Mittwoch, 10. Februar 2021

Kleiner Trick- übles Ausmaß

 * 
Wie uns die Industrie manipuliert indem sie uns austrickst.
 
Guten Morgen, ihr Lieben, ich hoffe, ihr seid fit und munter und ausgeschlafen, denn ihr müsst nun ganz aufmerksam sein, es folgt nämlich eine Mathe-Stunde.
Haaalt, hier geblieben, nicht wegklicken....ja, ich weiß, es sind Ferien, und ich weiß auch, dass ohnehin alle im Homeoffice, Homeschooling etc sind, aber wenn ihr durchhaltet, gibts am Ende ein "Bonbon" also eine Belohnung! .....versprochen!! ;-)
 
Thema heute also: die Waschmitteldosierung, besser gesagt DOSIERFALLE!
Hää?? Bitte was?? Was soll das denn jetzt?? Och nee, laaaangweilig!! 
Warum reitet sie denn SCHON wieder auf diesem Thema rum, werden sich jetzt viele von euch fragen. Ganz einfach, nirgendwo sonst werden mir mehr ver....*** als beim Thema Waschen. Und selbst ich, als alter Hase, konnte nach all meinen Recherchen noch einiges dazulernen.
Ausgangspunkt war die Sendung "Marktcheck" im Januar, die dazu aufklärte.
 
Habt ihr euch schonmal die Dosierungsempfehlung auf eurem WaschPULVER genauer angeschaut?
Fällt euch da etwas auf? 

Genau: die Dosierungsangaben für Pulver sind in ml angegeben! Und über 90% der Deutschen denken, das sei ein-und dasselbe!! Ätsch...reingefallen!
Aber, bevor etwa Beschwerden kommen, ist links daneben ganz klein die Umrechnungsformel angegeben. Sie lautet: 105ml = 65g. 
So, ihr steht dann also mit dem Meßbecher bewaffnet vor der Waschmaschine und müsst das nur mal eben schnell mit einem Dreisatz im Kopf rechnen. Ist doch ganz einfach. 80ml sind dann wieviel?
                                             80 x 65/ 105 = 49,52g  War doch easy peasy, oder??
O.k., spätestens jetzt merkt ihr wohl, worauf ich hinaus will? Das ganze wird von der Industrie bewußt verkompliziert, so dass sich NIEMAND (naja, fast niemand, gibt halt immer mal wieder solch Bekloppte) die Mühe macht, DAS auszurechnen, geschweige denn abzuwiegen. Doch wofür das ganze?  Seht selbst:


Diese Fingerbreite ist also die Fehl-bzw. Überdosierung, die der Industrie bares Geld bringt. Pffft- Peanuts! Nicht der Rede wert, das bisschen, werden jetzt sicherlich die meisten denken. Doch das ist ja nur der Anfang, und auch nur, wenn man den Dreisatz beherrscht. Befolgt man nämlich die Dosierempfehlung weiter und hat z.B. hartes Wasser, so empfiehlt der Waschmittelonkel schon 135ml.
Wir rechnen mal eben wieder locker aus dem Handgelenk, oder eher aus der Hirnwindung:
                                               135 x 65 / 105 = 83,57g 
Würde man/frau das so dosieren, wie der Großteil der Bevölkerung, würde das in etwa So aussehen:

Fällt euch etwas auf? Richtig! Die Waage zeigt über 100g an. Also fast 20g zuviel. Und das soll´s jetzt rausreißen? In der Tat! Denn sonst würde die Industrie ja nicht genau darauf abzielen.
Fakt ist, wir Deutschen verbrauchen im Durchschnitt pro Jahr in einem 4 Personen Haushalt ca. 30kg Waschmittel. Bei nur 20g Überdosierung macht das im Jahr also ca. 600g zuviel. O.k., das mag auch noch nicht allzuviel erscheinen. Bedenkt ma jedoch, dass pro Jahr 
604 000 000kg, also 604 Millionen kilo Waschmittel allein in Deutschland "verpulvert" wird,(hahaha, welch geniales Wortspiel;-) gibt das bei einem zuviel von
 "nur" 20g = 1.208 000kg;  in Worten: Eine Million Zweihundertachttausend kilo Waschmittel, das unnötigerweise in der Kläranlage landet.
Doch, ich treibe das ganze noch auf die Spitze! Weil: ich habe zum Glück eine "intelligente" Waschmaschine. Diese zeigt mir an, sobald ich zuviel dosiere. Bei normal verschmutzter Wäsche und gefüllter Trommel benötigt sie nämlich nur diese Menge:


Das sind gerade mal 30g!! Und nicht, wie empfohlen ca 84g!!  Macht also 54g zuviel. Aufs Jahr gerechnet sind das immerhin über 1,600g, die ich sprichwörtlich verschenken würde. In den 30 Jahren, die ich nun schon wasche, sind das sage und schreibe 48kg!! (und dieser Wert ist sehr niedrig gegriffen, denn Anfangs hab ich Stoffwindeln gewaschen und teilweise waren wir zu 4 ) Und das ist also das Bonbon, das ich euch versprochen hab. Denn nur allein dadurch, dass ihr euch die Mühe macht, richtig zu dosieren, könnt ihr bares Geld sparen. Und obendrein kommt das der Umwelt, sprich unseren Seen und Flüssen ebenfalls zugute, wenn sie nicht mit Waschmittelrückständen überlastet sind. 
 
Einige von euch werden jetzt vielleicht einwenden, pfffft, das ist doch nix- ich spare allein dadurch, dass ich nur die XXL-Großpackungen kaufe. Ätsch, wieder reingefallen. Mit diesen Packungen kauft man 
a) viel Luft - die meisten Packungen sind nur bis zu 3/4 gefüllt und
b) viele Füllstoffe, die keiner braucht, und die nur Volumen vortäuschen sollen. 

Fragt man bei den Herstellern nach, geben diese an, dass man diese Sulfate für die Rieselfähigkeit brauche. Doch das ist quatsch, im Gegenteil, durch diese Salze werden unsere Gewässer über die Gebühr strapaziert. Auch ist bewiesen, dass diese Füllstoffe keine Wirkung auf das Waschergebnis haben; doch wir müssen sie für viel Geld mitbezahlen, obwohl wir sie nicht brauchen. 
Und wer jetzt denkt, er tut der Umwelt etwas gutes, weil das Pulver im Karton daherkommt, wieder angeschmiert! Die Kartons sind innen mit Kunststoff beschichtet, damit das Pulver nicht klumpt. Die Kartons können somit in keinster Weise recycled werden und gehören von daher in die Restmülltonne!!  
 
Die meisten werden jetzt sicher denken:" Boah, das ist mir alles VIEL ZU KOMPLIZIERT!" Da greif ich doch am besten gleich zu den vordosierten Discs und Pads und Cups! Und GENAU DAS will die Industrie. SIE will schließlich diktieren, wieviel wir zu verbrauchen haben, um am Ende ordentlich abkassieren zu können. 

Eine unabhängige Prüfstelle für Textilwesen gibt jedoch an, dass diese neumodernen Discs & Co. nichts anderes ist als Flüssigwaschmittel- nur eben anders verpackt. Letzteres hat den Nachteil, dass es flüssiges Plastik enthält, das von keiner Kläranlage der Welt herausgefiltert werden kann; was das bedeutet, könnt ihr euch hoffentlich selbst ausmalen, wenn ihr an unsere Meere denkt!!....
Doch warum, mischt man diesen "Dreck" dann mithinein, ist doch die Frage? Diese Polymere sorgen einzig und allein dafür, dass das Flüssigwaschmittel die gelartige Konsistenz erhält. Noch Fragen??

Doch lange Rede, (langer Post) kurzer Sinn:
Die mit Abstand besten Waschergebnisse erzielten im Verbrauchertest die ganz normalen Waschpulver in der Haushaltsüblichen kleinen Verpackung. Gerade bei weißer Wäsche enthalten diese auch Bleiche, was perfekt für die Fleckentfernung ist. Deswegen benutze ich persönlich das Waschpulver von Sonett.
Das hat in meinen Augen nur Vorteile: Das ist sozusagen ein "one-for-all". Ich kann es für buntes und weißes nehmen, (für Flecken nehme ich meinen "Fleckenschreck" *CLICK*, den eine liebe Leserin so tituliert hat :))es ist in einem ganz normalen Karton erhältlich und enthält nur im Innenteil ein leicht abbaubare Folie, und was mir gaaanz wichtig ist: Es riecht kaum!! Und schon gar nicht nach diesen Billigparfüms. Uuuund: man bekommt es auch "lose" in jedem Unverpacktladen, wenn man denn einen in der Nähe hat. (ich berichtete  *HIER* bereits darüber) 
Darüber hinaus benutze ich noch das Kastanienwaschmittel*HIER* , bzw. Efeu s. *HIER*
 
Gänzlich ohne Plastik kommt das Waschmittel von Frosch aus. Und ist auch für empfindlichere Haut geeignet. Es hat ebenfalls nur einen ganz leichten unaufdringlichen Duft, der bei meiner Art der Dosierung kaum vernehmbar ist ;-)

 

 
Ebenso wird man beim Onlineshop "Villalavanda" *CLICK* fündig. Hier bekommt man Waschmittel im Glas oder in Papier. Auch alle anderen Reiniger, die man im Haushalt braucht- Alles ist vegan, ohne Tierversuche und die Inhaltsstoffe kann man sogar lesen und verstehen ;-)
 
Und auch den ganzen anderen Mist, wie Weichspüler, Desinfektionsspüler (noch so `ne Abzocke) und sog. Duftperlen könnt ihr euch getrost sparen. Wenn die Leute sich mit diesem Weichspülerduft "parfümieren" ist das für mich ein Zeichen, dass sie sich 
a) nicht waschen, und ihren Gestank  Eigengeruch übertünchen müssen oder
b) sich sprichwörtlich selbst nicht riechen können. (Und das sagt doch schon alles aus!!)
O.g. Mittel können sogar gesundheitsgefährdend sein. Darüber hab ich  *HIER*  schonmal ausführlicher geschrieben.  

So, ich hoffe, ihr seid nicht komatös vom Hocker gekippt und habt bis hierher tapfer durchgehalten. 
Ich könnte zwar noch ewig so weiterschreiben, weil es noch SOO viel zu berichten gibt, wie die Industrie uns am Nasenring durch die Manege führt, aber für heute ist Schluß. 

Wir könnten ja am Ende eine kleine Diskussionsrunde starten: Wollt ihr noch mehr solcher Themen, oder doch lieber "leichtere Kost"??
Würde mich sehr über eure Resonanz freuen.
 
Bis dahin macht´s gut,
genießt den Schnee (mittlerweile versinkt ja GANZ Deutschland in der weißen Pracht) 
bis dann,
eure Jeanne


*Post enthält bewußt Werbung

verlinkt mit: EiNaB







 
 



Mittwoch, 3. Februar 2021

Slow food = Soulfood

*Post enthält unbezahlte Werbung

Kennt ihr das auch? Ihr kocht ein bestimmtes Gericht, und plötzlich kommen all die Kindheitserinnerungen auf einmal hoch.
So geht es mir bei diesem Gericht: Krautnudeln

Dieses Gericht kommt mit nur einer Zutat aus, kommt ohne (Plastik-) Verpackung daher und produziert auch keinen Müll, wenn man es richtig macht ;-) bzw. wenn man die Nudeln ebenfalls noch selbst macht!! s. *HIER*
Doch es erfordert eine ganz bestimmte und fast schon geheime Zutat! Etwas, das nicht im Gewürzregal steht und das man auch nicht im Laden kaufen kann, nämlich ZEIT!!

An alle, also geschätzt die Hälfte, die jetzt noch nicht weggegklickt haben, DANKE dass ihr drangeblieben seid;-)

Bei Krautnudeln muss ich dementsprechend an unsere Urlaube bei Verwandten am Balaton (zu deutsch: Plattensee) in Ungarn denken: Endlose Sommer mit ganz viel Sonnenbrand und Milliarden von Stechmücken, Langos bis zum Umfallen und Palacsintát (Pfannkuchen) bis sie zu den Ohren rauskommen. Melonen bis man das Gefühl hat, zu platzen  und regelrechte Krautnudelpartys, wo die ganze Verwandtschaft in der Küche steht, Kraut röstet und die Nudeln selbst macht, mit den Eiern von den eigenen Hühnern. Ich glaub, ich hab nie wieder solch gute Nudeln gegessen. Und immer wieder fällt mir der viel zitierte Satz meines  Apu´s (Vaters) ein: Die Ungarn sind wohl das einzige Volk, das einen mit Essen umbringen kann! ;-)
Denn egal, wen wir besuchten, und sei es nur den Schuster, dem wir die Schuhe zum neu besohlen brachten. Überall MUSSTEN wir essen, essen und nochmals essen. Und selbst wenn wir sagten, wir kommen gerade vom Essen, galt das nicht. Nicht bei einem echten Ungarn. Gegessen wird immer zu jeder Tages und Nachtzeit (Jò ez!)

Doch genug aus dem Nähkästchen geplaudert, jetzt heißt es erstmal, ran an den Speck äh, ans Kraut!
 
Als erstes wird ein Krautkopf / Weißkohlkopf geviertelt und der Strunk weitestgehend entfernt. 
(Diesen müsst ihr aber nicht etwa wegwerfen, sondern könnt ihn mit anderen Gemüseabfällen in der Tiefkühltruhe aufbewahren, bis ihr genug beisammen habt, um daraus eine Gemüsebrühe oder Suppe zu kochen!)

Danach werden die Viertel nacheinander, oder alle auf einmal, je nachdem wie stark eure Küchenmaschine ist, grob geschreddert. Meine Anyu (Mama) hatte keine Küchenmaschine und hat die Krautköpfe per Hand auf einer Küchenraspel zerkleinert- und das bei einem 6-8-Personenhaushalt, wohlgemerkt!! Ich frage mich ganz oft, WIE sie das alles nur geschafft hat. Heute bin ich mir ganz sicher, sie hatte "magische Kräfte", anders kann ich es mir nicht erklären!!


Danach kippt ihr das ganze mit 1-2 Eßl Öl in eine beschichtete Pfanne. Eine Pfanne von hoher Qualität zahlt sich auch hier aus, weil man nicht ständig Öl zukippen muss, damit nichts anbrennt. (Am Ende des Posts folgt ein kleiner Exkurs zum Thema Pfannen, falls euch das interessiert)
Keine Angst, wenn das am Anfang ziemlich viel aussieht, nach einiger Zeit wird die Masse deutlich weniger.....

Und nun braucht es nur noch die oben erwähnte, seltene Zutat, nämlich Zeit:
Das Kraut muss nämlich bei mittlerer Temperatur (auf meinem Herd Stufe 5-6) gaaanz langsam rösten.
Und zwar so ca. 1Stunde. Und leider, leider, kann man nicht großartig weglaufen, da man die Masse alle 5-10min gut durchrühren muss.  (Ich kann den Aufschrei des Entsetzens bereits bis hierher hören ;-)
Aber ich kann zu meiner Verteidigung nur sagen:" Der Aufwand lohnt sich!!" Ganz ehrlich!!
Das Kraut bekommt durch das längere Rösten einen fast schon karamelligen Geschmack und schmeckt einfach himmlisch- zumindest meiner Familie :))

Hier kann man bereits sehen, wie es an manchen Stellen schon leicht zu bräunen beginnt....


In dieser Zeit beschäftige ich mich ein Kochfeld weiter bereits mit dem nächsten Kraut: nämlich Rotkraut!! So hab ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen und steh nicht nur dumm rum ;-)
 
Widmet man/frau sich allerdings zu sehr irgendwelchen anderen Dingen, so kann ziemlich schnell das hier passieren (hüstel):
Aber das ist zum Glück nicht schlimm. Einfach weiterrühren. Das Kraut "verzeiht" so einiges. Nur bitter sollte es nicht schmecken!!....

 Und nach gut einer Stunde, sieht das ganze dann so aus:

Zum Schluß wird noch mit Salz und Pfeffer gut abgeschmeckt

Doch keine Krautnudeln ohne Nudeln. Diese kocht man idealerweise parallel dazu; und wenn alles fertig gegart ist, gibt man jeweils eine große Schöpfkelle auf je eine Portion Nudeln und lässt sich das ganze gut schmecken. Guten Appetit, oder in diesem Fall: Jó étvágy!!, wie der Ungar zu sagen pflegt :)

Ein normal großer Kohlkopf reicht für 4 üppige Portionen. Meist bleibt sogar noch etwas übrig, das am nächsten Tag sogar noch besser schmeckt ;-) Das wusste ja bereits schon Wilhelm Busch´s Witwe Bolte (...wovon sie besonders schwärmt, wenn es wieder aufgewärmt! ;-) Und da wundere sich noch einer, warum wir den Namen "Krauts" im Ausland weg haben, *lach*.....


Ihr Lieben, ich hoffe, es geht euch gut;
wir haben unseren "Hausarrest" erstmal verlängert bekommen,
weil ein paar "Anders"-Denkende der Meinung waren, sie müssten
illegal einen Faschingsumzug mitten durchs Dorf veranstalten!!!...
Was soll man dazu noch sagen???
 
Macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne 



Pfannen-Exkurs:
früher hab ich ständig Pfannen gekauft, weil diese einfach schon nach kurzer Zeit Schrott waren. Dabei 
war es egal, ob sie teuer oder billig waren, ob es Edelstahl, oder Gussein war. Bis ich mich dann bei einem Händler vor Ort ausführlich beraten ließ. Weia, da merkte ich erst, was ich all die Jahre falsch machte. 
1. Ist es wichtig, WOFÜR man die Pfanne nutzt, also überwiegend für Fleisch, oder Gemüse, etc. und
    sich entsprechende Pfanne zulegen.
2. Das Öl!! Dieses sollte hoch erhitzbar sein, also bestenfalls Brat- oder Rapsöl. Olivenöl, NUR, wenn 
    es höhere Temperaturen verträgt.
3. NIE mit i.welchen harten Gegenständen, wie Besteck oder Plastikbürsten in der Pfanne rumkratzen, 
    auch nicht mit der Rückseite eines doch eigentlich weichen Spülschwammes.
    Zum Kochen nur Utensilien aus Holz oder Silikon verwenden und zum Spülen nur weiche Tücher
    oder Silikonbürsten und ganz wichtig: KEIN SPÜLMITTEL verwenden. Stattdessen Pfanne mit
    einem Küchentuch vorsichtig ausreiben und mit heißem Wasser spülen. 
 
Seit ich/wir diese Tipps beherzige/n hält unsere Universal Gusseisenpfanne nun schon seit über 5 Jahren und sie hat noch nicht den kleinsten Kratzer o.ä. Die Beschichtung ist noch wie am 1. Tag, so dass ich so gut wie kein Öl brauche, selbst Bratkartoffeln gelingen fast ohne!!
Normalerweise mache ich keine Werbung, (und ich bekomme auch kein Geld dafür), nur wenn ich wirklich überzeugt bin. Von daher hier der link, unter dem ihr mal schauen könnt: *CLICK*

 
 


Samstag, 16. Januar 2021

....do you wanna build a snowman???... (Schneemann 2.0)

Bei uns liegt seit Wochen wunderbarster Schnee. Der zuerst schön pappig war, um zu modelieren und Tage später kam dann nochmal eine Eisfront, die das ganze perfekt zu Skulpturen gefrieren ließ.
Doch schnöde Normalo-Schneemänner waren gestern. Heute ist so etwas angesagt ;-) :
 
 
Seit ich das mal auf Pinterest gesehen habe, wollte ich das SO gerne einmal nachmachen, doch bis jetzt
hat sich das noch nie ergeben. Dafür wurde ich jetzt mehr als entschädigt und konnte mich mal so richtig nach Herzenslust austoben!!
 


Der Schnee hatte wie gesagt die ideale Konsistenz und ließ sich folglich noch super zurechtschnitzen.
Und als wäre das noch nicht genug, färbte ich ihn dann auch noch stellenweise ein!!...

Einmal damit angefangen, wird man richtig süchtig danach, und kann nicht mehr aufhören! ;-)
Folglich musste neben Snoopy dann auch noch ein Olaf her:


Hach, da könnte man/frau wieder zum Kind werden ;-) Ihr könnt euch nicht vorstellen, welchen Spaß ich dabei hatte, hahaha.....Nöö, liebe Lilly, ich hab sonst keine Hobbies- Aber danke der Nachfrage ;-)....


Falls ihr das (mit euren Kindern) nachmachen wollt, vielleicht noch einen kleinen Tipp zum Modellieren: Am besten nehmt ihr ganz dünne Wollhandschuhe und zieht Einweg-Handschuhe drüber. 
So habt ihr ein super Gefühl in den Fingern und kühlt nicht aus. 

Snoopys Halsband und Ohren sind übrigens aus einem Stück Stoff.  (Ohren; Nase und Augen waren mal das Innenfutter eines Stiefels- Fragt mich BITTE nicht, WARUM ich DAS aufgehoben hab. 
Und für die Farben hab ich ganz einfach Wasserfarben genommen ;-)

Morgen steht bereits die nächste Schneefront an....es gibt also noch viel zu tun.......*lach*

Und wie sieht´s bei euch aus?
Wie nutzt ihr diese magische Zeit im Schnee??
Wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende.
Alles Liebe,
macht´s gut, bis dann,
eure Jeanne

Montag, 11. Januar 2021

Back again!!

Hallo, Ihr Lieben,
melde mich endlich wieder zurück aus der "Zwangspause". Wir waren in "Corona".
Ausgerechnet an Heiligabend erhielten wir, nein, nicht die "Frohe" Botschaft, sondern die Nachricht, dass wir Corona haben. 
Bei uns war der Grinch also tatsächlich da gewesen!! Er hat uns sprichwörtlich Weihnachten gestohlen, und Silvester gleich mit dazu. 
Aber wisst ihr was? Auch wenn viele jetzt vielleicht denken werden: Oh mein Gott, wie SCHLIMM ist das denn? Kein Weihnachten, ohjeh, ohjeh!!!
ES WAR ÜBERHAUPT NICHT SCHLIMM!! Im Gegenteil. Seit Jahren liege ich meiner Familie schon in den Ohren, dass ich Weihnachten nicht an Weihnachten feiern will, sondern genau einen Monat später.
Klingt verrückt, ich weiß, aber die Fakten liegen auf der Hand: Weiße Weihnachten!!
Für mich persönlich gibt es nichts schlimmeres, als grüngraue Matsch-Weihnachten.
Im Januar dagegen: 
Schnee und Eis und Frost, so weit das Auge reicht. Wir haben zur Zeit eine fantastische, fast schon magische Winterlandschaft, so wie sie uns von all den Weihnachtskarten anspringt.Nur leider haben wir dieses Glück generell NIE am 24. Dezember. 
Zudem kann man im Januar wieder "normal" einkaufen. Die Leute horten und hamstern nicht mehr wie die Bekloppten und sind auch nicht mehr so gereizt und überspannt! ;-) Und wenn man dann auch noch diesem ganzen Geschenke-Hype verfallen ist, so locken im Januar all die reduzierten Schnäppchen; ganz zu schweigen von all der Deko und den Backwaren, die man einen Monat später regelrecht hinterher geworfen bekommt... Also, wie gesagt, ich bin eindeutig dafür, Weihnachten in den Januar zu verlegen. Was wir auch tatsächlich so beschlossen. Doch ausgerechnet zu besagtem Datum zieht die Tochter um, und es wird wieder nix draus. Egal, nach Weihnachten ist vor Weihnachten und ich geb die Hoffnung nicht auf, *lach* ;-))

Darüber hinaus, hatten wir durch das nicht stattfindende Fest, das uns dieser grüne Knilch entwendete, auf einmal etwas noch NIE dagewesenes: ZEIT!! VIEL ZEIT 
Und wir genossen es wie noch nie zuvor. Obendrein entdeckte ich für mich persönlich, bedingt durch Corona, die LANGSAMKEIT. Und während ich anfangs noch mit dem Schicksal haderte, las ich kurz vor Jahresende irgendeinen Artikel, indem es hieß, daß man sich bei einem Problem nicht fragen soll:" Warum ausgerechnet ich?" Sondern stattdessen: "Was kann ich daraus lernen?"
Oh, und ich konnte in diesen Tagen, in denen ich über so vieles nachdenken konnte, auch so vieles lernen:      
- Dass nichts planbar ist- es kommt eh alles anders
- Dass nichts perfekt sein muss
- Dass es durchaus einfach sein darf

Und so entstanden gleich 2 neue Mottos für dieses Jahr:
 
 
Diese hängte ich mir gut sichtbar an meine Dekoleiter, damit ich sie im laufe des Jahres immer schön im Blick behalten und entsprechend agieren kann!!
Und wie es der Zufall so will, hängt da auch noch die Weihnachtskarte/das Faultier von meiner (Blogger-) Freundin Lilly- passender geht´s wirklich nicht;-)))...und das war NICHT abgesprochen ;-)

 
Und das Thema Zeit wird hier auf diesem Blog, in diesem Jahr, eine wichtige Rolle spielen. Denn ich habe festgestellt, dass Zeit unendlich dehnbar ist, was sich wiederum auf das Bewusstsein auswirkt. 
Denn,wenn wir etwas viel bewusster tun, wird/wirkt es intensiver, was uns auch automatisch glücklicher macht. Im Grunde genommen wissen wir das alle. Schon lange. Nur nutzen wir dieses Wissen nicht. Oder eben viel zu selten. Und eben genau das will ich im kommenden Jahr verändern und stärken. 
Und mich stets an dieses sprichwörtlich "ver-rückte" Weihnachten erinnern, an dem nichts war, wie es sein sollte, sondern vieeel besser ;-)

In diesem Sinne wünsche ich euch allen hiermit offiziell noch nachträglich ein GESUNDES und Glückliches neues Jahr. Auf dass wir uns gegenseitig wieder inspirieren, anspornen, austauschen und vor allem "einfach anders sein" mögen. 

Macht´s gut,
bis dann,
eure Jeanne



                           

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Geschenke in allerletzer Minute

*
 
 Meine liebe Bloggerkollegin und mittlerweile sehr gute Freundin Lilly, vom Blog "lillyskleinegartenwelt" ließ mich vorzeitig bei ihren Weihnachtsgeschenken für ihre Liebsten "spitzeln", was bei mir einen regelrechten Lachflash auslöste!! 
Doch seht selbst: (mit ihrer Erlaubnis darf ich euch das Foto hier zeigen ;-)
 

Das brachte mich auf DIE Idee!! Warum nicht in diesem Jahr zu Weihnachten etwas ganz besonderes schenken?? 
Und wir müssen es noch nicht einmal selbst verpacken!!! Das hat bereits ein junges Startup aus Holland übernommen, von denen wir dieses Papier gekauft haben. Gleichzeitig tut man auch noch etwas Gutes, weil aus dem Erlös Toiletten gebaut werden.  Also gleich 2 Fliegen mit einer Klappe...
 


Auf der Internetseite wird man sogar aufgefordert, das Papier als Bastelpapier zu nutzen, und das Ergebnis dann auf der firmeneigenen Facebook-Seite zu posten ;-) (für mehr Infos s. *CLICK*)

Aber das Clopapier einfach SO überreichen??? Hmm.... da kam mir mal wieder spontan auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen folgendes Gedicht in den Sinn. Und da es auf meinem Blog schon fast so etwas wie Tradition ist, jedes Jahr ein Weihnachtsgedicht zu posten, kann ich nun getrost das letzte Häkchen auf meiner Christmas-To-Do-List abhaken!!! ;-)
 
 

Besondere Gaben

 

Als Caspar, Melchior und Balthasar,

sich auf den Weg machten, vor mehr als 2000 Jahr,

zu beschenken das Kind in der Krippe,

und rundherum die ganze Sippe,

da brachten sie Gold, Myrrhe und Weihrauch,

was teuer war und selten auch.

So ist geblieben, dieser Brauch,

den Menschen die einem am Herzen liegen,

dass diese etwas besonderes kriegen.

Doch sind es heutzutage keine,

Erze oder Edelsteine.

 

Es ist von viel edlerem Stoff,

der euch gefällt, was ich sehr hoff´

in Krisenzeiten, das ist bewiesen,

ist man gänzlich darauf angewiesen.

Gerade dann ist er besonders rar.

Verschwunden fast vom Erdboden gar.

So nehmt hiermit die kostbarste aller Gaben,

die wir in dieser Zeit zu geben haben.

 

Denn brauchen werdet nicht nur IHR,

diese Rolle Clopapier.

 

 Ihr Lieben,
ich wünsche euch ein besinnliches und gesegnetes 
Weihnachtsfest, wie immer das in diesem Jahr 
auch aussehen mag. 
Machen wir einfach das beste draus!!

Gleichzeitig möchte ich mich bei all´meinen treuen Lesern/ Leserinnen und natürlich Bloggerkolleginnen bedanken. Der Austausch mit euch bereichert immer wieder stets aufs Neue mein Leben!! Und vielen Dank auch für die vielen netten e-mails, und Anfragen, die ich erhalte. Das bestärkt mich, immer weiter zu machen :))

Und für das Jahr 2021 gaaaaanz viel Gesundheit
und Clopapier natürlich, denn OHNE diese beiden Komponenten geht´s nicht,
wie wir in diesem Jahr nur allzu schmerzlich feststellen konnten.
 
Alles alles Liebe
macht´s gut,
bleibt gesund,
bis dann,
eure Jeanne

 

 

 

 

*Post enthält unbezahlte Werbung

Freitag, 11. Dezember 2020

Ein freudiges Ereignis

 In unserer Verwandtschaft hat es Nachwuchs gegeben :)) Eine kleine Prinzessin hat das Licht der Welt erblickt. Demnach brauchte ich wieder eine entsprechende Karte. Und da mir die stolze Mutter wenige Tage zuvor eine ganz besondere Geschichte zum Kinderwagen erzählt hatte, war für mich sofort klar, dass es wieder eine Karte mit Herz-Kinderwagen werden muss, so wie ich sie hier schon mal verschenkt hatte. *CLICK* 
Und als ich die Fotos für den Post machen wollte, DAS hier: 
(Ich glaube, jedem Katzenbesitzer dürfte dieses Szenario nur allzu bekannt vorkommen ;-)

Meine kleine Fellnase, alias "Fotocrasher" war mal wieder schneller als ich!....
Also, noch mal von vorn: Katze vom Tisch pflücken, alles nochmal arrangieren und hoffen, dass diese nicht noch mal ins Bild hüpft!...

 Ich fand auch noch ein sehr schönes und passendes Gedicht:

Die frischgebackenen Eltern haben sich übrigens gefreut, wie Bolle, was mich wiederum umso mehr freute :)

Ihr Lieben,
das war´s auch schon heute,
kurz und knackig ;-)
Ich hoffe, ihr genießt diese ruhige und besinnliche Adventszeit  
Macht´s gut, bis dann, 
eure Jeanne


Dienstag, 1. Dezember 2020

Weihnachtsdeko - so simpel, wie effektvoll

Diese Tage las ich irgendwo den Satz: "Covid 19 ist der Grinch schlechthin; denn er klaut uns dieses Jahr das Weihnachtsfest!"

Und "plinnng", hatte ich sofort DIE passende Idee im Kopf. (Nicht wundern, aber so funktioniert nunmal mein Gehirn ;-)

Also schnell gegoogelt, und bei Pinterest mal wieder fündig geworden. (s. *HIER*)
Das ganze hab ich mir ausgedruckt, um es eigentlich auf schwarzem Tonpapier zu übertragen, doch schon beim Ausschneiden, fragte ich mich: "Hmm...wieso übertragen- das müsste doch auch so gehen!?" Und tatsächlich: 

 
 (Ansicht von innen)

 
 
 
Um das Ganze abends mit einer entsprechenden Hintergrundbeleuchtung zu versehen, hat mir mein Mann kurzerhand (oder soll ich sagen: geschickterhand?) einen Spot für "Arme" gebastelt. (Weiß nicht warum, aber solche Sachen fallen mir meistens immer Sonntags ein, wenn die Geschäfte geschlossen haben!....) Man/Frau nehme also, was man hat, in diesem Fall eine Konservendose aus der Bastelkiste.
Darin wurde die LED-Birne platziert, so dass diese nun allabendlich den Grinch anstrahlt:

 Was dann von außen so aussieht: (hier kann man auch noch die Straßenlaterne sehen, die sich in der Scheibe spiegelt ;-)

Und schließlich jubele ich euch noch ein weiteres schnelles DIY unter, nämlich meinen Stern aus Butterbrottüten. Schon seit gefühlten Ewigkeiten, will ich so einen basteln; aber in der bisherigen Wohnung hatten wir nur Dachfenster, oder Balkontüren mit Innenjalousien. Wäre also 1. nicht gegangen und hätte 2. blöd ausgesehen. Aber manchmal muss man sich einfach nur in Geduld üben, DENN:
Dieses Jahr habe ich den idealen Platz dafür gefunden, doch seht selbst:

Die Anleitung dafür schreibe ich jetzt nicht extra auf. Dafür gibt es schon zu zahlreiche im Netz. Ich hab hierfür 9 Tüten zusammengeklebt und währenddessen gedacht: "Ohjeh, Jeanne, so weit ist es also schon gekommen, jetzt klebst du tatsächlich schon Tüten!!! hahaha ;-) 
Aber 7 hätten vollkommen gereicht!! Danach  klebt man noch einen Streifen Tonpapier auf die letzte Tüte und schneidet dann einfach noch Zacken rein, wie es einem beliebt. 
 
Und, wenn man denn will, bekommt der Stern zum Schluß noch eine Lichterkette verpasst. (Ich fand in der Weihnachtskiste noch eine 10er Minilichterkette mit Akkus, die sich ganz leicht in den Taschen verstecken lassen :)) Nach dem Auseinanderfächern, den Stern einfach mit einer Büroklammer fixieren.

 
Das schöne an dem Stern ist, dass er sich nach Weihnachten wieder wunderbar platzsparend in der Kiste verstauen lässt, ganz im Sinne des Minimalismus- yeahh!!

Ich bin wie immer spät dran, deshalb hüpfe ich noch schnell rüber zum Creadienstag und hoffe, dass es dort noch etwas anderes außer Adventskalender zu sehen gibt- ist nicht böse gemeint ;-) 

And last but not least,
wir hatten heute den ersten Schnee:
 der tatsächlich den ganzen Tag über liegengeblieben ist.
Laut Nachbarn, auch nicht normal,
aber WAS bitteschön ist in diesem Jahr denn schon "normal"?
In diesem Sinne, bleibt gesund
Bis dann, 
eure Jeanne
 
verlinkt mit: creadienstag