Sonntag, 29. Mai 2016

Wenn der weisse (lila) Flieder wieder blüht...

...dann mache ich endlich endlich Fliederblütensirup daraus!!!
Seit Jahren nehme ich mir das nun schon vor, und "Blog sei Dank", konnte ich es dieses Jahr endlich einmal umsetzen. 
Alles, was man dafür braucht, sind 8-10 Blütendolden vom Fliederstrauch. Leider schaffte ich es nicht mehr, vom schön blühenden Strauch Fotos zu machen, so schnell war die Saison auch schon wieder vorbei. 
Und bis ich jetzt im "Archiv" suche, wird dieser Post so schnell nicht mehr fertig. 
Die meiste Arbeit macht eingentlich das Abzupfen der Blüten von den Dolden, der Rest geht dann ganz fix:

Man kocht 1,5L Wasser mit 1kg Zucker (ich hab ganz normalen Haushaltszucker genommen, jedoch später im Laden gesehen, dass es hierfür extra sog. Sirupzucker gibt)  und 30g  Zitronensäure auf, lässt das ganze kurz abkühlen und gibt dann anschließend noch die Scheiben von 2 Zitronen und schließlich die Fliederblüten dazu.

 Das ganze darf dann erst mal 5 Tage im Kühlschrank oder in einem sehr kühlen Raum durchziehen. Danach filtert man die Blüten mit den Zitronenscheiben durch ein Sieb und kocht alles nochmal KURZ auf. (Ich hab noch ein paar Blüten von unserer Duftrose hineingegeben, wie man auf dem Bild hoffentlich sehen kann)
(Vorne rechts simmert gleichzeitig mein GHEE vor sich hin- dieses Rezept gibt es beim nächsten Mal :)

Vor dem Abfüllen gab ich noch einen guten Schuss Rosenwasser dazu, um das Aroma noch ein bisschen zu intensivieren. (Hoffe ich zumindest!!) Das Rosenwasser gibt es übrigens in gut sortierten Bioläden; es ist zwar recht teuer, aber hält sich sehr lange und man kann es für mehrere Sachen nutzen, wie z.B. Rosengelée, oder einfach in Sekt(sorbet), etc... der Fantasie sind da wirklich keine Grenzen gesetzt.

 Und so sieht dann meine Ausbeute aus:
Im ersten Moment finde ich es doch recht süß, aber verdünnt, kommt das Aroma viel besser zur Geltung.

 Dann die Flaschen mit schönen Etiketten versehen...
Hierfür kommt mal wieder, wie so oft, der Tapetenkleister zum Einsatz:
 

Für die erste Flasche nahm ich einfach entsprechendes Geschenkpapier, 

und für die zweite wendete ich mal wieder die Serviettentechnkik an:
Die Hütchen sind nebenbei bemerkt Pralinenkapseln, die ich ebenfalls mit dem Kleber auf die Verschlüsse geklebt habe.

Wen ich damit genau beglücken werde, weiss ich noch nicht, aber ich denke mal, die eine oder andere Einladung zur Gartenparty kommt bestimmt, und da ist es immer gut, ein kleines Mitbringsel zur Hand zu haben.

Und wie sieht es mit eurem Flieder aus?? Vielleicht habt ihr ja noch Glück, und er ist noch nicht ganz so weit, wie in unserer Region und ihr könnt euch ebenfalls noch ein paar Flaschen davon einmachen.
Vielleicht habt ihr ja auch Lust, kurz davon zu berichten?! :)
Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht euch

Jeanne


Quelle: chefkoch.de

Kommentare:

  1. Liebe Jeanne, Fliederblütensirup! Auf die Idee bin ich ja noch nie gekommen.Ich will demnächst unbedingt endlich mal Holunderblütensirup machen. Drück mir die Daumen, dass ich das endlich auf die Reihe kriege. Und der Flieder kommt auf die ToDo Liste für das nächste Jahr.
    Ganz liebe Grüße
    Frauke von Lüttes Blog

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    1. Liebe Frauke,
      da drück ich dir natürlich ganz fest die Daumen!! Und mal ganz ehrlich: wer so eine Kunstwerk von Schildkröte hinbekommt, wird doch mit Holunderblütensirup spielend fertig ;-) ?!
      Viele liebe Grüße

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