich nicht erklären, warum ich so dermaßen am fluchen und schimpfen bin, wenn es in irgendeiner Form um Müll geht. 
Mittlerweile bin ich von all dem Verpackungswahn so dermaßen angep***, dass ich es schon gar nicht mehr in Worte fassen kann. Und wenn ich bedenke, wieviel  Zeit jeden Tag dafür draufgeht, um den Abfall systemgerecht zu zerlegen und zu sortieren, da wachsen mir direkt noch mehr graue Haare als es ohnehin schon der Fall ist. 
ABER, so wie es aussieht, stehe ich anscheinend mit diesem Problem nicht alleine da. Anders lassen sich die immensen "Klickzahlen" meines IKEA Müllsortierers-Posts nicht erklären.
SO!! Und genau HIER " hat jetzt der Spaß a Loch!" (ob man merkt, dass ich zur Zeit die "Eberhofer-Krimis" regelrecht verschlinge? *grins*) Und ich hab folgendes beschlossen: Der Februar MUSS ein müllfreier Monat werden. Und warum nicht der Januar? werden sich jetzt sicherlich viele fragen. Weil es dafür einige Vorbereitungen braucht, und weil wir gerade (noch) dabei sind, den Keller auszumisten (fragt nicht!!) Das lässt sich mit "Müllfrei" leider nicht vereinbaren. 
Der Januar wird von daher ein "Aufbrauch-Monat". Und was soll DAS jetzt wieder sein?
Gut, dass ihr fragt *kicher* ;-)...
Hand auf´s Herz! Wir alle haben uns doch mit mehr Vorräten als nötig eingedeckt. Nur aus Angst, nach Weihnachten könnte es NIX mehr in den Geschäften geben. Folglich sind die Speisekammer, der Kühlschrank und der Gefrierer gut gefüllt, fast schon "über-füllt". Demnach bietet sich der Januar prima an, um all diese Vorräte zu verbrauchen. 
Das hat mehrere Vorteile gleichzeitig:
- Der Speiseplan wird abwechslungsreich gestaltet. 
- Das Portemonnaie wird entlastet, wenn man nur die frischen Sachen dazu kaufen muss (was gerade in  diesem Januar wie gerufen kommt, mit all den Preiserhöhungen für Lebensmittel und Energie ganz zu schweigen!!! Da können wir jeden extra Cent gut gebrauchen.
- Das ganze ist sehr nachhaltig, weil die Sachen rechtzeitig aufgebraucht und nicht etwa weggeworfen werden!! (So wie das nach den Hamsterkäufen bei Corona geschah; erst wurden die Regale leergekauft und anschließend die Sachen in die Tonne getreten, sobald das MHD erreicht war, was ich bis heute NICHT verstehen kann. Von daher nochmal an geeigneter Stelle hier mein APPELL: 
MHD bedeutet: Mindestens haltbar bis und NICHT: Tödlich ab!
Die skandinavischen Länder sind uns da mal wieder in Längen vorraus. Allen voran: Norwegen.
Eine Norwegerin war vor Jahren ebenfalls der Meinung, dass viel zu viele Lebensmittel unberrechtigter Weise viel zu oft/früh im Müll landen. Vor allem, Milch!! Die Leute mach(t)en sich noch nicht mal die Mühe, das besagte Produkt zu öffnen, und zu überprüfen, ob der Inhalt noch genießbar ist. 
Sie rief eine Kampagne ins Leben, die dafür sorgte, dass auf jede Milchverpackung der Satz gedruckt wurde, dass man ab Ablaufdatum selbst überprüfen sollte, ob der Inhalt noch brauchbar ist, oder eben nicht. Allein schon die Tatsache, dass es ein Gesetz oder eine Kampagne dafür braucht, dass die Menschen ihre von Natur aus gegebenen Sinne erst dann einsetzen, wenn sie von außen dazu angehalten werden, lässt mich zeitweise regelrecht "gaga" werden.
Ich meine, wir sind doch mit entsprechender "Werkseinstellung" bei unserer Geburt ausgestattet worden. Nur scheinen die wenigsten tatsächlich davon Gebrauch zu machen. (Vom Hirn will ich gar nicht erst anfangen, das verkümmert auch immer mangels Nutzung!)
Meine "Schwiegermonster" machen da keine Ausnahme. Alles was das MHD erreicht hat, landet ungeöffnet in der Tonne. Mich hat dieses Thema ein Zeit lang ganz schön beschäftigt. Und ich hab eine Erklärung dafür gesucht. Die einzige Möglichkeit, die mir einfiel war, dass diese Menschen es vielleicht tatsächlich nicht riechen, oder schmecken können. Der Großteil der Bevölkerung dröhnt sich scheinbar nur noch mit "processed food" zu; also Lebensmittel, die in irgendeiner Form stark bearbeitet sind. Sei es durch Konservierungs- Aroma- oder sonstige Zusatzstoffe. Kein Wunder, leiden darunter sowohl Geschmacks- als auch Geruchs- und ja, sogar der Sehsinn. Die meisten wissen doch gar nicht mehr, wie Lebensmittel in ihrer Ursprungsform schmecken oder gar aussehen. So weigerten sich einst die Kita-Freundinnen meiner Tochter die von mir selbstgemachte Vanillesoße zu essen, weil sie 1. nicht gelb war, und 2. schon solche schwarzen "Schimmelpunkte" darin rumschwammen... Dass diese Bälger kein zweites Mal an meinem Tisch saßen muss ich wohl nicht explizit erwähnen!...
Uuupps, jetzt hab ich mich ganz schön in Rage geschrieben und bin wohl etwas vom Kurs abgekommen ;-). vor lauter MHD...Ähmm...wo war ich gleich nochmal? Achja...Aufbrauch-Januar und müllfreier Februar..wobei "müllfrei" etwas genauer definiert werden müsste. Ganz müllfrei wird in unserer verpackungswütigen Industrie und Gesellschaft wohl kaum umzusetzen sein. Von daher versuche ich zumindest so weit mir möglich, wenigstens auf Plastik und Normalmüll zu verzichten. Papier und Glasmüll wiederum sind erlaubt. Ansonsten müssten wir ja verhungern. Von daher hat jede "Challenge" auch ihre Grenzen ;-)...
Für den März habe ich allerdings noch nichts geplant. Wobei mir die Idee, jeden Monat etwas Neues zu probieren durchaus gefällt. Solltet ihr also Beiträge/ Einfälle/ Themen für den März und darüber hinaus haben, immer her damit. Und wer sich mir anschließen und mit mir austauschen will, ist ebenfalls herzlich eingeladen. Mal sehen, was daraus entsteht... Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt und kann es kaum erwarten, ins neue Jahr zu starten. 

Ihr Lieben,
diesen letzten Post im alten Jahr will ich gleichzeitig zum Anlass nehmen, mich von ganzem Herzen bei all meinen Bloggerkolleginnen (nein, Männer sind bis jetzt keine darunter ;-) und Leserinnen zu bedanken. Der Austausch mit euch bereichert meinen Alltag immer wieder auf´s Neue.
Ein Leben ohne euch wäre gar nicht mehr denkbar, und ich bin so dankbar dafür.
Von daher wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023. Bleibt vor allem fit, gesund und munter.
Macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne
 


                                                             

Mittwoch, 14. September 2022

Huch, schon wieder Mittwoch!! schon wieder RAMADAMA ;-)

Geht es denn nur mir so, oder habt ihr auch das Gefühl, dass die Zeit im Moment geradezu rennt? 
Liegt das tatsächlich am Alter??  Oder schlicht und einfach an der Tatsache, dass mehrere Projekte gleichzeitig die reinsten Zeitfresser sind?
Jedenfalls wollte ich doch Mittwochs immer (mit euch) aufräumen....
Doch irgendwie kam ständig etwas dazwischen; ich könnte es ja einfach auf den Garten schieben...daß der einfach viel zu viel Zeit in Anspruch genommen hat. Aber das ist auch gelogen. Denn, obwohl ich mich aufgrund der Hitzewelle mehr im Haus als außerhalb aufgehalten hab, so war es einfach vieeel zu heiß zum Räumen.
Doch genug gejammert, der Herbst ist da, das bedeutet: endlich wieder durchatmen, die Ärmel hochgekrempelt und in die Hände gespuckt. Habt ihr Lust, mitzumachen?
Na, dann los....
Ich habe mir heute unsere Sitzbank im Esszimmer vorgeknöpft:


Wie ihr sehen könnt, bewahren wir darin überwiegend unsere Kerzen und restlichen Servietten auf. Da wir auf Stoffservietten umgestiegen sind, werden sie keinesfalls mehr ersetzt, sobald sie aufgebraucht sind.

 
Und auch sonst findet sich darin noch so allerlei Krimskrams, der sich eben im Laufe der Zeit so ansammelt; ihr kennt das ja bestimmt auch ;-)
 

Also, wie gehabt, wird auch hier erstmal ALLES ausgeräumt!!! Somit ist m.E. der schwierigste Part schon geschafft. Alles andere geht dann wie von selbst. (Also jedenfalls empfinde ich das immer so)
Und das ist deshalb so schwer, weil unserer innerer Schweinhund die sog. Prokastionation nunmal über alles liebt. Also dieses ständige Aufschieben;  und deshalb findet er 1000 gute Gründe, um auf dem Sofa liegen zu bleiben und gar nicht erst anzufangen. Doch mit dem Ausräumen ist jeweils ein Anfang gemacht und wir haben ihn zumindest mit den Hinterpfoten vom Sofa gezerrt. Und weil er so halb/halb nicht einfach liegen bleiben kann, machen wir eben weiter. Wir überlisten uns also selbst, oder vielmehr diesen faulen S...;-) Klar so weit? Super! Also weiter im Text:
Danach folgt das Saubermachen, also per Staubsauger oder feucht ausgewischt, oder eben beides..

Und dann geht es ans Sortieren. Hier habe ich wieder mehrere Kisten in entsprechende Kategorien eingeteilt, wie ich es auch schon zuvor *HIER* schonmal gezeigt habe.

Das Schöne am Ausmisten ist, man findet stets irgendwelche berühmten "Leichen im Keller". Ich benenne sie deswegen so, weil ich deswegen entsprechend ein schlechtes Gewissen hab. Doch durch die Aus/Aufräumaktion bekomme ich somit die Gelegenheit, dieses auszumerzen, indem ich die Leichen ans Tageslicht zerre. (Auweia, ich hab wohl in letzter Zeit zuviele Krimis geguckt *grins*)
In meinem Fall bedeutet das: TEELICHTER. Hier hab ich mal welche gekauft, (nein, nicht vom Möbelschweden), die nur halb abbrannten. Die werden zwar wieder eingeschmolzen und zu Ofenanzünder verarbeitet, aber ärgerlich ist es trotzdem. Deshalb beschloss ich, nur noch solche Bienenwachskerzen vom Imker zu kaufen, oder Teelichter aus dem Unverpacktladen ohne diese blöde Aluhülse!! (s. *HIER* )

Bzw. mit diesen Kombikerzenhalter kann man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Je nachdem, welche Seite man nimmt, kann man entweder normale Kerzen oder eben Teelichter verwenden. Und da wir für unseren Esszimmerleuchter ebenfalls Stabkerzen haben, können wir getrost auf die andere Variante verzichten, was erheblichen Müll einspart.


Und weiter gehts...
Ohjeh, noch so eine Leiche, weia :( Asche auf mein Haupt) 


Doch auch hier konnte ich nachbessern, und zwar in eine hochwertigeren Anzünder,  bzw. die guten alten Streichhölzer!!

Gegen Ende sah das Ganze nach dem Aussortieren dann nicht mehr ganz so schlimm aus, und durfte schließlich wieder in abgspeckter Form in die Sitzbank einziehen....


Sieht doch gleich vieeel besser aus...oder was meint ihr??


Jetzt hoffe ich nur, dass die Ordnung möglichst lange anhält *lach* ;-)

Und ihr so? Habt ihr auch noch das eine oder andere "man müsste mal"?
So nenne ich die vielen kleinen und größeren Projekte, die man doch endlich mal in Angriff nehmen müsste, wie z.B.: "Man müsste mal den Keller entrümpeln" oder "man müsste mal den Kleiderschrank ausmisten" usw. usf. 
Und da ich dieses Jahr höchstwahrscheinlich keinen umgekehrten Adventskalender machen werde, da es ja doch täglich Zeit in Anspruch nimmt mit dem posten, dachte ich mir, wie wäre es, wenn wir alle gemeinsam (so ihr denn mögt) einfach früher anfangen und uns Anfang Dezember entspannt zurücklehnen, naja "fast" entspannt und uns stattdessen ganz und gar auf die Vorweihnachtszeit einlassen und diese umso mehr genießen. Denn, wenn ich mir die Klickzahlen so anschaue, scheint in puncto Ordnung/Ausmisten absoluter Bedarf zu bestehen, oder wie sonst lassen sich die vielen Aufrufe des umgekehrten Adventskalenders im Sommer sonst noch erklären??...
 
In diesem Sinne, wir schaffen das!! (sagte schon Bob der Baumeister)
Vielleicht berichtet ihr ja mal, falls ich euch mit meiner Ausmisteritis anstecken konnte.
Meinem inneren Schweinehund habe ich jedenfalls schonmal das Fürchten gelehrt ;-)...
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne

Dienstag, 23. August 2022

Eine Unterhose für´s Dekolletté (Näh-Quickie;-)

Neulich auf dem Straßenfest: 
Ein älterer Herr sitzt mir gegenüber und unterhält sich....... mit meinem Dekolletté!! Ich weiß nicht, ob es am Alkohol lag, oder, dass die Nackenmuskeln vor der Schwerkraft kapituliert haben, oder an seiner Kurzsichtigkeit oder an etwas, das ich hier lieber nicht erwähnen will, nur für den Fall, dass evtl. Kinder mitlesen!! Jedenfalls war ich ziemlich angep....und Mr. Perfect ebenfalls! (Was ER dazu sagte, ist auch nicht ganz kinder- und jugendfrei!!....)
 
Bekanntlich soll man, ähm frau, mit den Reizen nicht geizen! Und auch Coco Chanel war eindeutig dieser Meinung:
                                                                                               
                                                                                                              (Quelle: Pinterest)
 
 
Aaaaber:  wenn das Gegenüber Gefahr läuft, das Sabbern anzufangen, ist "Schicht im Schacht!! (Bei mir jedenfalls!!!)
 


Also wühlte ich meine Nähkiste durch, auf der Suche nach etwas, das aufdringlichen Blicken Einhalt gebietet. Und stieß auf einen Slip, den ich nie trug, weil er zur Sorte: "A...frisst Hose" gehört! Doch ich hob ihn auf, weil ich die Spitzenbordüre schön fand und dachte, vielleicht kann ich die ja irgendwann einmal zweckentfremden. Naja, und "irgendwann" war folglich genau "jetzt"!!. Ich trennte die Bordüre also vom Slip und nähte sie einfach im Ausschnitt des Kleides fest. Et voilà: Le decolletté est fermé!! (Der Ausschnitt ist also geschlossen!!)
Und aufdringliche Blicke müssen fortan draußen bleiben. Doch seht selbst:




In diesem Sinne,
mögen sich die alten Knacker doch bitte ein anderes "Objekt der Begierde" suchen..*grins*

Macht´s gut, 
bis dann, eure Jeanne