Ich hab es schon mehrmals hier erwähnt: Mein Mann braucht für seinen Job nunmal Hemden. Viele Hemden. Und wer schon mal ein Hemd gekauft hat, kennt auch diese Klammern hier, mit der besagtes Teil in der Verpackung an einem Karton festgemacht wird. (Welches kranke Hirn denkt sich denn bitte sowas aus??) Egal!! Beim letzten Kauf wollte ich diese Klammern nicht einfach so entsorgen und überlegte, ob man/frau die denn nicht noch für irgendwas nützliches verwenden könnte!?.....
Hmmm....also erst einmal gerade biegen......und dann??? Ich hab´s!!.....
....einfach im Beet als Klammer für die sog. "Absenker" (nein, nicht Absacker!) verwenden. Was´n das jetzt? Fragt ihr euch sicherlich. Absenker werden aus Zweigen einer Mutterpflanze gemacht. Dazu nimmt man einen dünnen Ast, entfernt die Blätter und drückt ihm mithilfe einer Klammer ins Erdreich.
Und da, wo vorher die Blätter waren, bilden sich im Idealfall nach kurzer Zeit die Wurzeln. Ist das neue Pflänzchen gut durchwurzelt, wird es einfach von der Mutterpflanze abgetrennt, und kann
Und da, wo vorher die Blätter waren, bilden sich im Idealfall nach
kurzer Zeit die Wurzeln. Ist das neue Pflänzchen gut durchwurzelt, wird
es einfach von der Mutterpflanze abgetrennt, und kann woanders eingepflanzt werden. So erhält man ohne großen Aufwand Ableger.
Gut wässern nicht vergessen,
....und am besten irgendwie "markieren", damit beim nächsten Buddeln im Beet nicht etwa versehentlich der Zweig wieder rausgezogen wird. (Soll durchaus schon vorgekommen sein, hüstel ;-))
Diese Methode eignet sich für viele Kräuter, insbesondere Rosmarin und Salbei, etc. aber auch für Stauden, wie hier der Hartriegel, den ich persönlich ganz besonders als Bienenmagnet sehr schätze.
Wer allerdings keine neue Hemden kaufen muss, (der/die Glückliche!), kann sich auch mit Aufhänger aus einer Spiralbindung aushelfen. Diese findet man vor allem in Kalendern, am besten ausgediente...
(links in klein und rechts aus einem großen Wandkalender)
Biegt man diesen Aufhänger zusammen, entsteht eine recht große und vor allem
stabile Klammer. So lassen sich auch stärkere Zweige problemlos
absenken. Und natürlich geht auch ganz normaler, etwas dickerer
Blumendraht. Ich wollte hier aber Dinge nehmen, die schon vorhanden sind
und sonst nur im Müll landen würden....
Als nächstes möchte ich euch noch weitere Pflanzhilfen zeigen:
Ich bat Mr. Perfect, mir einen "Blumentopf-Erdandrücker" zu basteln. Daraufhin verschwand er kurz im Gartenhäuschen, sägte von einem Rundholz eine Scheibe ab und schraubte einfach einen Möbelknopf darauf. So einfach, wie genial!! ;-)
Gerade beim Aussäen von ganz kleinen Samen ist es wichtig, dass die Erde schön gleichmäßig angedrückt wird. Versuche ich das mit den Fingern, mache ich mehr Dellen rein, als mir lieb ist, und beim Gießen spült es die ganze Samen in diese Löcher. Aber mit dieser Methode ist es wirklich kinderleicht.
Hier seht ihr übrigens die Pflanzstecker, die ich
*HIER* schon mal gezeigt hab, sowie die Samentütchen von
*HIER*
Manchmal ist es beim einsäen oder setzen von Blumenzwiebeln wichtig, die
Pflanztiefe zu wissen. Also schnitzte ich mir aus einer ausgedienten
Spülbürste bei der ich die Bürste einfach abgesägt habe, ein
entsprechendes Garten-"gadget", wie es neuerdings so schön in Neudeutsch
heißt! Und mit einem wasserfesten Stift markierte ich dann noch eine Skala in cm.
Und zum Schluß möchte ich euch noch mein absolutes Lieblings-Gartenhelferlein vorstellen. Und auch wenn es schon sehr in die Jahre gekommen ist, so will es euch nicht vorenthalten:
Mein Gartenwägelchen!! :) Durch Extremsport in jungen Jahren (16 Std. pro Woche) habe ich mir schon frühzeitig meine Knie ramponiert. Also langes Knien ist nicht! Ich war deshalb die schlechteste Katholikin, die es je gab!! ;-) Mein Mann hatte ein Einsehen, (vermutlich konnte er das Gejammer nicht mehr ertragen) und fertigte aus Abfall-Brettern und den alten Bobbycar-Rädern unserer Tochter, die jahrelang hinten im Kellerregal schlummerten, dieses praktische Gefährt. So kann ich sitzend zwischen den Beeten hin und herrollern.

Durch Extremsport in jungen Jahren (16 Std. pro Woche) habe ich mir
schon frühzeitig meine Knie ramponiert. Also langes Knien ist nicht! Ich
war deshalb die schlechteste Katholikin, die es je gab!! ;-) Mein Mann
hatte ein Einsehen, (vermutlich konnte er das Gejammer nicht mehr
ertragen) und fertigte aus Abfall-Brettern und den alten Bobbycar-Rädern
unserer Tochter, die jahrelang hinten im Kellerregal schlummerten,
dieses praktische Gefährt. So kann ich sitzend zwischen den Beeten hin
und herrollern.
Ganz wichtig waren ihm vor allem die praktischen Behälter, (hier im Moment nur einer) links und rechts, damit ich meinen ganzen Geräte immer in greifbarer Nähe habe. Als ob ich irgendwelche Gartensachen schon jemals verlegt/verloren hätte, tsss.....(nachzulesen
*HIER* ;-)
Ihr Lieben, das war´s auch schon wieder.
Jetzt hoffe ich inständig, dass die Pflanzzeit nun
endlich endlich bald losgeht!....
In diesem Sinne,
macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne