Montag, 21. November 2016

Müll wird Christbaumschmuck

Heute zeige ich euch ein schnelles Mini-DIY, das ich für einen Aufruf gebastelt hab...
Aufgerufen hat nämlich Michaela von der  "Knauserer" (einer online-Zeitung für Sparsame).
Nachzulesen *HIER*
Gesucht wird übrigens Baumschmuck, der aus Recycling-Material besteht, da die Stadt Trient einen Christbaum aufstellen will, der aus "Müllschmuck" besteht.
Da ich den Einsendetermin fast verpasst hätte, musste mein Müllschmuck entsprechend ratz-fatz gehen...
Da fiel mir zum Glück noch die Idee mit den Sternen aus leeren Teelichthülsen wieder ein, die ich hier im Creadienstag irgendwann einmal gesehen hab. 

Nachdem ich die Teelichter auseinander- und anschließend die Zacken ausgeschnitten hatte, 
bekamen sie noch ein Loch für den Faden zur Aufhängung!!
Ein Stern durfte dann noch mal schnell "probehängen"!!

Ich denke mal, dass er und seine Kameraden sich ganz gut mit dem entsprechenden anderen Müllschmuck am Baum machen. (Ich hoffe es zumindest!)

Verpackt wurden die Sterne übrigens ebenfalls in übrig gebliebenem Verpackungsmaterial...

und wurde sogar noch in einen gebrauchten Luftpolsterumschlag gesteckt. Also wenn das nicht Recycling pur ist, dann weiß ich auch nicht!!!

Liebe Michaela, falls du hier mitlesen solltest, so hoffe ich, dass mein Päckchen, das übrigens gleich heute Mittag auf Reisen ging, den Einsendetermin noch rechtzeitig schafft, und dir wünsche ich viel Glück und gaaanz viele Pakete für euren Müllchristbaum, was ich übrigens für eine total witzige und gleichzeitig geniale Idee halte.
  Und mit diesem Beitrag kann ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn das ganze schicke ich gleich rüber zu Simone und ihrem :http://nosewmonday.blogspot.de/
und morgen zu http://www.creadienstag.de/ 
und: http://handmadeontuesday.blogspot.de/ 
 und schau gleich mal nach, was denn die anderen wieder so alles gewerkelt haben.

Bis dann, macht´s gut 

eure Jeanne 

Dienstag, 15. November 2016

...noch mehr Verpackungsmaterial....oder Eddie, the "IGEL"



Vor kurzem hab´ich die Holz-Igel meiner Nachbarin bewundert; und immer, wenn ich dran vorbeiging, überlegte ich mir, wie man diese "nachbauen" könnte, ohne dass man anschließend wieder Berge von Dekomaterial in irgendwelchen Kisten horten muss. (Sie war so lieb und hat sie mir sofort ausgeliehen, damit ich sie abpausen kann- Ein großes Dankeschön nochmal hierfür :))


Wer meinen Blog schon eine Weile verfolgt, wird gemerkt haben, dass ich gänzlich wegkommen will vom ewigen Materialismus, so dass "downshifting" angesagt ist. Aber je länger ich hier schreibe, desto mehr merke ich, dass diese Bezeichnung meine neue Lebenseinstellung aber auch nicht so richtig trifft!!!Hmmm....
ich weiß nicht, wie ich das ganze beschreiben könnte...
Ich glaub, jetzt hab´ ich´s: ALSO: ich will zwar in meiner Umgebung weiterhin reduzierter leben (weil es einfach für mich der passendere Lebensstil ist, wenn "vieles einfach einfach ist", wie es in einem Werbespot so schön heißt...) aber das heißt ja nicht automatisch, dass man sich nicht mehr mit schönen Dingen umgeben darf. Doch besteht meine Herausforderung darin, und jetzt kommt die Quintessenz des ganzen: 
Ich will nur noch Dekomaterial verwenden, das ich entweder vorher upcycle, bzw. hinterher noch anderweitig verwenden kann, oder aber wieder in den Kreislauf der Natur einbringen kann!!
Hä?? Was?? Auf welchem Trip ist die denn, werden sich einige jetzt sicherlich fragen, (und ich übrigens auch ;-) 
 Aber ich überlege gerade, wie man diese Lebensweise, diesen Trend bezeichnen könnte... Oder gibt es noch gar keine richtige Bezeichnung dafür, und ich hab am Ende gar das Rad neu erfunden???
(HAHAHA :)) 
Wie dem auch sei....durch das ganze philosophische Gequatsche konnte ich euch so ganz nebenbei schon
die ersten Bilder meines letzten upcycling-Projekts unterjubeln....
In meinem vorherigen Post berichtete ich, dass wir beim Möbelschweden einkaufen waren, und am Ende einen beachtlichen Berg an Verpackungsmaterial übrig hatten.(Nachzulesen *HIER*) Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich kein Foto vom Verhältnis des besagten Möbelstücks zur Verpackung gemacht habe!!
Aber jeder, der eine ASKVOLL zu Hause stehen hat, wird vielleicht ähnlich überrascht wie wir gewesen sein. Doch zurück zum Thema, denn irgendwie schweife ich heute ständig ab, so als ob ich "Babbelwasser" getrunken hätte, wie es in unserer alten Heimat so schön heißt...Oder es liegt irgendwie am heutigen Supermond?-  keine Ahnung...
Also weiter im Text....wie man hier vielleicht noch vage erkennen kann, wollte ich die Zacken zunächst ausschneiden, doch da ich, wie ich schon in meinem letzten Beitrag erwähnte, nur ein scheußlich stumpfes Cuttermesser von Mr. Perfekt zur Hand hatte, wäre(n)  entweder die Tischplatte, oder aber meine Finger der ganzen Bastelei zum Opfer gefallen...
Von daher bekam das kleine Kerlchen einfach eine runde Form und ich ahmte die Zacken dementsprechend mit Bucheckern nach, die ich noch nicht einmal ankleben musste, sondern einfach nur feststecken konnte!!...
Allerdings konnte ich mich noch nicht so recht entscheiden, ob er draußen am Wohnungseingang unser Herbst-Arrangement schmücken soll....

oder weiterhin auf unserem Deko-Tablett im Eßzimmer bleiben darf...


Was meint ihr???....

Während ich noch überlege, verlinke ich den Beitrag wie jeden Dienstag mit:  http://www.creadienstag.de/
             und : http://handmadeontuesday.blogspot.de/

 Wir seh´n uns auf der Linkparty... ;-)

eure Jeanne

Montag, 14. November 2016

Make a wish....oder Karte auf die Schnelle...

 Bei der lieben Rosy von Love Decorations hab ich vor einiger Zeit eine ganz zauberhafte Idee für eine Geschenkverpackung gesehen ...(nachzulesen *HIER*)
Da ich aber keine Styroporkugel und auch keine Heißklebepistole hatte, und die Pusteblume
auf eine Karte kleben wollte, dachte ich mir, das müsste doch auch anderweitig machbar sein...

So kramte ich aus meinem Fundus o.a. Materialien zusammen und  statt der besagten Styropokugel kam  mal wieder (wie schon so oft in letzter Zeit) Karton zum Einsatz!...
Den Schaschlikspieß brauchte ich zum Vorbohren der Löcher; so ließen sich die einzelnen Wattestäbchen besser in den Karton stecken. Viele Stäbchen hielten sogar gänzlich ohne Kleber, was sehr praktisch war....
Als Stiel diente übrigens ein Schaschlikstäbchen aus Holz.

Die Pusteblume klebte ich anschließend, wie schon erwähnt, auf eine Karte und beschriftete diese
nach Rosys Vorlage, da mir dies so gut gefiel :)
Das Schöne an der Karte ist, dass sie regelrecht "umweltfreundlich" und absolut schnell zu basteln ist!..
Und da ich hoffe, dass ich noch andere damit begeistern kann, schicke ich diesen Beitrag noch ganz schnell   rüber zu Simone Seidenbergs neuer Linkparty : http://nosewmonday.blogspot.de/2016/11/nosewmonday-1-kw46.html

Bis dann,

noch eine schöne Woche wünscht euch

Jeanne 

Dienstag, 8. November 2016

Verpackungsmaterial wird Gewürzregal..(älterer Post)

Durch unseren Umzug, brauchen wir noch hier und da das eine oder andere Möbelstück;
Von daher haben wir uns beim Möbelschweden eine Kommode fürs Badezimmer gekauft, die mit erheblich viel Verpackungsmaterial daherkam. (Deswegen kaufe ich so gerne in der Fundgrube ein, da kann man ganze Sofas unverpackt rausrollen :))
Zum Wegwerfen viel zu schade, überlegte ich, ob man aus der Not nicht eine Tugend machen könnte...
und beim Blick auf unser unübersichtliches Sammelsurium an Gewürzgläsern, kam mir letztendlich DIE Idee!!  

(Hier schonmal die Rohfassung meiner Idee...(wos soi denn des jetz werdn?)
So bewaffnete ich mich mit entsprechenden Utensilien, u. a. einem scheußlich stumpfen Cuttermesser aus Mr. Perfekt´s Werkzeugkiste, weshalb das ganze auch ziemlich stümperhaft wirken mag.(was es in Wirklichkeit auch war, hatte ich doch noch nicht einmal ein Lineal zur Hand ?!..- wie auch, wenn mein Bastelzimmer über 400km weit weg ist??)

Doch nach etlichem Tüfteln und Pfrimeln, stand zumindest schon mal das Grundgerüst...
 so dass alle Gewürzgläschen sich in Reih und Glied formierten und vor allem die Etiketten gut lesbar waren. 

Doch schon stand ich vor dem nächsten Problem: Wie das ganze verkleiden, wenn man keinerlei Bastelmaterial im Haus hat?

 Zum Glück fiel mir ein, dass wir ein paar Tage zuvor wichtige Dokument per Post in einem Briefumschlag mit verstärktem Rücken geschickt bekamen. Also wurde flugs nochmal das Altpapier durchwühlt und... "Heureka"!!!
 So konnte ich zumindest die häßlichen Seitenteile verblenden :)


Und so langsam nahm das Regal Gestalt an....
(hier von vorne)

 Und hier die Seitenansicht...
Statt der annfangs angedachten 15 Gläser, konnte ich den Vorrat sogar auf 18 Gläser aufstocken, 
so dass die wichtigsten Gewürze auf dem Regal Platz fanden.
 
Und so sieht letztendlich das Endergebnis aus: 
Schön übersichtlich und vor allem, gut lesbar :)
 Und hier noch mal von weiter weg, so könnt ihr gleichzeitig einen Blick in meine "Kochecke" werfen :)
Also ich bin total happy mit dieser Lösung, zumal sie  mir wieder gezeigt hat, dass "Not" wirklich erfinderisch macht, lach:))

Bis dann, macht´s gut,

eure Jeanne


verlinkt mit: https://einfachnachhaltigbesserleben.blogspot.de/
                  

Mittwoch, 2. November 2016

Warum ich nur noch halbe Sachen mache!...

Jede(r), die / der schon mal eine Diät gemacht hat, kennt das Halbierungs-Prinzip: FDH!!
Kennt ihr aber auch NDH?? Nein?? Nun, NDH steht für : Nimm die Hälfte!!
Und warum, wird sich jetzt die /der eine oder andere fragen?...
Ganz einfach: Weil es doppelt so lange hält, und man dadurch eine Menge sparen kann...

Ich zeige euch das am besten anhand von ein paar Beispielen: 
Fangen wir mit dem Spülschwamm an...
Halbiert habe ich statt der üblichen 3 Schwämme in der Packung plötzlich 6 Stück, 
die nicht nur handlicher sind, (man kommt bedeutend leichter in Weißweingläser :), sondern doppelt so lange halten.

Zudem passen sie besser in meine "Spülstation":
(Der linke ist nur für Pfannen und der rechte für normales Geschirr)


O.K., zugegeben, das war jetzt nicht unbedingt der "burner", wie es Neudeutsch so schön heißt, aber dieses Halbierungsprinzip lässt sich im Grunde genommen auf den ganzen Haushalt ausweiten. Und da Kleinvieh bekanntlich auch Mist macht, kommt da summa summarum im Laufe der Zeit einiges zusammen. 

Bleiben wir in der Küche: Nächstes Opfer: die Spüliflasche!!
Hier wird nicht nur halbiert, sondern gedrittelt (komisches Wort):   
               1/3 Spüli(konzentrat)
1/3 meines selbtgemachten Orangenreinigers von *HIER* und
1/3 Wasser

So hält eine Flasche Spüli eine gefühlte Ewigkeit....

Und auch die Flüssigseife im Bad hält durch das Halbierungsprinzip nicht nur doppelt so lang, man benötigt durch das "Verdünnen" deutlich weniger Wasser, um den ganze Schaum wieder von den Händen  runterzuspülen. Probiert es einfach mal aus- vielleicht seid ihr danach genauso überrascht und überzeugt, wie ich :))

Und dieses Prinzip lässt sich endlos anwenden, auf alle Pflege-, Putz- Wasch- und Reinigungsmittel. Egal, was ihr macht, dosiert doch beim nächsten Mal einfach die Hälfte und schaut, ob ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid; falls nicht, könnt ihr ja noch ein klein wenig dazugeben. Aber ich bin mir sicher, dass auch ihr schon nach kurzer Zeit mit ein wenig Experimentieren die ideale Dosis für euch gefunden habt. Und das Schöne an der ganzen Geschichte ist: Ihr schont damit nicht nur euer Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. Na wenn das nicht eine typische "win-win-situation" ist, dann weiß ich auch nicht ;-)

In diesem Sinne viel Spaß beim Experimentieren

eure Jeanne


Dienstag, 18. Oktober 2016

(r)einen Tisch machen!!...


Auf der Suche nach einem passenden Tisch für die Wohnung, haben wir uns die Hacken in sämtlichen Möbelhäusern abgelaufen, und auch im Internet rauf und runtergeschaut und sind nicht fündig geworden, bzw., das was uns gefiel, war zu teuer und das, was bezahlbar war, gefiel uns einfach nicht. 
Besser gesagt, Mr. Perfect war diesmal nur am Nörgeln: der eine war zu klein, der andere zu instabil, zu langweilig, zu schlecht verabeitet und zu "wasweißichnochalles"!! Und so langsam kam mir der Verdacht, daß er eigentlich selbst nicht so genau weiß, was er will.  Eines wußte mein Göttergatte aber ganz genau:  GROSS sollte er sein; also fast schon eine Tafel- so ähnlich, wie der Tisch aus unserem Provence-Urlaub:


Doch sosehr wir auch suchten, fündig wurden wir leider nicht. Und da uns die Zeit regelrecht undter den Nägeln brannte, beschloß Mr. Perfect demnach: selbst ist der Mann!!
Man(n) nehme also: Tischbeine, Randleisten eine GROSSE Tischplatte und entsprechende Winkel, etc...

Natürlich alles unter der strengen Aufsicht unseres "kleinen Helferleins" Smulan, die immer mittendrin-statt-nur-dabei ist.  

Nach dem Streichen (wir entschieden und für die 2-farbige Variante, da sich diese perfekt in die Wohnung einfügt)  und Zusammenmontieren....


...war dies schließlich das Endergebnis:

Mit dem wir jetzt richtig glücklich sind.
Im Nachhinein bin ich so froh, dass wir vorher nichts entsprechendes gefunden haben :))
Dabei fällt mir wieder einmal einer meiner Lieblingssprüche ein: 
Manchmal bekommt man nicht das im Leben, was man sich wünscht,....


....sondern etwas viel besseres :)))

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine wunderbare Woche,

eure Jeanne 


 verlinkt mit: http://www.creadienstag.de
 http://handmadeontuesday.blogspot.de/ 

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Wo die Kühe Yoga machen!...& "Kuhle" Fotos...


Hallo, Ihr Lieben,

ich melde mich hiermit aus der Blog-Pause zurück und danke euch gleichzeitig für eure Geduld. 
Die Pause war aber wirklich nötig, da ich ja, wie bereits erwähnt, den Umzug ganz und gar unterschätzt hatte. 

Mit diesem Post, möchte ich euch einen kleinen Überblick geben, was sich in den letzten Wochen so alles bei uns verändert hat:
Seit dem 1. Oktober wohnen Mr. Perfect und ich nun also in unserem überschaubaren bayerischen Dorf, während die Tochter mitsamt Freund Haus, Hof, Tiere sowie die Großeltern übernommen haben. 

Am 2. Oktober wurden wir offiziell in die "Straßengemeinschaft" eingeführt. Da die Straße neben uns keinen Namen hat, meinten die Anwohner, das sei schließlich Grund genug, um ein Straßenfest auszurufen. So nach dem Motto: "where the streets have no name!!"...Überhaupt haben wir den Eindruck, dass hier so ziemlich ALLES zum Anlass genommen wird, um zu feiern :)))

Auf unseren gelegentlichen Rundgängen durch und ums Dorf, begegnen uns oft Bilder wie oben. Und dabei dachte ich immer, die Position im Yoga hieße "der herabschauende Hund"- aber hier im Freistaat heißt das eben "die herabschauende Kuh"!! :)


Glaubten wir vorher, auf dem Dorf zu wohnen, so wissen wir spätestens jetzt, dass diese Definition "per se" falsch war. Unser Dorf zählte ca. 8000 Einwohner und fühlt sich im Nachhinein schon wie eine Großstadt an. Hier gibt es gerade mal 2000 Einwohner und Kühe an jeder Ecke...

Von unserem Balkon aus kann ich jeden Abend (pünktlich um 16.30 Uhr) beobachten, wie die Kühe gemächlich von der Weide in den Stall schlendern- währenddessen wird mit einem Band jeweils die Ein-und Ausfahrten abgesperrt und die Autofahrer müssen eben dementsprechend warten.  Diese Gemächlichkeit zieht sich hier wie ein roter Faden durchs ganze Dorfleben. Ich hab wirklich den Eindruck, als tickten die Uhren hier irgendwie anders. Dass die Bayern sich generell nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen, gipfelt einzig und allein in dem Ausdruck: "basst scho"!! den ich bis jetzt wirklich am häufigsten zu hören bekam.

Wie aber geht es mit diesem Blog weiter, werden sich vielleicht einige von euch fragen? Nun, wie bereits in einem anderen Post erwähnt, sind wir ja in eine 2-Zimmer-Wohnung gezogen, was u.a. bedeutet, dass ich kein Bastelzimmer, keine Werkstatt und generell auch keinen Stauraum mehr habe.  Aber bevor hier jetzt etwa Mitleid ausbricht, so sei erwähnt, dass wir dieses ganze "downshifting" bewusst so gewählt haben.
Zugegeben, ganz leicht war es natürlich nicht, und am Anfang tat es teilweise richtig weh, wenn meine Tochter mir liebgewordene Dinge nicht haben wollte, da sie ihr wiederum nichts bedeuteten. Vor allem meine vielen Pflanzen und die Katzen fehlen mir natürlich, aber wir konnten sie leider nicht mitnehmen.
Aber es hat auch viele Vorteile, in einer kleinen Wohnung zu leben: Kurze Wege, kein ständiges treppauf-treppab mehr. Und wenn wir es schaffen, weiterhin nicht mehr so viele Dinge zu horten, so bleibt es auch recht übersichtlich!!
Deswegen wird es in diesem Blog künftig nicht mehr so viel um Deko gehen, sondern eher um Themen wie "downshifting", Sparen, und "organization" und auch die Umweltthemen, vor allem wie man Plastikmüll vermeiden und man generell die Haushaltskosten überschaubar halten kann, werden mehr in den Fokus rücken.
Mir ist klar, dass ich dadurch wahrscheinlich viele/einige Leser/innen verlieren werde, die mehr auf DIY aus sind, aber es werden hoffentlich auch viele neue Leute dazukommen, die sich bei meinem Blog Anregungen holen wollen.
Ich freu mich jedenfalls riesig auf diesen totalen Neuanfang und bin gespannt wie ein kleines Kind vor Weihnachten, was da so alles kommen mag....
Wer mich auf meiner Reise begleiten möchte, ist natürlich herzlich willkommen, denn ohne euch wäre der ganze Blog natürlich sinnlos; von daher würde mein kleines Herzerl einen riesen Hüpfer machen, (wie man hier so schön sagt), wenn ihr mir per Kommentar mitteilt, was IHR von diesem neu ausgerichteten Weg haltet!!!...

In diesem Sinne : Auf geht´s Buam und Madel!!...:))

Eure Jeanne