Dienstag, 10. April 2018

"Samenspender" und Klebertest

Wenn man ab und zu Geschenke verpackt, bleibt es nicht aus, dass man solche Reststücke hat.....
Zum Wegwerfen viel zu schade, überlegte ich mir, wie man diese denn noch sinnvoll einsetzen könnte und kam schließlich auf die Idee, Samentütchen daraus zu basteln....


Zuallererst fertigte ich mir dazu wie so oft, eine meiner berühmten Schablonen an.....

Auf diese Weise kann man/frau dann wirklich auf "Masse produzieren"!

Bei der Gelegenheit konnte ich auch endlich mal meinen Klebertest durchführen,
da ich auch hier nachhaltig auf "plastikfrei" umstellen möchte:
Zum Einsatz kamen also 1. Flüssigkleber, 2. Klebestift und 3. wie könnte es anders sein, mein (Allzweck) -Tapetenkleister....

Fazit:
-Der Flüssigkleber ist am einfachsten aufzutragen, da man gezielt dosieren kann;
-Beim Klebestift braucht man immer eine entsprechende Unterlage und mich ärgert immer, dass am Ende stets so viel in der Hülse übrig bleibt.
-Den Kleister kann man mit einem Pinsel ebenfalls gezielt auftragen, doch im ersten Moment wird das Papier sehr "wellig".

Doch nach dem Trocknen sieht das ganze dann schon anders aus:
besser gesagt, sehen alle 3 gleich aus!
Nur beim Stift lösen sich gerne die Klebekanten!!...
In puncto Kosten und umweltfreundlichkeit geht natürlich der Kleister wieder einmal als klarer Sieger hervor. Ein weiterer Vorteil ist, die Verfügbarkeit: hat man sich einmal ein Päckchen für ca. 1,50€ geholt, hat man gefühlt bis zur Rente immer Kleber im Haus, den man sich stets nach Bedarf  und Menge selbst anrühren kann!! Darüber hinaus hält er sich, im Kühlschrank aufbewahrt, eine gefühlte Ewigkeit!!

Danach können die Tütchen dann auch schon fleißig befüllt werden....
Dazu sammle ich entweder Samen, die beim Kochen an/abfallen, ....

oder, die ich in Wald und Flur sammle....
Und während ich zuvor immer Teefilter dafür benutzte, weil sie zum Trocknen zwar praktisch, aber zum Aufbewahren nicht wirlich der Bringer waren, bin ich über diese Lösung mit den Samentütchen nun richtig glücklich :)

Zum Schluß hab ich die Rückseite dann noch jeweils mit einem umweltfreundlichen Klebeband zugeklebt....



und anschließend zur Aufbewahrung in ein ausgedientes Karteikästchen gesteckt. Eine alte Teeschachtel würde zwar zu diesem Zweck ebenfalls gehen, aber ich will die Tütchen ggfs. im Gewächshaus aufbewahren, wo es oftmals sehr feucht ist...


Und falls ihr noch weitere Anregungen für die Aufbewahrung eures Saatguts sucht, so hatte ich *HIER* schonmal eine schnellere Variante vorgestellt.

So, nun husche ich noch flugs rüber zum Creadienstag und schau mir nach der Osterpause noch all eure kreativen Werke an....


Macht´s gut,
bis dann,
euere Jeanne

Kommentare:

  1. Ach wie schön :). Toll sehen Deine Tütchen aus.
    Ich bin ja auch so eine Samensammlerin. Ich bewahre sie in kleinen Butterbrottüten auf. Anfangs habe ich dann immer noch ein getrocknetes Blütenblatt oder eine getrocknete Blüte (wenn es eine kleine war) drauf geklebt. Aber inzwischen gibts nur noch das Tütchen mit Namen drauf. Ich habe schon soviel davon, die muss ich erstmal verbrauchen... Auf jeden Fall macht es Spaß.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche. Liebe Grüße von der Insel Rügen, Mandy

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  2. Liebe Mandy,
    oh das mit den Butterbrottüten ist ja auch eine tolle Idee :)) Das geht natürlich ganz schnell, und bietet sich an, wenn man viele oder voluminöse Samen hat.
    Ich hab mir für dieses Jahr auch das Ziel gesteckt ALLE Samen aus den unzähligen Tütchen zu verbrauchen und wenn ich sie für "guerilla gardening" benutze und Samenbomben herstelle ;-)....OK, let´s do it- bist du dabei??
    Liebe Grüße auf die Insel

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  3. Liebe Jeanne!
    Und wieder mal hast du eine schöne Idee, die ganz einfach umzusetzen ist. DIe muss ich mir gut merken, wenn es nachher los geht mit Saat sammeln.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Lilly

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    1. Liebe Lilly,
      das freut mich, dass ich dich wieder einmal inspirieren konnte; ja, ich kann mir vorstellen, du hast mit deinem Schrebergarten eine Menge Samen dieses Jahr zu ernten. Sitzt ja sozusagen an der Quelle *grins*
      Wünsche dir noch viel Spaß beim Werkeln im Garten und
      ganz liebe Grüße zurück :)

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  4. Liebe Jeanne,
    die Tütchen sind praktisch und hübsch zugleich. Da hattest Du wieder eine tolle Idee. Gleichzeitig hast Du noch weitere Ideen zur Nachhaltigkeit erwähnt - den Kleber und die Teepackung zur Aufbewahrung. Wie kommst Du nur immer auf so grandiose Einfälle? ;-)
    Viel Freude wünsche ich Dir mit all den Samen, aus denen hoffentlich ganz tolle Pflanzen werden.
    Liebe Grüße von Tanja

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    1. Liebe Tanja,
      ach weißt du, ich hab ja sonst keine Hobbies, *lach*.
      Aber vielen Dank- es macht mir halt unheimlich Spaß, stets Alternativen hin zum zero waste lifestyle zu entwickeln....und wenn man das einmal angeschubst hat, kann man gar nicht mehr aufhören....(ist wie eine Sucht-aber eine angenehme!! ;-)
      Ganz liebe Grüße zurück

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  5. Liebe Jeanne, deine Saatguttütchen sehen schön und praktisch aus! Ich bin noch nicht so weit gekommen, dass ich mein eigenes Saatgut aus dem Garten produziere. Ist aber natürlich sehr nachhaltig und auch kostengünstig! Auf diese Weise kann man ja auch alte oder seltene Sorten kultivieren. Das ist ein Thema, mit dem ich mich noch genauer beschäftigen will...
    Also, ganz liebe Grüße aus der frühlingshaften Pfalz!
    Amely

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  6. Liebe Amely,
    vielen Dank!
    Natürlich bietet sich neben dem eigenen Garten auch die Natur zum Sammeln an. Von daher hab ich immer Tütchen bei mir, wenn ich rausgehe...
    Und von Freunden bekam ich mal vor Jahren einen KLAPPSPATEN geschenkt, mit dem Kommentar: "Damit du es leichter hast!" ;-))( Kein weiterer Kommentar..*grins*)
    Aber du bringst mich gerade auf eine Idee: Wie wäre es, wenn wir einen Samentausch veranstalten würden??? So als Blogparade vielleicht?? Was sagst du dazu??
    Viele liebe Grüße zurück in die Heimat

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