Mittwoch, 25. Oktober 2023

Ich bin wieder hier...in meinem Revier....

 ...war nie richtig weg...hab mich nur versteckt ;-)) (hahahaha)

um es mal mit den Worten von Marius Müller-Westernhagen auszudrücken.

Ihr Lieben,
es ist gefühlt eine EWIGKEIT her, dass ich das letzte Mal etwas gepostet hab. Mir kommt es wie Jahre vor, weil: ES IST SOO VIEL PASSIERT!!!

Zwischenzeitlich dachte ich schon: "Ok, für das Bloggen wirst du die nächsten Jahre definitiv keine Zeit mehr haben!!!" 

Doch andererseits wäre das auch sehr schade, denn, ich wüsste gar nicht, wohin  mit all den Ideen und Einfällen. Würde ich das nicht in irgendeiner Form von mir geben, ich glaub, mir würde der Kopf platzen. Mehr als einmal schon wünschte ich mir ein "Denkarium" wie Dumbledore eins hatte. Der hatte es gut, seufz!!!
Denn, ich saß ja nicht etwa nur untätig rum, (ausser im August; bei fast 40 Grad im Schatten kam hier so ziemlich alles zum Erliegen, einschließlich mir!!!) 
Die restliche Zeit wurde genutzt, um bei der Tochter und Schwiegersohn in spe auf dem Grundstück, das sie sich gekauft hatten, mitzuhelfen.... (Vorher/Nachher-Fotos folgen demnächst)

Des weiteren sind wir seit Juli aktiv auf der Suche nach einem neuen Haus. Das gestaltet sich allerdings schwieriger als erwartet, durch all die neuen Auflagen. So mussten wir uns wochen- bzw. monatelang durch einen Dschungel an Papieren arbeiten (Kfw, Bafa usw..) Vom ganzen Behördenkram ganz zu schweigen. Die Dame vom Grundbuchamt kann z.B. unseren Nachnamen garantiert nicht mehr hören. Da hab ich eine Woche lang täglich angerufen, bis ich bekam, was ich wollte!!! ;-) Jaha, manchmal kann ich mich wie ein Terrier in eine Sache verbeißen, wenn es sein muss!!! *lach*

Doch all das scheint noch nicht genug an Herausforderung! Denn ein Haus bauen (die Tochter) und ein Haus kaufen (wir) schien uns noch zu wenig. So dachten wir, setzen wir noch einen oben drauf!!! "Einfach" kann ja schließlich jeder...
 
Na? Könnt ihr euch schon denken was es ist?
 
Wollt ihr mal raten?
 
Mehr davon im nächsten Post...
 
...to be continued... 

Macht´s gut, bis dann
eure Jeanne


Donnerstag, 27. Juli 2023

Neues aus "Schildihausen"

 Hallo, Ihr Lieben,
hier endlich wieder ein Lebenszeichen von mir.
Nachdem die Temperaturen endlich wieder in den Keller gefallen sind, lässt es sich auch wieder leichter bloggen. Bei Temperaturen über 30 Grad (teilweise sogar bis zu 36!) war an Bloggen nüscht mehr zu denken. Weiß nicht, wie es euch geht, aber ab 30 Grad ist bei mir "Schicht im Schacht" und ich hänge wie eine tote Fliege auf der Couch rum. Auch der Denkapparat schmilzt gefühlt mit jedem weiteren Plusgrad. Da sitze ich dann wie bedröppelt vor dem PC und mir will partout nichts einfallen. 
Und wenn selbst unsere gepanzerten Sonnenanbeter sich vor dem Planeten in den Schatten flüchten, ja spätestens dann, weiß man/frau, dass mit unserem Wetter schon lange etwas nicht mehr stimmt!!...
 
A propos, (ich brauchte irgendwie eine gelungene Überleitung zum eigentlich Thema *hüstel*) ihr habt euch doch ganz bestimmt schon gefragt, wie es unseren 3 Rackern von letztem Jahr inzwischen so geht. nachzulesen hier:*CLICK* 
Gut, dass ihr fragt!! ;-) Dann nehm´ich euch mal mit in den Vorgarten, wo wir ihnen ein kleines Aussengehege eingerichtet haben. Kommt mit!! (Und Pickeldi folgte Frederick...kennt das noch jemand?) ACHTUNG: Bilderflut....

Den ganzen Winter hatten wir gebangt, ob die kleinen Scheisserchen den Winterschlaf auch gut überstehen würden, da sie gerade mal 10g wogen. Wir wussten auch nicht, WIE wir sie überwintern sollten: Kühlschrank oder Gewächshaus? Wir waren echt überfragt. Doch die 3 nahmen uns die Entscheidung leichthin ab, indem sie sich einfach in ihrer Kiste im Gewächshaus verbuddelten!...
Anfang Januar gruben wir sie ganz vorsichtig wieder aus, um zu sehen, ob sie überhaupt noch leben!? Was war ich erleichtert, als ich auf ein paar Beinchen stieß, die sogleich auch zuckten. 
Also, wieder vorsichtig Erde drauf....bis sie im März von ganz alleine irgendwann frech aus der Erde guckten. (piuhhh)

 
 
Die erste Hürde war also genommen, fehlte noch die zweite: Das Fressen! Dieses klappte anfangs nicht so ganz. Ihre "Kanten" waren noch zu weich und sie konnten nicht richtig abbeißen. Ich hatte ja solch eine Angst, sie könnten mir unter der Hand weg verhungern. Doch auch das meisterten die kleinen Naturburschen sehr rasch und sie futtern inzwischen wie die Scheunendrescher!! (Sie bringen momentan stolze 24g auf die Waage)
Und mittlerweile klappt das auch mit der Schlafposition deutlich besser ;-)

 
 
Smulan, unsere Aufpasserkatze, war natürlich von der ersten Minute an wieder mit dabei. Ich habe bei ihr ganz oft das Gefühl, dass sie sich mindestens genauso sorgt wie ich.  

 

 Sie muss jedenfalls immer nachschauen, ob auch alles in Ordnung ist ;-)



Sobald es das Wetter zuließ, durften die Kleinen ebenfalls raus in den Garten, und erste Ausflüge machen. ABER: nur wenn mein Mann mit dabei ist. Denn, kaum setzen wir sie ins Gras, stieben sie auch schon in alle Himmelsrichtung auseinander. Und wir haben alle Hände voll zu tun, die Bande in Schach und im Überblick zu behalten.

 
 
Und sofort wird natürlich der Pool gestürmt!
Im Gegensatz zu den Großen baden die Kleinen für ihr Leben gern. Und das gefühlt, den ganzen Tag. Und das nicht nur bei heißem Wetter.


 
Angelockt vom Plantschen und dem fröhlichen Treiben, muss natürlich auch die Mama vorbeischauen.
Wir fragen uns oft, ob Penny ihren Nachwuchs irgendwie erkennt. Offiziell ja nicht! Aber ich bilde mir ein, dass sie es trotzdem tut. Vielleicht ist es aber auch nur einfach Wunschdenken von mir.

 
 
Doch zumindest muss sie jedesmal an ihnen schnuppern. ;-)

 
Neulich schlug übrigens "Paw patrol" sofort Alarm, weil etwas nicht stimmte...

 
 
 Bei ihrem täglichen Patrouillengang sah Smulan nämlich, dass sich Penny im Gehege der Kleinen befand! 
Und das durfte nicht sein! Also holte sie mich sofort als Verstärkung...
 
 
 
 
 Und wir "geleiteten" die Mama wieder nach draußen ;-)
 
(Smuli dürfte in Schildkrötenkreisen dementsprechend als "Spaßbremse", bzw. "Petze" stark verschrien sein! Sie hat mir früher IMMER bei den Großen geholfen, diese zu finden, wenn sie sich mal wieder unsichtbar gemacht hatten. Dohoch, Schildkröten können das!! Ist auch so ne Superkraft von ihnen ;-)

 
 
Smuli nimmt ihre Beschützerrolle übrigens seeeehr ernst. Den ganzen Tag schaut sie, was die Racker machen; ob es ihnen gut geht, ob sie auch ja nicht auf den Rücken geplumpst sind, usw...

 
 
Dabei lässt sie sie kaum aus den Augen... 

 
 
 es sei denn, da raschelt etwas hinter ihr im Gebüsch!..

 
 
 Natürlich sind das die anderen beiden "Ausrastellis", die lautstark nach Futter verlangen! Wie könnte es auch anders sein!?
Und während Smulan die Raubtierfütterung von Teddy und Littlefoot streng überwacht, wandert ihr Kopf stets hin und her, wie bei einem "Wackeldackel" in Zeitlupe...soooo süß! :))

 
Doch selbst die gewissenhafteste Aufpasserin braucht von Zeit zu Zeit eine Pause und Kuscheleinheiten.
Und sie sucht dafür eigens Penny im anderen Gehege auf,um mit ihr mal so richtig "abzuhängen"!! ;-)

 
Penny scheint das übrigens kein bißchen zu stören, wenn sie in "Best-buddy-Manier" innigst umarmt wird. Sie weicht auch keinen  Zentimeter von der Seite. Der Ausdruck "stur wie ein Panzer" wurde bestimmt auf Schildkröten gemünzt!! hahaha ;-)

 
So, nun konntet ihr euch in etwa ein Bild davon machen, wie es bei uns so zugeht. Inzwischen regnet es seit ein paar Tagen wie aus Kübeln und weder die Fellnasen noch die Dinos zieht es groß nach draussen. Und ich hab endlich wieder ein bisschen Zeit, um meine Bloggerrunde zu drehen, was ich die letzten Wochen doch sehr vernachlässigt habe. (Asche auf mein Haupt)
 
 In diesem Sinne, 
macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne












 




Dienstag, 20. Juni 2023

Für die wichtigste Rolle im Leben ;-)...

Heute zeige ich euch mal wieder ein DIY, da ich neulich ein Geschenk für Freunde brauchte, die wiederum einen Schrebergarten haben. Und in eben diesem steht eine Komposttoilette. Also begab ich mich in die Katakomben, sprich Werkstatt von Mr. Perfect, um zu stöbern.... und siehe da, ich stieß auf einen ehemaligen Flohmarktfund, der ursprünglich für etwas ganz anderes vorgesehen war...aber egal, für meine jetzige Idee war er einfach ideal!!:


Allerdings wusste ich im ersten Moment nicht, WIE ich das umfunktionieren könnte. Da meine bessere Hälfte jedoch in einem früheren Leben definitiv ein sog. "Anobium punctatum" gewesen sein muss, hatte er sofort eine Idee und war auch nicht mehr einzubremsen. Sag ich doch: Einmal Holzwurm, immer  Holzwurm! ;-) hihihi.....
 


 

Und so wurde gesägt, geklebt, und getüftelt, bis er mir letztendlich stolz und freudestrahlend DAS hier präsentierte:

 

Einzigst die lästigen Paparazzis, besser gesagt, dieser eine bestimmte Paparazzo störte ihn doch sehr, weil er ständig seine Arbeit unterbrechen und "posieren" musste! (grummel, grummel...)
 
Doch letztendlich schnappte ich mir das Teil, und bestückte es sofort mit den entsprechenden Utensilien, die man/frau bei einer Komposttoilette eben so braucht: 
 

Der Trageholm dient fortan als Papierrollenhalter, auf dem auch locker 2 Rollen Platz finden.
Zudem bastelte ich noch das "BESETZT" -Schild und beklebte einen Katzenfutter-Karton mit dem Papier der eingepackten Rolle. (das hab ich *HIER* schonmal gezeigt). In den Karton packte ich ein Handtuch, Desinfektionstücher und Handschuhe, zum Reinigen der Toilette. So ausgestattet, konnten wir es unseren Freunden überreichen, die sich seeeeehr darüber freuten und auch über die Idee lachen mussten. Seither ist es fleißig im Einsatz und als wichtiges "Ausstattungs-Tool" auch nicht mehr wegzudenken, haben wir uns sagen lassen... ;-)
Oder, um es mit folgenden Worten abzuschließen:
 
    (Quelle: Pinterest)
 
                                         
In diesem Sinne drehe ich jetzt noch eine Bloggerrunde bei euch, um zu gucken, 
WAS ihr denn alles so treibt (oder auch nicht ;-) bei dieser Hitze!!
Heute sollen es in unserer Region bis zu 36°C werden!! (stöhn! ächz!) 
Außer Eis essen und im kühlen Haus bleiben kann frau ohnehin nichts tun!...

Macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne


Montag, 12. Juni 2023

Zeitfresser

                                                                                                   (Quelle: Pinterest)

Kennt ihr sie auch? Diese fiesen kleinen und großen Zeitfresser? Die uns kostbare Minuten, Stunden und mehr, unseres Lebens berauben? Ich habe versucht, ihnen auf die Spur zu kommen; das war nicht ganz leicht, denn sie bleiben gerne unerkannt und im Dunkeln. Aber ich habe zumindest einige von ihnen gnadenlos aufgespürt, ans Licht gezerrt und enttarnt. Wie ich das gemacht hab, wollt ihr nun wissen? 
Ganz einfach, ich hab mich eine Zeitlang beobachtet (ja, o.k. zugegeben, das klingt schon etwas merkwürdig ;-) und sofort notiert, wenn ich mich in oder bei etwas verloren habe. Und nach dem Motto: "Nur wenn man seinen Feind kennt, kann man ihn besiegen!" so will ich auch endlich diese lästigen Angewohnheiten loswerden, die mir meine kostbare Zeit stehlen! Oder anders ausgedrückt, ich will die Zeit wertvoller nutzen, und sei es auch einfach mit dem "Dolce far niente"  also dem süßen "Nichtstun".
 
                                                                                                    (Quelle: Pinterest)
 
Und hier das Ergebnis meiner Recherche, also die Top 5 meiner momentanen Zeitfresser:
 
1. Perfektion/Prokrastination:
MEIN wichtigstes Thema überhaupt. Als perfektionistischer Mensch neige ich dazu, Dinge so lange aufzuschieben, bis ich sie perfekt machen kann. So schiebe ich viele Projekte zeitgleich nebeneinander und vor mir her. Und wenn ich sie dann endlich angehe, wende ich sehr viel Zeit dafür auf. Das ist mein größtes Manko. Und daran arbeite ich schon sehr lange. Aber was sich über 50 Jahre eingeschliffen hat, lässt sich wohl nicht so einfach wieder ablegen, weia!! Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt ;-)

2. Unterbrechungen:
Seeehr lästig und seeehr zeitraubend, weil: Egal, womit man/frau gerade beschäftigt ist, sei es mit dem Schreiben eines Posts, dem verschicken einer e-mail, etc... sobald man, im speziellen ich, in irgendeiner Form  rausgerissen werde, weil der Postbote klingelt, die Katze auf den Teppich spuckt oder das Handy piepst, umso länger brauche ich wieder, um in die Tätigkeit zurückzufinden. Das dauert bei mir oftmals doppelt so lange, wie wenn ich in einem Stück einfach drangeblieben wäre. 
Letzte Woche hatte ich gerade wieder so einen Tag: Egal, was ich angefangen habe, ständig wurde ich irgendwie unterbrochen und rausgerissen. Mein Handy mutierte regelrecht zum "Tamagotchie". (Kennt das noch jemand? Dieses nervende Elektronikspielzeug aus den 90ern? das ich zum Glück NIE besaß!) Ständig ploppte irgendeine Nachricht auf und lenkte mich ab. Klar könnte man jetzt einfach sagen:" Schalte das blöde Ding doch einfach ab"! Das geht, bzw. will ich aber nicht, da jedes Familienmitglied sich unter der Woche an einem anderen Ort befindet; und mein Mann zudem sehr viel reist...
(Fun fact: Gerade wie ich diese Zeilen schreibe, klingelt mein Handy und mein Mann teilt mir mit, dass er gerade gelandet ist!... noch Fragen? ;-)....
Doch weiter im Text...Wo war ich gleich nochmal? (Seht ihr, WAS ich meine?) Achja....die Folge war an jenem Abend, dass ich so kaputt war, als hätte ich den ganzen Tag in einem Steinbruch Steine geschleppt. Ich hatte gefühlt ALLES gemacht und letztendlich Nichts zustande gebracht und fiel hundemüde und frustriert ins Bett!! 

Das führt uns postwendend zum nächsten Punkt:

3. Soziale Medien:
Obwohl ich kein Insta, Facebook, Tic Toc und Co. bediene, auch kaum online shoppe, so verbringe ich manchmal leider mehr Zeit als mir lieb ist, im Internet. Und ja, manchmal verliere ich mich auf youtube, oder noch schlimmer Pinterest, wenn es darum geht, mir Inspirationen zu holen (mea culpa ;-) Aber, auch daran arbeite ich!....

4. Sich den Weg verstellen
O.k. dieser Punkt mag jetzt etwas komisch klingen, aber ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Montags hab ich z.B. meinen "Putzmuckla-Tag" (s. auch mein Profil ;-) Da wird geputzt, geräumt und geordnet. Dabei hab ich die absolut blöde Angewohnheit, mir bei dieser Gelegenheit leider allzuoft selbst den Weg zu verstellen. Da versperrt die Katzentoilette den Treppenaufgang, weil ich gerade das WC putze. Ich muss aber dringend in den oberen Stock, weil ich noch Putztücher brauche, kann aber die Toilette noch nicht wegräumen, weil der Boden noch nass ist... Das ist nur ein Beispiel von vielen, wie ich mir dann jedes Mal selbst den Weg versperre, und mir oft einen sog. Domino-Effekt selbst erschaffe, was mich doppelt soviel Zeit kostet. 
Das bringt mich direkt zum nächsten Punkt...

5. Zuviele "Stehrümchen":
Diesen Ausdruck hab ich mir von vielen Ordnungs-Blogs/Vlogs geklaut, aber pssst!
Bei mir müsste es aber auch "Liegrümchen" heißen. Das bedeutet, Dinge die gefühlt im Weg stehen oder rumliegen, weil sie noch kein finales Zuhause haben, oder aber sich im falschen Stockwerk befinden s. Punkt 1. In den Ordnungsbeiträgen handelt es sich meistens um Deko, die nur im Weg steht, aber keinerlei funktionelle Aufgabe hat. Da ich im Zuge des Minimalismus auch mit Deko ordentlich aufgeräumt habe, (im wahrsten Sinne des Wortes), bin ich auch schneller mit dem Hausputz durch, im Gegensatz zu früher.  Einzigst die vielen Stockwerke (4, weil wir ein kleines Haus haben!) machen mir noch zu schaffen. Und alles, was ich bisher ausprobiert habe, sei es Körbe oder Schachteln auf der Treppe, um Gegenstände wieder an ihren ursprünglichen Platz zu bringen, brachten nicht den erhofften Erfolg....

So, das war sie (vorerst), meine Liste. Und nun seid ihr gefragt/gefordert. Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr eure Zeitfresser schon entlarvt? Wie sehen sie aus? Und vor allem, WAS macht ihr dagegen?  Und wenn ihr Tipps habt, bitte her damit!! Wir alle lernen gerne dazu!!

Fakt ist jedenfalls, dass ich mich vermehrt mit dem Thema Zeitmanagement befassen, und mir auch einiges an Literatur darüber besorgen will. Gerne kann ich dann evtl. nochmal berichten, falls euch das auch interessieren sollte. 


In diesem Sinne, macht´s gut,
und kommt vor allem gut durch diese Hitze.
Bis dann, eure Jeanne

Mittwoch, 24. Mai 2023

Schrank ausmisten...wieder mal!!!

 Ihr Lieben,
die Zeit rennt gerade nur so an mir vorbei. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich wieder einige Projekte gleichzeitig am Start habe. Uuund, von daher bin ich auch den sog. "Zeitfressern" auf der Spur.
Aber das nur nebenbei...demnächst will ich noch einen extra Post darüber verfassen. 
Was ich euch ja "eigentlich" zeigen will, ist mein Kleiderschrank, den ich mir mal wieder vorgenommen habe. Und da ja wieder Mittwoch ist, und demnach mein "Räum-Tag", dachte ich, ich lasse euch mal wieder teilhaben, was ich denn so alles im Moment treibe:
 
Hier also die Ausgangassituation:
Und wer jetzt denkt: BOAH, der ist aber voll, so muss ich zu meiner Verteidigung sagen: "Das ist nur ein 75cm Schrank!"  Wenn ich sehe, was in "normalen" Haushalten so üblich ist, (wenn man den Einrichtungshäusern Glauben schenken darf),  ist das nahezu ein "Zwergending". Zudem hängen hier auch noch ein paar Jacken und Westen drin; Andere haben dafür extra meterlange Zusatzschränke!!...
 
Genug Theorie; jetzt gehts ans Eingemachte, Eingeräumte:
Das Procedere dürfte längst bekannt sein: Wie immer steht erst einmal das Ausräumen an:
Also alle Klamotten raus- und die Katze reingeräumt!!! (Smulan denkt sich auch: wo sind nur all die Kleider hin, zwischen denen ich mich sonst so gern verstecke?)

 Nachdem alles ausgewaschen und die Kleidung durchgeschaut und ausgemistet ist, kann auch schon wieder eingeräumt werden. Diesmal will ich die oft gerühmte und angeblich erfolgversprechende Methode des Kleiderbügelumdrehens ausprobieren. Bedeutet:  alle Kleiderbügel wurden nach hinten gedreht. Und sobald ich ein Stück davon anziehe, hänge ich es wieder ganz normal in den Schrank zurück. So kann ich am Ende des Jahres sehen, WAS ich tatsächlich noch trage, und was dann entsprechend weggeben werden kann. Außerdem habe ich alles diesmal nach Farben sortiert. Angeblich soll es das Suchen erleichtern. (Naja, in so einem kleinen Schrank ist das ganze zum Glück recht überschaubar ;-) Aber ich finde, es sieht auch ruhiger, sprich harmonischer aus. 
Wollt ihr auch noch die Schubladen sehen?
Tststs...ihr seid aber auch sowas von neugierig ;-) Also gut:
 hier Unterwäsche, Socken und T-shirts...
 
Schlafanzüge, Bademode, Leggings, Tücher & Schals...

und zu guter Letzt:
Saisonklamotten, wie z.B Sommerkleider und  (Winter-)Pullis

 
Obwohl ich behaupte, einen recht übersichtliche Garderobe zu besitzen, so habe ich dennoch oftmals das Gefühl, immer noch zu viel zu haben. Denn sind wir mal ehrlich, man/frau zieht doch irgendwie immer die selben Sachen an. Und der Rest bleibt als Schrankleiche zurück. Ende des Jahres weiß ich hoffentlich mehr und miste evtl. wieder beim umgekehrten Advenstkalender aus. *CLICK*
 Oder spätestens, wenn zum Jahresende mal wieder ein Umzug ansteht...(fragt lieber nicht!)

Und wie handhabt ihr das so mit eurer Kleidung? 
Ohne dass wir uns abgesprochen haben, hat Frau Hummel einen seeeehr interessanten und lesenswerten Beitrag zum Thema "fast fashion" veröffentlicht. Klickt doch gerne mal bei ihr rein. *CLICK*
Vielleicht dient es ja als kleine Anregung vor der nächsten Shopping-Tour ;-)
 
In diesem Sinne,
macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne
 
 
 



Donnerstag, 4. Mai 2023

Von Avocadobäumchen und Abkürzungen...

Ich lieeeebe ja Abkürzungen. Sehr zum Leidwesen meiner Familie. (hüstel, räusper) Das hat zur Folge, dass wenn ich ausrufe: "Mir nach, ich kenn da ne Abkürzung!" mir KEINER mehr freiwillig folgt und eher den Weg in entgegengesetzte Richtung einschlägt. Hrmpf....
Dann benutze ich Abkürzungen eben nur für mich und das bei allen anderen Gelegenheiten, die sich mir bieten. (Sollen sie ruhig gucken, was sie davon haben, wenn sie nicht mehr auf mich hören!) Sei es im Haushalt, in der Freizeit oder im Garten; ich suche immer den schnellsten Weg, wie ich etwas viel einfacher/schneller erreichen oder gestalten kann. 
Als es z.B. darum ging, ein Avocadobäumchen zu ziehen, fand ich im Netz die dollsten Vorschläge. Am meisten hat sich die Version mit den Zahnstochern über einem Glas scheinbar durchgesetzt. Und immer wieder wurde behauptet, dass es NUR auf diese Weise Erfolg hat:
 

 Ich hab das tatsächlich auch versucht, aber bin immer daran gescheitert, weil ich vergaß, rechtzeitig Wasser aufzufüllen. Dann fanden wir durch Zufall bei unserem letzten Canada-Urlaub auf einem sog. "pottery market",  also Töpfermarkt diesen "Avocadoring": 

 
Ja, so etwas gibt es tatsächlich. Diese Methode war zwar bedeutend besser, aber mir war das alles viel zu langwierig und aufwändig (hab ich schon erwähnt, dass ich´s mit der Geduld nicht so hab?)

Also schnappte ich mir diesen ollen Kern, steckte ihn in den nächstbesten Balkonkasten, Glas drüber und fertig!!
 

Und bis zum Herbst hatte das Pflänzchen schon ein beachtliche Größe, als ich es schließlich ins Haus holte...

 
 und in meinem Pflanzdschungel von  *HIER*  integrierte. 

Inzwischen ist genau 1 Jahr vergangen, und sie macht sich prächtig und sieht mittlerweile SO aus:

Uuuuupps, da war mal wieder mein kleiner "Fotocrasher" unterwegs!! Sobald ich die Kamera auf etwas richte, sind ZACK die Katzen zur Stelle, um sich ins Bild zu schieben. Fehlt nur noch, dass sie sich mit Piepsstimmer à la Heidi Klum beschweren:  "Du hast heute noch kein Foto für mich, bzw. von MIR! ;-)

Hier also noch mal ohne mein "Top Model" ;-)
 
  Das Stämmchen ist inzwischen ca. 50cm hoch; bin mal gespannt, ob das so weitergeht...weia!
 
Na? Lust bekommen, das auch mal auszuprobieren? Ich könnte mir das auch gut als Geschenk für Freunde, nette Nachbarn etc. vorstellen...
 so, let´s get started and do our:
 
                                                                                                   
Und wie handhabt ihr das so mit den Abkürzungen? Falls ihr denn welche habt ;-)
Plaudert doch mal aus dem Nähkästchen...

In diesem Sinne
macht´s gut, bis dann
eure Jeanne




Dienstag, 18. April 2023

Reparieren vs wegwerfen?

 Wer hier schon eine Weile mitliest, kennt die Antwort aus dem *ff*!! Und weiß: Wegwerfen oder gar Aufgeben ist bei mir NIEMALS eine Option ;-)

Vor kurzem hatte ich also folgende Situation: Beim Waschen des Bettbezuges ging der Reißverschluß des selbigen kaputt. Jaaa, ich weiß, man/frau sollte die Dinger immer vor dem Waschen schließen, aber jetzt mal "Butter bei die Fische": Wer macht das schon? Also ich jedenfalls nicht- ist mir schlichtweg zu blöd!
Wobei mir beim Betrachten des kaputten Plastikreißverschlusses sofort der Gedanke in den Kopf schoß:
"WER denkt sich bitte so etwas "obsoleszensmäßiges" aus, bzw. WAS spricht eigentlich gegen die guten alten Knopflöcher nebst Knöpfen!?" Hundertprozent die Industrie. Denn diese Dinger schreien ja nur förmlich danach, in die ewigen Jagdgründe einzugehen. Beim Kauf hab ich leider nicht darauf geachtet. Vielmehr wäre es mir nie in den Sinn gekommen, plötzlich etwas anderes als Knöpfe vorzufinden. ABER: "lessons learned!" Seither achte ich ganz bewusst darauf, Bettwäsche nur noch ohne diese "Sollbruchstellen" zu erwerben. Demnach weckte ich meine gute alte Nähmaschine aus dem Winter- und Dornröschenschlaf und machte mich ans Werk:
 
Als erstes trennte ich also dieses von mir verhasste Teil aus dem Stoff und säumte anschließend die Kanten um.

Danach kramte ich in meiner Knopfkiste nach passenden Knöpfen und musste feststellen, dass ich nur 3 passende und schöne Exemplare in blau hatte. Folglich nähte ich den Bezug links und rechts ca 20cm ein; So sparte ich 2 Knöpfe insgesamt ein, was natürlich dann noch einfacher war ;-)

Anschließend nähte ich noch die besagten Knopflöcher...

 und die entsprechenden Knöpfe ein...


Et voila: La Bettbezug ist wieder "prêt à porter!!" wie es so schön heißt ;-) 

Ich hab für die ganze Nähaktion ca. 1,5 Stunden gebraucht. Einige werden sich jetzt sicherlich fragen, ob das die ganze Mühe wert ist. In meinen Augen, eindeutig JA! Die Vorteile des Ausbesserns liegen klar auf der Hand: 
- ich hab die Lebenszeit des Bezuges um einige Jahre verlängert
- ich muss nicht wertvolle Lebenszeit mit shoppen verbringen
- ich hab Ressourcen geschont
- und obendrein somit Geld gespart. 

Und falls ihr jetzt nicht über irgendwelche Nähkünste verfügt, und auch keine Nähmaschine habt, so könnt ihr immer noch im Bekannten- , besser noch Verwandtenkreis nachfragen, ob euch jemand dabei (aus) helfen kann. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich immer wieder gerne den Lieblingssachen meiner Tochter ein zweites Leben einhauche und mich immer über ihre Reaktion freue, wenn ich es wieder einmal geschafft habe :))) Um es mal mit ihren Worten auszudrücken :
 
IF MOM CAN`T FIX IT, IT IS LOST FOREVER!! 
 
Oder ihr steuert das nächste Repaircafé an, oder ihr schaut nach entsprechenden Foren im Internet, oder, oder, oder... Alles ist jedenfalls besser, als solche Teile einfach in die Tonne zu befördern und neu zu kaufen. 

Wie seht ihr das denn? Repariert ihr schon, oder werft ihr noch weg?? ;-)

In diesem Sinne, 
macht´s gut bis dann, 
eure Jeanne