Samstag, 30. Juli 2016

Uhr mit NIVEA(U) - Nachtrag

Erinnert ihr euch noch an den Post bzgl. der Nivea-Uhr von *HIER* ??
Viele/ Einige von euch wollten wissen, woher man denn solche Motivdosen beziehen kann.

Deshalb hab ich mich schlau gemacht, und direkt bei NIVEA nachgefragt. Inzwischen kam die Antwort und Info, die ich gerne an euch weitergeben würde, weil ich´s einfach nur cool finde:
 Ihr könnt euch nämlich eure eigene Motivdose gestalten!!!

Über: www.nivea.de gebt ihr rechts oben bei der Suchfunktion (also bei der Lupe) einfach "Fotodose" ein.
Anschließend wird erklärt, wie ihr in nur 3 Schritten eure eigene Motivdose mit individuellem Text gestalten könnt.

Wem das zuviel Arbeit/Aufwand ist, kann aber auch bei der Suchfunktion "Sternzeichendose"
eingeben, um dann das gewünschte Sternzeichen auswählen.
In meinem Fall würde das dann so wie hier aussehen :))

 Falls ihr also immer noch Lust haben solltet, die Uhr nachzubasteln, wisst ihr nun, was zu tun ist.

Viel Spaß dabei wünscht euch

Jeanne


 

Dienstag, 26. Juli 2016

Lieber spät als nie: Walnusslikör



Puhh, ich habe es gerade noch rechtzeitig geschafft, meinen Walnusslikör für dieses Jahr anzusetzen. 
Ja, ich weiß, ich bin spät dran, denn eigentlich sollte man diesen spätestens zum Johannistag "eintüten", aber zu diesem Zeitpunkt ähnelten die Walnüsse eher Murmeln denn Nüsse. 
Ich denke mal, dass der viele Regen und das Hochwasser überhaupt dafür verantwortlich sind, dass die Früchte in diesem Jahr so klitzeklein ausfallen. 
Und ohne die Hilfe von "Mr. Perfect" hätte ich es sowieso nicht geschafft; denn ab dem Johannitag "verholzen" die Nüsse bekanntlich und man kann sie nur sehr schwer auseinanderschneiden. 
Aber die berühmte "Axt im Hause" löste unser diesjähriges Problem und mein Mann durfte sich mal wieder so richtig am Holzklotz austoben ;-))


Aber genug gequatscht jetzt geht es sprichwörtlich ans "Eingemachte".
Wenn man sich im "Netz" schlau machen will, wie man diesen Likör ansetzt, wird man ganz schnell feststellen, dass es tatsächlich unzählige Varianten gibt, in der Auswahl der Zutaten, und in der Handhabung. Einmal heißt es, er solle hell aber nicht zu warm stehen, andere wiederum stellen ihn in die pralle Sonne auf die Fensterbank und wieder andere, empfehlen einen kühlen und dunklen Raum. 
Auch bei den Zutaten varieert es von Zitronenschalen über Rosinen und was weiß ich nicht alles. Bei der Auswahl des Alkohols ebenso: die einen empfehlen Grappa, die anderen schwören auf Wodka usw...

All diese verschiedenen Angaben und Herstellungsweisen lassen mich zu folgendem Schluß kommen:
Man kann praktisch NICHTS verkehrt machen!!!





Ich für meinen Teil habe vor zig Jahren mal in einem Buch der Hildegard von Bingen folgendes Rezept entdeckt:

8-10 Walnüsse (je nach Größe) zerteilt
3-4 Sternanis
1 Teel. Anis
2-3 Prisen Muskatnuss (frisch gerieben)
1 Vanillestange
4-5 Nelken
1/2 Teel. Kardamomsamen
Kandiszucker (nach Belieben- je nachdem wie süß man ihn möchte; da muss man sich herantasten, aber für den Anfang reichen ca. 3-4 Eßl.

1-2 Flaschen Kornbrannt (40%)



Alle Zutaten werden in ein bauchiges Glas gefüllt und mit dem Alkohol übergossen, bis alles bedeckt ist. 
Gelagert habe ich das ganze halbdunkel oder sogar im Keller. (von Zeit zu Zeit wird das Gemisch durchgeschüttelt!!)
Kurz vor Weihnachten wird der Likör gefiltert, evtl. noch mit (Kandis-)Zucker versetzt und anschließend in schöne Flaschen umgefüllt.  


Dies ist ein ideales Weihnachtsgeschenk, vor allem für Leute, die schon alles haben, oder wenn man in letzter Minute noch ein Geschenk braucht. Und alle, denen ich diesen Likör schon geschenkt habe, waren restlos begeistert und fragten im Jahr darauf nach, ob ich denn auch wieder fleißig Walnußlikör angesetzt habe??!!

Und vor allem, wenn man zu schwer und zu fett gegessen hat, was ja an Weihnachten durchaus mal vorkommen soll, bewirkt dieser Likör durch seine vielen verdauungsfördernden Gewürze manchmal wahre Wunder ;-)  

Also, probiert es einfach mal aus!...
In diesem Sinne: viel Erfolg wünscht euch

eure Jeanne 

 




Montag, 18. Juli 2016

"Knuff" aufgehübscht!!




 Neulich fiel mir auf, dass die Zeitschriftensammler vom Möbelschweden von der Optik jetzt nicht gerade der "Bringer" sind; 



Ich fand sie einfach zu "nackt" und zu "langweilig" !!



 Als ich mich mal wieder beschwerte, verschwand meine Tochter damit im Keller und präsentierte mir nach 2 Tagen folgendes Ergebnis:



 Bemalt hat sie die beiden mit weißer Kreidefarbe und Tafellack. Das Ergebnis gefällt mir super gut und nun passt es farblich auch viel besser zu unserer Einrichtung :))

 
 
Das ganze verlinke ich noch mit dem Creadienstag, bei dem ich schon seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr mitgemacht habe. Den Grund dafür könnt ihr in meinem letzten Post lesen (falls es jemanden interessiert ;-)
 
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche
 
Eure Jeanne
 
verlinkt mit:  http://creadienstag.de/ 



Sonntag, 17. Juli 2016

Ist Bayern schon Ausland??




Seit Jahren träumen wir davon, ins Ausland zu gehen.....
Einmal wäre es auch fast so weit gewesen, wir saßen sozusagen schon auf gepackten Koffern, doch dann kam uns der Golfkrieg dazwischen und ich weigerte mich, mit einem kleinem Kind in die USA zu gehen. 

Seither hat Mr. Perfect sich stets auf die Listen setzen lassen, um als sog. "expat" ins Ausland geschickt zu werden, doch vergebens...

Bis diese Tage, als Mr. Perfect mit einem Jobangebot aus Bayern kam, das er unmöglich ablehnen konnte bzw. wollte. (Also doch irgendwie "Ausland"?!- das Leben geht manchmal wirklich komische Wege ;-))

Von da an ging alles ganz schnell, deswegen hab ich mich auf dem Blog ein Weilchen rar gemacht- ich hoffe, ihr verzeiht mir ;-)

Wir mussten nun schnellstmöglich eine Wohnung südlich von München finden, und hatten letztes Wochenende tatsächlich Erfolg. (Ich konnte unser Glück kaum fassen)
Aber was bedeutet das jetzt alles für meinen Blog und warum schreibe ich das alles? 
Ehrlich gesagt, ich weiß es noch nicht so recht. 

Fakt ist jedenfalls, dass mein Mann nach München, bzw. in die Nähe des Starnberger Sees zieht, unsere Tochter hier die Stellung hält, sich also um Haus und Hofstaat kümmert und ich fleißig hin und herpendeln werde. Jedenfalls zunächst einmal für die nächsten 6 Monate (=Probezeit). Danach sehen wir weiter!!!

Für den Blog bedeutet das, dass ich wahrscheinlich weniger DIY-Projekte zeigen kann, da ich in der kleinen 2-Zimmer-Wohnung logischerweise nicht mehr das ganze Bastelmaterial meines Kreativzimmers und unserer Werkstatt zur Verfügung habe. Vielleicht entwickelt sich der Blog auch mehr in Richtung Umwelt, Rezepte und sparsame Haushaltsführung? Ich weiss es wirklich nicht, wohin der Weg geht, ich will mich einfach überraschen lassen. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Wäre schön, wenn die eine oder andere Lust hätte, mich weiterhin zu begleiten.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen, sonnigen Sonntag und eine wunderbare Woche.

Eure Jeanne

Sonntag, 3. Juli 2016

Einmal "OHNE" (Haarewaschen) bitte!!...

Seit ca. 3 Jahren wasche ich keine Haare mehr....



....mit Shampoo!! 

Ahh.. ich liebe es, o.a. Satz einfach so in den Raum zu stellen, und erst einmal wirken zu lassen. Die entsetzen Gesichter im Anschluss sind unbezahlbar, sag ich euch,(hihihi)

Mr. Perfect hat es vorgemacht: Zeit seines Lebens mit einer Problem-Kopfhaut belastet, hat er vor ca. 5 Jahren beschlossen, den ganzen Sch...äh die ganzen "Mittelchen" wegzulassen und nur noch mit Wasser zu waschen. Ergebnis: Innerhalb kürzester Zeit hat sich die komplette Kopfhaut regeneriert. Und er hat seitdem nie wieder irgendwelche Probleme in irgend einer Weise gehabt.

Pffff, kann ich auch, dachte ich mir, und hab vor ca. 3 Jahren erst einmal den sanften Ausstieg gewagt. (Schließlich befinden sich auf meinem Kopf doch noch ein paar Haare mehr, als bei Mr. Perfect).
Nachdem ich mich mal wieder im Netz schlau gemacht habe, besorgte ich mir Natron, Haarseife, Baby- puder und eine gute Haarbürste mit Widlschweinborsten.
(Aktualisierung: inzwischen hab ich das Babypuder durch Speisestärke ersetzt, funktioniert noch besser, weil es keine rückfettenden Substanzen enthält)

Statt gewaschen wurde jetzt gepudert und gebürstet, um die Talgproduktion erst einmal zu drosseln. Irgendwo konnte ich nachlesen, dass Shampoos eine Zutat enthalten, die die Kopfhaut dazu anregt, übermäßig viel Talg zu produzieren. (Änlich wie der "Labello-Effekt")  So entsteht ein Teufelskreis, den die Shampoo-Industrie ruhig schlafen lässt!!

Da ich ja (leider) ein recht ungeduldiger Mensch bin, wollte ich es natürlich gleich wissen, und verzichtete ganze 6 (in Worten: sechs ) Wochen aufs Haare waschen!!!
Das war hart!! und brachte mich schnell an meine Grenzen. Aber ich muss dazu sagen, es war November und somit Mützen-Zeit und die "Bad-hairday-Mütze" von *HIER*  
war mein täglicher Begleiter!!!

Ich puderte also wie verrückt, ließ das ganze dann etwas einwirken und bürstete alles wieder aus. Einmal die Woche wurde nur mit Wasser gewaschen. (Ich kam mir wirklich vor wie zu Zeiten Louis IVX)
Aber siehe da, nach ca 6 Wochen spielte meine Kopfhaut nicht mehr verrückt und ich stellte um auf Natron. Leider vertrug das meine Haut aber auch nicht, und ich wechselte zur Haarseife.

Bis ich endlich auf:  www.smarticular.net  die beste aller Alternativen fand: Roggenmehl!!!

Ja, ich hab genauso dumm erstaunt geguckt, bis ich es schließlich ausprobiert hab. Und damit ihr mir glaubt, hier der Beweis:

man nehme also ca 4 Eßl. handelsübliches Roggenmehl
und verrühre das ganze mit ca. 200ml handwarmen Wasser (bei kurzem bis schulterlangem Haar)


Das ganze mit einem Schneebesen gut durchrühren, bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben.

Es entsteht ein dicklicher Brei, den man nochmals gut durchziehen läßt

Danach verteilt man die "Matsche" sorgsam und großzügig auf dem ganzen Kopf und läßt alles gut 10min einwirken.

Danach hüpft man unter die Dusche und wäscht es mit nur lauwarmen Wasser (heisses Wasser läßt das Mehl zusammenklumpen) sorgfältig aus. Keine Angst, wenn die "Pampe" beim Abwaschen über den Körper läuft, im Gegenteil: hinterher fühlt sich die Haut ganz weich und glatt an. Man hat also den doppelten Effekt. 
Wer möchte kann anschließend noch eine sog. "saure Rinse" als Haarpülung verwenden. Dazu einfach 1-2 Eßl Essig/ Apfelessig in ca 200ml möglichst kaltes Wasser geben und die Haare damit spülen. 



Ergebnis: die Haare werden seidig weich und bekommen einen schönen Glanz. 
Und inzwischen bin ich bei einer Haarwäsche pro Woche angekommen. Ziel ist es irgendwann, nur noch einmal im Monat zu waschen. (So wie meine Mama und Oma es immer gemacht haben, bzw. generell unsere Vorfahren, bis "Schwarzkopf" & Co. auf den Plan kamen!!- aber lassen wir das!!)

Probiert es einfach mal aus: Ich verspreche euch, ihr werdet ebenfalls begeistert sein :))

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche!!

Eure Jeanne

Montag, 27. Juni 2016

Flohmarktfund: Tablett aufgehübscht



Erinnert ihr euch noch an meine Flohmarktausbeute von *HIER* ?


 Damals berichtete ich, dass das Holztablett bereits in Arbeit und das Ergebnis in Kürze zu sehen sei...
.



Da ich keine Schablone zur Hand hatte, dachte ich:"Nichts leichter als das- bastel ich sie mir halt mal schnell selbst!"  Puhh... ich kann euch sagen, wir haben ganz schön gekämpft, die Prospekthülle und ich- aber letztendlich gewann ich dann doch noch irgendwie die Oberhand ;) Die Buchstaben, und das Ornament,  die ich zuvor per Drucker aufs Papier brachte, wurden zuerst grob ausgeschnitten, unter der Hülle arrangiert und mit einem Stift die Ränder nachgezeichnet. Das ganze sieht dann so aus:




Danach schiebt man eine Schneidmatte (oder dicken Karton) in die Hülle und schneidet die Konturen mit einem Cutter nach. Das ganze sieht nach viel Arbeit aus und ist es auch- hätte ich geahnt WIEviel, ich glaube ich hätte das Tablett so belassen, wie es ist. Aber jetzt gab es kein zurück mehr....
(Die Buchstaben waren noch harmlos,  aber wie ich nur auf die bekloppte Idee kommen konnte, solch ein Ornament auszuwählen?- Ich weiss es nicht- Mein Hirn, das unbekannte Wesen!!)




Wenn man sich dann aber 2 Tage regelrecht festgebissen hat, ist auch das irgendwann erledigt und man kann mit dem Schablonieren beginnen. Auch hier traf ich auf absolutes Neuland, sprich: Hab ich bis dato noch nie gemacht. (Aber wozu gibt es all die Anleitungen im Netz?)
Also schnappte ich mir Kreidefarbe und schnitt mir ein passendes Schaumstoffstück zurecht, da ich auch einen sog. "Stupfpinsel" nicht zur Hand hatte und "stupfte" / "tupfte" drauflos. 
Obwohl ich ganz vorsichtig war, ist mir die ganze Farbe erstmal unter die Folie gelaufen. 
Also wurde erst mal alles wieder weggewischt und von vorne begonnen; diesmal mit festerer Farbe und noch vorsichtiger. 





 Aber auch das ging immer noch schief. Erst beim dritten Versuch und nachdem mein ganzes  Repertoire an Flüchen endlich aufgebraucht war, konnte sich das Ergebnis einigermaßen sehen lassen!!


Zu guter Letzt bearbeitete ich die angetrocknete Farbe dann noch mit Schmiergelpapier, um dem ganzen noch ein wenig den "shabby-look" zu verpassen. Allerdings weiss ich nicht, ob ich das Tablett noch mit Mattlack überziehen soll....Wenn sich die Farbe durch die Benutzung noch ein wenig abreibt, wirkt es mit der Zeit vielleicht noch "antiker"? Was meint ihr?? 

Falls ihr schon "alte Hasen" beim Thema Schabloniertechnik seid und dementsprechend Tipps auf Lager habt, dann immer her damit. Ich wäre euch sehr dankbar :))


Bis dahin viele liebe Grüße

eure  Jeanne

Das ganze verlinke ich noch mit: http://www.creadienstag.de/


Samstag, 25. Juni 2016

Geiz ist geil? - Im Gegenteil!


Achtung: heute sehr textlastig!!

Beim Durchklicken meiner Beiträge, Neudeutsch "posts" genannt, fiel mir auf, dass das Thema Sparen bisher irgendwie zu kurz kam. Wie man  bei "über mich" nachlesen kann, will ich mit diesem Blog zeigen, wie der Haushalt schon mit wenigen Dingen oder Veränderungen einfach rund laufen kann. Dazu gehört das Thema Sparen natürlich unbedingt dazu.

Wer, also bisher dachte, dass dies ein reiner "Basteltantenblog" ist, den muss ich leider enttäuschen und rate von daher, am besten jetzt wegzuklicken!
- Wie?.... ihr seid immer noch da? Ihr seid aber hartnäckig! (Wieso habe ich gerade das Gefühl, ich hätte eine blaue Latzhose an und trüge runde Brillengläser, à la Peter Lustig??)...äh, ich schweife ab- also zurück zum Thema:

Sparsamkeit und Geiz sind für mich jedoch 2 verschiedene Paar Schuhe. Das eine hat mit dem anderen, meiner Meinung nach, absolut nichts zu tun. Und Firmen, die sich das auf die Fahne schreiben, muss man sich nur mal genauer ansehen, dann ist doch schon alles gesagt!!

Während Sparsamkeit vernünftig und allzuoft notwendig ist, ist Geiz einfach nur armseelig. Sparsam ist es z.B., wenn mir eine Freundin, die finanziell nicht so gut gestellt ist, zum Geburtstag einen bunt gefüllten  Korb mit Produkten quer durch ihren Obst- und Gemüsegarten schenkt. Geizig hingegen ist es, wenn man einen nutzlosen Werbeartikel (möglichst noch mit Firmenwerbung) zu seinem Jubeltag in die Hände gedrückt bekommt.

A propos, die Werbeindustrie will uns ja glauben machen, dass ein Produkt nur dann seine vollkommene Wirkung, oder seinen Geschmack entfalten kann, wenn man möglichst vieeel davon benutzt. Beispiel Zahnpasta-Werbung: Versucht mal, die Paste in einem liegenden Fragezeichen vom Kopf der Bürste bis zum Ansatz nachzuziehen- und putzt euch dann damit die Beißerchen: Ihr erstickt im Schaum, versprochen!!...

Ebenso Schampoo: Die Öffnungen sind so konzipiert, damit Kinderhände, die feinmotorisch noch nicht ganz ausgereift sind, möglichst viel auf einmal aus der Flasche drücken. Ketchup ist auch so ein beliebtes Thema: Hauptkonsumenten sind nunmal Kinder;  von daher macht man die Flaschenöffnungen unnatürlich groß, so dass dann jedesmal eine riesige Pfütze auf dem Teller des Kindes landet. (dazu demnächst ein extra-post) Auch die Squeeze-Flaschen sind keinen Deut besser, denn man (Kind) muss mit beiden Händen gleichzeitig kräftig drücken- den Rest könnt ihr euch denken...

Kommen wir also zum Spülmittel: Da die meisten Produkte Konzentrate sind, genügen bereits kleine Mengen, um das Geschirr sauber zu bekommen. Alles andere macht nur unnötig Schaum, den man dann wiederum mit viel Wasser abspülen muss. (Antrocknen lassen ist keine so gute Idee, das soll sogar auf Dauer gesundheitsschädlich sein!) Man spart also doppelt.

Mein Spülmittel besteht von daher aus 3 Bausteinen:
- Spülmittelkonzentrat
- den selbstgemachten Orangenreiniger von *HIER*
   (man kann aber auch Essig oder verdünnte Essigessenz nehmen)
- Wasser

Das ganze sieht dann so aus: 1/3 Spüli


1/3 Essig oder verdünnte Essenz
und den Rest mit Wasser auffüllen. Am besten füllt man das Gemisch in eine Flasche mit Dosierspender. So kann man sich an die geignete Dosierung herantasten.

Zum Schluss noch ein kleiner Vergleich zwischen Original-Spüli und der verdünnten Version:


Viele von euch werden sich jetzt sicher fragen, wozu der ganze Aufwand? Und hier geht es ja wohl nur um Centbeträge, aber wie heißt es doch so schön: "Viele Tropfen machen ein Meer!"  Warum also nicht an solchen Stellen sparen, wo es 1. nicht "wehtut" und 2. auch noch die Umwelt schont!? Und ihr werdet euch wundern, was da am Ende eines Jahres zusammenkommt, wenn man nur die richtigen Hebel ansetzt. Hier z.B. reicht mir eine Flasche ca. 1 Jahr und das bei einem 3-4 Personen-Haushalt mit zusätzlicher Spülmaschine, die ca 2 mal die Woche eingeschaltet wird.

Wie ihr seht, gibt es viele Lösungsansätze und es lohnt sich durchaus, vieles zu hinterfragen. Deswegen will ich versuchen, mind. 1 Mal die Woche aufzuzeigen, wie man mit einfachen Mitteln, sowohl das Portemonnaie, als auch die Umwelt schonen kann :)

Und zu guter letzt noch ein großes Dankeschön, dass ihr bis hierher so tapfer durchgehalten habt!!

In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende.

A la prochaine,

eure Jeanne