Mittwoch, 3. Juli 2019

Weichspüler oder "Fleisch"-Spüler?

DIESER POST ENTHÄLT BEWUSST GANZ VIEL KRITISCHE WERBUNG!


Na? Gehört ihr auch noch zu den eifrigen Konsumenten, die ihre Wäsche gerne Kuschelweich oder Aprilfrisch mögen? Dann flitzt doch mal ganz schnell ins Bad oder in den Keller und schnappt euch das Corpus Delicti und dreht es auf die Rückseite: Und?? könnt ihr das Kleingedruckte bei den Inhaltsstoffen gut lesen? Nein? Gut! Denn das ist von der Industrie nämlich auch beabsichtigt. Schließlich sollt ihr keine mündigen Kunden werden. Aber wenn ihr genauer hinschaut (evtl. mit Hilfe einer Lupe, wie sie im Drogerimarkt des Vertrauens bereits am Einkaufswagen befestigt ist), könnt ihr folgendes lesen: KATIONISCHE TENSIDE.
Was im ersten Moment wie eine griechische Gebirgskette klingen mag, bedeutet in der Waschmittelindustrie nichts anderes als: S C H L A C H T A B F Ä L L E !!!!
Jupp, ihr habt richtig gelesen! Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Oder besser doch nicht.
Der Talg in den Fleischabfällen, der gleichzeitig Hauptbestandteil in den angepriesenen Produkten ist,  legt sich wie ein "Mantel" um die Wäsche und macht sie dadurch besonders weich!!

Da bekommt doch die Werbung, in der Dornröschen den Prinzen wieder wegschickt, weil sie doch sooo gerne noch weiterhin in ihrer kuscheligen Fleischabfall-Bettwäsche weiterschlafen möchte, eine ganz andere Blickrichtung. Oder wenn der Kuschelbär von Kuschelweich (gibt es den eigentlich noch?) mit Handtüchern schmust, die kaum noch Wasser aufnehmen können, weil Fett bekanntlich wasserabweisend ist!? Hinzu kommt, dass das Fett aus dem Fleisch sich als sog. "Biofilm" in der Waschmaschine, also im Spülfach und um die Trommel anhaftet. Dieser Biofilm ist der ideale Tummelplatz für Pilze und Bakterien. Viele machen spätestens hier den Fehler, einen Teufelskreis in Gang zu setzen: Durch diese übel riechende Brutstätte geht mit jedem Waschgang einiges davon in die Wäsche über, die dann, obwohl frisch aus der Maschine, ganz übel riecht. Folglich wird beim nächsten Befüllen einfach noch mehr von dem ach so aprilfrischen Duft in die Maschine gekippt. Und das Spülfach verseift immer schneller und immer mehr und die kleinen Biester freuen sich wie Bolle über ihre stetig wachsende Spielwiese.
Hat man sich von dem Ekelfaktor einigermaßen erholt, springt sofort der Gesundheitsrisiko-Faktor in die Bresche: Und spätestens hier müsste selbst dem gutgläubigsten Kunden endlich ein Licht aufgehen, nämlich, dass SO ETWAS alles andere als gesund sein kann. 
Das Kleingedruckte auf jeder Flasche ist im Chemie-Fachjargon nichts anderes als Standard-Industrie-Chemikalien, die allergieauslösend und sogar (in einem untersuchten Produkt) fruchtschädigend und fortpflanzungshemmend sein können. Mädels aufgepasst: ihr könnt euch also die Pille sparen; hat euer Weichspüler den Aufdruck: BUTYLPHENYL METHYLPROPIONAL, könnt ihr euch freuen, denn  das Risiko, schwanger zu werden, tendiert gegen Null! Vorrausgesetzt natürlich, ihr badet schön fleissig die Unterhosen eures Liebsten in dieser "Brühe".
Beim Umweltbundesamt in Berlin wurden für die Sendung "Marktcheck"  (CLICK) diverse Weichspüler auf ihre (Un-)Verträglichkeit hin untersucht. Die entsprechende Toxikologin konnte sich beim Aufdruck "Edle französiche Parfüms" auf der Vorderseite eines Produktes noch nicht einmal das Lachen verkneifen!! Ganz ehrlich: Glaubt das wirklich jemand da draußen? Ich hoffe, doch sehr: NEIN!
Ich weiß nicht, für WIE dumm die Industrie ihre Kunden hält. Aber anscheinend muss man nur lange genug die Gehirne der Massen mit Verdummungswerbung weichspülen, bis sie tatsächlich glauben, dass Kühe lila sind, und der Honig aus einer Squeeze-Flasche kommt.

Das Fazit der Toxikologin lautete übrigens: "Das sind gut verzichtbare Produkte, also Produkte mit fragwürdigem Nutzen, die nicht nur die Umwelt, sondern auch schlichtweg die Gesundheit gefährden!" 
Ebenso die darin enthaltenen Duftstoffe. (Das Umweltbundesamt warnt auf seiner website sogar vor dem oftmals un-/und leichtsinnigen Einsatz eben dieser.)
Und der Appell lautete letztendlich, auf Weichspüler gänzlich zu verzichten.

Doch welche Alternativen gibt es?
Aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich da nur Essig empfehlen. Dieser hat die Vorteile, dass er die Wäsche weich macht, und die Maschine gleichzeitig desinfiziert und entkalkt. Am besten nimmt man Tafelessig oder sogar Essigessenz, wie z.B. "Surig" (gibt´s in jedem Supermarkt zu kaufen, weil es unter die Kategorie Lebensmittel fällt!). Geht man auf die Webseite der Firma, erhält man übrigens viele Tipps zum Thema Waschen und Textilpflege. (*Click*)  Also Dosierung wird empfohlen ca. 1/2 Tasse ins Spülfach zu geben. Die Wäsche wird dadurch nicht nur weich, sondern auch gleichzeitig desinfiziert. Durch den Essig kann man sich auch das andere überflüssige Produkt, mit dem die Waschmaschinen angeblich  länger leben sollen, gänzlich sparen. Doch keine Angst, die Wäsche riecht danach nicht etwa unangenehm nach Essig. Und wer sagt eigentlich, dass Wäsche überhaupt "riechen" MUSS? Und vor allem nach Frühlingsfrische und ähnlichem und das 7 Tage und länger, laut Werbeversprechen!  Ist man sauber gewaschen, muss man doch nicht nach Aprilfrische oder französischem Parfüm riechen???
Auf der Seite von Smarticular werden viel bessere Alternativen angeführt (*CLICK*)
 
Und zu guter Letzt ist der Sparfaktor schließlich auch nicht ganz zu verachten: man spart (Plastik-)Müll und eine ordentliche Summe Geld, vor allem wenn man es unter dem Aspekt für die langfristigen Schäden an der Gesundheit und letztendlich an der Maschine betrachtet.

Deswegen mein Appell an alle meine Leser/innen da draußen: Werdet wieder kritischer! Hinterfragt mehr, bohrt nach und nehmt nicht mehr alles einfach so hin. Auch wenn die Meinung vorherrscht: "Ich kann als einzelne/r doch eh nichts ausrichten". DOCH!! Ein kleines Mädchen mit geflochtenen Zöpfen hat es uns vorgemacht. (Und damit meine ich NICHT etwa Pippi Langstrumpf ;-)
Man/Frau muss nur irgendwo anfangen.

Oder wie handhabt, bzw. seht ihr das??  Schluckt ihr sprichwörtlich noch alles, was die Industrie euch so alles vorgaukelt oder seid ihr auch schon viel kritischer und skeptischer geworden, als noch die Generatione(en) vor uns?!

In diesem Sinne,
bis dann, 
eure Jeanne

verlinkt mit EiNaB





Donnerstag, 27. Juni 2019

Was tun?..... (Bokashi und kein Ende) - Achtung: sehr textlastig!

.....wenn die Pflanzen, die man in den umfunktionierten Bokashi gegeben hat, auf einmal anfangen, wie wild zu wachsen???


Einige von euch werden sich sicher an mein "Bokashi-Abenteuer" erinnern. (nachzulesen *HIER*)
Da dieses Experiment gelinde gesagt, ja sowas von in die Hose gegangen ist-ich sag nur: einmal Bokashi, NIE WIEDER Bokashi- beschloss ich, die beiden Behälter zu Wurmkisten umzufunktionieren. So weit, so gut! Doch wie der Name schon sagt, braucht man für eine Wurmkiste folglich auch Würmer. Im Internet gibt es laut Onkel Google die dollsten "Wurmbeschaffungsmethoden"; angefangen, von Kompost umgraben, bis hin zum Misthaufen durchsuchen, oder ganz bequem übers Internet bestellen. Doch was für uns Menschen sehr bequem erscheint, wollte ich diesen armen Lebewesen nicht zumuten, da diese quer durch ganz Deutschland reisen müssten. Letzteres fiel also weg.
Und Misthaufen durchsuchen zählt jetzt unbedingt auch nicht zu meinen bevorzugten Disziplinen.
Also blieb nur noch erstere Methode, die auch recht erfolgreich war (gingen doch einige beim Durchsieben des Komposts ins Netz, äh Sieb. Doch nützt einem das recht wenig, wenn die Würmer am Erstwohnsitz auf ihren Einsatz warten, während man, (in dem Fall also ich) beim Zweitwohnsitz merkt, dass man seine neuen Freunde schlichtweg am Erstwohnsitz vergessen hat. Jaja, ich weiß, viele werden jetzt denken:" Boah! was für "LUXUS-Probleme" hat DIE denn?? "First-world-problems" eben!!! ....kann ich da zu meiner Verteidigung nur sagen.
Naja, lange Rede, kurzer Sinn, ich brauchte also dringend Würmer!! Doch woher nehmen??
Die Idee kam mir, als ich bei Regen auf dem Weg zum Dorfladen ständig irgendwelchen Pfützen ausweichen musste, und unzähligen WÜRMERN!! Heureka!! Ja klar, DAS war die Lösung!!
Also wurden flugs die neuen Mitarbeiter rekrutiert, indem ich sie aufgesammelt und in Taschentücher gewickelt in die Jackentasche steckte, um noch schnell den Einkauf zu erledigen.  Auf dem Heimweg wurde wiederum ICH von einer Bekannten, die ein paar Häuser weiter wohnt, aufgesammelt, weil es immer noch in Strömen regnete.
Während der Fahrt konnte ich an nichts anderes als an die Würmer in der Jackentasche denken, und betete und hoffte, sie mögen doch bitte nicht gerade jetzt übermütig oder gar abenteuerlustig werden.
Zuhause angekommen, machte ich sie umgehend mit ihrem neuen Arbeitsplatz vertraut, den ich ihnen noch schnell mit Zwiebelschalen und Kaffeesatz entsprechend "schmackhaft" machte. Und was soll ich sagen??? Die Methode scheint zu funktionieren!
Die Gemüseabfälle werden nach und nach umgewandelt, und von Zeit zu Zeit kann ich sogar das "flüssige Gold", also den Dünger, abzapfen. Ohne jedoch diesen bestialischen Bokashi-Gestank mithinnehmen zu müssen.
A propos: neulich las ich in einem Nachhaltigkeitsbuch von einer jungen Frau, dass ein Bokashi leicht säuerlich, aber durchaus angenehm riecht, ein bisschen vergleichbar mit Sauerkraut. Liebe gute "Nachhaltigkeits-Buch-Schreiberin", solltest du diesen Post hier lesen, kann ich dir versichern:
DIES IST NICHT DER FALL!!! Hättest du nämlich einen solchen schonmal in der Praxis umgesetzt, dann würdest du in der Theorie entsprechend anders darüber schreiben.

Was ist das heutzutage, dass jede(r) meint bei ALLEM mitreden und über ALLES schreiben zu müssen. Neulich las ich einen sehr interessanten Beitrag über das Thema "free bleeding" also Monatsblutung ohne jegliche Hilfs- oder Auffangmittel; sozusagen das Blut im Innern mithilfe von Beckenbodentraining so lange zu halten, bis man es auf der Toilette entleeren kann. Ähnlich also wie beim Urinieren. So weit, so gut. Klang ja in der Theorie irgendwie einleuchtend. Schließlich konnten ja unsere urzeitlichen Vorfahren ja auch nicht ihre Tampons und Binden in der Höhle entsorgen. Die mussten möglichst weit weg von der Höhle irgendwie das Blut entsorgen. Ansonsten wären sie und die gesamte Sippe im wahrsten Sinne des Wortes "ein gefundenes Fressen" für den nächsten Säbelzahntiger gewesen. Nur eines störte mich an diesem Beitrag über das "freie Bluten" gewaltig und zwar: Die Tatsache, dass er von einem Mann verfasst war!!!

Doch ich schweife vom Thema ab! Mist, wie kann man nur so weit vom Kurs abkommen....
Wie bekomme ich jetzt nur wieder die Kurve zum Bokashi?
Gar nicht. Also zeige ich euch nochmal, wie ich nach und nach die Gemüse- und Küchenabfälle in die Wurmkiste gegeben hab, und einige davon tatsächlich angewachsen sind.
Hier hatte ich noch kleine Setzlinge aus der Aussaatschale beim Umtopfen übrig und hab sie folglich ganz oben eingesetzt. Mal sehen, wie sie sich entwickeln....


Und hier waren eine Kartoffel, Stangensellerie, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch übrig, die ich einfach reingesteckt hab. Diese sind tatsächlich angewachsen, so dass ich weiterhin die Küchenabfälle vorsichtig drumherum gebe. Bin sogar schon am überlegen, noch einen Hokkaido-Kern reinzustecken. Was glaubt ihr, wie DER bei diesen vielen Nährstoffen wohl wachsen würde????

Wenn man es also genau nimmt, hab ich jetzt Wurmkiste/Komposter und Minihochbeet in einem ;-) Und das auf kleinstem Raum.
Ich werde demnach weiter berichten, wie das ganze Projekt sich entwickelt hat, und ob und wie die Würmer vor allem die Hitze in diesen Tagen überstanden haben.



Ihr Lieben, 
lasst euch nicht grillen bei DER Hitze
bis dann,
eure Jeanne


Freitag, 21. Juni 2019

Die "kleine Blaue"

Post enthält bewusst unbezahlte Werbung durch Verlinkung




An diesen heißen Tagen hasse ich es, wenn ich unnötig Ballast mit mir herumschleppen muss, vor allem, wenn er in Form einer riesigen Handtasche daherkommt. Ich bin sowieso nicht der Typ : Ich-hab-immer-meinen -kompletten-Hausstand dabei!! Von daher arbeite ich seit Jahren schon mit der Modul-Methode nach Werner Tikki Küstenmacher. Heißt also: je nachdem zu welcher Gelegenheit man aufbricht, nimmt man entsprechende Module mit. (nachzulesen in den "Simplify-Büchern")

Bei dieser Gelegenheit kann ich euch auch gleich nebenbei meine neuesten Nähergebnisse zeigen, die folglich solche Module darstellen. Zugleich sind sie weitere UFO´s und ich hab mal wieder etwas Stoff abbauen können :))  Hier also eine Taschentüchertasche und eine Handyhülle.


Aber das war jetzt noch nicht das kleine Blaue. Das seht ihr nämlich hier:
Mir ist in letzter Zeit auch aufgefallen, dass immer mehr Geschäfte es NICHT gerne sehen, wenn man seine Handtasche mit in den Laden nimmt. Doch wenn gerade keine Jackensaison ist, in die man die einzelne Teile stopfen kann, finde ich es immer sehr lästig, alles in den Händen zu halten, wie Schlüssel, etc...Also hab ich mich umgesehen (sehr sehr lange) und durch einen glücklichen Zufall diese Jeanstasche auf dem Flohmarkt entdeckt!!!

In einem meiner letzten Posts berichtete ich bereits davon, wie ich alle meine Taschen mit Karabinerhaken für die Schlüssel versehen hab, weil ich speziell beim Einkaufen gerne die Hände frei habe, und auch nicht ständig IN der Tasche rumwühlen will.
 

Und so sieht dann also das Innenleben aus: Alles da, was frau so braucht. In meinem speziellen Fall also:
Taschentücher, Handy, Portemonnaie und Führerschein.
Die Tasche ist so klein und kompakt, dass ich noch nie an der Kasse etwa gebeten wurde, sie zu öffnen, was mir früher mit den "normalen" Handtaschen schon das eine oder andere Mal passiert ist.
 

In dem kleinen Extrafach bewahre ich immer einen Plastikhandschuh auf, damit ich, falls ich wirklich mal beim Discounter eine Breze mitnehme, nicht ständig neue nehmen muss.
 

So hab ich also immer die wichtigsten Sachen bei mir, ohne dass ich Gefahr laufe, mir einen Bandscheibenvorfall zu holen - wenn ich manchmal die Ausmaße einer normalen Handtasche so betrachte.



 
Viele von euch werden jetzt sicherlich denken: Ja toll, schön für dich, dass du solch eine Tasche auf dem Flohmarkt gefunden hast.  Und weil mir bewusst ist, dass nicht jede(r) die Zeit und Muße hat, sich auf Flohmärkten rumzutreiben, kommt nämlich genau HIER Stephanie ins Spiel! Besser gesagt, "Frau Pratolina". Steffi hat nicht nur einen tollen Blog, oh nein, sie hat auch einen ganz tollen Onlineshop und näht sogar auf Bestellung. Und auf meine Frage hin, ob sie sich denn zutrauen würde, eine solche Tasche nachzunähen, kam als Antwort dann dies hier:
*CLICK*

Am besten klickt ihr euch mal rein, und durch ihren Shop. Vielleicht werdet ihr ja fündig ;-)

In diesem Sinne entlasse ich euch bereits wieder,
damit ihr in aller Ruhe stöbern gehen könnt.
Genießt die heißen Tage,
macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne



 

Sonntag, 16. Juni 2019

In eigener Sache: Buchverlosung

*

Meine Tochter drückte mir vor ein paar Tagen diese Rezeptbücher in die Hand, mit der Bitte, ich solle sie doch ins Bücherhäuschen stellen. Doch dafür finde ich sie aber fast zu schade. Zumal das Eisbuch diese Tage wie gerufen kommt - selbst wenn es ein ewiges auf und ab mit dem Temperaturen ist. ....


Und da ich es dieses Jahr nicht geschafft habe,  eine Verlosung zu meinem Bloggeburtstag auf die Beine zu stellen, würde ich von daher gerne beide Exemplare weitergeben.

Buch Nr. 1 zeigt, wie man die verschiedensten Eiskreationen hinbekommt.

(und es ist darüber hinaus sehr "edel" in der Aufmachung- hab ich bis dato bei Rezeptbüchern SO noch nie gesehen!)

Hier einige Auszüge daraus:








Buch Nr. 2 ist für alle Cupcakes und Muffinsliebhaber unter euch, und die selbst bei diesem Wetter den Backofen noch benutzen. Doch bei diesem "Fahrstuhl-Wetter", das momentan herrscht, kann man ja an den heißen Tagen Eis machen und an den kühleren eben Muffins backen ;-)

Und hier auch noch ein paar Impressionen:






Wer also eines der Bücher gerne haben möchte, hinterlässt mir einfach einen Kommentar bis zum Samstag, den 22.06.19 und schreibt vor allem dazu, welche Nummer sie/er bevorzugt.
Und wie immer, entscheidet bei mehreren natürlich das Los.


In diesem Sinne,
viel Glück
eure Jeanne


*Post enthält unbezahlte Werbung

Mittwoch, 12. Juni 2019

Schrumpfende Schlüssel à la Harry Potter

*
Früher ergab sich, sehr zum Leidwesen meines Mannes, ganz oft folgendes Szenario:
Wir stehen vor dem Auto und ich suche wie eine Wilde in den Tiefen meiner Handtasche nach dem Schlüssel. Und während ich immer hektischer werde, schaut Mr. Perfect zunächst panisch, doch schon kurz darauf  immer genervter drein!!
Und immer ergab sich folgender Dialog:
ER: "Chochchh!! Wo hast du denn den jetzt wieder hin?"
ICH: "Vorschlag: schaff dir doch eine Männerhandtasche an und steck DU in Zukunft den ganzen Schlambambel ein!" (Er deponiert nämlich immer seine ganzen Utensilos in  meiner Handtasche, wohlgemerkt)
ER: "Bin ich schwul, oder was?"
ICH: "Chochhh!!!...
                                                              
Doch spätestens seit J.K. Rowling und Harry Potter weiß man, besser gesagt, "frau", dass die Schlüssel nicht aufgrund der Größe der Handtasche oder gar ihrer Unordnung einfach nicht aufzufinden sind- Nein, ein kleiner fieser Schrumpfungszauber veranlasst uns Muggel stets dazu, panisch und unkoordiniert STÄNDIG nach unseren Schlüsseln zu suchen.

Von daher schlug ich der Zaubererwelt ein Schnippchen und besorgte mir im Baumarkt unseres Vertrauens haufenweise die hier: Karabinerhaken in allen Formen und Größen.

 

 

Und während ich sonst eher der Meinung bin, weniger ist mehr und eher "minimizing" bevorzuge, können diese nützlichen Haken hier nicht groß genug sein. Je größer, desto besser!!!
 

Denn: von jetzt an gibt es kein lästiges Suchen mehr. Und auch der Schrumpfungszauber scheint hier nicht mehr zu wirken, wenn man die Karabiner stets an oder praktischerweise in der Handtasche befestigt. Ersteres mache ich z.B. wenn ich zur Garage laufe, danach wird der Schlüsselbund logischerweise innen eingeclipst.

 

Und auch besagter Autoschlüssel "hat nun einen Haken!"
 
Spätestens hier wollte ich zu nächstem Thema überwechseln, nämlich zum Thema Handtaschen.
 Hä? Wieso das denn jetzt? Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?- Das weiß ich auch nicht so genau- deswegen finde ich ja keine Überleitung...
 Damit das ganze von daher  nicht zu unübersichtlich, wenn nicht gar verwirrend wird, melde ich mich die nächsten Tage einfach nochmal mit einem gesonderten Post.

Und auch wenn ich mir sicher bin, dass die Zaubererwelt nicht ruhen wird, um uns Muggel zu ärgern, oder gar das Leben schwer zu machen, so bin ich froh, dass ich das "Schlüsselthema" nun endlich abhaken kann!! (Und Mr. Perfect erst!!! ;-)


Von daher, in Zukunft die Ohren gespitzt,
 wenn ihr in euerer Umgebung ein
"reducio" geflüstert hört!!
In diesem Sinne,
stay magical ;-)

eure Jeanne 



*Post enthät unbezahle Werbung


Freitag, 31. Mai 2019

Das bisschen Haushalt....

*

Vor einiger Zeit, (eigentlich ist das tatsächlich schon etwas länger her) las ich in einem Haushaltsratgeber folgenschweren Satz: " Der Haushalt an sich ist ein viel zu langweiliges Projekt, als dass man ihn alleine tragen sollte!".....
Und so wie es aussah, war eine Drogeriekette mit den 2 kleingeschriebenen Buchstaben zeitgleich anscheinend derselben Meinung, da tags darauf ein Werbeprospekt ins Haus flatterte, aus dem man,(in diesem Fall also Frau,nämlich ich), diese Karten ausschneiden konnte:

Die Karten enthielten im Groben die routinemäßig anfallenden Arbeiten im Haushalt, wie z.B. die hier:


oder die:

Doch am schönsten fand jedes Familienmitglied mit Abstand diese Karte hier, um die wir uns verständlicherweise jedesmal fast gekloppt hätten ;-)

Nach und nach gestalteten wir mit der Zeit selbst noch eigene Karten, die auf unsere jeweiligen Bedürfnisse bzw. Situationen zugeschnitten waren, wie z.B. Katzentoilette sauber machen, Kamin putzen, Blumen giessen, usw. usf......

Je nachdem wie alt die Kinder sind, kann man ihnen die eine oder andere Arbeit im Haushalt durchaus zumuten. Ich muss immer wieder staunen, wie wenig die Kids heutzutage mithelfen müssen, während sich die Eltern in ihren Ganztagsjobs abrackern.  Meiner Meinung nach tut man weder den Kids selbst einen Gefallen, wenn sie sich zu Hause zu Tode schonen dürfen, und dann in die Welt rausgehen, mit 2 linken Händen (und davon sind dann noch alles Daumen!), noch ist der spätere Partner "beglückt", wenn er mit jemanden zusammenleben muss, der/die entweder stinkfaul oder schlichtweg total unbeholfen ist!!!

Mit diesen Karten kann die Familie die ungeliebten Arbeiten spielerisch angehen. Wir haben damals entweder einen Wettbewerb draus gemacht, wer die meisten Karten in der vorgegebenen Zeit schafft, oder einfach die einzelnen Tätigkeiten im Laufe der Woche an die einzelnen Familienmitglieder verteilt. Natürlich wurde auch jedesmal kontrolliert, ob die Arbeit auch ordentlich ausgeführt und nicht etwa geschummelt wurde. ;-).....

Inzwischen ist unsere Tochter erwachsen und der Haushalt hat sich bei uns durch verschiedene Konstellationen dementsprechend eingespielt. Von daher fand ich, es war an der Zeit, die Karten weiterzureichen!!

Und wie meine Freundin mir die Tage berichtete, nutzt auch ihre Familie die Karten fleißig.
Doch seht selbst:

Jede Spalte ist für ein einzelnes Familienmitglied (mit Namen versehen, damit jeder weiß, was er/sie zu tun hat- doch hier hab ich sie logischerweise weggelassen); die Aufgaben werden somit täglich verteilt.



Und wie ist das bei euch? Habt ihr nun auch Lust bekommen, solche Karten evtl. selbst zu gestalten?
Wer jetzt künstlerisch nicht SO begabt ist, kann entweder das Internet zu Hilfe nehmen, oder mit den Kiddies die einzelnen Tätigkeiten/Gegenstände sogar aus alten Zeitschriften ausschneiden!!..
Ich bin mir sicher, dass am Ende ganz tolle und individuelle  Kunstwerke entstehen werden.
Also, ran an Papier und Schere, und drauflos gebastelt!
Kleiner Tipp noch zum Schluß: Am Ende hab ich die Karten noch laminiert- so halten sie bedeutend länger. Wer jetzt kein Laminiergerät hat, kann aber auch einfache selbstklebende Bucheinbandfolie nehmen. So lassen sie sich ebenfalls prima abwischen ;-)

Und wer jetzt überhaupt kein Basteltalent besitzt, kann mir gerne eine mail schicken unter:
ideenmuckla@t-online.de ACHTUNG: BITTE BIS ZUM SCHLUSS LESEN!
Meine Tochter hat für mich aufgrund etlicher Anfragen entsprechende Vorlagen zusammengestellt, die man nur noch ausmalen und ausschneiden muss ;-)....bzw, hat die ganzen Karten nochmal komplett neu aufgelegt!...

DOCH:
So wie es aussieht, herrscht leider die allgemeingültige Meinung vor, dass etwas, das NICHTS kostet, auch NICHTS wert ist; noch nicht einmal ein Dankeschön!! Eigentlich schade, denn aufgrund dieser Erfahrung gebe ich auch keine Karten mehr raus. Wer diese aber dennoch gerne hätte, findet sie fortan zum Ausdrucken in meinem Buch! *CLICK*




In diesem Sinne,
macht´s gut, bis dann, 
euere Jeanne

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Dienstag, 7. Mai 2019

"Erdbeer-Tasche" schnell und unkompliziert nähen

*

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, hat sicherlich schon gemerkt, dass ich kein Fan von komplizierten Anleitungen bin. So auch bei diesen sog. "Erdbeer-Taschen". Ich liebäugelte schon so lange damit, mir selbst eine zu nähen, doch beim Stöbern in Internet, dachte ich bzgl. dieser Anleitungen immer: " Bitte WAS?" Manche machen da ja schon fast eine Religion draus!
Deshalb verwarf ich die Idee immer wieder, bis mir beim Aufräumen dieser letzte Stoffrest vom Möbelschweden zum gefühlten 3218. Mal in die Hände fiel.
Und nach einigem Tüfteln merkte ich, dass sich diese Taschen TOTAL einfach nähen lassen. Doch seht einfach selbst:
Wie gesagt, nähte ich bei diesem Reststück mit den Maßen  36 x 80cm  zuerst beide Kanten mit  je 2cm um. Danach platzierte ich 2 Streifen eines dickeren Bandes, das einmal ein Weihnachtsgeschenk schmückte, jeweils spiegelverkehrt auf dem Stoff.

 

Die Bänder hab ich zuerst an den Enden verstärkt, dann einmal längs gefaltet, und zu einem "Tunnel" zusammengenäht, und auf dem Stoff fixiert, was man hier im Bild hoffentlich erkennen kann. Natürlich hab ich vorher alles genau ausgemessen, damit....


.....beim Zusammenklappen der Tasche, diese Bänder jeweils auf der Außenseite zusammentreffen.
Soweit klar bis hierher?


Danach einfach nur noch die Henkel mit den Maßen: 43 x 3cm drangenäht, und ein Gummiband mit einem Kordelstopper eingezogen,


und schon kann die Tasche komplett in eine Erdbeerform zusammengezogen werden.


Ging doch wirklich ratzfatz, oder nicht? Das ging tatsächlich so schnell, dass ich am überlegen bin, gleich noch ein paar mehr zu nähen, um diese dann zu verschenken, so als Mitbringsel- ist mal was anderes, als Blumen oder Kuchen, etc....UND: man kann gleichzeitig Müll/Plastik sparen, wenn man stets so eine Tasche einstecken hat. (Kein Witz, ich hab schon wahre Begeisterungsstürme an der Kasse erlebt, wenn ich dieses Erdbeerteil in eine Tasche verwandelt hab ;-)


Am meisten aber freut mich, dass ich erneut ein sog. "UFO" wiedereinmal von meiner Liste streichen kann, und auch wieder etwas für den Stoffabbau getan hab. Ihr wisst schon, was ich meine ;-)

Und wie schreitet euer Stoffabbau so voran und euere UFO`s ? 
Erzählt doch mal. 

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne kreative Woche.

Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne



verlinkt mit:HOT



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