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Montag, 22. November 2021

Ringelblumensalbencreme

Wenn die Tage kürzer werden, und die Nebelsuppe draußen durch die Gegend wabert, werde ich jedes Jahr aufs Neue von einem merkwürdigen Virus befallen. Nein, nein, keine Angst, hier ist nicht die Rede vom C-Virus oder einem anderen fiesen Erkältungserreger. Ich rede hier nämlich vom Einkoch- und Einmach-Virus. Dieser macht sich bei mir nämlich durch emsige Betriebsamkeit bemerkbar. Da werden dann all die Konsevengläser, die den Sommer über friedlich in der Vorratskammer schlummern und sich heimlich vermehren durften, wieder ans Tageslicht befördert und ihrer Bestimmung zugeführt.
Auftakt macht dieses Jahr allerdings nichts essbares, sondern meine heißgeliebte Ringelblumensalbe- oder creme. Anmerkung der Redaktion: Wann nennt man eine Salbe "Salbe" und eine Creme "Creme"?
Weiß das jemand? Weiß das jemand? Alle "Schlaubi-Schlümpfe" bitte hier bei mir melden!

Aber weiter im Text:
Ich hab also ca. 2 Handvoll Blütenblätter abgezupft....

...in einen Topf gegeben,

 ...und mit reichlich Olivenöl übergossen, bis alles bedeckt war.


Danach hab ich das Gemisch nur leicht erwärmt (keinesfalls aufkochen lassen) und ca. 24 Stunden ziehen lassen. Ebenfalls hab ich noch einen Bündel Schafgarbe dazugegeben. Am nächsten Tag wird das ganze durch ein Sieb gegeben und nur so lange erwärmt, bis das dazugefügte Bienenwachs geschmolzen ist.

Dabei ist die Rezeptur keineswegs in Stein gemeisselt. Will heißen, ihr könnt die Blüten statt in Olivenöl, auch in Kokosöl einweichen. (oder was ihr eben gerade zur Hand habt)

Und auch wie viel Wachs ihr dazugebt, ist euch überlassen. Ich hab z.B. erst eine sehr weiche Creme gemacht, und beim nächsten Mal mehr Wachs dazu gegeben, für eine festere Konsistenz, weil ich finde, dass diese besser vor Kälte schützt. Auch vor der Gartenarbeit schütze ich gerne meine Hände damit.


Für´s Konservieren nahm ich einmal Propolis, was mich allerdings nicht so recht überzeugte, und beim andern Mal Lavendelöl, was ich nur empfehlen kann.
Doch da ich gerade wieder meine Tochter im Ohr hab:"Mensch, Mom, das kann sich doch kein Schw** merken!" ,hier nochmal das Rezept zum Mitschreiben Nachmachen:
 
Ca.   10     Blütenköpfe Ringelblumen (optional noch etwas Schafgarbe)
      100ml Olivenöl (Raps- Sonnenblumen- oder Kokosöl geht natürlich auch)
        10g   Bienenwachs
       10-20 Tropfen Propolis oder Lavendelöl  
                  Kleine Einmachgläser oder Salbentiegel

Blütenblätter abzupfen und (mit Schafgarbe) in leicht erwärmten Öl einweichen. Eine Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag abseihen, gut ausdrücken und nochmals leicht erwärmen. Bienenwachs einrühren und schmelzen lassen. Evtl. noch Propolis oder Lavendelöl zugeben. Alles gut verrühren, und in saubere, sterilisierte Gläser oder andere Behälter füllen. Die Creme ist im Kühlschrank ca. 1 Jahr haltbar. Angebrochene Cremes sollten innerhalb 3 Monate aufgebraucht werden. Zum Entnehmen empfiehlt sich ein sauberer Holzspatel, so bleibt die Creme vor Verunreinigungen geschützt.




Ich benutze die Creme für die Hände, die Füsse und ab und zu auch für den Körper als sog. "Bodybutter" Aber vor allem liebe ich sie im Winter für die Lippenpflege.
Im Gegensatz zu den gekauften Pflegestiften, enthält diese Creme nämlich keine Mineralöle!
Diese sind dafür bekannt, die Lippen erst recht auszutrocknen, so dass man/frau gezwungen ist, immer mehr und mehr zu cremen, bis der berühmte Teufelskreis erfolgreich in Gang gesetzt wird. Ich denke mal, ihr wisst alle, wovon hier die Rede ist, ohne, dass ich irgendwelche Namen oder Marken nennen muss!? ;-)

Und dass ihr durch diese Creme nicht nur Plastik(müll) und auch bares Geld spart, muss ich bestimmt auch nicht erwähnen, wenn ihr hier schon eine Weile mitlest ;-)... (Ich sehe, wir verstehen uns!! :)



So, ich mach dann mal weiter...
Die Gläser füllen sich schließlich nicht von alleine!!
In diesem Sinne, 
macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne

 

Freitag, 17. September 2021

Das (k)alte (Er)Grauen!!

*
 Vor ein paar Jahren, auf dem runden Geburtstag der Schwiegermama....oder war es eine Beerdigung? Hm...kann ich gar nicht mehr so genau sagen...die Stimmung war jedenfalls die gleiche!
Nachdem der zehnte oder elfte Tote durchgekaut wurde, und ich schon längst geistig irgendwo in anderen Sphären schwebte, holte mein Hirn mich in die Realtität zurück, indem es aus dem ganzen Gefasel über Karl-Egon, Heinz und Hilde....auch gestorben...lebt auch nicht mehr....das Wort "FÄRBEN" rausfilterte. 
Ruckartig setzte ich mich wieder aufrecht hin, und wischte mir unauffällig den "Einschlaf-Sabber" aus den Mundwinkeln und vom Unterarm und spitzte beide Ohren. Natürlich unauffällig. Ich war ja schließlich in "geheimer Mission" und wollte möglichst unerkannt bleiben. Widerwillig gönnte ich mir demnach noch ein Stück Käsesahne vom "Apotheker mit Doktortitel" und pirschte mich soz. Inkognito näher ans Zentrum des Tumults an. Und was ich da zu hören bekam, ließ mir fast den Kuchen im Hals stecken bleiben. Dohoch, das geht auch bei Käsesahne- muss nur ordentlich Chemie drin sein!
Da saßen nun also etliche Blumenkohl-Omis (Sorry, aber ich nenne die immer so aufgrund ihrer Frisur) und diskutierten hitzig über´s Haare färben. Also die Marke, die Farbe, der Preis und vor allem, die ach so leidliche Häufigkeit!...
Schließlich konnte ich nicht mehr an mich halten, und gab mich dann doch (wieder) zu erkennen, indem ich in die Runde fragte: "Warum färbt ihr denn überhaupt, wenn das so lästig ist?" STILLE!
Alle Augenpaare im Raum waren weit aufgerissen und erschrocken auf mich gerichtet. Und ich (noch mit der Gabel im Mund) hielt ebenfalls genauso schockiert in meiner Bewegung inne. (Anmerkung der Redaktion: Man kennt diesen Augenblick auch als die berühmte Stille vor dem Sturm) 
Dieser brach auch folglich sofort über mich herein!!.....
Alle redeten wild und hitzig und empört durcheinander. In dem ganzen Tohuwabohou konnte ich nur noch einzelne Wort- und Satzfetzen ausmachen wie z.B. "...das gehört sich doch so!" "...sonst sieht man ja aus, wie die alt´Becker-Liesel!"...."noch lange nicht zu den alten Eisen!" "...die Konkurrenz schläft nicht!" usw. usf. 
Das ganze Wortgefecht gipfelte schließlich in dem Satz:" Ha ja, man will ja schließlich auch noch für den eigenen Mann schön sein!" ...was mit einstimmigem Gekicher quittiert wurde. Keine Ahnung wie viel Eierlikör die Dämchen da schon intus hatten. Denn ich kippelte ganz unauffällig mit dem Stuhl ein Stück zurück, um einen besseren Blick auf die Herren der Schöpfung zu werfen, die sich zuvor ins Nebenzimmer verdrückt hatten. Dort saßen sie breitbeinig mit der Bierflasche und guckten Fußball und fuchtelten aufgeregt mit den Armen und Händen, die von Zeit zu Zeit ein Stockwerk tiefer rutschten, um sich mal eben ausgiebig zu kratzen. (Ihr wisst schon wo!) Mein Blick fiel danach auf die Haarpracht der Herren. Also auf die nicht mehr vorhandene!! AHA!! DAFÜR machen sich die besorgten Omis also schön! Für DIESE liebreizende Gatten färben sie also ihre spärliche Kopfbedeckung auf Teufel komm raus, koste es, was es wolle, selbst wenn es die Gesundheit ist!!... VERSTEHE!........ÄHEM!!

Damals fasste ich einen wichtigen Entschluß!! In Gedanken machte ich einen Vertrag mit mir selbst und schwor mir, NIEMALS SO enden zu wollen. Schon als Kind, hab ich vieles, sehr zur Verzweiflung meiner Eltern, anders gemacht. Gingen alle links, bog ich rechts ab. Vor allem mit dem Satz:" Das ist halt so! Das hat man schon immer so gemacht und basta!" konnte man mich erst recht zum gegenteiligen Verhalten anstacheln. "Nomen est omen!" hielt ich immer zu meiner Verteidigung dagegen!! ;-)
 
Birgit Schrowange, die berühmte Moderatorin, hat es vorgemacht und wurde tatsächlich mal in einem Interview darauf angesprochen, so nach dem Motto:"Na, Sie trauen sich aber was! Warum haben sie graue Haare?" Woraufhin sie perfekt konterte: "Komisch...SOLCH eine Frage würde man einem Mann, der ergraut, NIEMALS stellen. Nur wir Frauen müssen uns dafür rechtfertigen!"
Und recht hat sie, wie ich finde. Oder könnt ihr euch jemals vorstellen, irgendein Heini würde Sean Connery oder George Clooney diese megadoofe Frage stellen? Und warum bitteschön, ist es bei Männern sexy und bei Frauen gar peinlich oder beschämend? WAS bitteschön stimmt nicht AUF und IN unseren Köpfen??? DAS ist doch die Frage, die wir uns stellen sollten!!
Aber so wie es aussieht, haben die Medien auch hier mal wieder ganze Arbeit geleistet. Uns wird ein Schönheitsideal vorgegaukelt, das es SO in der Realtiät gar nicht gibt. Einige wenige haben das zum Glück schon kapiert. Ich kann nur hoffen, dass es immer mehr werden!!....

Naja, jedenfalls, als ich meine Familie damals von meinem Entschluß in Kenntnis setzte, (Mr. Perfect war bei der Feier natürlich durch Zufall wieder auf Dienstreise....hüstel) verdrehte die Tochter in Teenie-Manier genervt die Augen und nuschelte was von "...warum nur hab ich keine normale Mom abbekommen?" und der Gatte zuckte nur mit den Schultern. Auf mein Nachfragen, ob ihm das denn nichts ausmachen würde, später eine "alte Frau" zu haben, so mit grauen Haaren und so, meinte er nur lapidar: "Dann hast du schon seit Jahren einen alten Mann!" (Noch ein kleine Anmerkung: Er bekam die ersten grauen Haare bereits mit 26! Als wir uns kennenlernten! Das wirft er mir heute noch vor! Doch das ist eine ganz andere Geschichte ;.....) Und wenn sie nicht gestorben sind....HALT! STOPP!! Ich bin doch noch längst nicht fertig. Das ganze Gefasel war ja nur die Vorgeschichte und Einleitung zu meinem eigentlichen Post!!!......
Äh, hallo? Wo wollt ihr denn hin? So....bleibt....... doch!!.......Ähh..... Hallo? ........Haaaaallloooo....
 
Ok, ich machs´s jetzt aber wirklich kurz!
Fakt ist, ich hab den Vertrag damals mit mir nicht schriftlich gemacht, und er geriet in Vergessenheit. Heute gebe ich es schuldbewusst zu: Mea culpa! Ich färbte tatsächlich meine Haare auf Anraten/Drängen der Friseuse.....
Bis ich anfing, mir das Haarewaschen abzugewöhnen.(S. Post von *HIER* ) Denn beides ließ sich zum Glück nicht mehr vereinbaren. Und ich konnte diesen ganzen Firlefanz endlich sein lassen . Zur Belohnung gab es dann von der Tochter zum Geburtstag folgendes T-shirt mit Statement:
 
 


Und zum Schluß noch 2 passende Sprüche, die ich auf Pinterest fand:
 




Noch Fragen??? 
Eben!!!
 
 
 
In diesem Sinne,
ich sattele mal eben wieder mein Pferd....
So long......
eure Jeanne 
 
 
Quellen: Pinterest 
*Post kann unbezahlte Werbung enthalten 


Freitag, 13. August 2021

4 x Haare waschen, die II.

*
Also eines muss man euch lassen: ihr seid ganz schön hartnäckig!! Oder einfach nur neugierig?? 
Nun gut, ich glaube, ich habe euch nun lange genug zappeln lassen...- wird also Zeit für die Auflösung.
Die Fleißigen unter euch, die den früheren Post gelesen haben, werden sich die Antwort schon denken können.....Sie lautet: (hier sich bitte einen Trommelwirbel vorstellen...ja, gut, ein Tusch geht auch!)
...wird das heute noch was?? Ja, ja, Moment....muss gerade noch die Spannung ein klein wenig auf die Spitze treiben- jedenfalls machen sie das im TV auch immer so ;-)

Die Lösung lautet:

BÜRSTEN!!!!
 
Hej, jetzt aber nicht so kommen: solche langen Gesichter will ich hier gar nicht erst sehen!! Und bitte nicht alle auf einmal wild und aufgebracht durcheinander reden!! Oder was dachtet IHR denn? 
Dass ich ein Wundermittel von "Weißkopf" oder "Protector & Gammler" aus dem Hut zaubere? Nein, ich hab mich tatsächlich auf das zurückbesinnt, was Generationen vor uns schon praktizierten. Die berühmten 100 Bürstenstriche kommen nämlich nicht von irgendwo her. Die hatten schon ihre Berechtigung!  
Doch wie bei so ziemlich allem, kommt es auch hier auf das richtige "Werkzeug" an. Wichtig ist, sich eine Wildschweinborstenbürste (Wow, welch ein Wort) von guter Qualität zu kaufen. Mit ihr nimmt man das Sebum, so nennt man den Talg auf der Kopfhaut, auf und verteilt es in den übrigen Haaren. Idealerweise bis in die Spitzen, so dass diese soz. gut geschmiert werden. Ganz viele werden spätestens hier angewidert die Nase rümpfen. Warum? Weil die Industrie hier wahre Arbeit geleistet hat. Sie hat uns nicht nur die Köpfe, sondern auch die Gehirne weichgespült, wie es eine Freundin von mir neulich so treffend ausdrückte!!! Wir bekamen regelrecht eingehämmert, dass "Haar-so-sauber-dass-es-quietscht" (sorry, ich muss heute immer noch über diese Werbeaussage lachen :))) zu sein hat. Folglich wurde das Shampoo mit Zusätzen versehen, welches die Kopfhaut so stark entfettet, das diese erstmal in eine Art Schockstarre verfällt! Völlig perplex, weil man ihr diesen wichtigen Schutzfilm einfach so geklaut hat, reagiert sie wie ein trotziges Kind: "Wieder haben will!" Folglich produziert sie Sebum um Sebum, nur für den Fall, dass ihr es nochmal abhanden kommten sollte. Was mit der nächsten Haarwäsche ja auch tatsächlich geschieht! Die Kopfhaut nun gänzlich irritiert und aufgebracht, denkt sich: "Nicht mit mir, Freundchen!" und setzt nun einen Teufelskreis in Gang, der von der Industrie bewußt SO gewollt ist. Schließlich wollen die Herrschaften nachts beruhigt schlafen und von ihren Yachten und Villen und sonstwas träumen, während das "Fußvolk" inzwischen so verzweifelt ist, dass es die Haarpracht am liebsten für den nächsten Ölwechsel in einer Werkstatt anmelden würde. Stattdessen aber nun täglich fleißig wäscht und wäscht und wenn sie nicht gestorben sind......
Fakt ist, während meiner "no-poo-Methode" hab ich ganze 6 Haarbürsten verschlissen, bis ich endlich DIE richtige(n) fand. Leider gibt es die nur bei A*** zu kaufen. Ich hab monatelang alle Geschäfte abgeklappert, und auch das Internet rauf- und runtergesucht- NIX!! Von daher musste ich in den sauren Apfel beissen, und den guten alten Jeff noch reicher machen, als er ohnehin schon ist- (aargggghhh, wie mich das wurmt!!!)
 
Doch von vorne:
Anfangs dachte ich nämlich noch, es wäre geschickter, 2 Bürsten in 1 zu haben. Ist es aber nicht! Ich kaufte immer die Wildschweinborsten-Haarbürste mit integrierten Plastikstiften, also diese hier:

(hier meine Reise-Haarbürste mit "noch" intakten Stiften; allerdings sehr schwer zu reinigen!)

Allerdings lösten sich schon nach kurzer Zeit die Köpfe, und ich "schrappte" mit diesen Plastikstäbchen regelrecht über die Kopfhaut- Aua!! ): Also suchte ich nach einer Wildschweinbürste mit Metall. Wie es scheint, gibt es die aber nicht; und muss erst noch erfunden werden. Also kaufte ich eine mit Wildschwein und eine mit Metall. Und: BIN ÜBERGLÜCKLICH mit meiner Wahl!
 
 Gestatten: mein Name ist Jeanne, Doppelagentin Jeanne, und ich hab die Lizenz zum Bürsten!!!

 
Doch nun zur Praxis: 
Ich bürste jeweils morgens und abends meine Haare ganz ausgiebig. Dazu entwirre ich mit der Metallbürste, angefangen bei den Spitzen, bis zum Ansatz, ganz vorsichtig die Haare. 
 

Danach wird mit dem Wildschwein in umgekehrte Richtung, also vom Ansatz bis in die Spitzen gebürstet. Auf diese Weise wird der wertvolle  (und nicht igittigitt) Talg gleichmäßig von der Kopfhaut bis in die Spitzen verteilt. Am besten geht das leicht vornüber gebeugt. 
 
 


Doch Achtung: ganz am Anfang spielt die Kopfhaut natürlich verrückt. Sie macht soz. einen "kalten Entzug" durch und fettet dementsprechend wie wild und juckt wie verrückt!  Doch ich kann euch nur ermutigen, durchzuhalten. Besänftigt sie einfach mit Puder. Vor allem, wenn sie ein wenig "strähnig" aussehen, so wie hier.
 

Was nämlich Louis XIV und Konsorten konnten, können wir doch schon lange!! Statt gewaschen wird jetzt gepudert, was das Zeug hält. Spaß beiseite, denn auch hier kann das ganz schnell nach hinten losgehen. Denn, nehmt ihr zuviel, und tragt es sogar direkt zentnerweise auf die Kopfhaut auf, bis ihr ausseht, wie eure eigene Großmutter, werdet ihr eures Lebens nicht mehr froh. Fragt lieber nicht, woher ich das alles weiß. (Hab ich euch schon erzählt, dass Mr. Perfekt oftmals aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr rauskommt? Manchmal erinnert er mich stark an einen "Wackeldackel"!..... ;-)
Also weiter im Text: Entweder nehmt ihr Babypuder- wobei das ebenfalls etwas Fett/Öl enthält, oder ganz einfach Speisestärke, idealerweise gemischt mit Heilerde. Letzere lindert sanft den Juckreiz.
Dazu einfach von dieser Mischung etwas in die Handflächen verteilen, und mit den Fingerspitzen ganz sanft und bestenfalls nach und nach auf dem Haaransatz verteilen. Lieber anfangs etwas weniger nehmen und lieber nochmal am nächsten Tag nachpudern. Seid ihr zu ungeduldig, wie eine ganz bestimmte Person, die ich nur zu gut kenne, müsst ihr euch sonst diesen "Zement" der in Verbindung mit Sebum und zuviel Puder entsteht, regelrecht wieder vom Kopf meiseln!! ....
 

 
 
Ich mache das immer ganz früh morgens, wickele die Haare dann in ein Handtuch (Turban ist natürlicher noch besser) und lasse die Mischung ca 1 Stunde einziehen. Danach bürste ich die Haare aus, wie oben beschrieben. Hinterher fühlen sich die Haare an, wie frisch gewaschen.
 

Gewaschen, aber nicht etwa im Sinne der Shampoo-Industrie. Sondern mit "meiner" Methode:
Dazu löse ich ca. 4Eßl. Roggenmehl in ca. 200-300ml lauwarmen Wasser klümpchenfrei auf. (Statt Wasser kann man auch handwarmen Kamillentee verwenden.) Diese "Pampe" wird dann gleichmäßig auf dem Kopf und zum Schluß bis ind die Haarspitzen verteilt. Da das ganze eine ziemlich tropfende Angelegenheit ist, geht das am besten kopfüber am Waschbecken, oder in der Badewanne. 
 



Nach ca. 20 min Einwirkzeit, werden die Haare mit lauwarmen Wasser ausgiebig ausgespült. Keinesfalls heißes Wasser verwenden, denn diese Klumpen bekommt ihr NIE wieder raus!! (nur so rein theoretisch...)
Idealerweise lasst ihr das Roggenmehl-Gemisch beim Ausspülen einfach über den restlichen Körper laufen. Dieser fühlt sich hinterher wunderbar glatt und geschmeidig an. So könnt ihr euch auch noch das Duschgel sparen ;-)
 
Danach unbedingt noch die sog. "saure Rinse" anwenden. Vor allem am Anfang der Umgewöhnungsphase, wenn die Haare noch stark geschädigt sind. Die Säure im Essig sorgt dafür, dass sich die aufgerauten Haarschuppen wieder schließen. 
Dazu ca. 100-150ml Apfelessig in 1L Wasser geben und am besten kopfüber über die Haare laufen lassen. Anschließend nochmal mit klarem Wasser nachspülen. Bei stark juckender Kopfhaut wird der Apfelessig unverdünnt und erwärmt auf die Kopfhaut aufgetragen. Nach etwa 1Std. Einwirkzeit, am besten in einem Handtuch-Turban eingewickelt, wird der Essig wieder mit klarem Wasser ausgespült. Bei konsequenter Anwendung beruhigt sich die Kopfhaut nach und nach spürbar. Wer Essig allerdings nicht sonderlich prickelnd findet, kann stattdessen auch Kamillentee aufgießen und nach dem Abkühlen sowohl Kopfhaut, als auch Haare damit spülen.
Und SO sehen sie nach dem Waschen und Trocknen aus:

 
Und wieder Achtung: Die Haare fühlen sich frisch gewaschen ganz anders an, als wir es mit dem Shampoo gewöhnt sind. Doch keine Angst, "man gewöhnt sich an allem, selbst am Dativ!" wie es so schön heißt. Die Haare haben mit dieser Methode eine ganz andere Haptik, sie sind schwerer und griffiger. Und auch wenn es anfangs etwas befremdlich ist, sobald ihr euch daran gewöhnt habt, wollt ihr nie wieder in die "Shampoo-Steinzeit" zurück, versprochen!!! Ihr braucht nämlich keine Kur, keinen Conditioner und bestenfalls auch kein Haarspray mehr. Die Haare sitzen einfach irgendwie immer perfekt. Und last but not least, spart ihr über´s Jahr gerechnet jede Menge bares, so daß ihr demnächst ebenfalls ein Entschuldigungs-Schreiben an die Shampoo-Industrie verfassen müsst!! ;-)....
 
Von Zeit zu Zeit ist es noch wichtig, die Haarspitzen mit ganz wenig Kokosöl (Jojobaöl und Olivenöl gehen natürlich auch) zu verwöhnen. Das macht sie geschmeidig und elastisch und Spliss gehört somit endgültig der Vergangenheit an. 
Dazu einfach1/2 Teel. in die Spitzen sanft einreiben, Turban um den Kopf wickeln, damit die Kleidung verschont wird und so lange wie möglich einziehen lassen. Am besten über Nacht.
NICHT ausspülen. Die Haare sind anfangs ohnehin so geschädigt, dass sie das Öl komplett und dankbar förmlich aufsaugen.

PUHHH!! DAS war jetzt aber ein ultralanger Post. Seid ihr eigentlich noch da? Oder seid ihr schon komatös zur Seite gekippt? So lange sollte der gar nicht werden. Und dabei bin ich noch gar nicht dazu gekommen, von meiner "HAARKUR" bzw. "TINKTUR" zu reden, die ich immer dann anwende, wenn auch bei mir spätestens nach 3 Monaten die Kopfhaut zu jucken anfängt. Falls euch das auch noch interessiert, oder falls hier noch mehrere Fragen kommen sollten, so werde ich ggfs. noch einen 3. Teil verfassen. 
Jetzt seid ihr aber fürs erste erlöst, und dürft nun endlich das heiße Wochenende genießen!...
In diesem Sinne
Bleibt sauber, ;-)
bis dann, eure Jeanne 
 
 
 *Post enthält leider unbezahlte Werbung -ließ sich nicht vermeiden!!

Donnerstag, 5. August 2021

4 x Haare waschen

 Offener Brief

Liebe Shampoo-Industrie,
ich wasche 4x meine Haare!!! Nicht in der Woche, (das war früher einmal) nein, auch nicht im Monat, sondern.....jetzt kommt´s: (Bitte die Luft anhalten) IM JAHR!!! (Bitte wieder ausatmen, gerne auch per Schnappatmung ;-)
Sie haben richtig gelesen, das war kein Versprecher, bzw. "Verschreiber". Von daher dieser offizielle Brief an Sie. Er dient sozusagen der Entschuldigung, weil Sie an mir absolut KEIN Geld (mehr) verdienen!
Bei diesen 4 Mal im Jahr benutze ich auch kein herkömmliches Shampoo, sondern meistens Roggenmehl (wie ich es *HIER* bereits schon mal gezeigt habe). Folglich trocknen meine Haare auch nicht aus, so dass ich anschließend weder Conditioner, noch Spülung oder sonstigen Quatsch brauche, der nur unnötig die Haare beschwert. Folglich brauche ich auch kein Spezialshampoo, das die Silikone wieder rauswäscht, was die Haare wiederrum aufraut und sie "fliegen" lässt, so dass ich ein Haarspray oder Gel oder sonstwas bräuchte, nur, um mir die Haare wieder an den Kopf zu kleben. Nein, ich war so frei, und habe mir erlaubt, diesen Teufelskreis zu durchbrechen; Sie müssen sich folglich eine(n) andere Dumme(n) suchen ;-)....
Hochachtungsvoll
Ihre Jeanne
 
P.S. Und das lästige Haarefärben ist ebenfalls Geschichte- Aber das steht auf einem anderen Blatt ;-)
 

 


Hallo????.....
 
 
Seid ihr noch da? bzw. noch in der Schockstarre nach diesem "outing"? 
Soll ich euch etwas Luft zufächeln? Oder noch besser, hier in die Papiertüte Einatmen-Ausatmen und wieder Einatmen...alles ist gut;-)
Nun gut, erholt euch erstmal in aller Ruhe von diesem Schock. Gebt euch ein paar Tage Zeit, und wenn ihr dann immer noch hartnäckig seid, und am Ende gar wissen wollt, WIE ich das machen, dann schaltet hier wieder ein, wenn es heißt:  

 
JEANNE MACHT NICHT MEHR MIT!! ;-) 
 
 
.....to be continued.....
 
 


 

Dienstag, 4. Mai 2021

Zeigt her eure.....Beisserchen

*
Lächeln ist ja bekanntlich die beste Art, seinen Feinden die Zähne zu zeigen ;-)
Doch dazu sollten sie auch schön und gepflegt aussehen und vor allem gesund sein. Seit einigen Jahren bin ich schon auf der Suche nach DER perfekten Zahnpasta. Hätte ich einen Wunsch bei der Zahn-Fee frei, würde ich mir eine Zahncreme wünschen, die folgendes könnte:

- die Zähne schonend putzen
- das Zahnfleisch pflegen
- Karies vorbeugen
- wenn möglich die Zähne auch noch aufhellen
- plastikfrei daherkommen
- kein Mikroplastik beinhalten
UND, um meinen Wunsch noch auf die Spitze zu treiben, sollte ich sie nach Möglichkeit selber machen können!!!
O.k., spätestens hier dürfte die gute Fee raus sein aus der ganzen Sache und mir kopfschüttelnd "den Vogel zeigen".
 
"Geht nicht, das ist unmöglich!" höre ich sie noch mit ihrem feinen Stimmchen piepsen, während sie lachend wieder davon fliegt und ich ihr enttäuscht hinterherblicke.....
Geht das wirklich nicht???.....
 
GEHT DOCH !!!
Aber von vorne:
Als wir vor ein paar Jahren auf plastikfrei umstellten, gelangten wir irgendwann an die Hürde "Zahnpasta". Wir besorgten uns im Unverpacktladen diese Zahnputztabs und waren aber nur mittelmäßig zufrieden. Ich hatte ständig entzündetes Zahnfleisch und wir verwendeten wieder die herkömmliche Zahncreme in der Tube. In einem anderen Unverpacktladen, entdeckte ich Zahnputzpulver. Das war schon deutlich besser. Aber seit unserem Umzug vor fast einem Jahr, haben wir keinen Unverpacktladen mehr in der Nähe und wir mussten wieder auf die konventionelle Zahnpasta zurückgreifen..... (grummel :( Doch ich ließ nicht locker. Und keine Ahnung warum, überall las ich plötzlich nur noch negative Berichte über die herkömmliche Zahncreme- das konnte keine Zufall sein! Da ich schon lange nicht mehr an Zufälle glaube, recherchierte ich, und tüftelte, was das Zeug hielt. Doch stets scheiterte ich an der Zutat "Xylit", auch "Xylitol" genannt, ein Birkenzucker, der karieshemmend ist, den es aber nur in Plastikverpackungen zu kaufen gibt. Doch im Zuge meines Plastikfastens von diesem Jahr (s. *HIER*) stieß ich beim Ausmisten meiner Küchenschränke tatsächlich auf ein Glas Birkenzucker, aus dem Unverpacktladen aus Bayern!!!! YEAHHH!!!

ENDLICH konnte ich meine Alchimistenküche wieder reaktivieren und mischte und tüftelte und putzte erst die Zähne, dann das Waschbecken ;-)....und heraus kam die berühmte "eierlegende Wollmilchsau!"
Ein Zahn-PULVER, das alle o.a. Eigenschaften in sich vereint.
Es lässt sich ganz leicht zusammenmischen und beinhaltet nur folgende Zutaten:

2 Tl. Heilerde (sehr fein)    
1 Tl. Birkenzucker (Xylit)
1-2 Msp. Kurkuma                  
einige Tropfen Pfefferminzöl (aus der Backabteilung)

Die Heilerde bindet Giftstoffe und Schwermetalle, löst Verunreinigungen ohne den Zahnschmelz anzugreifen und remineralisiert die Zähne.
 
Birkenzucker ist ein natürlicher Schutz gegen Karies, remineralisiert durch Stabilisierung von Calcium den Zahnschmelz, reduziert säurebildende Bakterien.
 
Kurkuma wirkt entzündungshemmend, entgiftend und antibakteriell. Es macht zudem die Zähne weisser
 
Pfefferminzöl sorgt für frischen Atem  
 
MEIN Pulver enthält bewusst KEIN Natron, denn durch meine vielen Selbstversuche konnte ich feststellen, dass ich die Entzündungen im Mund nur dann bekam, wenn in den Putz-Tabs oder im Zahnpulver Natron enthalten war. Wer aber nicht so ein  zartes "Pflänzchen" ist wie ich, kann gerne noch ca. 1/2 - 1Tl. Natron dazu geben.
Die Zutaten werden gemischt, und in ein Glas gegeben. (Wem das ganze zu "schmiergelig" ist, kann es auch noch feiner mörsern oder in geschmolzenes Kokosöl einrühren....) Das Pulver gibt man jeweils mit einem kleinen Dosierlöffel auf die angefeuchtete Zahnbürste- NIEMALS die Zahnbürste in das Pulver tauchen!! 

 

Und dann einfach wie "gewohnt" putzen. Naja, zugegeben: SO gewohnt ist das dann nicht mehr, es ist in Wahrheit ein ganz anderes Putzgefühl. ABER: nach einem Jahr kann ich nur sagen, ich möchte NIE WIEDER herkömmliche Zahncreme benutzen. Selbst mein Zahnarzt staunt über meine Beisserchen und wollte wissen, ob ich heimlich diese Bleaching-Sets für zu Hause ausprobiert hätte. Außerdem wundert sich die Zahnarzthelferin schon seit Jahren, dass sie bei mir keinen Zahnstein mehr finden kann, was sie, persönlich bei der jährlichen Grundreinigung total langweilig findet ;-).....
Zum Zahnstein sei noch folgendes gesagt: Woran es genau liegt, kann ich nicht sagen; Aber seit ich mir angewöhnt hab, morgens regelmäßig meinen Apfelessig-Drink, bzw. warmes Zitronenwasser zu mir zu nehmen, habe ich keine Probleme mehr damit. Wenn man jedoch bedenkt, dass Zahnstein nichts anderes als verkalkter Zahnbelag ist, leuchtet es ein, dass Essig-und Zitronensäure diesen (auf-)lösen können. 
Die letzten 6 Jahre hatte ich außer der jährlichen Grundreinigung keine weiteren Behandlungen. Und da unser Zahnarzt beim letzten Besuch meinte, er sei froh, nicht mehrere solcher Familien wie uns zu haben, weil er sonst nicht wüsste, wie er zukünftig die Schulen seiner Kinder bezahlen solle, denke ich mal, dass wir von daher alles richtig machen ;-)......
Und wer jetzt denkt:" Tsss, mit gesunden Zähnen ist das ja auch kein Kunststück!" dem sei gesagt, ich hatte vom Tag meiner Geburt an die schlechtesten Voraussetzungen überhaupt einmal so etwas wie gesunde Zähne zu haben. Ich kam mit einer Gaumenspaltung zur Welt und wurde 2 Jahre lang erstmal künstlich, sprich flüssig ernährt. Dauernuckeln war also angesagt! Was das bedeutet, weiß inzwischen hoffentlich jeder. Es gab keinen Zahn in meinem Gebiss, der nicht schwarz und kariesbehaftet war. 
Durch eine Operation konnte die Lücke Gott sei Dank geschlossen werden, mit dem Ergebnis, dass ich ein sehr kleines Gebiss hab. (Also nix mit großer Klappe). Folglich mussten die meisten Zähne erstmal raus, um Platz zu schaffen. Nur der konsequenten Beharrlichkeit meiner Eltern und dem Geschick meiner damaligen Zahnärztin und der Kieferorthopädin ist es zu verdanken, dass ich heute, wie ich finde, schöne und vor allem gesunde Zähne habe. Das war ein langer Leidensweg,von daher würde ich nicht leichtfertig mit diesem Thema umgehen, das könnt ihr mir glauben!!.....
 
Einen klitzekleinen Haken hat das ganze allerdings! Ha! Wußte ich es doch! werden sich nun einige denken. Kurkuma färbt so ziemlich alles ganz fies ein, womit es in Berührung kommt. Nur die Zähne nicht, das ist ja das wunderbare und wunderliche zugleich. Aber die Zahnbürste und das Waschbecken sehen danach ganz übel aus. Mich stört das nicht, ich wechsle eben öfter als eh schon, den Bürstenkopf. 
Oder aber man nimmt einfach eine Bambusbürste mit schwarzen Borsten:

 
Und auf dem Waschbecken hab ich mir einen kleinen Radierschwamm deponiert. Mit diesem putze ich hinterher kurz durch und gut ist. 

 
Der Aufwand ist minimal und bei DEM Ergebnis ist es mir das allemal wert!!!! Mr. Perfect konnte ich allerdings noch nicht davon überzeugen. Während ich das Zahnpulver zusammenrührte kam die Frage aus dem "Off": "Oh, ist demnächst wieder Alchimistentreffen? -Trotz Corona?" HA HA !!!!!
Für ihn und alle anderen, die ebenfalls sehr skeptisch sind, aber dennoch auf Plastik bei der Zahnhygiene verzichten wollen, hab ich eine Zahncreme in der Glasflasche entdeckt, und zwar hier: villalavanda. Das ist ein supertoller Onlineshop, wo es alles rund um den Haushalt und Hygiene plastikfrei gibt. Einfach mal reinklicken und stöbern, kann ich da nur sagen......

Uff! Das ist jetzt wieder ein superlanger Post geworden. Ich hoffe, dass ihr durchgehalten habt, weia...so lange sollte der nämlich gar nicht werden. Aber dafür könnt ihr wieder ein Häkchen mehr auf eure Liste bzgl. plastikfrei, und hin zum selbstbestimmteren Leben machen. (So mach ich das jedenfalls ;-)

Wünsche euch noch eine schöne Woche,
lasst euch nicht wegpusten - bei DEM Sturm!!
Macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne
 
 
 
*Post enthält unbezahlte Werbung






 

Dienstag, 17. Juli 2018

2 Haarbänder auf die Schnelle

(Nachfolgender Beitrag kann irgendeine Form von Werbung enthalten
-schließlich kann man die Marke der Kamera in Spiegelschrift lesen ?!?)

In unserem letzten Urlaub vergass ich glatt im Badezimmer des Hotels mein Haarband :(
Ergo, musste ein neues her....doch woher nehmen...
Beim Durchstöbern meiner Stoffkiste, stieß ich auf die Jogginghose, die mir schon so manches Mal gute Dienste geleistet hat! s. *HIER* und *HIER*

 

Und während der größere Abschnitt also, wie im anderen Post beschrieben,(s.oben) zur Mütze umgearbeitet wurde,.....
 
hab ich diesmal den mittleren Teil zweimal eingeschlagen und abgenäht, und hatte so innerhalb von nicht mal 5 Minuten ein neues Haarband.

Voilà!!

Und schon kommt es für mein Kaffeesatz-Peeling zum Einsatz. (Über das Peeling demnächst mehr in einem anderen Post)

Und da das so fix ging, probierte ich auch gleich noch eine andere Variante aus, die schon ewig auf einer meiner vielen To-Do-Listen steht: ein Haarband mit Doppelknoten.


Dazu schnitt ich von einer alten Kinderstrumpfhose mit Leopardenprint die Beine ab....


 und knotete sie mit der entsprechenden Technik von *HIER* wieder zusammen.


Die Enden werden dann noch jeweils mit einer Naht verschlossen und schließlich zusammengenäht.


Die Naht kann man zum Schluss noch mit einem Stück Stoff übernähen und somit verdecken. Am besten schaut ihr euch die Anleitung an, auf die ich weiter oben hingewiesen hab. Da ist es anhand von Fotos viel verständlicher erklärt.


Leider hab ich kein Foto auf irgendeinem Kopf; da es sich hierbei um eine Kinderstrumpfhose handelte, war meiner zu groß und einen Kinderkopf hatte ich gerade nicht zur Hand ;-) Aber wie gesagt, im Netz könnt ihr allerhand Bilder hierzu finden.

Zum Schluß sei noch angemerkt, dass die alte Jogginghose nun WIRKLICH ihren Dienst getan hat und sich endlich in den Ruhestand begeben darf!! (der Rest wird zu Putzlappen verarbeitet) Ich werde euch also in Zukunft nicht mehr damit nerven!!...(also mit DIESER Hose ;-)..

In diesem Sinne,
macht´s gut, 
bis dann, 
eure Jeanne

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