Freitag, 29. November 2019

Spenden vs Shoppen

*Post enthält bewusst Werbung, allein schon durch Verlinkung*

Heute ist "BLACK FRIDAY" !! Wahrhaftig ein schwarzer Tag für die Umwelt und die Ressourcen!
Heute wird gekauft, bis zum Aussetzen des Verstandes, bis zum Umfallen, und auch bis es Verletzte gibt beim Gerangel um die besten Schnäppchen. Und auch, wenn es bei uns noch nicht ganz so schlimm ist, wie im Mutterland USA, das diesen Irrsinn aus der Taufe gehoben hat, so stehen wir mit unseren 2,4 Mrd am Wochenende auch nicht schlecht da. Und kaum ist die Hysterie um diesen Tag verebbt, lauert das nächste große Geschäft schon an der Ecke: Weihnachten. Spätestens dann gibt es kein Halten mehr- dann fallen wirklich die letzten Hemmungen und Hüllen. (Man denke nur an die vielfach angepriesenen Erotik-Adventskalender, die gehen wie warme Semmeln!) Was mich zu meiner Frage führt: Zu dieser einen existenziellen Frage: Brauchen wir das WIRKLICH?
Was ist z.B. mit denen, die sich das alles nicht leisten wollen, oder können? Die, die ganz andere Sorgen und Nöte haben? Und diejenigen, wo es vorne und hinten einfach an allem fehlt? Die, die sich nicht selbst helfen können, sondern auf unsere Hilfe angewiesen sind?
Meine Rede ist z.B. von den vielen Vierbeinern. Wir unterstützen schon seit Jahren verschiedene Tierschutzvereine und dieses Jahr sind wir durch unsere Tochter, die sich ehrenamtlich in diesem speziellen TSV vor Ort engagiert, ganz tief drin in der Materie. Denn normalerweise ist es so, dass vor Weihnachten die Auffangstationen eigentlich leer oder fast leer sein sollten, um den Schwung, der nach Weihnachten ins Heim schwappt, aufzufangen. (Ihr kennt das ja: all die unliebsamen "Spielsachen", die nach dem Fest uninteressant geworden sind und wieder weggeräumt werden müssen!!)
Doch gerade in diesem Jahr ist die Not sehr groß; die Heime platzen aus allen Nähten. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter schuften rund um die Uhr, und das, obwohl sie Vollzeit arbeiten und Familie haben. (Das sind für mich wahre Helden!) Viele haben schon so viele Katzen ausquartiert und mit nach Hause genommen, dass auch sie ihre Kapazitäten längst überstrapaziert haben. Und es fehlt an Geld, an viel Geld! Geld, um die vielen Sterilisationen durchführen zu können, damit nicht wöchentlich ein neuer Wurf mit Katzen einfach vor der Tür abgestellt wird. Geld, für dringend benötigte Augen-OP´s um ein paar der kleinen Kerlchen das Augenlicht zu bewahren. Und natürlich Geld für Futter!

Da mir dieses Leid so sehr am Herzen liegt, bitte ich heute über meinen Blog, über den ich inzwischen so viele wunderbare Menschen erreicht und kennengelern habe, den ich noch nie für Werbezwecke, weder für Firmen noch für eigene Workshops genutz habe, um SPENDEN!
Sei es für diesen spezielle Tierschutzverein, den ich euch weiter unten noch vorstellen will, sei es eine Einrichtung bei euch vor Ort. Ich hab hier noch nie offiziell um etwas gebeten, doch heute tue ich es:
BITTE BITTE, macht diese ganzen Großkonzerne nicht noch reicher, als sie es ohnehin schon sind. Überlegt ernsthaft, ob es wirklich 28 Geschenke unter dem Baum sein müssen? Tun es nicht 27 auch? Kann man/frau seine Liebe und Zuneigung tatsächlich nur in Gegenständen ausdrücken? Wäre es nicht sinnvoller, Menschen, die einem nahe stehen, stattdessen Zeit zu schenken? Gemeinsame Zeit?
Muss es das maßlose Festgelage mit dem fetten Truthahn sein? (Die Rede ist hier nicht vom Schwiegervater ;-), gemeint ist der Fesstagsbraten!) Geht es auch nicht eine Nummer kleiner, z.B. mit einem exclusiven Raclette? Ich könnte noch unzählige Beispiele aufführen, aber ihr habt bestimmt auch schon so verstanden, woraufhin ich hinaus will? Das, was ihr durch kleine Änderungen spart, die ganz bestimmt niemandem wehtun, diesen Betrag könnt ihr doch den kleinen Fellnasen zukommen lassen, die sich selbst nicht helfen können.

In unserer Familie haben wir z.B. vor Jahren die sinnlose Hin-und Herschenkerei abgeschafft. Wir haben keinen Streß mehr, um all diesen Geschenken hinterherzujagen, zu verpacken, zu entsorgen, etc. Wir spenden das Geld jährlich und bekommen es das Jahr darauf auch noch vom Finanzamt vergütet! Entspannter geht´s wirklich nicht ;-) Aber ich spreche hier nur für uns- jede/r muss selbst entscheiden, WANN für ihn/sie genug ist. Oder wenn ihr nicht spenden wollt, vielleicht könntet ihr ja einer kleinen Fellnase ein neues Zuhause geben? Es warten soo viele traurige, erwartungsvolle Augen in den Heimen. Schaut doch mal bei einem vorbei- auch das kann man inzwischen Online! Es muss nicht immer das große Ama** kaufhaus sein!!!

Hier also der Link zu besagtem Tierschutzverein:
https://www.tierschutzverein-güstrow.de
und das Spendenkonto:
Tierschutzverein Güstrow & Umgebung e.V.
IBAN DE69 1406 1308 0001 3680 79
BIC GENODEF1GUE
Volks- und Raiffeisenbank Güstrow

Und hier ein paar Beispiele der vielen "Notfellchen":





Im Namen aller Samtpfoten sage ich jetzt schon VIELEN HERZLICHEN DANK, falls ihr euch entschließen solltet, den ursprünglichen Sinn von Weihnachten wieder zu entdecken: die Nächstenliebe und Geben, statt immer nur Nehmen, und somit einer kleinen Fellnase das Leben (zumindest an den Feiertagen) ein kleines bißchen leichter zu machen!!

                                                                    In diesem Sinne,
TSCHAU, MIAU
eure Jeanne plus Samtpfötchen!



verlinkt mit: EiNaB (weil nachhaltig!)

Dienstag, 26. November 2019

Bänder-Spender

Wie ich schon des öfteren an dieser Stelle hier berichtet hab, dauern ja manche Projekte bei mir etwas länger-bis sie mich dann aber so richtig nerven, wie z.B. dieses hier:

Da ich es nicht fertigbringe, schöne Geschenkbänder und Baumwollgarne einfach wegzuwerfen, sammelte ich diese bisher stets fleißig und übersichtlich *hüstel* in diesem Glas! Doch da das letzte Band nun das Fass Glas zum "Überlaufen" brachte, musste eine neue Lösung her. Also schnappte ich mir einen der lezten Milchkartons (da wir seit langem schon auf Pflanzendrinks umgestellt haben)....

beklebte diesen mit Geschenkpapier und bohrte mir per Akkuschrauber entsprechend Löcher hinein.

Wenn man gaaanz sachte bohrt, muss man noch nicht einmal ein Brett o.ä. ins Innere des Kartons legen. An dieser Stelle muss ich nämlich immer die "Gardinenpredigten" von Mr. Perfect über mich ergehen lassen: " Leg ja was unter, und verstärke hier und polstere aus da".... Deswegen kann ich solche Sachen "nur" machen, wenn er auf Arbeit ist ;-) Sollte nämlich seinem "heiligen" Tisch etwas zustoßen, wird hier wahrscheinlich wirklich "Tabula rasa" praktiziert. *grins*

Nachdem alle Löcher gebohrt sind, geht´s auch schon ans Befüllen, was dann letztendlich so aussieht:

Und hier nochmal etwas ordentlicher, naja, wenn man bei dem Wirrwarr überhaupt von "ordentlich" sprechen kann. ;-)

Krönender Abschluss bildet die große Garnrolle, die ich ganz oben einfach eingeklemmt hab, und die erstaunlicherweise tatsächlich hält. Nun gut,  brachialen Kräften hält dieses Konstrukt jetzt vielleicht nicht gerade stand, aber wir Bastler/innen sind ja berühmt für unsere kleinen, zarten und feinfühligen Fingerchen ;-) ;-) ;-)......n´est-ce pas?....

Bevor das ganze jetzt aber hier noch verantwortlich ist, dass, frei nach Marc-Uwe Kling, sämtliche "Ironie-Detektoren" Alarm schlagen, komme ich endlich zum Ende und verlinke diesen Post noch schnell.


In diesem Sinne, 
geht nicht verloren, 
in dieser schwarzen CyberWoche 
(hach, ich kann´s einfach nicht lassen ;-)
Bis dann, eure Jeanne

 verlinkt mit: creadienstag

Montag, 18. November 2019

Tannen (Wipfel-)Bäumchen

Auf meiner üblichen Laufrunde entdeckte ich neulich etwas seltsames, nämlich das hier:

Die Straßen und Wege waren übersät mit diesen Tannenwipfeln. So etwas hab ich wirklich noch nie zuvor, zumindest nicht bewußt, gesehen. Ob das auch eine Auswirkung der heißen Sommer ist?
Daß die Tannen diese abstoßen, weil sie sie nicht richtig versorgen konnten/können?
Kennt sich da draußen irgendjemand damit aus? Und kann mir evtl. eine Antwort darauf geben?
Dann immer her mit der Info!

Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann´.... äh quatsch ich meine natürlich, wie ich so vor mich hinlief, überlegte ich mir, wie schade eigentlich, diese kleinen Zweige nicht zu nutzen....
Und schon hatte ich sofort eine Idee im Kopf! Also flugs, so viele wie möglich eingesammelt, und schon konnte mein nächstes Bäumchen-Projekt starten.
Keine Ahnung warum, aber irgendwie bin ich zur Zeit im "Bäumchen-Modus"
Alles was frau dazu braucht, sind eben diese Wipfel (oder wie die auch immer heißen mögen)
einen Eimer oder Blumentopf, mit etwas Kies, Split etc. ,einen geeigneten Stock, und etwas Garn, am besten grün!
Ich hatte zwar noch ein extra Foto von den benötigten Materialien gemacht, aber irgendwie ist es in die unendlichen Weiten des Universums entschwunden....

Also, los geht´s:
Zuerst füllte ich den Eimer mit Split, in den ich den passenden Stock steckte. Ich markierte mir dann noch, bis wohin der Rand des Eimers reicht,....

damit ich mit den Zweigen nicht zu tief einsinke.

Dann schnappte ich mir eine Garnrolle....


sortierte mir vorher noch grob die Tannenwipfel.... 
 

und schon konnte es losgehen, indem ich die Zweige um den Stab legte und diese mehrfach mit dem Garn festband. Viele werden sich jetzt an dieser Stelle fragen, warum ich denn keinen Blumendraht nehme?! -Gut, dass ihr fragt! ;-)

Klar, wäre es mit Bindedraht sicherlich einfacher gewesen, aber aus dem gleichen Grund, wie bei meinem Laubbäumchen aus dem vorigen Post, will ich auch dieses nach Ende der Saison wieder dem natürlichen Kreislauf zuführen, sprich kompostieren.
Und weil ich früher meine Kränze und Co. stets mit Draht gebunden hab, fluchte ich auch dementsprechend wenn ich im Januar diese entsprechend wieder auseinanderdröseln musste. Seither bin ich auf einfaches Nähgarn umgestiegen, was vieles bedeutend vereinfacht!!
Nachdem ich Runde um Runde gebunden hatte, sah das "Grundskelett" dann so aus:
 

Zugegeben, das ganze war noch weit von dem entfernt, was einem Tannenbaum entspricht, ABER:
Danach begann ich mit dem sog. "finetuning", wie es im Denglischen so schön heißt.
Wenn man sich die Zweige nämlich genauer betrachtet, haben sie Ähnlichkeit mit einem Dübel.
Und dementsprechend machte ich mir auch dessen Eigenschaften hier zunutze.
 

Bitte was? Ganz einfach, in die Lücken steckte ich noch die restlichen Wipfel tief hinein, und zog sie dann wieder ein klitzekleines Stück heraus. Nun klar, worauf ich hinaus will? Richtig! Durch das Ziehen, stellen sich alle Nadeln auf und verhaken sich somit ineinander.
 

Sollten diese gar nicht halten, bindet man sie einfach einzeln nochmal an.  Aber das brauchte ich wirklich nicht.  Ich war wieder einmal selbst verblüfft WIE gut das alles hält, und wie "fest" das Bäumchen letzten Endes geworden ist.
 

Doch seht selbst.
 

Die finale Endkontrolle durch unsere Smulan durfte, wie immer, nicht fehlen. Und weil sie so motzig/skeptisch(?) guckte, weil die Spizte fehlte, kramte ich in meinem Naturmaterial-Fundus, und förderte eine Birkenrinde zutage...
 

Also schnell noch eine Schablone angefertigt und Mr. Perfect ganz lieb und nett gefragt, ob er denn an so einem verregneten Sonntag wie gestern, denn nicht auch brennende Lust auf´s Basteln verspüre. Er ließ sich nicht lange bitten, da er noch weniger Lust auf die Notaufnahme verspürte.
 Es sei nämlich dazu gesagt, dass ich gestern, wäre ich ein Gallier, dem Namen "Katastrophix" alle Ehre gemacht hätte.  Alles fiel mir sprichwörtlich aus den Händen, und über sämtliche Gegenstände stolperte ich drüber, sogar über´s Katzenspielzeug-es war wie verhext!
 

Kein Wunder also, dass Mr. Perfect sofort angerannt kam, als ich das Cutter-Messer zückte ;-)
Ja, frau muss nur wissen, wie sie den Gatten von der Couch bekommt! *grins*
 

Den Stern stabilisierte ich von hinten noch mit Karton und einer Lasche aus einer Clopapierrolle- das schien mir am praktischsten. Et voilà: Hier das Endergebnis:
 

Da er in der Wohnung allerdings bestimmt ganz schnell die Nadeln verliert, wanderte er ebenfalls mit auf den Balkon. Doch da der Pflanztisch schon voll ist, darf er sich nun in die alljährliche Balkondeko miteinfügen.
 

Und während sich Mansan eher für den Nachbarskater interessiert....
 

...musste Smulan erst mal erneut skeptisch den Baum in Augenschein nehmen ;-), so nach dem Motto: "Nanu, wie kommt der denn so plötzlich hierher!?"
(Und nein, das ist nicht die gleiche Katze. Das sind wirklich zwei verschiedene. Hätte uns Mansan auf dem Bild obendrüber nicht ständig ihren "Bobbes" in die Kamera gestreckt, könntet ihr es sehen!....)
 

Dementsprechend abgeschnuppert und für gut befunden, schicke ich das ganze noch rüber zu EiNaB und Creadienstag (wenn er denn wieder stattfinden sollte....)

P.S. Wie man sehen kann, steht hier immer noch die "Sommer- Deko". Mit dem Bäumchen hab ich somit die alljährliche Winterdeko-Saison eröffnet, und ich bin selbst gespannt, was da noch alles folgen wird. Um ehrlich zu sein, ich hab selbst noch keine Ahnung, *lach* ;-)

In diesem Sinne,
wünsche ich euch noch
 eine entspannte Zeit.
Macht´s gut, bis dann,
euere Jeanne


verlinkt mit: EiNaB 
                     creadienstag











Dienstag, 12. November 2019

Dekobäumchen aus Herbstlaub

Im Netz fand ich vor kurzem eine Videoanleitung für ein Blätterbäumchen. Das fand ich so einfach, wie genial- das MUSSTE ich unbedingt auch mal ausprobieren. Also plünderte ich bei der darauffolgenden Walkingrunde vor allem einen Busch mit diesen Blättern:
Weiß jemand zufällig da draußen, um WAS es sich hierbei handelt? Der Busch (Baum?) hat alle Farben der Farbpallette zu bieten: wirklich von grün über gelb, bis ins tiefste dunkelrot hinein. Und das gleichzeitig. Seit 3 Jahren laufe ich nun diese Strecke und es ist mir wirklich noch nie so aufgefallen, wie in diesem Jahr. Wer den Namen dieses erstaunlichem Gewächses weiß, bitte sofort hier melden!! Danke ;-)

Nachdem ich meine Ausbeute nach Hause brachte, war Smulan, mein kleines Helferlein natürlich sofort zur Stelle. Katzen können noch so komatös vor sich hinschnarchen- sobald der Mensch irgendetwas auf dem Boden ausbreitet, und wenn es dann auch noch so verlockend raschelt, ZACK tauchen sie aus dem Nichts auf, als wären sie in Lichtgeschwindigkeit herge-"beamt" worden!!
 

Als erstes schnappte ich mir einen Schaschlik-Spieß und spitzte ihn am stumpfen Ende an, da ich 2 Spitzen brauchte. Die eine steckte ich nämlich in einen Korken, damit ich die Blätter am Durchrutschen hindern konnte.  Zu den Blättern sei vielleicht noch ganz kurz erwähnt: Einen Teil davon hab ich gepresst, die anderen hab ich einfach so trocknen lassen, wodurch sie sich logischerweise auch etwas einrollen und somit Struktur bekommen. Aber das kann jede(r) machen, wie er/sie will.  Ach, und am besten lässt man sie auch nur 2 Tage trocknen, weil sonst zerbröseln sie sofort beim Aufspiessen.
(Ja, ich hab tatsächlich ein paar Testreihen gemacht, man soll es nicht glauben ;-)...
 

Am besten man/frau sortiert die Blätter auch noch ganz grob vor, so dass man einen kleinen Überblick hat, da ja mit den größen logischerweise begonnen wird. Und so wird Blatt für Blatt einfach aufgespießt. Dabei wie gesagt, darauf achten, dass das Bäumchen sich "verjüngt", sprich, nach oben hin immer schmaler wird.
 

Zum Schluß steckte ich das untere Ende in ein Teelicht ..
 

und klebte dieses mit Wachs im Kerzenhalter fest. (Und das hält tatsächlich!- Hat ja kaum Gewicht, also zumindest die normal großen Schaschlikspieße)
 

Und so sah das Bäumchen dann draußen auf dem  Pflanztisch aus!
(War mir dann erst mal zu "nackig"!)
 

Also hab ich erstmal mit Moos, Kastanien und ganz vielen Blättern dekoriert....
 

Unter den Kastanien befanden sich sogar einige mit Herz :))
 

Die Blätter waren dann doch zuviel, also wieder weg damit....
(wir sind ja noch in der "Schaffensphase" ;-)
Kennt ihr das auch, wenn der Perfektionismus mal wieder die Oberhand gewinnt?
Ich kann mir damit manchmal selbst so richtig auf den Keks gehen, aber ich kann auch nicht aus meiner Haut!! ....also weiter im Text....
 

Dann fiel mir ein/auf: Das Bäumchen hat ja noch gar keine anständige Spitze, wie es sich sonst gehört. Also bohrte ich noch schnell ein Loch in eine Eichel, die ebenfalls als Deko diente....
Einen Stern fand ich für diese Jahreszeit noch nicht passend.
 

Und ganz zum Schluß steckte ich letztendlich das Bäumchen in meinen Übertopf vom Sperrmüll-Fund, den ich  *HIER*   schon mal gezeigt hab.
Und endlich endlich war ich´s dann zufrieden, *lach* :))
 

Auf besagtem Videokanal, schuf der Mann nicht nur kleine, sondern sämtliche Größen, auch solche, die man links und rechts am Hauseingang platzieren kann. Das wirkt dann erst im Großen so richtig eindrucksvoll. Aber für den Anfang reicht mir mein kleines Bäumchen vollkommen aus!...
(Hab mich gerade nochmal schlau gemacht; der Kanal heißt "Bloom`s Deco", nicht, dass es noch heißt, ich würde Ideen klauen, und mich auch noch mit fremden Federn schmücken!)
 
Das allerbeste aber ist, ich kann das Laubbäumchen jederzeit problemlos in den Komposter bzw. in die Wurmkiste geben, und führe es somit wieder in den Kreislauf der Natur zurück; wenn das mal keine "win-win-situation" ist, dann weiß ich auch nicht ;-)
In diesem Sinne stelle ich das ganze noch beim Creadienstag und bei Einab ein.

Wünsche euch dementsprechend noch viele schöne Spaziergänge im Herbstlaub.....
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne

verlinkt mit: HOT
            und:   EiNaB

Samstag, 9. November 2019

Reich werden- mit nur einem Satz:

*ICH HABE BEREITS ALLES!

Dieser eine Satz kann wahre Wunder bewirken und sogar euer Leben verändern. Laßt ihn einfach mal so im Raum stehen, und auf euch wirken!!
Was macht dieser Satz mit euch? Zufrieden? Vielleicht sogar glücklich? Oder oh Schreck, am Ende sogar immun gegen all die "Black Fridays" , "Cyber Mondays" und sonstige englisch-verschwurbelte Namen für irgendwelche Konsum-Wochentage?
Bloß nicht, denn in der Industrie ist Stillstand gleich Rückschritt. Und das gilt es mit allen Mitteln zu verhindern. Dieser besagte "Black Friday" ist der Freitag nach Thanksgiving, der in Amerika sozusagen der Startschuß fürs Weihnachtsgeschäft ist. An diesem Tag fallen bei den Amis alle Masken und Hemmungen und sie prügeln beim Kampf um angebliche Schnäppchen dermaßen aufeinander ein, dass sogar Verletzte die Folge des Konsumrausches sind. Eine Studie besagt, dass Amerikanische Eltern pro Tag 3-4 Stunden mit Shoppen und hingegen nur 45 min mit ihren Kindern verbringen.
Und da wir in Deutschland anscheinend immer brav dem großen Bruder Amerika alles nachmachen müssen, lassen wir uns ebenfalls von dieser Kaufhysterie anstecken, aus Angst, wir könnten irgendetwas verpassen. Doch mit unserer Angst sind wir in bester Gesellschaft; habt ihr euch noch nie gewundert, warum die Lebkuchen von Jahr zu Jahr früher in den Regalen liegen? Genau! Die Angst vor entgangenem Profit sorgt fleißig dafür, dass die Dinger schon so früh in den Geschäften liegen, dass man Spekulatius & Co. an Weihnachten bestenfalls an den Baum hängen, oder anderweitig als Deko benutzen kann. (ESSEN kann man das Zeugs jedenfalls nicht mehr!!)
Doch was, wenn man sich erdreistet, bei der ganzen Maschinerie nicht mehr mitzumachen? Was, wenn man aus diesem Hamsterrad einfach aussteigt?
Soll ich euch was sagen? Ich hab´s einfach getan!! Vor ein paar Jahren schon klinkte ich mich komplett aus diesem Weihnachts-Gedöns aus. Und bemerkte etwas ganz sonderbares:
Zeit und Zufriedenheit! Statt auf der Jagd nach Geschenken, ist seitdem schon im Vorfeld alles geregelt. Der Baum steht in 5min. Es gibt Plätzchen, wenn wir Lust haben, und nicht weil es Brauch oder Tradition ist. Die Geschenke dürfen nur selbstgemacht sein und wir verbringen wieder sehr viel Zeit miteinander, trinken heißen Tee und Kakao, lesen uns Geschichten vor, und gucken die Weihnachtsfilme rauf und runter.
Und statt Shopping betreibe ich "Loopping". Dieses Wort hab ich für mich selbst erfunden und bedeutet, "Looking instead of Shopping".
Aber nicht, dass wir uns falsch verstehen: ich bin weder Asket, noch lebe ich wie ein buddhistischer Mönch. Ich liebe schöne Dinge. Aber noch mehr liebe ich Qualität, statt Quantität!
Ich schlendere gerne durch die Geschäfte, und hole mir entsprechende Inspiration, und überlege, wie ich das für mich mit meinen Mitteln und für meine Bedürfnisse umsetzen kann. Dabei entsteht folglich eine weitaus größere Befriedigung, sprich Glück, als wenn ich es einfach so im Laden mitgenommen hätte. Das Selbstgemachte enthält wieder einen ganz anderen Wert- einen "Mehr-Wert". Wer Brot schonmal selbstgebacken hat, käme nie auf die Idee, auch nur einen einzigen Krümel davon wegzuwerfen. Wer hingegen sein Brot billig beim Discounter kauft, hat keinerlei Probleme damit, dieses in die Tonne zu kloppen, sobald es trocken wird. (Oder man lässt es, schlimmer noch,  sogar verschimmeln!)

Durch Zufall fiel mir vor kurzem ein Buch in die Hände, das mit Abstand das beste ist, das je zu diesem Thema verfasst wurde :


Das Buch mit dem Titel: "Ich brauche nicht mehr!" von Ines Maria Eckermann. Während des Lesens kam ich mir vor wie ein "Wackel-Dackel", denn ich kam aus dem Kopfnicken nicht mehr raus. Und ich könnte jeden einzelnen Satz genau SO unterschreiben. Die Autorin geht zunächst ganz weit zurück in die Antike und beschreibt, wie es denn überhaupt zur sog. Pleonexia, also die Gier nach immer mehr, kommt. Sie zeigt auf, wie manche Yotuberinnen inzwischen zu Millionärinnen wurden, nur weil sie ein Millionenpublikum zum Konsum antreiben. Doch sie zeigt auch Wege, wie man diese Gier zügeln, und diesen Teufelskreis des "Immer-mehr-haben-wollens" durchbrechen kann. Denn während die Pleonexia ein guter Nährboden für andauernde Unzufriedenheit darstellt, ist das Gegenteil, also die Konsumgelassenheit, wie ich sie (anscheinend schon seit einiger Zeit) betreibe, DER Garant für anhaltende Glücksgefühle. Und: (Zitat aus dem Buch:)
"Die Pleonexia, die Sucht nach mehr, macht sich nicht nur auf unserem Konto bemerkbar, sondern geht auch auf Kosten unserer Umwelt. Diese Sucht zu überwinden hilft uns dabei, nachhaltig zu handeln und dauerhaft glücklich zu werden. "

Indem man/frau sich also entspannt zurücklehnt, tut man dementsprechend nicht nur sich, sondern auch der Umwelt etwas gutes. Sich entspannt zurücklehnen und gleichzeitig etwas gutes tun. Mal ehrlich? Gibt es etwas schöneres? ;-)
Der positivste Nebeneffekt ist allerdings der, dass ich dadurch auch immer mehr meinem großen Ziel näherkomme. (Was ich bereits im letzten Post ausführlich beschrieben hab)

Seit ich, gerade im Weihnachtsrummel, mir diese Konsumgelassenheit angeeignet habe, scheint es mir, als würde ich diesen ganzen Konsumwirbel von außen betrachten, fast so, als betrachtete ich eine Schneekugel; im Innern hetzten und wirbeln die Menschen wie Schneeflocken umher, immer getrieben durch die unbändige Angst,etwas zu verpassen, für die es sogar (laut Eckermann) schon einen Fachbegriff gibt: FOMO! Fear Of Missing Out. Dem entgegen stellt sich zum Glück ein neuer Trend: JOMO! Joy Of Missing Out. Und ich bekenne mich also hiermit noch einmal ganz offiziell zur letzteren Fraktion!!

Und wie steht es mit euch? Seid ihr noch Fomo´s oder schon bereits Jomo´s?

Ihr Lieben,
in diesem Sinne wünsche ich euch
ein gaaanz entspanntes Wochenende, 
zur Not auf der Couch! Und keine Angst,
ihr verpasst absolut NICHTS ;-)

Eure Jeanne


*Post enthält unbezahlte Werbung


Samstag, 2. November 2019

Wofür das alles? oder: I have a dream....

Vor einiger Zeit wurde ich von einer Freundin gefragt, wofür ich das denn alles mache!??
Und ich verstand zunächst nicht, was sie damit meinte. Bis sie dann zur näheren Erklärung ansetzte:
"Naja, ich frage mich, WOFÜR machst du das alles, also WOZU? Ich meine, dein Mann verdient einen Haufen Kohle, Du musst noch nicht mal arbeiten gehen, ihr könntet euch locker Putzfrau,  Haushälterin und Gärtner, alles gleichzeitig leisten, die dicksten Autos fahren, ABER: Ihr tut es nicht!! Im Gegenteil, ihr lebt recht genügsam und macht obendrein noch alles selbst. WARUM?"
Tja, gute Frage. Warum? Wofür das alles? Mit diesem entsprechenden Satz ging ich lange schwanger, weil die Frage auch nicht leicht zu beantworten ist. Aber ich will es versuchen, falls euch das überhaupt interessiert ;-)
Also, zunächst einmal mache ich das alles, weil es ein unglaublich befriedigendes Gefühl ist, wenn ich alles selbst machen kann, und mir somit immer zu helfen weiß. Darüber hinaus finde ich, wir sind es den nachfolgenden Generationen einfach schuldig, nachhaltig zu leben. Das ist keine Frage des Wollens, sondern es ist ganz einfach unsere Pflicht. Punkt.
Und zum anderen habe ich (also ich spreche hier immer zeitgleich für meine Familie) noch vieeeel vor, oder besser gesagt, ich habe noch einen bestimmten großen Traum! Also einen wirklich großen Wunsch, den ich mir noch erfüllen möchte, bevor ich endgültig den Löffel abgebe.
Was genau, will ich hier nicht verraten, noch nicht ;-). Erst, wenn alles etwas konkreter wird, und ich euch mehr erzählen kann.
Und wie es halt so oft im Leben ist, bedarf es für diesen Wunsch eben auch die entsprechenden finanziellen Mittel. Klar, könnte ich den Wunsch auch einfach ins Universum rausschicken, die Hände in den Schoß legen und abwarten und Tee trinken. Und einfach auf einen Lottogewinn, Erbschaft oder ähnliches hoffen; aber das dauert mir dann doch etwas zu lange, oder ist mir schlicht und einfach zu ungewiß. Stattdessen erfülle ich mir den Wunsch eben selbst und starte dafür den entsprechenden Turbo. (Hab ich an der ein oder anderen Stelle mal erwähnt, dass ich es nicht so mit der Geduld habe???) Das geschieht, indem ich eben all meine Kräfte bündele und mich auf mein Ziel fokussiere. Im Klartext heißt das: Ich reduziere unsere Ausgaben auf ein Minimum (Ohne auf Lebensqualität zu verzichten wohlgemerkt), indem ich eben so viel wie möglich selbst mache, und dementsprechend auch keine unnötigen Ausgaben nehr tätige. Jetzt werden sich einige von euch vielleicht fragen, was denn so unter die Rubrik "unnötige Ausgaben" fällt. Das sind in meinen Augen z.B. Einweg/ Wegwerfprodukte, wie sie überwiegend in der Kosmetik, bzw. Hygienebereich vorkommen. Des weiteren Dekoschnickschnack, die neueste Mode oder gar die neuesten Trends.
Statt immer nur neu zu kaufen, versuche ich, stets Alternativen zu finden, die oftmals bedeutend günstiger, wenn nicht sogar kostenlos sind. Ein paar Beispiel findet ihr hier auf dem Blog unter den Rubriken "Sparen" "Nähen" "Reparieren" und "Upcycling" etc....oder eben ganz allgemein unter "DIY" !! (das ist am allerbesten ;-)
Und während die PLEONEXIA, also die Sucht nach dem "Mehr-Haben-Wollen"  ein guter  Nährboden für andauernde Unzufriedenheit darstellt, beschert einem das Gegenteil, also eine gewisse Konsumgelassenheit, wie ich sie betreibe,  anhaltende Zufriedenheit und durchaus auch Glücksgefühle....
Doch damit wären wir bereits beim nächsten Thema, nächsten Beitrag angelangt!
Von daher, dran bleiben,

FORTSETZUNG FOLGT
TO BE CONTINUED

In diesem Sinne,
bis dann, 
eure Jeanne