Samstag, 3. Februar 2018

Bambus-Tücher

Und wieder konnte ich ein Wegwerf-Produkt ersetzen, nämlich: Küchentücher
Nachdem ich lange auf der Suche war, und ich die Hoffnung fast schon aufgegeben hab, entdeckte ich vor fast einem Jahr im Unverpackt-Laden (in Landau) endlich diese Alternative: Waschbare Bambus-Tücher


Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
1. kommt absolut plastikfrei daher
2. sind waschbar, somit entspricht 1 Rolle Bambus-Tücher 60 !! Rollen
    herkömmlicher Küchentücher
3. sind somit kostengünstiger, aber lest selbst, was auf der Rückseite steht:

- Bambus:
  ist eine umweltfreundliche, natürliche und nachhaltige Ressource
- ist das am schnellsten wachsende Gras und kann an einem Tag bis zu
  einem Meter wachsen
- ist von Natur aus antibakteriell, antimikrobiell, beständig gegen
  Schimmel und geruchsabweisend
- ist hypoallergen und somit auch für Allergiker geeignet
- benötigt keine Pestizide und kann komplett organisch angebaut werden
- kann 5 X mehr Flüssigkeit aufnehmen als Zellstoff aus Holz
- kann nach dem Waschen sogar noch mehr Flüssigkeit aufnehmen und die
  Tücher werden immer weicher
- ist extrem strapazierfähig und langlebig
- jedes Tuch kann bis zu 100 X gewaschen und wiederverwendet werden


Wie gesagt, sind die Tücher in unserem Haushalt nun knapp 1 Jahr im Einsatz. Sie werden verwendet wie herkömmliche Küchentücher und selbst beim Ausreiben von Pfannen haben sie sich gut bewährt. Nach Gebrauch werden sie getrocknet und kommen später mit den IKEA- Waschlappen von *HIER* mit entsprechender Vorbehandlung von *HIER* in die Waschmaschine,
und sind anschließend wieder einsatzbereit:


Nur für fettriefende Sachen, wie z.B. Bratlinge hab ich mir folgende Alternative einfallen lassen:
Ich lasse diese entweder in einem großen Sieb oder auf dem Spritzschutzsieb für Pfannen mit Zeitung darunter, abtropfen.
Es ist auch nicht empfehlenswert, die Tücher zum Ausreiben der Pfanne zu nehmen, da sich das Öl in der Waschmaschine absetzt, und leider auch auf der nachfolgenden Wäsche. Hier greife ich dann wirklich auf Stoffreste oder Tücher in der Box zurück, die im Anschluß weggeworfen werden....
Und für ganz "eklige" Sachen, wenn die Katze z.B. mal wieder ihren Haarball losgeworden ist, nehme ich ebefalls Stoffreste, die ich zu Putztüchern zerschnitten habe oder eben einfach Clopapier und Zeitung.

Fazit: Bis jetzt hab ich die herkömmlichen Küchentücher noch nicht vermisst, ganz im Gegenteil, und ich bin froh, auch hier wieder eine Alternative gefunden zu haben, die man nicht ständig nachkaufen muss!

Wieder ein Häkchen mehr auf meinem Weg zu einem plastikfreien Leben :)

  Ihr Lieben, 
ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende,
lasst euch nicht einschneien ;-)
Bis bald,
eure Jeanne

und weil das ganze auch noch nachhaltig ist, ab damit zu EiNaB
verlinkt mit:EiNaB




Kommentare:

  1. Hallo Jeanne!

    Wenn ich in einem Restaurant essen bin (was echt extrem selten vorkommt) nehme ich die Papierservietten mit nach Hause. Die habe ich dann für solche Notfälle wie Du ihn mit der Katze beschreibst.

    lg
    Maria

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  2. Liebe Jeanne,
    ich wusste, bis wir darüber gesprochen haben, gar nicht, dass es Bambustücher gibt! Wir brauchen hier in der Region DRINGEND einen Unverpacktladen!!!! ;-) ;-)

    Ich habe die Küchentücher schon vor Jahren abgeschafft. Das wurde mir auf Dauer zu teuer, denn ich habe sie ständig verwendet. Heute wische ich so ziemlich alles mit dem Spüllappen auf. Sie haben verschiedene Farben, kosten nicht viel und lassen sich ebenfalls waschen - allerdings nicht annähernd so oft wie die Bambustücher (du hast eine Ausdauer, dass du sie erst ein Jahr testest, bevor du uns deine Erfahrungen mitteilst. Finde ich super, denn so hat dein Bericht wirklich Hand und Fuß und ist besonders wertvoll).

    Für eklige Sachen (Stichwort Katze) nehme ich ganz normales Toilettenpapier.

    Dein Beitrag mit den Ikeawaschlappen finde ich auch super. Ich habe hier ein paar, bei denen ich mich schon gefragt habe, was ich mit denen machen soll. Nach einigen Jahren Dauernutzung sind sie einfach unansehnlich geworden. Doch als Spüllappen eignen sie sich auf jeden Fall noch!

    Viele liebe Grüße von
    Tanja

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  3. Liebe Tanja,
    das mit dem Unverpacktladen SAG ICH DOCH DIE GANZE ZEIT, hahaha
    Du wirst lachen, das nimmt immer mehr gestalt an; dazu demnächst mehr per mail.
    Ja, glaubst du, ich will hier irgendeinen "Schmarrn" erzählen?;-) Meine Posts sind wirklich auf Herz und Nieren geprüft, und allzuoft mime ich selbst das Versuchskaninchen, was manchmal auch ganz schön in die Hose gehen kann...(frag lieber nicht!!)und erst wenn sie sich bewährt haben, dürfen sie an die Öffentlichkeit. Demnächst werde ich auch meine "no-poo"- Erfahrung veröffentlichen, die ich seit 5 Jahren betreibe!!...Bis dann...
    ganz liebe Grüße zurück :))

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  4. Liebe Jeanne,
    bisher habe ich dieser "Bambus-Schwemme" ja nicht so recht getraut. Bambus in Wolle, Bambus hier und dort. Aber wenn das Zeug so wuchert - ich meine, wenn es bis zu einem Meter pro Tag wächst, dann könnte das ja doch hinkommen. Ich nehme seit Jahren Spültücher (ohne Bambus), die ich waschen kann. Außerdem brauche ich alte Handtücher und Bettwäsche auf. Ich "verputze" sie (gacker). Damit komme ich gut über die Runden. Aber für Anregungen habe ich immer ein offenes Ohr ;-))).
    Viele liebe Grüße
    Ursula

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  5. Liebe Ursula,
    da bist du schon um einiges weiter, als viele andere, die immer noch zur Rolle greifen, damit bei einem Wisch alles weg ist- du weißt schon ;-)
    Dann darfst du dir jetzt beruhigt auf die Schulter klopfen, *lach*
    Ich hoffe aber sehr, dass du die Tücher nur zum putzen nimmst, und nicht etwa aufisst?? (hihihi) cooles Wortspiel übrigens.
    Ich grüße dich ganz lieb zurück

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  6. Liebe Jeanne,
    ich verwende diese Bambustücher auch seit ein paar Monaten - habe hier über sie und ein paar andere nachhaltige Helferlein gebloggt: http://rostrose.blogspot.co.at/2017/11/anl-23-sinnvolles-und-nachhaltiges.html . Übrigens nehme ich sie auch als Ersatz für Papiertaschentücher ;-) Grundsätzlich mache ich es wie du, nur die Idee, für Bratlinge ein Sieb zu nehmen, hatten wir noch nicht. (Ich verwende dafür jetzt Stoffwindeln, weil wir bei Bratgut nicht ganz so glücklich mit der Bambusrolle waren.) Nachdem die Tücher nach dem Waschen (jedenfalls bei mir) kleiner werden als sie vorher waren, habe ich ein gewisses "Aufbewahrungsproblem". Derzeit befestige ich sie mit einem Gummiband an der Rolle, aber so richtig toll sieht das nicht aus. Bewahrst du die Tücher in einer Lade auf oder hast du einen anderen Tipp?
    Herzliche Rostrosenmontagsgrüße,
    Traude

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  7. Liebe Traude,
    wie witzig, dass wir mal wieder die gleiche Idee hatten; da muss ich gleich mal bei dir stöbern gehen...
    Ich lege die Tücher ganz normal zusammen und bewahre sie griffbereit neben der Spüle in einer Schublade neben den Ikea-Waschlappen auf, bzw. neben dem Herd, wo vorher immer die unansehnliche Küchenrolle stand, (die mich irgendwie immer nervte ;-) Denn wer sagt denn, dass sie zu einer Rolle gerollt werden müssen? Wäre mir viel zu kompliziert!!!
    Ganz liebe Schniefnasengrüße zurück (liege krank auf dem Sofa :(

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  8. Liebe Jeanne, ich glaube, dass Bambustücher wirklich eine gute Alternative sind, da Bambus wie Unkraut emporschießt und man mit dem Absäbeln wahrscheinlich gar nicht hinterher kommt... Ich hab noch was anderes entdeckt, und zwar nehme ich einfach die Jersey Stoffreste, die beim Nähen so anfallen, als Küchentücher. Also ich schneide sie einfach nur in handliche Stücke ohne sie zu säumen, da Jersey sowieso nicht ausfranst. Sie sind extrem saugfähig und man kann sie anschließend in der Maschine waschen. Wenn man keine Stoffreste hat, kann man ein altes Shirt oder so nehmen.
    Deine Geschenkverpackung aus der alten Schachtel ist übrigens auch schön. Ich schreibe das in einem Kommentar, da ich irgendwie eine Straßenschilder-Ladengeschäft-Blindheit habe und deine Seite mit vielen Versuchen davon überzeugen muss, dass ich kein Roboter bin:)
    Liebe Grüße aus der Pfalz! Amely

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  9. Liebe Amely,
    das mit den Stoffresten ist auch eine gute Idee...Ich hab daraus allerdings Servietten gemacht ;-)
    Das mit der Strßenschilder-Ladengeschäft-Blindheit hab ich allerdings nicht verstanden- kannst du mir das bei Gelegenheit evtl. nochmal genauer erklären??
    Viele liebe Grüße zurück :)

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